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Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Auch Äußerungen können eben einen Schaden verursachen. Worten folgen nunmal häufig Taten. Ich kann nicht verhindern, dass jemand seine Meinung frei äußert, ich kann ich ihm aber im Gegenzug auch sagen, was ich von seiner Meinung halte und wenn seine Meinung nicht mit den Interessen seines Arbeitgebers übereinstimmt, oder dem Arbeitgeber durch die geäußerte Meinung ein Schaden entstehen könnte, dann wird sich der Arbeitgeber eben von demjenigen trennen.

In der Pflege kann ich zum Beispiel nicht mit Menschen arbeiten, die offen rassistische und menschenfeindliche Äußerungen tätigen. Ich müsste zum einen befürchten, dass mir dadurch ein wirtschaftlicher Schaden durch ausbleibende Kundschaft entsteht, oder im schlimmsten Fall, dass derjenige einem ihm nicht genehmen Pflegekunden etwas antut. Seine Meinung konnte er äußern, er wird ja auch nicht vom Staat bestraft, aber mit Konsequenzen muss er rechnen...

Meinungsfreiheit ist ein Privileg und keine Einladung ein Arschloch zu sein...

Siehe aktuell auch Tenacious D. Jack Black hat alle Touren auf unbestimmte Zeit abgesagt und alle Zusammenarbeit mit Kyle Gass auf Eis gelegt, weil dieser auf einem Auftritt eine dumme (anders kann man es nicht nennen) Bemerkung zu Trump gemacht hat...Ob die Reaktion von Jack Black nun übertrieben ist, oder nicht, es ist sein gutes Recht damit umzugehen wie er es für richtig hält. Auch wenn es mir Herzen weh tut, da ich Tenacious D Fan bin :heul:
Ich weiß, ich kenn das Dilemma. Und ja, Meinungsfreiheit heißt nicht zwingend Freiheit von Konsequenzen. Ich habe nur -auch beruflich- das Gefühl, dass Meinungsfreiheit immer weniger Gewicht hat und jeder, der irgendwo etwas tut, was anderen nicht passt, seinen Job und damit seine Existenz riskiert. Oder es ist einfach so, dass man früher seinen dummen Shit in der Kneipe zum Kumpel gesagt hat und das sonst nie einer mit bekam. Heute schreibt jeder jeden Scheiß ins Internet.
 
Ich weiß, ich kenn das Dilemma. Und ja, Meinungsfreiheit heißt nicht zwingend Freiheit von Konsequenzen. Ich habe nur -auch beruflich- das Gefühl, dass Meinungsfreiheit immer weniger Gewicht hat und jeder, der irgendwo etwas tut, was anderen nicht passt, seinen Job und damit seine Existenz riskiert. Oder es ist einfach so, dass man früher seinen dummen Shit in der Kneipe zum Kumpel gesagt hat und das sonst nie einer mit bekam. Heute schreibt jeder jeden Scheiß ins Internet.

Genau so ist es!

Das und dass quasi jeder sofort beim kleinsten Gegenwind sofort schreit "MEINUNGSFREIHEIT"...
 
https://www.spiegel.de/kultur/musik...tentat-a-c91c5550-5e49-474b-9546-da91fb9537b1

Ok. Spruch mag blöd gewesen sein. Aber nochmal früher hätte beim Bier gesagt, Lass son Scheiß. Heute beendet ein Satz eine 30jahre bestehende Band.

Nee, du musst das anders sehen: in der Kneipe bei nem Bier hätte man gesagt: lass den Scheiß.
Auf ner Bühne vor Publikum musst du mit ernsteren Konsequenzen rechnen...heute wie damals.

George Carlin war übrigens ein Comedian, da gelten schon etwas andere Grundlagen und er spricht ja nicht darüber, dass grad ein Politiker fast umgebracht wurde (hab das Video nur kurz überflogen)...
Heute kannst du auch Witze über JFK machen und es sollte nicht viel passieren. Aber so kurz nach dem Anschlag, solltest du selbst als komödiantische Band aufpassen was du sagst...
 
Also ganz spurlos ist das Attentat nicht an Trump vorbei gegangen. Ich habe ihn zumindest noch nie vorher so nah an den Tränen gesehen wie bei seinem Einmarsch bei den Republikanern:
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Naja, und was ist Jack Black? Und Carlin referiert halt 5 Minuten darüber, wie größtes menschliches Leid in den Nachrichten ihm aufgeilt. Klar, Satire, aber Grass wird es auch nicht ernst gemeint haben.

Tenacious D sind aber keine Stand Up Comedians und referieren nicht über ein abstraktes Geschehen. Es war ne dumme Bemerkung, ich kann Jack Black da verstehen, auch wenn ich es selbst für eine zu krasse Reaktion halte...
 
Parteitag der US-Republikaner - Selbst frühere Rivalen stellen sich hinter Trump – Ende der Mäßigung im Tonfall gegen Demokraten

Selbst Nikki Haley und Ron DeSantis, einst erbitterte politische Gegner Donald Trumps, haben sich auf dem Parteitag der Republikaner demonstrativ hinter den Präsidentschaftskandidaten gestellt und zur Geschlossenheit aufgerufen. Über die Demokraten äußern sich die Republikaner – trotz anderslautender Beteuerungen – wieder so aggressiv wie vor dem Attentat auf Trump.


https://www.deutschlandfunk.de/selb...essigung-im-tonfall-gegen-demokraten-100.html
 
Also ganz spurlos ist das Attentat nicht an Trump vorbei gegangen. Ich habe ihn zumindest noch nie vorher so nah an den Tränen gesehen wie bei seinem Einmarsch bei den Republikanern:
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Er wäre um ein Haar gestorben. Niemand könnte das mehr bedauern als er selbst. :D
 
Parteitag der US-Republikaner - Selbst frühere Rivalen stellen sich hinter Trump – Ende der Mäßigung im Tonfall gegen Demokraten

Selbst Nikki Haley und Ron DeSantis, einst erbitterte politische Gegner Donald Trumps, haben sich auf dem Parteitag der Republikaner demonstrativ hinter den Präsidentschaftskandidaten gestellt und zur Geschlossenheit aufgerufen. Über die Demokraten äußern sich die Republikaner – trotz anderslautender Beteuerungen – wieder so aggressiv wie vor dem Attentat auf Trump.


https://www.deutschlandfunk.de/selb...essigung-im-tonfall-gegen-demokraten-100.html
Wenn Trump nicht gewinnt, war es das politische Ende für Haley. Sie hat sich bei ihren Wählern überragend ins Aus geschossen, davon wird sie sich nicht mehr erholen.
 
US-Wahlkampf - Immer mehr Top-Demokraten raten Präsident Biden zum Verzicht

US-Präsident Biden sieht sich mit weiteren Rückzugs-Forderungen aus seiner Demokratischen Partei konfrontiert. Der prominente Repräsentantenhaus-Abgeordnete Schiff rief den 81-Jährigen auf, nicht erneut für das Amt zu kandidieren. Er habe ernsthafte Bedenken, ob Biden den republikanischen Herausforderer Trump im November besiegen könne.


https://www.deutschlandfunk.de/imme...-raten-praesident-biden-zum-verzicht-102.html
 
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