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REVIEW Alan Wake [Review]

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Urgs schrieb:
Welche denn noch?
Ansonsten? Was noch?

wie schon twin peaks gibs auch in bright falls indianische mythen. z.b.
der cauldron lake in alan wake. in twin peaks war es die weiße und schwarze hütte.
 
Urgs schrieb:
Das Geheimnis von Twin Peaks ist so vielseitig, abgründig, absurd, humor- und geheimnisvoll und was weiß ich noch alles. Ich behaupte, ich muß das Spiel gar nicht gespielt zu haben, um das beurteilen zu können. Alan Wake hält nicht mal ansatzweise einem ernsthaften Twin-Peaks-Athmo-Vergleich stand.

Ich finde genau diese Eigenschaften in Alan Wake wieder, was mich sehr begeistert.
Aufgrund deiner Voreingenommenheit, bezweifle ich aber stark, dass du den Wald vor lauter Bäumen noch sehen wirst.
Man wird den Eindruck nicht los, dass du dir das Spiel zwanghaft schlecht reden willst.
Wie gesagt, spiele es einfach selbst und urteile dann. Wenn du anschließend noch immer dieser Meinung bist, kannst du dies zumindest auf EIGENER Erfahrung aufbauen.

zonko schrieb:
7 Stunden? No Way.
Ich hab nach 3 Episoden schon 6h.

Offenbar im höchsten Gang durch das Spiel gerannt.
Hab nun noch eine Episode vor mir und hab im Schnitt 2 Stunden (teilweise etwas mehr) für eine Episode benötigt.
 
Habe ebenfalls um die 9 Stunden auf der Uhr (Episode 5 beendet).
Ich brauche für eine Episode mindestens 90 Minuten. An der vierten habe ich sogar über 2 Stunden gesessen. Komme schlussendlich also mindestens auf 10 Stunden Spielzeit, was schwer in Ordnung ist.

Und da der Code für den ersten DLC schon beiliegt, bekommt man ja sogar noch mal 90 Minuten (?) "umsonst" dazu.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Frage mich, wie einige Reviewer das angeblich in 5 Stunden durchgespielt haben wollen.

Nicht wenige Reviewer benutzen wohl Cheats (God-Mode, Warps etc), um das Spiel schnell durch zu haben, so dass man sein Review nicht verspätet abliefert, was in der heutigen Internetzeit mit tagesaktuellen Berichten bei so einem Blockbuster eine mittlere Katastrophe für das Magazin wär.
Dass man mit so Tricks schneller durch ein Spiel kommt, ist wohl klar.

Fänd ich schade, wenn so Bewertungen und Eindrücke verfälscht werden, aber wundern würde es mich ganz und gar nicht.
 
Urgs schrieb:
Allein die Spielzeit von ca 7 Stunden rechtfertigen mir nicht den Kauf der Konsole. Insofern muß ich mal sehen, wie das mit der Videothek läuft.

Solche Ausagen regen mich immer wieder von neuem tierisch auf! Das Spiel kann man nicht in 7 Stunden durchspielen, sofern man nicht einfach nur möglichst schnell durch die Levels rennt. Diese Zeitangaben von 7 Stunden ist einfach der absolut grösste Blödsinn und kein normaler Spieler, der ein Spiel spielt um damit unterhalten zu werden, wird AW in unter 10 Stunden durchspielen und auf schwer schon garnicht. Ich habe auf Schwer 18 Stunden und durch den Lernfaktor auch auf Alptraum nochmals etwa 17 Stunden gebraucht und dabei so viel Spass und Spannung gehabt, wie noch kaum in einem anderen Spiel. Für mich, der absolut unvoreingenommen an das Spiel ran gegangen ist, gehtört AW zum Besten was ich je gepielt habe.
 
Hab 11-12 Stunden auf Normal gebraucht. Das ist def. ok für ein Game. Viel länger war HR ja auch nicht.. Da hab ich 3 Abende zum durchspielen gebarucht.
 
drizzt schrieb:
Ja, ich habe gerade Ep. 5 beendet und liege jetzt bei ~9 Stunden. Die Spielzeit geht voll in Ordnung.

Dito. Habe gestern Episode 5 beendet und knappe 10,5 Stunden gebraucht. Ich versuche aber auch die Welt zu durchforsten und renne nicht einfach von A nach B. Aber ich muss ehrlich sagen, es passiert mir bei dem Titel sehr oft, dass es mich reißt, mir kalt den Rücken runterläuft und ich Gänsehaut bekomme. :dhoch: Spiele auch nur Abends, die Wohnung komplett abgedunkelt und mit fetten Kopfhörern. Boah, was für eine Atmosphäre!!! :headbang:
 
Hab das Spiel heute auch beendet und bin sehr begeistert. Hab mir als Schmankerl dann gleich mal Barts Review durch gelesen. Hatte ich bisher noch nicht aus Angst vor spoilern, aber nach den Reaktionen in etwa so etwas erwartet. :lol:

Das Gute bei Barts Reviews ist ja nun dass man ihn kennt und weiß dass ein höchst subjektives Review raus kommt. Manch einer mag vielleicht mit ihm übereinstimmen, aber irgendein User hier hats schön geschrieben. Er pickt sich das Negativ raus, überspitzt es und erwähnt das Gute nur am Rande. Genauso könnte man ein Abfeier Review schreiben indem man das Negativ unter den Tisch kehrt und das Positive über den grünen Klee lobt.

Mir hat das Spiel ähnlich gut wie Trayal gefallen, dessen Umschreibungen und Kommentare zum Spiel ich so voll unterschreiben kann. Ein toller Titel dessen größte Schwäche eigentlich ist, dass man ihn in einer Woche durch hat - nachdem man sich lange darauf gefreut hat. Auf der anderen Seite finde ich die Spiellänge genau richtig. Imho ist es aber ein Titel mit einem geringe Wiederspielwert. Vielleicht spielt man ihn noch ein zweites Mal in der Hoffnung manche Andeutungen am Anfang besser einordnen und verstehen zu können. Wobei mir das Kampfsystem sehr viel Spass macht und gelungen ist. Nur um es deswegen nochmal zu spielen ist es zu wenig 3Personshooter. Insgesamt ist es für mich eben doch ein Action Adventure.

Für mich nach Uncharted2 wieder ein Spiel das man erlebt, in das man reingesogen wird. :dhoch: Über eine Staffel 2 würde ich mich sehr freuen. Bin gespannt auf den 1. DLC und werde den auschecken.
 
Hi Leute, möchte zum Einstieg auch mal meine Eindrücke zum Spiel loswerden, auch wenn es mich doch (wieder einmal) ein wenig stört, wie viele User hier - mitunter ganz offen - die Bewertung des Spiels (ob gespielt oder nicht) von ihrer Konsolenpräferenz abhängig machen. Zeigt traurigerweise ein weiteres Mal die Unreife und sektenartige Organisation der Konsumenten im Spielebusiness, die ein Spiel nicht für sich bewerten können und es nur zwei Sätze nach einer fadenscheinigen Agglomeration von Internet-Contras mit Top-Titeln ihrer präferierten Konsole kontrastieren müssen - als gäbe es zwei Videospielgötter da draussen, die in einem Kampf zwischen Gut & Böse seit ewigen Zeiten versuchen, die Seelen der Menschen zu kontrollieren und dafür ihre Propheten (aka Games) in die Welt senden, die alle augenscheinlich im gleichen Trainingscamp ausgebildet wurden. Hier die Jünger des Ordens des wärmenden Lichts, dort die Kinder der ewigen Wahrheit. Einzige Gemeinsamkeit: Alles Idioten.

Ja, Alan Wake hat Macken. Ja, die Animationen sind nicht mehr State of the Art. Ja, die "Waldsparziergänge" können teils an die Substanz gehen und wirken ab und an repetitiv. Ja, die Fahrsequenzen wirken wie in einem Low-Budget Titel und ja, die Texturen sind teilweise (bei Tag) verwaschen. Und ja, die Story muss man nicht gut finden, die Charaktere ebenso wenig. Und ja, wenn man ein Fanboy ist, kann man das Spiel mit Leidenschaft hassen, weil es einem so viel Munition wie kaum ein anderes Videospiel dieser Generation gibt.

Persönlich ging ich ohne eine allzu grosse Erwartungshaltung an das Spiel ran. Habe mich zwar darauf gefreut als alter Remedy-Fan, wusste aber auch um die lange Entwicklungszeit und dementsprechend um unvermeidbare Schwierigkeiten in der Spielkonzeption, die wohl nach 2-3 Jahren zu einem Re-Design (wie auch bei Splinter Cell Conviction) geführt haben. Also Vorsicht.

Und tatsächlich, die Befürchtungen bestätigen sich teilweise recht schnell: Schon bei der Ankunft mit der Fähre merkt man, dass man es hier mit einem Open-World-Game zu tun hat, das beschnitten wurde: Man wird bei der Ankunft in ein Restaurant gelenkt, nicht aber durch eigene Entscheidung, sondern mit einer Cutszene, die dann wieder einsetzt, wenn man das Restaurant verlässt. Man ahnt: Beim Verlassen der Fähre hätte wohl ein Auto am Hafen gewartet, die GTA-Gedächtnis Karte samt Zielpunkt hätte einen durch die Stadt gelotst und beim Verlassen des Restaurants hätte man sein neues Domizil nicht mit einer Cutszene, sondern "manuell" bezogen. Den Vorwurf der mässig verhüllten Kastration muss sich AW auch im späteren Spielverlauf gefallen lassen und meines Erachtens lässt sich das teils repetitive Spielgefühl und die unausweichlich ausbrechende Monotonie massgeblich auf das verworfene Open-World-Konzept zurückführen, das das Game im schlechtesten Fall zu einem linearen GTA mit aneinandergehefteten Missionen macht, die aber allesamt als klassischer 3rd Person Shooter zurückgelegt werden.

All das sind legitime Kritikpunkte. Die Krux an dem Spiel ist aber meiner Meinung nach, dass es es schafft, trotz aller bereits zur Genüge erwähnten Schwächen, im Spielverlauf den Spieler ganz organisch zu vergraulen - oder zu unterjochen. Und spätestens im zweiten Kapitel wird sich auch der letzte Konsolenkrieger auf Seiten von Sony dazu entschieden haben, das Gamepad mit der Tastatur auszutauschen und im Internet zu einem lustvollen Selbstmordanschlag anzusetzen, mit dem er sich und Alan Wake mit einem Riesenknall untergehen lässt.

Bei mir setzte aber nach längerer Ungewissheit, teilweise auch Genervtheit, ein gänzlich anderer Effekt ein. Den man auch nicht mit rationalen Argumenten nacherzählen kann. Seit langer, sehr langer Zeit hat es ein Videospiel wieder geschafft, mich in seinen Sog zu ziehen. Bald wurde der Wald nicht mehr als der nervige Durchgangspunkt zur nächsten Cut-Scene wahrgenommen, die Gesichtsanimationen der Charaktere waren nicht mehr Sinnbild der Seelenlosigkeit der Polygonmenschen und die Schiessereien waren keine verhetzten und ungelenken Stolpereien mehr. Es hatte eine Metamorphose eingesetzt: Das Spiel lebte. Irgendwo zwischen dem zweiten und dritten Kapitel wähnte ich mich auf einem luziden (AW muss man nachts spielen) Trip durch eine albtraumhafte Unterwelt, die sich auf dem Bildschirm breitmachte und ich merkte, dass das allzu bekannte "Durchspielen" von Games für einmal ausgesetzt hatte und meine Sinne die Kontrolle über das Spielgeschehen übernommen hatten.

Und das ist denke ich auch die Absicht von AW: Die Sinne und Gefühlswelt des Spielers zu kontrollieren. Ab irgend einem Moment im Spiel ging die geniale audio-visuelle Gestaltung des Spiels komplett in mich über, die unfreiwillig komische Story der Anfangssequenzen kafkasierte zu einer eigenartig paranoiden und unwirklichen Spielerfahrung und aus den mechanischen Gegnerhorden, dem berechenbar, sich brausend verdunkelnden Wald wurde eine Metapher für etwas Bedrohliches, das ich auch heute - eine Nacht nach dem Durchspielen - noch nicht entziffert habe. Und dafür liebe ich dieses Spiel. In Zeiten von kompetitivem Gamerscore-Sammeln, mechanischem Abspulen von Genre-Königen, die unterhalten, aber nie überraschen, bedient endlich wieder einmal ein Spiel die Sinneswelt des Spielers.

Wer hier Vergleiche mit God of War, Halo und Co. anstellt (auch klasse Games, keine Frage, aber halt anders), hat einiges nicht begriffen. Ist aber wiederum wohlig in seiner Seifenblase der Ignoranz aufgehoben und wird sicher auch die nächsten 30 Jahre fröhlich knöpfchendrückend unterhalten, in der beruhigenden Gewissheit, dass das, was vor dem Bildschirm abläuft, ebenso gut verdaulich wie Popcorn ist. Schmeckt, geht gut runter und lässt Platz für die nächste Ladung. Nur sollte man zwischen zwei Ladungen Popcorn kein Alan Wake einschmeissen, kriegt man nämlich Durchfall.
 
Sehr gut geschrieben und kann dir da nur zustimmen. Irgendwo ist es wieder ein typisches Machwerk von Remedy, zwar mit Macken dafür aber mit viel Liebe, was heutzutage vielen Spielen fehlt.
 
@Seth Brundle:
Sehr gut geschriebener Artikel. Vor allem mit deinen letzten beiden Sätzen beschreibst du meiner Meinung nach sehr gut warum das Spiel etwas besonderes ist und man es nicht wie ein Halo XY oder GTA YZ bewerten darf. Es ist wirklich endlich mal wieder ein Spiel das auf einen wirkt und nicht so seicht ist wie fast alle anderen Spiele.
 
MouseMan schrieb:
@Seth Brundle:
Sehr gut geschriebener Artikel. Vor allem mit deinen letzten beiden Sätzen beschreibst du meiner Meinung nach sehr gut warum das Spiel etwas besonderes ist und man es nicht wie ein Halo XY oder GTA YZ bewerten darf. Es ist wirklich endlich mal wieder ein Spiel das auf einen wirkt und nicht so seicht ist wie fast alle anderen Spiele.

So widersprüchlich es klingen mag: Die durchwachsenen Wertungen (für so einen Blockbuster), die ambivalenten Eindrücke der Spieler und die mitunter ablehnende Resonanz auf das Spiel sind im Grunde seine grosse Stärke.

Alan Wake wollte nie ein Spiel sein, auf das sich alle einigen können, das alle mit demselben glückseligen Gefühl zurücklässt, gerade einen qualitativ hochwertigen Genre-Vertreter durchgezockt zu haben, der in sämtlichen Bereichen noch das Quentchen besser war als der unmittelbare Konkurrent (siehe Uncharted vs. Gears ; COD vs. Killzone ; Forza vs. GT).

AW zielt gar nicht auf diese Gleichschaltung der Emotionen, auf Reaktivierung und Optimierung des bereits Bekannten. Misst man es am erwähnten traditionellen Anspruch des optimierten Genre-Vertreters, ist es ein grandios gescheiterter AAA-Titel, der an seinen vollmundigen Versprechungen zerschellt ist. Nimmt man es aber als höchst individuelle, luzide Spielerfahrung, die sich mit den Emotionen und der Psyche des Spielers verkettet und einen am Schluss wieder ausspuckt, ist es eines der grossartigsten Spielerlebnisse dieser Generation. Gerade weil es nichts vergleichbares gibt. Das Spiel muss nicht jedem gefallen - und das ist gut so.

Solche Spiele, die sich von den Ketten des kommerziellen Diktats der emotionalen und spielerischen Nivellierung befreien, sind das erste Anzeichen einer Spieleindustrie, die erwachsen wird. Schade nur, dass Remedy immens vom kommerziellen Erfolg von AW abhängt und nach der langen Entwicklungszeit doch einigermassen gefährdet ist.
 
Seth Brundle schrieb:
MouseMan schrieb:
@Seth Brundle:
Sehr gut geschriebener Artikel. Vor allem mit deinen letzten beiden Sätzen beschreibst du meiner Meinung nach sehr gut warum das Spiel etwas besonderes ist und man es nicht wie ein Halo XY oder GTA YZ bewerten darf. Es ist wirklich endlich mal wieder ein Spiel das auf einen wirkt und nicht so seicht ist wie fast alle anderen Spiele.

So widersprüchlich es klingen mag: Die durchwachsenen Wertungen (für so einen Blockbuster), die ambivalenten Eindrücke der Spieler und die mitunter ablehnende Resonanz auf das Spiel sind im Grunde seine grosse Stärke.

Alan Wake wollte nie ein Spiel sein, auf das sich alle einigen können, das alle mit demselben glückseligen Gefühl zurücklässt, gerade einen qualitativ hochwertigen Genre-Vertreter durchgezockt zu haben, der in sämtlichen Bereichen noch das Quentchen besser war als der unmittelbare Konkurrent (siehe Uncharted vs. Gears ; COD vs. Killzone ; Forza vs. GT).

AW zielt gar nicht auf diese Gleichschaltung der Emotionen, auf Reaktivierung und Optimierung des bereits Bekannten. Misst man es am erwähnten traditionellen Anspruch des optimierten Genre-Vertreters, ist es ein grandios gescheiterter AAA-Titel, der an seinen vollmundigen Versprechungen zerschellt ist. Nimmt man es aber als höchst individuelle, luzide Spielerfahrung, die sich mit den Emotionen und der Psyche des Spielers verkettet und einen am Schluss wieder ausspuckt, ist es eines der grossartigsten Spielerlebnisse dieser Generation. Gerade weil es nichts vergleichbares gibt. Das Spiel muss nicht jedem gefallen - und das ist gut so.

Solche Spiele, die sich von den Ketten des kommerziellen Diktats der emotionalen und spielerischen Nivellierung befreien, sind das erste Anzeichen einer Spieleindustrie, die erwachsen wird. Schade nur, dass Remedy immens vom kommerziellen Erfolg von AW abhängt und nach der langen Entwicklungszeit doch einigermassen gefährdet ist.

:dhoch::dhoch:
 
@Seth:
Ohne das Spiel gespielt zu haben; aber für mich klingt es dann doch so als würdest du stellenweise etwas in "Alan Wake rein interpretieren, dass es gar nicht gibt. Aber vielleicht werde ich irgendwann mal positiv überrascht, wenn das Spiel seinen Weg in mein Laufwerk findet.
 
Evin schrieb:
aber für mich klingt es dann doch so als würdest du stellenweise etwas in "Alan Wake rein interpretieren, dass es gar nicht gibt.

Immerhin kann man in Alan Wake etwas reininterpretieren. Ist der grosse Unterschied zur Spielspass-Mafia da draussen, die mit dem Wertungshammer hinter einem steht, solange bis man Spass hat. ;)

Das Spiel wirkt aber auf jeden anders. Möchte da auch gar nicht meine Eindrücke zum Mass aller Dinge machen und kann es durchaus verstehen, wenn es an einem spurlos vorbeigeht. Geschmäcker sind verschieden und mit Alan Wake erscheint endlich mal ein Spiel, das sich traut, diese Binsenweisheit auch zu beherzigen.

Dass das Spiel aber mitunter dilettantische Fehler macht, die in einer Produktion dieser Grössenordnung nicht vorkommen sollten, steht ausser Frage. Verschenktes Potential, andererseits bleibt aber auch in technischer, spielerischer und konzeptioneller Hinsicht Luft nach oben bei einer eventuellen Fortsetzung.
 
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