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Ich finde diese ständigen, persönlichen und provokanten Angriffe einfach nur nervig.
Das gute ist, irgendwann gewöhnt man sich dran und erwartet von den üblichen Verdächtigen auch nix anderes mehr. Lustigerweise fallen hier vor allem die Leute mit persönlichen Beleidigungen auf, die sich ansonsten immer ach so liberal, tolerant und vermeintlich demokratisch geben. Tatsächlich sind sie das aber nur so lange, wie man deren eigene Meinung und Weltbild teilt. Sieht man auch wunderbar an den Reaktionen auf Trumps Sieg. Da wird der Großteil der amerikanischen Wähler mitunter auf's übelste verunglimpft und beschimpft, aber nicht einmal ernsthaft die Frage gestellt, was die Gründe für deren Wahlverhalten sind. Aber dafür müsste man womöglich auch die eigenen Überzeugungen hinterfragen und das könnte ja unangenehm werden. Da ist es dann doch bequemer, Andersdenkende pauschal als dumm abzustempeln und sich in seiner eigenen, moralischen Überheblichkeit zu suhlen.

Wie gut, dass wir eine starke, geeinte Regierung haben, die sich der Sache annehmen. Oh, wait… Shit.https://www.manager-magazin.de/poli...-4c4e-89b2-aecfe942f63b?sara_ref=re-so-app-sh
Wirtschaftsforscher erwarten nun die möglicherweise ökonomisch schwierigste Phase seit Bestehen der Bundesrepublik.
Der Politikwissenschaftler Ruy Teixeira, der die wachsende Zustimmung hispanischer Wähler zu den Republikanern erforscht, kritisierte scharf, dass die Demokraten zu sehr auf Identitäts-, Klima- und Sozialpolitik setzten und Andersdenkenden „ihre Ideologie aufzwingen“ wollten. Die Forderung etwa, fossile Brennstoffe zu schwächen, mache vielen Menschen zu Recht Angst.
Gleichstellungspolitik und der Kampf für Transgender-Rechte würden „zu kompromisslos“ geführt, so Teixeira. „In Wirklichkeit sind viele dieser Ideen schrecklich, und die meisten Wähler außerhalb der progressiven Linken haben sich nie für sie interessiert. Jetzt ist der Widerstand gegen diese Ideen stark genug, um nicht mehr ignoriert zu werden.“
Der „progressive Moment“ sei mit der Wiederwahl Trumps „endgültig vorbei“. Tatsächlich wird in Parteikreisen derzeit diskutiert, ob die Demokraten mittelfristig stärker in die Mitte rücken könnten. Das dürften die Parteilinken um Bernie Sanders oder die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio Cortez aber sicherlich versuchen, zu verhindern.
Absehbar ist ein zehrender Richtungskampf: Die Mitte-Links-Fraktion der Partei möchte, dass die Demokraten Probleme in der Wirtschaft, Kriminalität und Einwanderung glaubwürdiger angehen und gleichzeitig Kulturkämpfe um Abtreibung und Transgender-Rechte umschiffen. Der progressive Flügel der Partei sieht das jedoch anders und argumentiert, dass die Demokraten weiter nach links rücken müssen, um neue Wählergruppen zu begeistern.
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