Gameplay-Enthüllung
So hatten mehrere Vertreter der Fachpresse ein weiteres Mal die Möglichkeit, „Pragmata“ anzuspielen. Und wie
Eurogamer berichtet, hat sich nun endlich der vollständige Gameplay-Loop offenbart, der deutlich machte, dass der neue Titel von Capcom überraschend fordernd ausfällt – anders, als die ersten Demos noch vermuten ließen.
So hat die Menge und auch die Stärke der Feinde im Vergleich zu früheren Versionen drastisch zugenommen, sodass dem Spieler kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt. Und im Zentrum von „Pragmata“ steht eine einzigartige, taktische Schleife, die Director Cho Yonghee als ein Dreieck von Kernaktionen beschreibt, die in schneller Abfolge bewältigt werden müssen. Die „geheime Zutat“: der Rhythmus.
Grundsätzlich basiert das Gameplay auf drei Säulen, die Protagonist Hugh und seine Androiden-Begleiterin Diana koordinieren müssen: Zunächst müssen die meisten Gegner mittels Hacking verwundbar gemacht werden. Und da die Feinde schnell und stark sind, müssen die Schubdüsen genutzt werden, um aktiv auszuweichen und sich taktisch sinnvoll zu positionieren. Sobald der Hack dann erfolgreich war, lässt sich mit den eigenen Waffen effektiv Schaden anrichten.
„Man hat das Hacken, die Schubdüsen und das Schießen. Man wird sich durch diese Elemente arbeiten“, erklärt Yonghee. „Der Takt erhöht sich, wenn man sich daran gewöhnt, und sobald man sich daran gewöhnt, kommen weitere Elemente hinzu. Es sind also nicht nur diese drei Dinge … es baut sich zu einem vollwertigen Spielerlebnis auf.“
Hub-Design und Metroidvania-Elemente
Um das anspruchsvolle Gameplay etwas zu entschärfen und gleichzeitig auch die Spielsteine zu erhöhen, weicht „Pragmata“ zudem von einer strikt linearen Level-Struktur ab. „Wir wollten kein Spiel haben, in dem man nur von A nach B geht und es mit einem Durchgang beendet. Wir wollen ein Spiel, in dem man hin und her gehen kann“, sagte Yonghee.
Deshalb führten die Entwickler mit dem „Shelter“ einen zentralen Hub ein, der als Basislager dient und zu dem die Spieler stets zurückkehren können, um beispielsweise die eigene Ausrüstung oder Taktik anzupassen. Zudem hat sich Capcom auch vom Metroidvania-Genre inspirieren lassen: Spieler werden ermutigt, in bereits besuchte Bereiche zurückzukehren, Währungen und Gegenstände zu sammeln, die für das umfangreiche Charaktersystem notwendig sind.
„Man hat diesen Kreislauf, in dem man hinausgeht, gegen Feinde kämpft, zurückkommt, stärker wird und dann in der Lage ist, den Feind zu besiegen, der einen ausgeschaltet hat. Es geht hin und her“, fasst Produzent Naoto Oyama passend zusammen.
Mit „Pragmata“ erwartet die Spieler offenbar doch kein gemächlicher Puzzle-Shooter: In den neuesten Anspiel-Sessions hat das neue Spiel von Capcom nun sein wahres Gesicht gezeigt und das volle Ausmaß seines Gameplays enthüllt - das überraschend fordernd ausfallen soll.
www.play3.de
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gut, damit is der Titel für mich, leider, komplett raus..