Auch Äußerungen können eben einen Schaden verursachen. Worten folgen nunmal häufig Taten. Ich kann nicht verhindern, dass jemand seine Meinung frei äußert, ich kann ich ihm aber im Gegenzug auch sagen, was ich von seiner Meinung halte und wenn seine Meinung nicht mit den Interessen seines Arbeitgebers übereinstimmt, oder dem Arbeitgeber durch die geäußerte Meinung ein Schaden entstehen könnte, dann wird sich der Arbeitgeber eben von demjenigen trennen.
In der Pflege kann ich zum Beispiel nicht mit Menschen arbeiten, die offen rassistische und menschenfeindliche Äußerungen tätigen. Ich müsste zum einen befürchten, dass mir dadurch ein wirtschaftlicher Schaden durch ausbleibende Kundschaft entsteht, oder im schlimmsten Fall, dass derjenige einem ihm nicht genehmen Pflegekunden etwas antut. Seine Meinung konnte er äußern, er wird ja auch nicht vom Staat bestraft, aber mit Konsequenzen muss er rechnen...
Meinungsfreiheit ist ein Privileg und keine Einladung ein Arschloch zu sein...
Siehe aktuell auch Tenacious D. Jack Black hat alle Touren auf unbestimmte Zeit abgesagt und alle Zusammenarbeit mit Kyle Gass auf Eis gelegt, weil dieser auf einem Auftritt eine dumme (anders kann man es nicht nennen) Bemerkung zu Trump gemacht hat...Ob die Reaktion von Jack Black nun übertrieben ist, oder nicht, es ist sein gutes Recht damit umzugehen wie er es für richtig hält. Auch wenn es mir Herzen weh tut, da ich Tenacious D Fan bin