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VOTE Achtet ihr auf das Herstellungs-Land?

Achtet ihr auf das Herstellungsland eurer Güter?

  • Ja, denn...

    Stimmen: 13 26,5%
  • Nein, weil...

    Stimmen: 23 46,9%
  • Mir egal! Hauptsache so günstig wie möglich.

    Stimmen: 13 26,5%

  • Umfrageteilnehmer
    49

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

papaalexx

Fan vom Grinch
Durch den "frisch gekauft..."-thread, würde mich mal interessieren, ob ihr auf das Herstellungsland von Gütern achtet?

Also so Märkte wie Primark und KiK ansteuert oder doch "fair trade" etc.!
 
Nein, weil sowieso alles aus diesen Ländern kommt. Ansonsten könnte ich ja nur Baumwollhosen vom Markt tragen.
 
Ich achte nicht auf das Herstellungsland, aber ich meide die schwarzen Schafe unter den Herstellern, sofern ich davon weiß. Kein KiK, kein Primark (habe ich ohnehin noch nie gesehen). Fair Trade sehr gerne, aber nur wenn auch die Qualität stimmt. Ich kaufe kein Produkt, nur weil es fair gehandelt wurde. Im Prinzip das Gleiche, wie bei Bio/Öko.
 
Nachdem sowohl Apple als auch Sony und MS in Shenzen unter den unwürdigsten Bedingungen produzieren, warum dann die? Jeder Markenpullover kommt aus so einem Land, jedes Produkt fast. Entweder ganz oder gar nicht.

Bei Primark (kenn ich eh nicht) oder Kik kauf ich sowieso nicht ein weil die Qualität nicht passt.
 
Nachdem sowohl Apple als auch Sony und MS in Shenzen unter den unwürdigsten Bedingungen produzieren, warum dann die? Jeder Markenpullover kommt aus so einem Land, jedes Produkt fast. Entweder ganz oder gar nicht.

Weils besonders am Hardwaremarkt abseits der Big Player leider kaum bis gar keine Alternativen gibt. Da stellt sich mir die Wahl im Grunde gar nicht. Wenn ich derartiges will, dann muss ich mich dem beugen oder ganz die Finger davon lassen.

Bei zB Kleidung oder Lebensmittel habe ich die Wahl allerdings. Kaufe im Bereich der Kleidung auch keine üblichen Marken. Nike (Convers), Adidas, VANS und den ganzen anderen Scheiß wird man in meinem Kasten nicht finden.

Kleidung ist wirklich überwiegend von kleinen selfmade Erzeugern im Inn- oder Umland. Kostet zwar sein Geld, aber die Qualität stimmt auch. Bin kein Shopping-Tiger, der sich alle paar Wochen/Monate mit einer neuen Garnitur eindeckt, stattdessen lieber weniger und hohe Qualität. Da muss ich nach einem Jahr selten etwas auswechseln, wenn sich die eigene Kleidergröße nicht ändert. Das Zeugs ist großteils extrem robust und langlebig.
 
Ich achte schon drauf. Das heisst allerdings nicht, dass es jedesmal meine Kaufentscheidung beeinflusst. Aber das Bewusstsein ist vorhanden.
 
Bei Klamotten muss man sich bemühen und umschauen um Produkte zu erhalten, die nicht unter solch widrigen Umständen produziert wurden. Leider!
Ich selbst habe auch die meisten Klamotten aus diesen Fabriken, nur einige wenige kommen nicht aus Asien. Es werden aber immer mehr, vor allem weil sich auch meine finanzielle Lage seit Beendigung meines Studiums geändert hat.

Aber auch wenn ich Klamotten aus "Billig"-Asien habe (sorry für den seltsamen Ausdruck), dann niemals(!) die günstigsten. KiK und Primark sind ein NoGo, jeder den ich kenne und dort der einkaufen würde, der würde was zu hören bekommen. Wobei ich Primark nichteinmal kannte bis zu diesem Medienereignis letzte Woche :ugly:
Auch H&M meide ich komplett. Ich greife meist zu semiteuren Marken. Warum? Weil die Qualität doch nochmals besser ist als bei den Billigstheimern! Und weil ich der Branche damit ein Zeichen geben kann, dass ich durchaus bereit wäre bin einiges mehr als den Mindestpreis zu bezahlen. Vor allem letzteres ist mir wichtig und ich sehe auch als eine der wenigen Möglichkeiten an, dass sich dort etwas ändern kann. (Dafür müssten dann eben größere Anteile meines Geldes auch zu den Fabriken fließen).
Eigentlich müsste man Kleidung kaufen, die in Europa unter anständigen Bedingungen mit einer guten Qualität zu entsprechendem Preis gefertigt wurden. Leider ist das ein Nischenmarkt :|

Bei Hardware siehts dann bitter aus, da habe ich keine Wahl. Will ich Elektronik, kommt sie aus solchen Fabriken. Es bliebe nur der Komplettverzicht.
 
Eigentlich müsste man Kleidung kaufen, die in Europa unter anständigen Bedingungen mit einer guten Qualität zu entsprechendem Preis gefertigt wurden. Leider ist das ein Nischenmarkt :|

Finde ich eigentlich gar nicht so schlimm. Da gibts wirklich einen ausreichend großen Markt. Nur findet man das halt nicht beim herkömmlichen Shopping in der Stadt, abseits von Spezialläden, die sich darauf spezialisiert haben. Da muss man schon gezielt danach ausschau halten und bereit dazu sein mehr dafür auszugeben, aber dann bekommt man eigentlich so ziemlich alles und qualitativ können die teuren, allseits bekannten Marken nur selten mithalten.
 
Ich kaufe nicht bei Kik und Co, weil ich es mir leisten kann und nicht, weil es mir zu ausbeuterisch ist. Gibt andere, die das nicht können und für die wurden solche Läden geschaffen. Das sind deswegen aber keine schlechteren Menschen. Schlecht und schuldig sind wir alle, egal wie wir uns an der Kasse entscheiden.
 
Weder noch .
Ich meide zwar Läden wie Kik , weil ich da genau weis das hier aufs übelste ausgebeutet wird , aber das war es ehrlich gesagt auch schon .
Ich Kaufe auch Markenklamotten und Technik , wo ich weis das hier auch nicht alles Astrein ist .
Erstmal aus gründen Bequemlichkeit , ich will nicht immer nachforschen was wie Hergestellt wird . Und auch aus Kostengründen , bei 1,3K € netto im Monat kann ich es mir zwar leisten die absoluten Billigheimer zu meiden , aber dem ganzen sind da halt auch grenzen gesetzt wenn man auch Konsumieren möchte .
 
Bis zu diesem Skandal hab ich noch nie was von Primark gehört. Gibts bei mir in der Gegend wohl garnicht. Es bringt mir aber auch nix, auf das Herstellungsland zu achten, weil eh alles aus einer Produktgattung sogut wie immer aus einer Gegend kommt. In meinen Nike und Addidas Schuhen steht auch "Made in Vietnam" obwohl die mind. 80 Euro pro Paar kosten. Is doch egal, ob das Shirt jetzt 5 Euro oder 50 Euro kostet, die Kohle verdient doch nicht der arme Kuli der da an der Nähmaschine (Platinenpresse usw.) sitzt, sondern der Hersteller, der die Klamotten in Auftrag gibt. Ihr glaubt doch nicht, nur weil das Hemd jetzt das 10fache des günstigen kostet, das Mohammed in Bangladesh dafür auch nur 1 Cent mehr sieht. Da bleibt wirklich nur, das Produkt aus dem Inland (oder Europäischen Umland) zu kaufen, wobei ja auch da Schindlunder getrieben wird. Da kommt z.b. das Ursprungsprodukt aus X wird in Deutschland gewaschen, "veredelt" (was auch immer damit jeweils gemeint ist) und verpackt und dann steht da Made in Germany drauf, obwohl die Baumwolle aus Indien kommt, das in Bangladesh produziert und in China gefärbt worden ist.
 
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