Gänzlich muss man nicht auf das Wort schwarz verzichten. Es stimmt, das es oft nichts mit der Hautfarbe zu tun hat.
Es geht aber hier auch um etwas Größeres, und nicht um sowas per se. Und das muss man erstmal verstehen. Selbiges bei Sexismus und die Rolle des Mannes.
Wenn man sich nur damit aufgeiert, dass irgendwie Wort einem geklaut werden soll, dann versteht man überhaupt nicht das Große Ganze und die Probleme, die damit verbunden sind. Es kann sich auch fast nur jemand über sowas aufregen, der nie Rassismusprobleme am eigenen Leib gespürt hat. Als Weißer hast die auch selten, völlig klar, also nicht etwas, was man vorwerfen kann. Aber deswegen muss man die Probleme, die andere haben, nicht so ins Lächerliche ziehen und sich jetzt an Schwarzfahren oder Greylist aufhängen, finde ich.
Es ist eine Gesellschaftsvorstellung, die unterbewusst mit Schwarz und Weiß oftmals weitergetragen wird, die den Nährboden für unterschwelligen Rassismus und Superior Racegefühle sein kann. Willst du so etwas ausmerzen, und eine echte Gleichheit schaffen, musst du auch an solche Dinge wie geliebte Kulturworte ran, auch wenn sie erstmal objektiv wenig damit zu tun haben mögen.