Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

1. Bundesliga 2019/2020

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Aber schon geil dass gerade die Bremer den Dortmundern Manipulation wegen der Niederlage gegen Mainz vorgeworfen haben und dann selbst gegen Mainz verlieren und 6:1 gegen Köln gewinnen...
 
Angesichts der achten Bayern-Meisterschaft nacheinander und dem 30. nationalen Liga-Titel insgesamt forderte der im November 2019 von Herbert Hainer als Präsident abgelöste Uli Hoeneß die direkte Konkurrenz dazu auf, "sich einfach noch mehr anzustrengen" für einen spannenden Bundesliga-Titelkampf in Zukunft.

Der Ehrenpräsident des FCB ergänzte sogar noch etwas. "Man kann jetzt nicht von den Leuten vom FC Bayern erwarten, dass sie nur halbtags arbeiten, damit die Bundesliga wieder spannend wird", sagte Hoeneß

Nie waren die finanziellen Unterschiede größer, nie waren die Unterschiede zwischen den Top-Teams und dem Rest der Liga größer", mahnt Hofmann mit Blick auf die Abschlusstabelle der Bundesliga. "Der Fußball muss sich entscheiden, ob er wieder ein sportlicher Wettbewerb werden will oder einfach nur noch Unterhaltungsindustrie sein möchte. Für Ersteres müssen die Parameter geändert werden. Und zwar sehr grundlegend.

Kicker.de


Ja, man kann Bayern nicht vorwerfen, dass sie durch gute Leistungen innerhalb der geltenden Regeln ne Menge Erfolg haben.

Aber man kann die Regelungen einfach unsportlich finden. Monopoly-Vergleich, der 28.

Unterhaltungsindustrie trifft es gut mMn.
 
vor allem kann es den fans und kunden doch scheißegal sein warum es unspannend ist. mir ist es das jedenfalls. kann man den bayern etwas vorwerfen? nö. ändert das irgendwas daran, dass die liga ein witz geworden ist und sich in absehbarer zeit niemand mehr dafür interessieren wird? ebenfalls nö.

ergo sollte sich die liga, inkl. der bayern, einmal überlegen, wie sie das ändern kann. sonst leiden alle darunter. und irgendwann werden dann clubs wie die bayern und der bvb ausscheren und in die (imo kommende) europaweite superliga eintreten. dann gibt es maximal noch zweitvertretunngen in der buli. wobei die dann ja vielleicht sogar wieder direkt vom e.V. kommen.
 
Finde auch dass der Begriff Unterhaltungsindustrie inzwischen sehr gut passt. Ich sehe da auch keinen Weg mehr zurück, bin ich doch selbst Fan der Unterhaltungsindustrie. Ich jammere daher auch nicht über eine unspannende Bundesliga in der es im Kern seit Jahren nur noch darum geht ob Bayern oder BVB und dahinter ist nicht viel. Denn letztlich mag ich schon auch besonderen Fußball sehen. Und dazu gehört dann eben nicht die Bundesliga alleine, sondern eben auch die Champions League Spiele. Super Star gegen Super Star, Weltverein gegen Weltverein.

Ich meine das Thema ist ja nun auch ziemlich ausgelutscht. Da müsste ein europaweiter Pradigmenwechsel her. Und den kann ich mir nicht vorstellen. Am ehesten dann noch eher eine europäische Superliga zu der dann Bayern und der BVB gehören. Ob das die Bundesliga dann aber attraktiver macht wage ich auch zu bezweifeln. Die zweite Bundesliga schaue ich mir auch kaum an.
 
Den Artikel zu dem Thema fand ich ziemlich gut

https://11freunde.de/artikel/yeah-wir-sind-elfter/2233666?position=seiteninhalt&seite=1#seiteninhalt

Das Problem ist, dass es kaum noch Überraschungen gibt und die ersten fünf, sechs Teams praktisch vor der Saison schon feststehen. Dortmund, Bayern, Leipzig, Gladbach, Leverkusen. Danach kommt einfach nichts. Und ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, Fan von einem "Niemandsland"-Verein zu sein, bei dem es in der Saison mehr oder weniger um nichts geht. Für den Abstieg zu gut, für Europa oder die Meisterschaft zu schlecht. Das ist schon ein Problem.
 
vor allem kann es den fans und kunden doch scheißegal sein warum es unspannend ist.

Wäre bei mir anders....wenn das alles das Ergebnis eines level playing fields wäre, hätte es bei mir ein höheres Ansehen, mehr Akzeptanz und insbesondere eine Achtung als sportlicher Wettkampf.

Aber ich bin eh etwas ab vom Fußball als guckender Fan....knapp 2h reinziehen, wovon tlw nur sieben kurze Szenen bemerkenswert sind.....ne danke, wirklich selten Bock drauf. Die sportliche Tätigkeit an sich und eben diese besonderen Szenen großartiger Spieler liebe ich aber nach wie vor.
 
also zum einen geht es nicht um bayern oder bvb. das haben die letzten jahre mehr als eindeutig gezeigt. zum anderen bedeutet unterhaltungsindustrie, dass etwas unterhaltsam ist. klar, es gibt immer leute die das super finden, 20 jahre den bayern dabei zuzusehen, wie sie den rest der liga an die wand spielen. (ich selber hatte viel freude daran, schumi zu gucken finanzieren können die paar leute die liga aber nicht. die mehrheit wird irgendwann satt sein und kein geld mehr in dieses produkt pumpen
ändert sich nix ist es das ende für die liga. damit kann dann auch international niemand mehr mithalten und wenn ihr national dauerhaft nicht gefordert werdet, dann werden auch eure internationalen leistungen darunter leiden.

eine superliga macht die buli nicht interessanter, sie gibt ihr den rest und damit ist sie völlig bedeutungslos.
 
Na wenn ich bei den grundsätzlichen Wettkampfbedingungen denken würde "Ja, das ist fair und ergibt n sportlichen Wettkampf für jeden Teilnehmer"

Wenn trotz solcher Rahmenbedingungen ein Serienmeister da wäre, würde ich halt denken: "Wow, krasse Leistung und na gut, dann ist das halt so zur Zeit."

Jetzt denke ich vorrangig wie schief die Bedingungen sind und wie viel fairer es sein sollte.
 
ergo sollte sich die liga, inkl. der bayern, einmal überlegen, wie sie das ändern kann.
So wie ich das sehe, haben die Bayern sich doch schon was überlegt?
Angesichts der achten Bayern-Meisterschaft nacheinander und dem 30. nationalen Liga-Titel insgesamt forderte der im November 2019 von Herbert Hainer als Präsident abgelöste Uli Hoeneß die direkte Konkurrenz dazu auf, "sich einfach noch mehr anzustrengen" für einen spannenden Bundesliga-Titelkampf in Zukunft.
 
Wie stellt man sich denn einen Paradigmenwechsel vor?

Letztlich hat das im Sport auch immer nur durch Budget-Obergrenzen funktioniert, oder? Und die sind meistens so absurd hoch, dass die guten/reichen Teams kaum darunter leiden müssen. Im Kern geht es doch dann nur darum, die guten/reichen Teams zu schwächen. Ob das Niveau des Mittelfeldes oder der Abstiegskandidaten so steigt, wage ich mal zu bezweifeln.

Und wenn, dann müsste es mal mindestens europaweit geregelt sein (wo die Chance nahe bei Null sein dürfte). Sonst verliert die BuLi international jede Berechtigung.
 
Na wenn ich bei den grundsätzlichen Wettkampfbedingungen denken würde "Ja, das ist fair und ergibt n sportlichen Wettkampf für jeden Teilnehmer"

Wenn trotz solcher Rahmenbedingungen ein Serienmeister da wäre, würde ich halt denken: "Wow, krasse Leistung und na gut, dann ist das halt so zur Zeit."

Jetzt denke ich vorrangig wie schief die Bedingungen sind und wie viel fairer es sein sollte.
ja gut, aber davon sind wir weit entfernt und ich halte so eine leistung unter fairen wettbewerbsbedingungen für unmöglich.
 
Wie stellt man sich denn einen Paradigmenwechsel vor?

Letztlich hat das im Sport auch immer nur durch Budget-Obergrenzen funktioniert, oder? Und die sind meistens so absurd hoch, dass die guten/reichen Teams kaum darunter leiden müssen. Im Kern geht es doch dann nur darum, die guten/reichen Teams zu schwächen. Ob das Niveau des Mittelfeldes oder der Abstiegskandidaten so steigt, wage ich mal zu bezweifeln.

Und wenn, dann müsste es mal mindestens europaweit geregelt sein (wo die Chance nahe bei Null sein dürfte). Sonst verliert die BuLi international jede Berechtigung.
die geldverteilung zu ändern wäre wohl das einfachste. die liga muss sich entscheiden: will sie ausgeglichen sein oder will sie 1,5 mannschaften die international was reißen und alle jubeljahre in der CL ins finale kommt. beides wird vermutlich nur selten überein kommen. ich weiß, was mir wichtiger ist.

wobei ich auch sagen muss, dass mich der fußball in den vergangenen jahren verloren hat. hab ich früher noch alles aufgesaugt, was ich gucken konnte interessiert mich heute nur noch der bvb und selbst da merke ich, wie es mir egaler und egaler wird. in der liga reißen wir nix, in der CL reißen wir nix. zu gut für den abstiegskampf und dfb-pokal. reden wir nicht drüber. als sport ist fußball dann auch noch (wenn man ehrlich ist) überschaubar spannend, weil halt einfach nicht viel passiert. da gibt es viele, viele sportarten die vom grunde her unterhaltsamer sind,
 
Wir müssen alle damit leben und zurechtkommen.
Da wird es auch keine Abkehr von dem Weg geben, es sind genug Zuschauer und Gelder da, die Bundesliga wird ja scheinbar auch nicht unattraktiver dadurch. Auch in Hinblick auf EL und CL müsste das ja global überall geändert werden. Das wird nicht passieren.
Die Bayern haben das in der Vergangenheit eben für sich sehr gut gemacht. Der Konkurrenz über Jahre die besten Leute weggeholt und sich dann von Erfolg zu Erfolg gehangelt, dem Rest entrückt und damit die meisten Titel, das meiste Prestige und damit auch das meiste Geld zu bekommen (nicht nur was daraus hervorgeht sondern eben auch was Partnerschaften und Sponsoren etc angeht).
Ich sehe nicht wie man da etwas ändern könnte, ausser dass man von 50+1 abrückt. Und das würde auch nicht unbedingt heissen, dass es einen oder mehrere Konkurrenten für die Bayern gibt, das würde unter Umständen die Lücke noch mehr vergrössern.
 
Ich glaube wie man die Gleichheit wiederherstellt ist auch gar nicht die Frage. Da findet man unzählige Konzepte und kann sich mit leichtigkeit etwas erarbeiten. Die Frage ist eher was passieren muss das es dazu kommt und da sehe ich Momentan einfach keine Hoffnung am Horizont. Es zeichnet sich auch nicht ab das die Fans vom Sport abwandern als das man von einem finanziellen Druck auf die Ligen sprechen könnte.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Ähnliche Themen

G
Gelöschte Mitglieder 8380
Antworten
400
Aufrufe
34K
G
Gelöschte Mitglieder 8380
Antworten
868
Aufrufe
51K
G
  • Gesperrt
29 30 31 32 33
Gelöschte Mitglieder 8380
Antworten
643
Aufrufe
33K
Zurück
Oben