Super Einstieg!
Geht ohne große Umschweife los, Landung aufm Mond, Mondbeben, alle tot. Treffen mit Diana, alles gut.
Simpel, aber effektiv, würde ich dazu sagen.

Da wird einem nicht langweilig.
Setting ist mega. Genau mein Sci-Fi Geschmack. Irgendwo zwischen Death Stranding und Dead Space, nur in hell und hübsch. Grafik ist irre gut, deutsche Vertonung top. Diana ist nach dem ersten Kennenlernen gleich sympathisch. Naiv-kindisch, aber clever und hilfreich. Hugh scheint auch ein cooler Protagonist. Vor allem, weil er ausnahmsweise mal kein Sad-Dad ist, sondern ein aufgeschlossener, lässiger und positiver Typ, der auch gescheit mit dem Andriodenkind umgeht. Die beiden machen Spaß.
Gameplay macht auch Laune. Hab die Demo nicht gespielt, ist also alles neu für mich. Den Spielaufbau finde ich gleich motivierend. Hat was Metroidvania-mäßigen. Also jetzt nicht dramatisch viel, aber es sind eben verschiedene Bereiche der Station, die man nach und nach entdecken darf. Hier ist eine neue Waffe versteckt, dort ein random Sammelobjekt und überall die verschiedenen "Währungen", die dann im "Schutzraum" gegen Upgrades, neue Waffen oder Dekoration eingetauscht werden können. So was mag ich. Ist natürlich sehr "gamey", aber da stehe ich drauf. Ich liebe spürbare Progression, Upgrades usw. und die ist hier auf jeden Fall, gleich von Anfang an, vorhanden.
Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Action, was mir auch taugt. Ein Third-Person Shooter mit Geschicklichkeits-Komponente durch das Hacken. Ersteindruck: angenehm originell. Geht gut von der Hand, macht die Kämpfe irgendwie "spannender", weil es nicht nur Schießbuden sind und scheint mit verschiedenen Hacks/Fähigkeiten sogar noch ausbaufähig zu sein. Nice.
Geilen Ding! Fühlt sich in allen Belangen unverbraucht an, weil es, obwohl es eigentlich nur ein Third-Person Shooter ist, mit allerlei Kniffen, gescheiten Gameplayloops und coolem Design viele eigene Akzente setzt.