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20 Jahre friedliche Revolution - Einig deutsches Vaterland

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Pöldi schrieb:
Sagt mal kann es sein, dass dieses Riesenmarionettenkunstspektakel in Berlin eine gigantische Bioshock-PR-Aktion ist?
Für mich sind das eine Little Sister mitsamt Big Daddy die da durch Berlin stampfen :grins:
http://www.spiegel.de/video/video-1024714.html

die riesen-marionetten von den leuten gab es schon vor bioshock ;)
mich wundert es sowieso, wieso so wenige leute es kennen, das internet ist voll mit den videos. die schönsten aus barcelona :)
 
Finde das zwar gut und richtig, dass Deutschland wieder vereint ist (das mußte so kommen, das war auch das Ziel), aber auch nach 20 Jahren ist da noch nicht viel vereinigt. Merke das an mir selbst. Immer noch geistern Vorurteile im Kopf rum und das, obwohl ich Verwandschaft dort habe (Harz und Brandenburg). Ich war oft mit meinen Eltern zu Besuch in den späten 70ern und den frühen 80ern.
Aber da ist immer noch eine Riesen-Kluft zwischen uns. So ein völlig verschiedener Lebensweg prägt natürlich enorm.

Das ist noch ein langer und steiniger Weg, der vor uns liegt. Da müssen Generationen vergehen, ehe sich die Einheit fest verankert hat.
 
Zerfikka schrieb:
Am schlimmsten finde ich das Fernsehen, die bis heute schwachsinnige OST/West Vergleichsshows auf die Beine stellen. Gabs ja erst gestern wieder mit einem feucht fröhlichen Jauch, eine Schande, dass er sich für so etwas hergibt.

Das hab ich mir auch gedacht... da kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln. Wir sind alles Deutsche - basta. Ob Nord, Ost, Süd, oder West... wir sind ein Volk.

Von daher finde ich diese Sendungen auch mehr als lächerlich.
 
BAZONG schrieb:
Finde das zwar gut und richtig, dass Deutschland wieder vereint ist (das mußte so kommen, das war auch das Ziel), aber auch nach 20 Jahren ist da noch nicht viel vereinigt. Merke das an mir selbst. Immer noch geistern Vorurteile im Kopf rum und das, obwohl ich Verwandschaft dort habe (Harz und Brandenburg). Ich war oft mit meinen Eltern zu Besuch in den späten 70ern und den frühen 80ern.
Aber da ist immer noch eine Riesen-Kluft zwischen uns. So ein völlig verschiedener Lebensweg prägt natürlich enorm.

Das ist noch ein langer und steiniger Weg, der vor uns liegt. Da müssen Generationen vergehen, ehe sich die Einheit fest verankert hat.

Aber nicht bei den Jungen Menschen, die Ossis die ich hier treffe kennen ja nur ein Land, viele waren ja noch Baby und kleine Kinder und haben von dem Ganzen gar nichts mitbekommen. Die Alten brauchen länger, das merk ich. Vor allem die, die nix dafür tun ihre Vorurteile abzubauen. Kenn ich in der eigenen Familie gut. Es ist halt leichter Vorurteile zu haben, da reicht es, 1 Ossi kennen gelernt zu haben um über alle Ossis zu schimpfen.
 
Das Problem ist aber auch, dass diese Vorurteile oft bestätigt werden, sei es durch arrogant auftretende Wessis oder auch deren Ossi-Gegenstücke.
Leider schließt man von den paar Beispielen nur allzu gern auf den Rest.

Ich kriege zum Beispiel regelmäßig die Krätze, wenn ich Leute mit DDR-T-Shirts rumrennen sehe (hier immer noch der Fall, auch wenn selten). Da bin ich sofort wieder in mein Vorurteilsdenken zurückgeschleudert.
Ich zieh doch auch kein T-Shirt mit "1000-Jähriges-Reich" an, nur weil "einige Dinge" dort gut waren.
 
BAZONG schrieb:
Ich kriege zum Beispiel regelmäßig die Krätze, wenn ich Leute mit DDR-T-Shirts rumrennen sehe (hier immer noch der Fall, auch wenn selten). Da bin ich sofort wieder in mein Vorurteilsdenken zurückgeschleudert.
Ich zieh doch auch kein T-Shirt mit "1000-Jähriges-Reich" an, nur weil "einige Dinge" dort gut waren.

:dhoch:
 
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