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MULTI Alan Wake (Remastered)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=OrGOtrrfMuk[/vid]

Ich fand die Fahrszenen bei Tag auch super. Hätte es mir gut vorstellen können, tagsüber durch Bright Falls zu fahren, mit Leuten zu reden und storyrelevante Orte selbst zu finden. Und sobald es Nacht wird kommt die Dunkelheit und man muss einen Unterschlupf finden.

So ein richtig schön melancholies, langsames, ruhiges Spiel, tagsüber hätte man nicht einmal eine Waffe in der Hand ... ich glaub, ich muss Deadly Premonition in der Neuauflage dann auch mal spielen. :D
 
Spielor schrieb:
darthELIAS schrieb:
Das böse dunkle Geister die Bewohner von Bright Falls heimgesucht haben, setzt schon mal nicht auf Realismus.

Es dürfte ja wohl klar sein, dass ich mit Realismus eine authentische Spielwelt meine, oder? Andernfalls hätte ich auch nicht Skyrim genannt, denn das ist mit seinen Drachen auch nicht gerade realistisch.

Und dass das Erkunden der Spielwelt auch was für sich hat zeigt ein ganz ähnlich geartetes Spiel (Deadly Premonition) welches nur an seiner technischen Umsetzung gescheitert ist.

Was gabs eigentlich bei Deadly Premonition zu erkunden außer sammeln der Karten?
 
darthELIAS schrieb:
Was gabs eigentlich bei Deadly Premonition zu erkunden außer sammeln der Karten?
Da gab es doch jede Menge...
- Verdächtige/Zeugen aufsuchen
- Schlafmöglichkeiten
- Knochen suchen
- Angelplätze (den einen Riesenfisch konnte man z.B. nur bei Regen an einer bestimmten Stelle fangen)
- Rast- /Einkaufsmöglichkeiten
- die Autowaschanlage :D

Kurzum ganz Greenvale kennenlernen. Ich mag Alan Wake auch sehr, aber Greenvale ist mir um ein vielfaches lebendiger als Brightfalls vorgekommen.
 
PC Version ist für $14,99 (=11,5€) auf GOG erschienen (kein DRM-Kopierschutz & Sonderpreis bis 15.05)

ga7idk56.jpg


ahdz4yge.jpg


Zur Spieleseite auf gog: http://www.gog.com/en/gamecard/alan_wake
 
Danke. Das habe ich offensichtlich überlesen.
Da werd ich wohl zusätzlich zu der Xbox Fassung das Spiel noch mal für PC kaufen. Verdient hat es das Spiel und ich hätte gerne einen ordentlichen Nachfolger.
 
Pöldi schrieb:
darthELIAS schrieb:
Was gabs eigentlich bei Deadly Premonition zu erkunden außer sammeln der Karten?
Da gab es doch jede Menge...
- Verdächtige/Zeugen aufsuchen
- Schlafmöglichkeiten
- Knochen suchen
- Angelplätze (den einen Riesenfisch konnte man z.B. nur bei Regen an einer bestimmten Stelle fangen)
- Rast- /Einkaufsmöglichkeiten
- die Autowaschanlage :D

Kurzum ganz Greenvale kennenlernen. Ich mag Alan Wake auch sehr, aber Greenvale ist mir um ein vielfaches lebendiger als Brightfalls vorgekommen.

Na gut überredet. :D Aber DP nimmt sich auch nicht wirklich ernst außerhalb der Missionen.^^
Ich denke einfach, dass Remedy sich dann etwas sehr auf das Serienformat eingeschossen haben und da ein Spagat zwischen Open World und unheimlicher Story wäre zu groß.

DP ist mehr das Twin Peals, AW ist mehr ein Stephen King und Twilight Zone.
 
So, hab's gestern Abend endlich mal angefangen und den Prolog und das erste Kapitel (Albtraum) gespielt.

Gefällt mir eigentlich wirklich richtig gut. :dhoch:

Die Atmo ist klasse, das Setting auch. Endlich mal nicht New York oder ein anderes Stadt-Setting. :)

Die Story kann ich natürlich noch nicht beurteilen. Das, was ich bisher gesehen habe, verspricht aber Spannung.

Die Steuerung funktioniert in weiten Teilen gut. Nur manchmal, wenn mehrere Gegner gleichzeitig kommen, wird es leicht hakelig. Was mir aber nicht gefällt ist die abnehmende "Ausdauer" von Wake, wenn man läuft. Die geht viel zu schnell nach unten und dann scheint es mir fast, als ob sein Lauftempo unter das normale Gehtempo fällt. Der Unterschied ist mir zu krass und zu schnell.

Grafisch ist es hübsch, reisst aber keine Bäume aus. Die Texturen sind teils schon verwaschen, die Schatten stark pixelig. Dafür sind die Lichteffekte aber sehr schön und stimmig. Macht einen runden Eindruck. Auch die deutsche Synchro passt bisher bei Alan und seiner Frau. Nur die "Nebendarsteller" fallen ab.

Noch eins zum Thema Open World: ich muss hier unserem Spielor ganz entschieden widersprechen. Ich finde es gut, dass es KEIN Open World wurde!

Man läuft jetzt schon ziemlich viel zu Fuss, das Pacing bleibt aber angenehm hoch. Somit kann die Story konsequent fortgeführt werden, ohne unnötigen Leerlauf. Und das ist bei einem Story getriebenen Spiel entscheidend.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, es wäre Open World und ich könnte die Gegend mehr erkunden, nur um in der Wildnis ein paar Batterien, Munition und Thermosflaschen zu suchen (dich ich dann auch gleich wieder brauche, um die dann kommenden Gegner besiegen zu können...), dann würde viel von der Atmo verloren gehen.

Insofern hat Remedy hier IMO alles richtig gemacht. :dhoch:
 
Das Spiel war ja ursprünglich so konzipiert, dass man tagsüber, wenn keine Gegner auftauchen, die Spielwelt (auch mittels Auto) erkunden sollte um adventuremäßig verschiedene Missionen zu lösen, mit Personen zu sprechen und Dinge zu untersuchen und da wäre eine Open World einfach fantastisch gewesen. Diese Abschnitte sind nun nahezu verschwunden und das ist imo sehr schade, da sie mir mit am Besten gefallen haben. Das waren zwar keine actionorientierte und spannungsgeladenen Abschnitte, haben aber der Atmosphäre sehr gut getan und auch für Abwechslung gesorgt und ich bin fest überzeugt, dass AW von einem höheren %Satz dieser Abschnitte profitiert hätte. So war es fast nur im Dunkeln durch den Wald rennen und das ist eben nicht mehr das Konzept für das AW anfangs stand.
Man muss sich nur mal vorstellen man hätte tagsüber wirklich die Umgebung erkunden können, die verschiedenen Charaktere der Spielwelt kennen lernen können, die dann natürlich auch viel besser ausgearbeitet gewesen wären. Ich stelle mir dabei sowas wie Twin Peakes vor, was ja auch anfangs das Vorbild für das Spiel war. Von dieser Kleinstadtatmosphäre ist durch die Fokussierung auf die actiongetriebenen Nachtabschnitte leider nicht mehr viel übrig geblieben.
Was ich ganz entschieden nicht meinte war, dass die Nacht-Kampf-Sequenzen von einer Open World profitiert hätten. Diese waren und sind mir aber auch vollkommen egal. Das was mich bei AW seit 2005 am meisten begeistert hat, hat es ja leider gar nicht erst ins fertige Spiel geschafft. Jemand der sich erst jetzt damit beschäftigt und nur das fertige Produkt kennt aber nicht die Vision die ursprünglich dahinter stand kann vermutlich auch nicht verstehen, weshalb die Beibehaltung des Open-World Konzeptes das Spiel so viel besser gemacht hätte. Es wäre einfach ein vollkommen anderes Genre geworden.
 
Nun, ich kenne das ursprüngliche Konzept von Alan Wake. Ist ja nicht so, dass ich mich jetzt erst für das Spiel interessiere. Schliesslich sollte Alan Wake damals eigentlich für mich DER Grund sein, wieder eine 360 zu kaufen. ;)

Und ich denke aus mehreren Gründen, dass die eingeschlagene Richtung für das Spiel "besser" war.

Es ist bei einem Open World-Titel fast unmöglich, eine Story so konsequent und dicht zu erzählen. Weil eben immer Leerlauf mit dabei ist. Weil man es eben nicht schafft, eine offene Welt so schlüssig und lebendig zu gestalten, dass alles relevant für die Handlung ist. Was nutzt es mir, wenn ich zwar 1.000 Charaktere im Laufe des Spiels kennen lerne und mit ihnen rede, diese aber eigentlich nichts zur Story beitragen? Und 1.000 relevante Charaktere in einem Videospiel? Die meisten Entwickler schaffen es nichtmals, dass der Protagonist relevant für die Story ist. ;)

Um eine Story gut zu erzählen, muss dich das Spiel an der Hand nehmen. Das ist in guten Filmen auch so. Alles muss passen, die Szenen müssen Hand in Hand gehen.

Ich bin bei dir, dass ein Open World Light wie bei Mafia II und eine stärkere Ausrichtung der Tagesabschnitte dem Spiel sicher noch gut getan hätten. Man hätte sogar die Kämfe ganz weglassen können. Man hätte nur mit der Taschenlampe "bewaffnet" die dunklen Gestalten schwächen (!) können und immer wieder "rettendes" Licht suchen müssen. Ok, dafür hätte man ggfls. mehr und schneller laufen können müssen... :ugly:

Aber eine offene Welt erkunden und gleichzeitig eine gute Story dicht erzählen, das haut nicht hin. Und mit Verlaub, das hätte ich Remedy auch nicht zugetraut. Und weil es nur ist, weil es ein zu kleines Studio für solch eine Mammutaufgabe ist.
 
Spielor schrieb:
Das Spiel war ja ursprünglich so konzipiert, dass man tagsüber, wenn keine Gegner auftauchen, die Spielwelt (auch mittels Auto) erkunden sollte um adventuremäßig verschiedene Missionen zu lösen, mit Personen zu sprechen und Dinge zu untersuchen...

..., weshalb die Beibehaltung des Open-World Konzeptes das Spiel so viel besser gemacht hätte. Es wäre einfach ein vollkommen anderes Genre geworden.

Das glaube ich nicht, ich denke eher, daß es ein schnarchlangweiliges Spiel geworden wäre und sich noch schlechter verkauft hätte.
 
Das Problem bei Spielor ist einfach, dass er seine Faszination aus den Dingen zieht, die unsereins egal sind. Unsereins rennt durch den Wald und hofft nicht von den Untoten getötet zu werden... Spielor drückt Pause und macht sich Gedanken, wieviele Bäume da jetzt standen und ob die auch genügend ausmodelliert waren.

Und da man in eine offene Welt noch viel mehr Bäume packen kann, ist OW auch das Nonplusultra. :D
 
Fergy schrieb:
Zimtzicke schrieb:
1.000 relevante Charaktere in einem Videospiel? Die meisten Entwickler schaffen es nichtmals, dass der Protagonist relevant für die Story ist. ;)
Schön ausgedrückt. :D

genau...weil ja Open World immer = turbo RPG vom Schlag eines Skyrim bedeutet.
Konnte man in GTA mit 1000 NPCs reden? Nein, aber mit einigen und das Spiel hatte trotzdem ne tolle Atmosphäre.
Es muss auch nicht jede Unterhaltung 100% storyrelevant sein. Für manche fördert sowas auch einfach nur die Authentizitätund und das Gefühl in einer lebendigen Spielwelt zu stecken anstatt einfach nur Schläuche abzulaufen. Für mich macht sowas ein Spiel 1000x atmosphärischer als es jedes gescriptete Event und perfekte Pacing je schaffen würden.
Da gehen die Ansprüche eben etwas auseinander. Aber das es einige Leute gibt, die das ähnlich sehen beweist wohl der Erfolg von Open World Games.
Mir zumindest liegt das näher, da ich so viel eher in die Spielwelt eintauchen kann als wenn ich wie bei einer Achterbahn einen vorgegeben Pfad entlang geführt werde. Für dich fördert sowas die Atmosphäre und für mich zerstört es sie.

EDIT: und in dem Fall geht es mir wirklich nicht um die Grafik sondern allein um die Atmo. Wenn ich nach der Grafik beurteilen würde müsste ich ja eher die Schlauchvariante bevorzugen, da diese tendenziell besser aussieht.
 
AW ist aber kein Franchise vom Schlag eines GTA. Du vergißt bei all deinen Vorstellungen und Wünschen immer die finanzielle Realisation. Das Spiel war auch ohne Open World Abschnitte schon lange genug in Entwicklung, wieviele Millionen € hätte es den noch verschlingen sollen ?
 
Ach bitte...Deadly Premonition macht es doch vor...das hatte zwar ne üble Technik aber ansonsten hat es doch (bis auf die Shooter-Einlagen die auf Drängen des Publishers nachträglich eingefügt wurden) super funktioniert.

Und die Open-World Abschnitte waren ja schon fertig gestellt, als sie beschlossen es zum Schlauch-Shooter zu machen. Das sieht man im Spiel und kann man auch in den Making Offs von Remedy selbst hören.

Und das es sich zunächst schlecht verkauft hat lag wohl auch an der vollkommen fehlenden Werbung und dem zeitgleichen Release mit RDR noch dazu im Sommer... Ich erinnere mich auch noch gut daran wie das Spiel hier zu Anfang von "diversen" Leuten gehatet wurde die RDR dagegen in den Himmel lobten....
 
Zimtzicke:Find ich toll das dir Alan Wake so gut gefällt.Die meisten der Punkte die du angesprochen hast waren auch die die mich begeistert haben.
Ich bin übrigens auch froh das es kein OW war.Mir hat die geradlinige Episodensache sehr gut gefallen und das hat auch ordentlich Stimmung zusätzlich erzeugt.So Lostmässig:Ich will unbedingt die nächste Folge sehen. ;)

Zimtzicke schrieb:
Was mir aber nicht gefällt ist die abnehmende "Ausdauer" von Wake, wenn man läuft. Die geht viel zu schnell nach unten und dann scheint es mir fast, als ob sein Lauftempo unter das normale Gehtempo fällt. Der Unterschied ist mir zu krass und zu schnell.

Ich glaube Alan ist Raucher.Dann hauts sogar gut hin mit der Ausdauer. :D
 
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