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MULTI Clair Obscur: Expedition 33

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bin jetzt weitergekommen. Der beste protip dabei war das man einigen Gegnern das Schild, Keule oder Katapult abschießen kann. nebenbei hab ich noch bissl gefarmt und gute perks dabei erspielt.

Ja, alles was an denen leuchtet. Oder Kristalle. Da kann man öfter mal drauf ballern. Oder Viechern mit Minen in der Hand. Auch da bitte drauf schießen.
 
Ich hänge fest

Steinwellenklippen bei der Farm – ist das ein Dead End?
Ich bin schon durch die Höhle gelaufen, habe die drei Leuchtkristalle für Hexon besorgt und war auch im Herrenhaus unterwegs.
Aber ich finde einfach den Weg nicht weiter…
 
Bin gerade in diesem Unterwasser Abschnitt. Traumhaft schön :liebe:

Dieses Spiel schreit nach einem Foto Modus.

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Und das alles auf der Series S, die immer so madig gemacht wird :huldig:
 
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Anhänge

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Was für schwarze Magie hat Sandfall Interactive hier gewirkt, um so ein Erstlingswerk abzuliefern?

Logisch, das Studio beheimatet einige erfahrene Entwickler von u.a. Ubisoft, aber das ist weit weg von Studiokultur-findungs Fingerübungen, die man von neu gegründeten Teams sonst so kennt.

Expedition 33 geht nicht nur kompetent mit bekannten Genrebausteinen um, sondern haut hier im ersten Anlauf eine derart originelle, melancholisch-verwunschene und handwerklich einwandfrei inszenierte Story und Welt raus, dass sie mir das auch als neuen Guillermo del Toro Film verkaufen könnten.

Die Prämisse ist natürlich obergeil. Mysteriös, spannend und auch ernsthaft emotional. Hat mich gleich gepackt und in den ersten drei Stunden bereits einige hoch interessante Köder ausgeworfen, an denen ich gerne anbeiße. Alles spürbar "französisch", angenehm verkitscht und dadurch auch erfrischend unverbraucht.

Gameplay geht auch geschmeidig runter. Im ersten Moment dachte ich noch: uff, Souls-like Echtzeitelemente wie Parieren in den ansonsten rundenbasierten Kämpfen? Muss ich ausprobieren. Aber gerade das macht diese so viel launiger als in anderen Genrevertretern. Anstatt einfach nur den strategisch passenden Angriff zu wählen und zuzuschauen, musst du hier eben auch ernsthaft die Angriffsmuster der Gegner lernen und entsprechend reagieren. Bisschen Souls-ig eben, aber super spaßig, weil es mich aktiv beteiligt und dadurch noch befriedigender ist. Außerdem sieht es cool aus. Wie eigentlich alles im Spiel.

Überraschender Star: der Soundtrack. Der ballert mal so richtig orchestral-epochal aus den Lautsprechern. Wäre der Score nicht so passend, würde ich vielleicht sogar sagen, dass er zu laut und vordergründig eingesetzt wird. Aber da die Musik brutal gut ist, lasse ich sie doch gerne weiter spielen. Das Battle Theme ist feinster Ohrgasmus.

Eigentlich hat das Spiel, vor allem gemessen am (neu gegründeten, kleinen) Studio, kein Recht dazu, so gut zu sein. :D So was würde ich eher von Atlus oder dem Final Fantasy Team erwartet. Nein, eigentlich erwarte ich es nicht von ihnen, weil ich ihnen so etwas eigenwilliges und erfrischendes gar nicht mehr zutraue. Aber von der Manpower, den Studioressourcen und -erfahrungen her, würde ich so ein Spiel eher bei einem großen RPG-Urgestein wie Square Enix sehen.

Nach drei Stunden behaupte ich: sie haben sich hohe, ambitionierte Ziele gesetzt. Und sind anscheinend sogar über sie hinaus geschossen. Bin beeindruckt.

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Was für schwarze Magie hat Sandfall Interactive hier gewirkt, um so ein Erstlingswerk abzuliefern?

Logisch, das Studio beheimatet einige erfahrene Entwickler von u.a. Ubisoft, aber das ist weit weg von Studiokultur-findungs Fingerübungen, die man von neu gegründeten Teams sonst so kennt.

Expedition 33 geht nicht nur kompetent mit bekannten Genrebausteinen um, sondern haut hier im ersten Anlauf eine derart originelle, melancholisch-verwunschene und handwerklich einwandfrei inszenierte Story und Welt raus, dass sie mir das auch als neuen Guillermo del Toro Film verkaufen könnten.

Die Prämisse ist natürlich obergeil. Mysteriös, spannend und auch ernsthaft emotional. Hat mich gleich gepackt und in den ersten drei Stunden bereits einige hoch interessante Köder ausgeworfen, an denen ich gerne anbeiße. Alles spürbar "französisch", angenehm verkitscht und dadurch auch erfrischend unverbraucht.

Gameplay geht auch geschmeidig runter. Im ersten Moment dachte ich noch: uff, Souls-like Echtzeitelemente wie Parieren in den ansonsten rundenbasierten Kämpfen? Muss ich ausprobieren. Aber gerade das macht diese so viel launiger als in anderen Genrevertretern. Anstatt einfach nur den strategisch passenden Angriff zu wählen und zuzuschauen, musst du hier eben auch ernsthaft die Angriffsmuster der Gegner lernen und entsprechend reagieren. Bisschen Souls-ig eben, aber super spaßig, weil es mich aktiv beteiligt und dadurch noch befriedigender ist. Außerdem sieht es cool aus. Wie eigentlich alles im Spiel.

Überraschender Star: der Soundtrack. Der ballert mal so richtig orchestral-epochal aus den Lautsprechern. Wäre der Score nicht so passend, würde ich vielleicht sogar sagen, dass er zu laut und vordergründig eingesetzt wird. Aber da die Musik brutal gut ist, lasse ich sie doch gerne weiter spielen. Das Battle Theme ist feinster Ohrgasmus.

Eigentlich hat das Spiel, vor allem gemessen am (neu gegründeten, kleinen) Studio, kein Recht, so gut zu sein. :D So was würde ich eher von Atlus oder dem Final Fantasy Team erwartet. Nein, eigentlich erwarte ich es nicht von ihnen, weil ich ihnen so etwas eigenwilliges und erfrischendes gar nicht mehr zutraue. Aber von der Manpower, den Studioressourcen und -erfahrungen her, würde ich so ein Spiel eher bei einem großen RPG-Urgestein wie Square Enix sehen.

Nach drei Stunden behaupte ich: sie haben sich hohe, ambitionierte Ziele gesetzt. Und sind anscheinend sogar über sie hinaus geschossen. Bin beeindruckt.

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