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Amerika, we have a problem

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber btt.... Hab heute ein Scheiss-Tag gehabt. Im Büro war die Stimmung am Tiefpunkt. Mein Kollege gegenüber war wirklich fassungslos. Es ist schon beängstigend in welche Wirklichkeit wir hineingezogen werden. Wir stehen am Rande eines globalen Wirtschaftskriegs und der Spinner in Orange verkündet den Weltfrieden. Die nächsten Jahre werden sowas von holprig für Deutschland und Gott bewahre uns das wir irgendwann von Sächsischen Separatisten geführt werden. Aber man kann das halt nicht ausschließen.
 
Aber btt.... Hab heute ein Scheiss-Tag gehabt. Im Büro war die Stimmung am Tiefpunkt. Mein Kollege gegenüber war wirklich fassungslos. Es ist schon beängstigend in welche Wirklichkeit wir hineingezogen werden. Wir stehen am Rande eines globalen Wirtschaftskriegs und der Spinner in Orange verkündet den Weltfrieden. Die nächsten Jahre werden sowas von holprig für Deutschland und Gott bewahre uns das wir irgendwann von Sächsischen Separatisten geführt werden. Aber man kann das halt nicht ausschließen.
völlig übertrieben. Daran merkt man das manche privat keine echten Probleme haben. gleich direkt Suizid würde ich empfehlen :ugly::fp:
 
Daraus zu schließen, die Demokraten waren tatsächlich zu links und zu "woke" und das hätte ihnen den Wahlsieg gekostet, bedeutet doch einfach nur blind dieses Framing zu übernehmen.
Du hast sicher Recht mit einigen Punkten. Aber in meiner Wahrnehmung stand hauptsächlich ihr Geschlecht und ihre Hautfarbe im Vordergrund und wie progressiv man deswegen ist. Um mich selbst zu zitieren:
Das tollste an Harris scheint ja zu sein, dass sie eine dunkelhäutige Frau ist. Objektiv sind das ja wohl die schlechtesten Maße, um zu beurteilen ob sie eine gute Präsidentin wäre.
Mag sein dass diese Eigenschaften etwas für das Guinness Buch sind, aber als Wähler wäre das für mich kein Kriterium. Im Wahlkampf hätte das keine Rolle spielen sollen.
 
Ich möchte das alles nicht runterspielen. Aber wenn man sich monatelang in einer Wahlkampf-Bubble befindet, in der ein möglicher Sieg Trumps mit allen Mitteln zu verhindern ist, weil ansonsten Darth Vater, Voldemort und Hitler in einer Person das dunkelste Zeitalter der Menschheit ausrufen wird, dann muss das heute so sein, als wäre man mit 120 gegen eine gläserne Wand gelaufen. Allein die Gegenprobe macht die Verzerrung deutlich: Selbst wenn Trump nicht gewonnen hätte, befinden wir uns trotzdem in einer Phase, in der Globalisierung und Liberalismus in einer Sackgasse stecken. Bei einem Sieg von Harris hätte es eigentlich nicht so viele Gründe zum Feiern gegeben, denn sie steht auch nur für ein anbiederndes Weiter so, dass der unheilvollen Entwicklung nichts entgegenbringt. Ja, der Trumpismus wäre vielleicht verhindert worden. Es ist aber noch längst nicht in Stein gemeißelt, dass dieser wirre alte Mann nun das gesamte System widerstandslos nach seinem Gusto umbaut. Sicher wird er es versuchen, aber hierzulande herrscht wieder eine Stimmung, als wäre die Geschichte schon geschrieben. Warten wir es ab und schauen, wie die amerikanische Zivilgesellschaft damit umgeht.
 
das ist er sowieso. der hat ja bestimmt nicht Millionen in die Kampagne für Trump gebuttert und heftig für ihn geworben, weil er den so lustig findet und man abends nett n Bierchen mit ihm trinken kann.
Musk will damit seine Mars-Phantasien umsetzen. Ein teurer Spaß um den Spinner zum Mars zu schicken. Aber dann wären wir ihn wenigstens los.

Erst holt er Pennsylvania, dann kriegt er den Mars
Elon Musk will Donald Trump zum Sieg führen, um sein Lebensziel zu realisieren: die Besiedelung des Mars. Nur wenn Trump Präsident wird, hat er das Geld, um loszufliegen
https://www.zeit.de/kultur/2024-11/elon-musk-mars-mission-donald-trump-us-wahl-republikaner

Im Juni ist Musk 53 Jahre alt geworden, die Zeit, um sein Lebensziel zu verwirklichen, drängt. Tesla, Solarcity, X, Starlink, das waren alles lediglich Zwischenschritte. Was Musk wirklich will, ist dem Menschen das Leben auf einem anderen Planeten ermöglichen. "Das gehört zu den Top-Ten der wichtigsten Entwicklungen der Geschichte der Menschheit", hat er der ZEIT einmal gesagt. Die Evolution hat den Menschen aus dem Wasser ans Land gebracht. Er will eine Stadt auf dem Mars bauen. Dazu müssen die Raumschiffe größer und vor allem billiger werden. Und das geht nur, wenn viel geflogen wird. In zwei Jahren will er daher die ersten unbemannten Raumschiffe zum Mars schicken, die ersten bemannten Flüge sollen dann zwei Jahre später folgen. Damit er sein Ziel erreicht, muss Donald Trump gewinnen. Denn der hat ihm zugesagt, dass er als Minister für Effizienz den Staatsapparat so zusammensparen kann, dass am Ende genügend Geld für seine Raumfahrt da ist.

Auf einer seiner town halls in Pennsylvania wurde Musk gefragt, was ihm am wichtigsten ist, wenn Trump gewinnt und er als Minister für Effizienz anfängt. "Wenn der aktuelle Trend der Überregulierung weitergeht", antwortete Musk, "dann werden wir niemals zum Mars kommen. Die Demokraten werden es illegal machen, und wir werden eine Ein-Planeten-Zivilisation bleiben." Zurückhaltender Applaus.
:ugly:
 
Ich bin ehrlich, in meiner begrenzten Freizeit und mit einigen eigenen (vor allem gesundheitlichen) Problemen, habe ich oftmals wenig Muße, mich intensiv mit Politik zu befassen. Natürlich, Entwicklungen im Weltgeschehen und die Basics sind mir alle bewusst und ich bin generell ein sehr belesener Mensch, gerade was die Historie angeht. Aber was Amerika angeht bin ich tatsächlich nicht gut genug im (innen- und außenpolitischen) Thema, um zu beurteilen, was die Wahl Trumps ganz konkret für mich persönlich bedeuten könnte. Sicher kenne ich diverse Artikel, die sich mit dieser Frage beschäftigen, aber nicht nur ist vieles vage, es ist mir auch immer noch zu wenig konkret. Daher mal von einem ehrlicherweise eher politischem Laien an die Experten hier gefragt: was wird (also sehr sicher) sich konkret im Alltag in naher und ferner Zukunft ändern? Was könnte (eher weniger wahrscheinlich) sich ändern?

Das wären die Punkte, die mich gerade interessieren.
Danke!
 
@STEEL Was ist völlig übertrieben? Im Wirtschaftskrieg stecken wir schon mittendrin, oder was meinst du woher aktuell die ganzen negativen Wirtschaftsnachrichten und Arbeitsplatzverluste für Deutschland der ganzen letzten Zeit her kommen?
 
-Trump wird wohl auf jeden Fall schonmal den Welthandel massiv einschränken, beginnend mit Zöllen auf alles Mögliche. Das wird v.a. Deutschland treffen aber das sind die Grünen Schuld.

-er wird versuchen den Staat nach seinem Gusto umzubauen, was nichts Gutes verheißt, das Endprodukt könnte eine Autarkie sein.

-Die Grenze zu Mexiko wird mit noch mehr Leichen gepflastert sein.

-Wahrscheinlich wird er die Unterstützung für die Ukraine versuchen herunter zu fahren, das könnte Putin zum Sieg verhelfen mit unabsehbaren Folgen für Europa.

Ist jetzt mal das was mir spontan einfällt.
 
Du hast sicher Recht mit einigen Punkten. Aber in meiner Wahrnehmung stand hauptsächlich ihr Geschlecht und ihre Hautfarbe im Vordergrund und wie progressiv man deswegen ist.
Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei, aber das ist durchaus das was ich ihr und der demokratischen Partei auch vorwerfen würde.
Diese vollkommene Inhaltsleere und Abwesenheit einer (linken) politischen Haltung und Vision abseits bloßer Identitätspolitik.

Hier gut auf den Punkt gebracht:
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edit: die Kritik geht dann aber eben nicht in Richtung eines "zu links" sondern in Richtung zu wenig links.
 
Das Problem im Threadtitel ist ja nicht konkretisiert; und das ist ein Aspekt des hier diskutierten Problems.

Den Threadtitel habe aber nicht Ich zu verantworten, den hat imo pil gemacht. Bin damit selbst nicht glücklich, aber kann den ja jederzeit ändern :cool:.

Magst du bitte irgendwas am Titel machen? bspw. ein "not" einfügen oder "great" durch "worse" ergänzen, oder ganz weg. Aber "great" ist da nun wikrlich nun einfach gar nichts.
 
:puschel:Congratulations America! :puschel:

Ich bin mir sicher, dass Trump aus Amerika wieder das Land der Träume macht. Das Land von dem wir alle träumten. Als Europäer schaue ich schon etwas neidisch auf den American Way of Life und ich finde es großartig, dass Amerika wieder zu sich gefunden hat. Die Geduld war bei den meisten fast allen ja schon lange am Ende und die Unzufriedenheit groß. Ein Land wie die USA - von jedem und allem glorifiziert ist wieder wer!
 
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