Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Bundestagswahl 2025 - Wahlkampf, Trends, Umfragen, Meinungen

Was wählt ihr?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 16 16,3%
  • SPD

    Stimmen: 7 7,1%
  • Grüne

    Stimmen: 39 39,8%
  • FDP

    Stimmen: 2 2,0%
  • DIE LINKE

    Stimmen: 4 4,1%
  • AfD

    Stimmen: 15 15,3%
  • FW

    Stimmen: 1 1,0%
  • BSW

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 11 11,2%
  • Ich wähle nicht

    Stimmen: 3 3,1%

  • Umfrageteilnehmer
    98

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
das ist so imo nicht richtig. Man muss eben begreifen dass man Politik nicht für alles in seinem Leben und der Umgebung verantwortlich machen kann.

Keine der Parteien ist am Ukrainekrieg Schuld, dass deutsche Autobauer die E-Wende verpennen, dass es den Klimawandel gibt und etwas getan werden muss, dass die Globalisierung zurück geht und v.a. wir als Exportnation darunter leiden, dass wir zu wenig Fachkräfte haben weil die geburtenstarken Jahrgäng ein Rente gehen und wenige darauf folgen....

Man sollte nur begreifen dass die AFD und ihre nationalistische Politik alles nur noch schlimmer macht.
 
Aus Trotz die AfD zu wählen ist, als würde mir das Bier beim Wirt nicht schmecken und aus Trotz trink ich aus der Toilette...Oder anders als würde mir jemand sagen, ich hätte keinen Geschmack, weil ich eine bestimmte Biersorte trinke und aus Trotz piss ich jedem, auch mir, ins Glas.


Das mag alles stimmen aber an den Problemen ändert es nichts und so wird man auch keine Menschen aus dem rechten Spektrum zurück gewinnen. Man muss sich halt entscheiden ob man dauerhaft 20%+ der Wähler aus dem gesellschaftlichen Leben ausschließen will oder als demokratische Mehrheit versucht diese Wähler wieder zurück zugewinnen.
Und das geht halt nicht mit „linken“ Stammtisch parolen.
 
dann lassen wir die 20% liegen würd ich sagen. Es liegt an jedem selbst sich zu bilden und wer dumme Entscheidungen treffen will soll dies tun.

Denen hat ja keiner ein Eis geklaut und "wir" müssen das jetzt wieder gut machen und uns dabei aufreiben...
 
dann lassen wir die 20% liegen würd ich sagen. Es liegt an jedem selbst sich zu bilden und wer dumme Entscheidungen treffen will soll dies tun.

Denen hat ja keiner ein Eis geklaut und "wir" müssen das jetzt wieder gut machen und uns dabei aufreiben...


Es geht ja nicht darum sich aufzureiben.
würdest du auch, sagen Menschen die dem islamismus verfallen sollen wir den Extremisten überlassen?

Die Geschichte hat uns doch gezeigt: wer darauf setzt, dass die „Dummen“ sich von selbst erledigen, gehört unbewusst selbst dazu.
 
du kommst diesen Menschen nicht mehr mit Fakten bei weil sie alles glauben was von AFD Granden rausgerotzt wird oder was sie gerade auf Tiktok/Facebook whatever finden. Die sind lernresistent und das können nur sie selbst ändern.

Die Änderungsbereitschaft bzw Erkenntnisbereitschaft muss erstmal bei denen vorhanden sein die auf dem falschen Weg sind, DANN kann man mit ihnen reden.
Ist wie bei Drogenabhängigen, du kannst ihnen alles anbieten aber wenn sie selbst davon nicht loskommen wollen ist es vergebene Mühe....
 
@Dr. Acula
Stimmt, ändert aber nichts daran. Mit guter Politik hätten wir das afd Problem nicht oder nicht so ausgeprägt

Das mag sein. Aber dennoch sind die absolut wenigsten der Wähler empfänglich für Fakten scheint mir. Wer bis jetzt nämlich nicht erkannt hat, dass er/sie da Faschisten wählt, lebt entweder unter einem Stein, oder trifft diese Wahl ganz bewusst.
 
du kommst diesen Menschen nicht mehr mit Fakten bei weil sie alles glauben was von AFD Granden rausgerotzt wird oder was sie gerade auf Tiktok/Facebook whatever finden. Die sind lernresistent und das können nur sie selbst ändern.


Ich verstehe deine Frustration.
Jedoch kann das keine gesellschaftliche Lösung sein.

Und Vorurteile funktionieren nicht wie eine Abhängigkeit. Das sind unterschiedliche Mechanismen.
Das ist stark versimplifiziert wenn du drogenabhängig jetzt mit rechten vergleichst. Da begeben wir uns langsam auf Argumentationsniveau der Leute die wir kritisieren.
 
ich habe Extremisten damit verglichen und auch nur auf den Punkt dass von ihnen die Bereitschaft kommen muss andere Wege zu gehen. Du holst da niemanden raus mit Argumenten wenn er nicht bereit dazu ist....

Es wird IMMER Menschen geben die dem Extremismus verfallen, denen muss man aber auch nicht hinterherrennen.
 
das ist so imo nicht richtig. Man muss eben begreifen dass man Politik nicht für alles in seinem Leben und der Umgebung verantwortlich machen kann.

Keine der Parteien ist am Ukrainekrieg Schuld, dass deutsche Autobauer die E-Wende verpennen, dass es den Klimawandel gibt und etwas getan werden muss, dass die Globalisierung zurück geht und v.a. wir als Exportnation darunter leiden, dass wir zu wenig Fachkräfte haben weil die geburtenstarken Jahrgäng ein Rente gehen und wenige darauf folgen....

Man sollte nur begreifen dass die AFD und ihre nationalistische Politik alles nur noch schlimmer macht.
Doch, in erster Linie ist das richtig. Dass die Menschen dann auf die billigen AfD Lösungen reinfallen und keine Aussagen oder Fakten prüfen ist die zweite Linie.

deine Beispiele sind schlecht gewählt, du kannst fast alle Felder aufzählen von Bildung bis Internet. Und die Rente gehört schon lange überholt…

Ich sage nicht die Politik ist schuld, man muss sich bei Protestwahl eben seines eigenen Verstandes bedienen, sagte schon und informieren. Das machen eben viele nicht. In erster Linie entsteht aber die Verdrossenheit durch schlechte Politik, nur das war mein Punkt. Da steht dann eben die AfD und holt sich easy die Stimmen ab
 
warum sind meine Beispiele schlecht gewählt? das sind die Punkte die gerade interessieren....

Gerade Bildung, öffentliche Infrastruktur etc. biegt man nicht in 3-4 Jahren um, da wurde Jahrzehnte vieles verschlampt und die Leute erwarten dann dass das in einer Regierungsperiode wieder gerade gebogen wird, sonst gehen sie wieder zu denen die alles verschlampt haben oder denen die es noch schlimmer machen werden.

Das ist einfach total realitätsfern aber Menschen stellen sich halt nicht gern der Realität.
 
Zuletzt bearbeitet:
warum sind meine Beispiele schlecht gewählt? das sind die Punkte die gerade interessieren....
Weil die AfD schon vor Jahren angefangen hat stimmen aufgrund schlechter politik abzugreifen, das alleine war mein Punkt.

edit: soll eher eine Erklärung sein warum es so einfach für die AfD ist und war, keine Schuldzuweisung an die Politik. Für das was man wählt ist man selbst verantwortlich
 
die AFD greift aber eben auch genau in diesen Feldern Stimmen ab und das hat eben nichts mit schlechter Politik zu tun.

Gerade bei deinen Beispielen ist die AFD doch garnicht präsent, weder bei Bildung, noch "Internet" (was auch immer damit genau gemeint ist).
 
ich habe Extremisten damit verglichen und auch nur auf den Punkt dass von ihnen die Bereitschaft kommen muss andere Wege zu gehen. Du holst da niemanden raus mit Argumenten wenn er nicht bereit dazu ist....

Es wird IMMER Menschen geben die dem Extremismus verfallen, denen muss man aber auch nicht hinterherrennen.

das man den Extremismus nie ganz besiegen wird stimmt, genauso wie jeder Mensch Vorurteile in sich trägt, die meisten davon unbewusst.

doch mit deiner scheinbar grundsätzlichen Einstellung zum Umgang mit politischen Randgruppen kann ich nicht übereinkommen.

Ich habe da auch keine Musterlösung parat. Ich weiß nur eines: wenn wir alle Menschen die in politische, religiöse oder kulturelle Radikale Strukturen verfallen „zurücklassen“ dann haben wir ein großes Problem.

es gehört mit zu der gesellschaftlichen Aufgabe, immer wieder Angebote zu machen. Es ist mühsam, frustrierend und langwierig. Aber letzten Endes tun wir das nicht nur für die Menschen denen wir Angebote machen sondern auch für uns - für alle die in einer demokratischen, freien Gesellschaft leben wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
nicht dass du mich falsch verstehst oder es falsch rübergekommen ist, ich hab kein Problem damit mit AFD Wählern zu reden bzw mache dies sogar recht gerne solang ich merke dass sie bereit sind faktenbasiert zu diskutieren.

Wenn man allerdings direkt merkt dass alles verloren ist, dann lohnt es sich nicht sich daran aufzureiben.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben