Stefan ist, genau wie Joe das bereits analysiert hat, der Bushcrafter und für die Gruppensituation nicht gemacht. Er hat doch schon nach 10 Minuten vor Ort „vergessen“, dass man seine Tätigkeiten mit der Gruppe abstimmen sollte, um gemeinsam effektiv vorgehen zu können. Joe kommuniziert das Problem sehr gut und teilt sich diesbezüglich auch der Gruppe mit, um transparent zu bleiben. Die Kritik an den Feuerbohrversuchen war m. E. völlig gerechtfertigt, weil diese „Versuche“ in dieser frühen Phase keinen weiterbringen - das hätte man schon nach dem ersten Rauch abbrechen können. „Ah, wird funktionieren“, und damit bitte zurück zum Team. Dann markiert er noch vor Uwe und dem Streamer-Kind (mit dem Wortschatz eines Fünfjährigen) den „Dicken“ - nee, mit der Gruppe wird das schon nach 2 Tagen nix mehr, Julia hat das als erste richtig eingeschätzt. Nebenbei finde ich die Mädels bisher beide toll.
Bei dem Konzept hätte ich eher Alleingänge von Joey Kelly erwartet, aber der Typ ist einfach gut und hart und passt auf die Mädels auf. Seine Grenzen werden wir vermutlich auch in dieser Staffel nicht kennenlernen - ausserhalb der Komfortzone läuft er zur Höchstform auf. Das wundert mich aber bei seinen Erfahrungen nicht wirklich.