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GEN7 Alpha Protocol

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Habe das Spiel seit Gestern ebenfalls. Das es mich positiv überrascht hat will ich nicht sagen, da ich eigentlich erwartet hatte das es mir gefallen könnte.
All die schlechten Reviews haben mich bisher jedoch davor abgeschreckt, vor allem auch da mir sehr viel an guter Grafik liegt.

Das Spiel hat es aber wirklich in sich und macht bis jetzt enorm Spass (bin jedoch erst gerade im ersten Einsatzgebiet angekommen). Klar die technische Umsetzung ist nicht gerade "up to date", aber so grottenschlecht wie ich jeweils gelesen habe ist sie bei weitem nicht. Das Ganze drum herum lenkt mich zumindest bestens davon ab. Die Rollenspiel Elemente sind wirklich gut eingebaut und ein solches Setting habe ich mir schon immer gewünscht.

Bin gespannt was noch alles kommen wird, bin wie gesagt erst gerade am Anfang.

Haben den Agent im Einsatz gewählt, welcher mir bisher gut gefällt, bin mir aber noch überhaupt nicht sicher so ich ihn hinleveln soll. Sind zusätzliche Waffen zur einfachen Pistole zu empfehlen? Spiele auf Hard.
 
Wie läuft dies eigentlich mit den Zusatzinformationen?

Bei jedem Einsatzort gibt es für nicht gerade wenige Geld verschiedene Informationen zu kaufen. Bisher habe ich immer alles gekauft, doch frage ich mich ob dies richtig war oder ich das Geld besser für die Austrüstung ausgebe.
 
Die Missionskarten braucht man imo nicht (die kosten aber eher nur ein paar hunder Credits). Die bereitgestellten Scharfschützengewehre sind auch nur ein nettes Gimmick. Und die anderen Zusatzinformationen braucht man in der Regel auch nur, wenn man ein Achievement für möglichst viele Infos haben will.

Ich habe sie aber trotzdem gekauft. Wenn man die Missionen ordentlich absucht und alles knackt, hat man später eh zu viel Geld.
 
Habe mittlerweile gute 3 Stunden gespielt und bin in Rom. Als Kurzfazit würde ich sagen: Die Story ist allererste Sahne, die Gespräche superspannend, deutlich ausgefeilter als in ME2. Auch das Gameplay funktioniert eigentlich sehr gut, sobald man ein paar Skillpunkte verteilt hat. Ich spiele voll auf die drei Skills Stealth, Pistolen und Sabotage. So kann ich mittlerweile ziemlich gut durch die Levels schleichen und Gegner entweder mit Kopfschüssen aus der Pistole oder Takedowns im Nahkampf erledigen. Und die Minispiele, die sich sehr abwechslungsreich gestalten, sind durch Sabotage auch deutlich einfacher.

Die viel gescholtete Grafik geht eigentlich auch in Ordnung. Sicherlich, sie ist alles andere als eine Augenweide und die Animationen sind übelste "Stock im Arsch"-Qualität. Aber dafür sind die Gesichtsanimationen in den Gesprächen ganz hübsch anzusehen.

Das Einzige, was mich richtig stört, ist das Checkpointsystem. Zu oft kommt es vor, dass man eine 5 min-Szene mit drei gelösten Minispielen und mehreren auf die Matte gelegten Gegnern doppelt und dreifach spielen muss. Quicksaves wie in ME2 wären hier ein Muss gewesen.
 
Die Schleich-Animation geht eigentlich gar nicht! Sieht schon sehr merkwürdig aus, habe mich aber glücklicherweise daran gewöhnt..

Was wirklich toll ist nebst der Story sind die RPG Elemente. Hoffe Mass Effect 3 wird auch wieder mehr in diese Richtung gehen und nicht mehr so begrenzt wie Teil 2 sein.
 
Das Spiel ist jetzt Chandler approved :dhoch:

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"Could this be any better?!"
 
Habs mittlerweile durch, werde in den nächsten Tagen nen zweiten Durchgang starten wegen Achievements, die ich für andere Entscheidungen im Spielverlauf noch bekommen kann.

Für mich ist Alpha Protocol ein Riesen-Überraschungshit. Wenn man von der mäßigen Technik, bei der eigentlich nur die strohdumme K.I. wirklich stört, absieht, ist es eines der besten Spiele der letzten Zeit.

Der RPG-Anteil ist extrem ausgefeilt. Man kann seinen Charakter nicht nur in allen Skills frei entwickeln, sondern schaltet auch alle naselang neue Perks frei, die Boni á la "+5 Accuracy" oder "25% Shop Discount" bieten. Diese Perks erwirbt man sich auf verschiedenste Art und Weise; entweder indem man ein Gespräch besonders geschickt führt und das Gegenüber manipuliert, oder indem man z.B. 100 Critical Hits mit der Pistole landet.

Das absolute Highlight ist aber die sehr raffinierte Story, die einem wirkliche Entscheidungsfreiheit bietet und das nicht nur auf der Verpackung stehen hat wie etwa Mass Effect 2. In ME2 hatte man vielleicht zwei, drei große Entscheidungsmöglichkeiten, der Rest war aber meist vorgegaukelt, sprich ohne wirkliche Konsequenzen. In Alpha Protocol dagegen erinnern sich die anderen Charaktere an solche Kleinigkeiten, dass man direkt verblüfft ist. So wird einem etwa vorgehalten, dass man Marines, also eigene US-Landsmänner, in einer Mission drei Stunden zuvor getötet hat. Oder man erhält in der Finalmission Hilfe von Verbündeten, die einem ihr Leben verdanken.

Überhaupt ist die Interaktion mit den anderen Charakteren so cool gelöst, das Antwortsystem (X - lässig, B - professionell, Y - aggressiv), ist deutlich ausgefeilter als in ME. Jede Antwort kann die Reputation beim Gegenüber senken oder steigern. Und nein, es führt nicht immer der gleiche Weg zum Ziel - manche Charaktere wollen hart angegangen werden, andere bevorzugen einen professionellen Gesprächston.

Am deutlichsten wird die Freiheit in den vielen Situationen, in denen man über Leben und Tod des Gegners entscheiden darf - möchte ich meinem Gegenüber vor seiner Exekution noch Informationen entlocken? Knalle ich ihn gleich ab? Oder mache ich ihn zu meinem Verbündeten? Das ist so genial gemacht, nicht umsonst gibt es das Achievement "Thorton, Inc. - Mache alle Deine Gegner zu Deinen Verbündeten".

Also in puncto Story ist das mit das Beste, was es diese Gen bisher gab. Das hat mich teilweise richtig an Deus Ex erinnert.
 
Bin circa zur Hälfte durch und immer noch schwer angetan von dem Spiel.
Zu schade das ein 2. Teil bereits dementiert wurde. Von diesem Spiel sehne ich mich nach einer Trilogie!
 
Würden sie dem nächsten Teil eine zeitgemäße Engine und K.I. verpassen, dann wäre auch ein Verkaufserfolg sicher, denke ich. Wobei, an der Engine hats ja nicht gelegen (--> UE3), aber an der miserablen Umsetzung.
 
Ich weiss garnicht, ob es so ein mieser Verkaufserfolg ist? 700.000 Exemplare hatte Sega vor geraumer Zeit vermeldet, mitlerweile dürfte man nahe der Million sein. Ist doch eigentlich ok.
 
Mir hat das Spiel den Sommer verhagelt. Ich hatte es nach Prince of Persia angefangen und fand es so schlecht, daß ich vor der Wüstenmission abgebrochen habe. Weitergespielt habe ich bisher nicht, aber ein anderes Spiel von meinem Stapel wollte ich auch nicht anfangen, weil ich AP prinzipiell eigentlich mögen sollte.
Jetzt spiele ich schon seit Wochen ab und zu mal PSN Spiele, aber ein großes Spiel habe ich seit dem Abbruch nicht mehr angefangen. Der Ersteindruck war so miserabel wie schon bei lange keinem Spiel mehr, das ich gekauft hatte. :(
 
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