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1. Bundesliga 2017/2018

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Wie heißt das gif?
 
na guck, da haben sie doch den nächsten grund, irgendwelche fan-feindlichen aber geldbringenden aktionen durchzuziehen:

Bremen gewinnt Rechtsstreit gegen DFL um Kosten für Polizeieinsätze
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen hat die Gebührenforderungen des Bundeslandes Bremen an die Deutsche Fußball Liga grundsätzlich für rechtens erklärt. Damit darf die Hansestadt den Verband an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Rot- oder Hochrisikospielen der Bundesliga beteiligen. Die DFL hatte sich im Mai 2017 vor dem Verwaltungsgericht Bremen mit einer Klage gehen eine Gebührenbescheid durchgesetzt. Dieses Urteil haben die Richter nun im Berufungsverfahren aufgehoben.
http://www.faz.net/aktuell/sport/fu...um-kosten-fuer-polizeieinsaetze-15460439.html
 
Wenn man in Europa Titel gewinnen will ist es wohl unausweichlich, ich habe ja vor Jahren mal als das FFP eingeführt wurde gedacht, dass es jetzt besser werden würde. Leider gibt es aber auch da so viele hintertüren das es eigentlich keinen Sinn macht, sieht man ja gerade an Paris.

Ich selber würde mir eher wünschen, dass die anderen Ligen wieder mehr in unsere Richtung gehen, richtung Fannähe und weg vom Kommerz, aber so lange es die anderen Ligen oder Vereine nicht ändern sind wir in der zwangslage da mitzugehen.


Dann solltest du aber auch mal einschreiten wenn wir Bayern Fans hier immer und immer wieder beleidigt werden;) Genauso wie die Spieler des FCBs, aber da ist es ja dann in Ordnung:?

soso... die BuLi ist also fan-nah? guck dir doch mal an, was alles so die letzten jahre passiert... angefangen beim klüngel von DFL/DFB/schiris ... fällen des "Monopols" von sky ... ich "brauche" 2 Abos für die BuLi, demnächst noch ein 3. und 4. für EL und CL ... der fucking videobeweis und die selbstbeweihräucherung der herren oben... die ständige Gängelung der Ultras (ja, ich bin selbst einer, der die gerne kritisiert) ...

England hat es vorgemacht... so wird es in absehbarer zeit bei uns auch aussehen... nix mehr Volkssport, sondern Unterhaltung für die privilegierten... keine stehtribünen mehr, Eintrittspreise vom mars und nix mehr Ultras/Stimmung/fankultur...

wenn das so weitergeht, haben wir in ein paar jahren wieder Zuschauerzahlen wie in den 80ern...

aber selbst damit hab ich mich schon fast abgefunden... als Kölner kann man aktuell schonmal etwas resignieren... :I
 
Ich find's richtig. Wenn man mit voller Absicht 2 rivalisierende, zum Teil gewaltbereite Gruppen mehrmals pro Jahr zusammen treibt, muss man sich nicht darüber wundern wenn es dann tatsächlich auch kracht und man völlig unnötig Polizeieinsätze verursacht. Es gibt ja keinen Grund, warum man diese Hochrisikospiele Jahr für Jahr abhält. Wenn es in der Vergangenheit nicht funktioniert hat, wird es wohl auch zukünftig so sein. Einfach die Spiele absagen und beide Vereine bekommen 0 Punkte, oder die Liga/Vereine beteiligen sich an den Mehrkosten im Vergleich zu normalen Spielen.
 
Ich find's richtig. Wenn man mit voller Absicht 2 rivalisierende, zum Teil gewaltbereite Gruppen mehrmals pro Jahr zusammen treibt, muss man sich nicht darüber wundern wenn es dann tatsächlich auch kracht und man völlig unnötig Polizeieinsätze verursacht. Es gibt ja keinen Grund, warum man diese Hochrisikospiele Jahr für Jahr abhält. Wenn es in der Vergangenheit nicht funktioniert hat, wird es wohl auch zukünftig so sein. Einfach die Spiele absagen und beide Vereine bekommen 0 Punkte, oder die Liga/Vereine beteiligen sich an den Mehrkosten im Vergleich zu normalen Spielen.

Und wie sollen die dann die 6 möglichen Punkte aufholen:?

Bis zum Ende hast da nicht gedacht. Wenn dann müsste man solche Spiele auf neutralen Boden ohne Fans austragen.

Aber das ein schwieriges Thema.
 
@MachtAG

Mein Problem ist es ja nicht das Problem zu Ende zu denken. Mein Problem ist es nur für absolut einfach vermeidbare Polizeieinsätze zu zahlen.

Du hast ja schon eine gute Lösung gebracht mit dem Spiel auf neutralem Boden ohne Fans der beiden Mannschafften. Darurch entstehen genau Null Euro Mehrkosten für die Sicherheit und die TV Vermarktung wäre auch gesichert.

Fakt ist, diese Hochrisikospiele lassen sich leicht vermeiden. Es besteht absolut kein Grund warum die Allgemeinheit regelmäßig mit Ansage für extra Polizeieinsätze draufzahlen sollte.

Wenn man nur kurz darüber nachdenkt ist es doch extremst fahrlässig solche Hochsicherheitsspiele überhaupt zuzulassen.

@Gerri
Zum Glück sind die wenigsten Sportveranstalltungen Hochsicherheitsspiele.
Wer kennt sie nicht, die Ultras der Leichtathletik und des Tischtennis, die sich bei den Sportveranstalltungen immer nur prügeln wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als ob die "Fans" sich dann nicht am Austragungsort treffen zum kloppen. Das Problem ist ja nicht in den Stadien sondern weit davor.
 
Gut, dann gibt es immer noch die Möglichkeit der Spielabsage.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Deutschland ein Recht darauf gibt, hochriskante Veranstaltungen abzuhalten.
 
Die Polizei ist für Recht und Ordnung da. Jetzt stellt man sich hin und hält die Hand dafür auf, dass sie ihren Job machen. Die Polizei kann sich nicht aussuchen wo und wie sie ihren Job machen. Sie müssen dort sein, wo sie benötigt werden.

Was kommt als nächstes? Das alle Veranstaltungen und Demonstrationen für den Polizeieinsatz bezahlen müssen? Eine gute Möglichkeit die Rechte auf Versammlung und Demonstrationen einzuschränken.
 
Die Polizei ist für Recht und Ordnung da. Jetzt stellt man sich hin und hält die Hand dafür auf, dass sie ihren Job machen. Die Polizei kann sich nicht aussuchen wo und wie sie ihren Job machen. Sie müssen dort sein, wo sie benötigt werden.

Was kommt als nächstes? Das alle Veranstaltungen und Demonstrationen für den Polizeieinsatz bezahlen müssen? Eine gute Möglichkeit die Rechte auf Versammlung und Demonstrationen einzuschränken.
Ist doch praktisch. Der, der die meiste Kohle hat, kann sich den besten Polizeischutz leisten ...
 
Sind politische Demos oder das Oktoberfest denn Hochrisiko Veranstaltungen? Gemessen an Teilnehmeranzahl und Anzahl der Straftaten? Dafür das beim Oktoberfest millionen von betrunkenen über 2 Wochen feiern, passiert da gefühlt weniger wie bei einem einzigen 2. Liga Derby.
 
Ach ja, die gefühlte Wahrheit.

Selbst wenn das stimmen sollte, bleibt vor allem eine Zahl: 0,007 Prozent der 18,4 Millionen Stadionbesucher wurden in der abgelaufenen Saison verletzt. Daraus ein Sicherheitsproblem abzuleiten, verzerrt die Wirklichkeit.
http://www.zeit.de/sport/2014-10/fussball-gewalt-zentrale-informationsstelle-sporteinsaetze/seite-2

Beim Oktoberfest 2011 gab es 729 Freiheitsentziehungen und 436 Festnahmen, 379 leichte und 170 schwere Körperverletzungen. Dafür benötigen sieben Millionen Besucher gut zwei Wochen.
https://www.noz.de/deutschland-welt...mentar-gewalt-im-stadion-und-beim-oktoberfest
Das wären also 0,008 Prozent Verletzte.

Ich finde es also immer ziemlich amüsant, wenn das familienfreundliche Oktoberfest als Vergleich herhalten muss, wenn das Fußballstadion rein statistisch sicherer ist.
 
Sind politische Demos oder das Oktoberfest denn Hochrisiko Veranstaltungen?
Gemessen an Teilnehmeranzahl und Anzahl der Straftaten? Dafür das beim Oktoberfest millionen von betrunkenen über 2 Wochen feiern, passiert da gefühlt weniger wie bei einem einzigen 2. Liga Derby.[/QUOTE]

Oktoberfest 2018:
-18 Tage
-6,2 Millionen Gäste
-1896 polizeiliche Einsätze
-"Trotz längerer Wiesn stieg die Gesamtzahl der Straftaten um nur 4,6% auf 1.161 Delikte, gegenüber 1110 Straftaten im Vorjahr. Mit diesen Straftaten gingen 581 (2016: 447) Festnahmen einher."
-Körperverletzungen 314 Fälle (2016: 348). Dem entgegengesetzt stiegen die Delikte der gefährlichen Körperverletzungen, insbesondere bei den sogenannten Maßkrugschlägereien auf 49 Fälle (2016: 43).
-"In der Gesamtbetrachtung wurden diesjährig 304 (2016: 322) aggressive Personen in Gewahrsam genommen, noch bevor sie Sicherheitsstörungen, oder Straftaten begehen konnten"
"7.000 Verletzte wurden behandelt. 1.900 Mal musste die Polizei wegen Gewalt, Diebstahl und Sexualstraftaten ausrücken."


https://www.tz.de/muenchen/wiesn/wiesn-2017-bilanz-muenchner-polizei-im-wortlaut-8738437.html
https://www.oktoberfest.de/de/article/Aktuell/Meldungen/Der+Wiesn-Schlussbericht+2017/5013/

Fußball: 1.-3. Liga 2016/2017:
-1.169 Spiele der 1.-3.Liga
-21,3 Mio Besucher
-9.940 freiheitsentziehende/-beschränkende Maßnahmen
-8.023 eingeleitete Strafverfahren
-1.266 verletzte Personen (nur Ligabetrieb, keine Unfallopfer)


https://lzpd.polizei.nrw/sites/defa...t 2016-2017, Stand 30.10.2017, 12.00 Uhr).pdf
 
So und jetzt noch Mal die Statistik allein für Hochsicherheitsspiele! Denn nur um die geht es hier. Keiner Spricht von stink normalen Buli Spielen!

Stellt euch Mal vor die Veranstalter eines großen Festivals laden zu dem bestehendem Lineup noch extra ein paar ultra linke Bands und ultra rechte Bands ein. Es kommt zu den befürchteten Ausschreitungen. Glaub ihr im ernst das auch nur eine Person sagen wird, super gelaufen, dass machen wir ab jetzt mehrmals regelmäßig im Jahr so! Und alle Stimmen zu? Sowas gibt's nur im Fußball, weils da wohl gesellschaftlich akzeptiert wird, dass man nicht rational sondern nur emotional handelt.

Ich verstehe gar nicht, wer solche Veranstaltungen überhaupt genehmigt?
 
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