Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Was findet ihr überbewertet, obwohl "alle" anderen es lieben?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wobei die Erstellung dieses Indexes )ist das der sogenannte "Warenkorb" doch eh in der Kritik steht weil er es nicht richtig abbildet.
Du bist doch derjenige, der gesagt hat die Frage der Teuerung wäre „faktisch klar“.
Ich bin auch offen für andere statistische Erhebungen und habe mich jetzt nicht näher mit der Zusammensetzung des herangezogenen Warenkorbs beschäftigt. Aber es würde mich schon wundern wenn andere Erhebungen zu komplett anderen Ergebnissen kommen würden.
 
Was wirklich brutal teuer geworden ist, ist mit der Familie auswärts essen zu gehen. Egal ob es ein Eisbecher, die Pizza, chic oder einfach ne Eiskugel ist. Ist keine Kritik gegen die Restaurants, weil sie eben ihre Unterhaltskosten haben.

Hinzu kommt aber, dass so viele Restaurants hier im Kölner/Rhein Sieg Kreis Bereich einfach nur noch schlecht sind oder so nachgelassen haben, dass sie den Preis nicht wert sind. Selbst unser liebstes Pizza Restaurant hat letztens die Zutaten gewechselt - auf Nachfrage wohl dauerhaft. Das ist leider ein Genickbruch. Schmeckt jetzt auch nicht mehr. Voll schade.
Definitiv. Ich war letztes Jahr mit einem Freund zu Weihnachten essen. Wir treffen uns einmal im Jahr und quatschen einfach. Hab eine Gänsebrust gegessen. 28 Euro. Plus Getränke. Klar ich verstehe das alles leben und verdienen wollen aber wenn für ein Essen bei über 40 Euro bist mit allen überlegt man zweimal ob man das nochmal macht. Kino gefühlt doch auch. Ein Kumpel hat drei Kinder und Frau. Alle gehen ins Kino und inkl essen, Getränke usw usw waren hundert Euro weg. Das schon happig was du teilweise zahlen musst
 
Dann kannst du mir mal was erklären.


Warum kosten 500g Würfelzucker 1,99€ aber 1000g Würfelzucker ebenfalls 1,99.

Selbe Marke, steht im Regal direkt daneben.
Ist das ein Service Aufschlag für Leute die eine kleine Küche haben oder genau 500g kaufen wollen, aber nicht 1000?

Ist doch immer so, dass kleinere Abpackungen, zumindest auf den Kilopreis gesehen, teurer sind.
So wie Großabnehmer z.B. auch günstigere Preise bekommen.
Am Ende brauchst du mich das aber nicht fragen, ich mach die Preise nicht.
 
Aber gut über 96% der Rumänen haben ein Eigenheim, also das kann man dann schlecht vergleichen, in Deutschland sind es gerade mal 50%.

Meiner Meinung nach sind nur die Mieten in Deutschland ein großes Problem. die müssten einfach mal runter. Oder man müsste das Land wieder attraktiv machen :D

Naja, Fluch und Segen zugeleich.
In den 90ger Jahren gehörten 70% der Immobilien dem Staat, nach dem Kommunismus wurden die dann sehr billig an die damaligen Mieter verkauft.
Durch Abwertung der Währung ist das ganze dann nochmal billiger geworden. Deshalb gibts den überdurchschnittlichen Privatbesitz.
Dadurch, dass die leute kein Geld haben ist die Substanz aber schlecht. Da kann also kein Geld reingesteckt werden, die Dinger kommen runter.
Fahr mal durch eine stadt in Rumänien und guck Dir mal den Bestand da an. Irgendwann werden die dadurch auch Probleme bekommen.
 
Doch, ich finde Kritik an den Gastronomen ist durchaus angebracht.
Ja, alles ist teurer gerworden, aber eben für alle und nicht nur für Gastronomen.

Wenn beispielweise meine 9€ Pizza nun 14€ kostet, dann ist das bestimmt nicht nur Unkosten-Ausgleich.

Wir alle bekommen Gehalt, ob nun der selbsändige gastronom, seine Angestellten oder der Postbote oderf auch der Bürgergeldempfänger. Von diesem Geld haben wir ALLE weniger, weil eben alles teurer geworden ist. Der Unterschied ist, der Postbote hat weniger vom Geld, weil alles teurer geworden ist und kann eben NICHT sagen, er holt sich nun von jedem Briefempfänger mehr Geld, um dies auzszugleichen. Ich kann auch nicht zu meinem Chef und sagen, ales ist teurer geworden, ich will nun mehr Geld.
Mich kostet das Mehl und die Tomaten, um eine Pizza zu machen, um Laden mehr, aber auch nicht + 50% . Die stegenden Preise in Restaurants bewegen sich allerdings genau in dem Bereich.

Oder ganz simpel: wir alle haben Unterhaltskosten oder Lebenskosten. Nur der Gastronom holt sich das Plus von den Gästen, während wir/ normale Angestellte das NICHT können.
Die Gastro kämpft aber als Selbständiger um den weiteren Verbleib. Wenn Du gute Zutaten zu höheren Preisen kaufen musst, merkst Du das. Ladenlokale mit nem ordentlichen Standort kosten ebenfalls viel und haben ggf. Pachterhöhungen. Da das Geld bei vielen nicht mehr so locker sitzt hast Du je nach dem nur noch die Wochenenden, wo Du gut einnimmst. Wenn Du in Deinem Haushalt die Energiepreise nicht so sehr wahrnimmst, wird das ein Restaurant, was die Herde ewig anhat schon eher merken. Dann hat sich über die Jahre auch der Mindestlohn erhöht.

Hier ist es eben nicht nur die einfache Struktur, ob ich Postbote oder Bürgergeldempfänger bin. Passt Dir daran was nicht, versuche es zu ändern. Das macht der Selbständige auch, wenn er an den Preisen schraubt. Manche machen es, weil sie es können und weil sie gierig sind - andere, weil sie ums Überleben kämpfen.

Und als selbständiger Gastronom würde ich jetzt auch nicht für meine harte Arbeit und dem Risiko meines Vermögens mit dem monatlichen Einkommens des Bürgergelds oder eines Postboten nach Hause gehen wollen...

Tja, unser "teures" Lieblingspizzarestaurant hat jetzt die Zutaten geändert. Ich tippe mal zur Ersparnis. Schadescheiße! 4 Gäste weniger alle zwei Wochen. Hab der Geschäftsführung mal ne Mail geschrieben, weil wir ja Gäste bleiben wollen.
 
IMG_0423.jpeg

https://de.statista.com/statistik/d...in-deutschland-verivox-verbraucherpreisindex/

Im Vergleich zu den Jahren 2014 bis 2020 ist Strom durchaus teurer geworden und dürfte auch im Verhältnis zu Lohnsteigerungen (von denen man im Einzelfall nicht einmal profitiert haben mag) im selben Zeitraum teurer geworden sein.
 
ne sorry, ist er nicht, das ist der durchschnittliche Preis, nicht der mögliche Preis.

Wer zu faul zum wechseln zahlt zu viel, wer wechselt zahlt auf dem vor Corona Niveau.

Ostrom beliefert z.b. deutschlandweit für 27 Cent, das sind 1080€ bei 4000kwh + Grundgebühr die leider relativ hoch unterschiedlich ist, über 1280€ Gesamtkosten kommste da aber auch nicht. Und es gibt genug Tarife in der Größenordnung.

edit: gerade mal bei Verivox geschaut, bei 4000kwh komm ich im Saarland auf knapp unter 100€ all Incl. und das Saarland ist bei weitem nicht gerade günstig was Strom angeht.
Auch du wirst bei deiner PLZ da nichts großartig anderes festellen, vereinzelt wird es teurer sein, in der großen Menge noch günstiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
ne sorry, ist er nicht, das ist der durchschnittliche Preis, nicht der mögliche Preis.

Wer zu faul zum wechseln zahlt zu viel, wer wechselt zahlt auf dem vor Corona Niveau.

Ostrom beliefert z.b. deutschlandweit für 27 Cent, das sind 1080€ bei 4000kwh + Grundgebühr die leider relativ hoch unterschiedlich ist, über 1280€ Gesamtkosten kommste da aber auch nicht. Und es gibt genug Tarife in der Größenordnung
Eben. Wenn ich höre, was Freunde oder Familie teilweise für ihren Strom bezahlen, schüttel ich nur den Kopf. Oftmals wird da auch in der Grundversorgung sinnlos Geld zum Fenster raus geschmissen.
Mit einem ordentlichen Anbieter und minimalem Aufwand spart man da enorm viel Geld und zahlt praktisch nicht mehr als in den Vorjahren. Niemand wird dazu gezwungen. Zudem hat man über viele Anbieter die Möglichkeit noch in anderen Lebenssituationen zu sparen. Stichwort Kino weiter oben. Da gibts dann in den Apps regelmäßig Gutscheine für kostenlos Kino und damit relativiert sich der Preis stückweit wieder, wobei ich nicht abstreiten möchte, das auch das teurer geworden ist. Aber bezahlen MUSS es niemand, Möglichkeiten gibts genug. Letztens auch wieder 5 Euro Rabatt für den Einkauf beim Edeka bekommen. Und das gibt es immer wieder und in einer viel höheren Frequenz als früher ohne diese Möglichkeiten. Accounts bei Topcashback und Co sollten auch zum Standard gehören.
 
ne sorry, ist er nicht, das ist der durchschnittliche Preis, nicht der mögliche Preis.
Selbst wenn man der Argumentation folgen wollte: Du willst mir also sagen, dass der bestmögliche Strompreis 2024 nicht teurer ist als der bestmögliche Strompreis 2018, 2019, 2020?
Du kannst das ja dann auch sicherlich belegen weil es ja "faktisch klar" ist.
 
Selbst wenn man der Argumentation folgen wollte: Du willst mir also sagen, dass der bestmögliche Strompreis 2024 nicht teurer ist als der bestmögliche Strompreis 2018, 2019, 2020?
Du kannst das ja dann auch sicherlich belegen weil es ja "faktisch klar" ist.

ja kann ich. Zumindest anhand meiner Rechnungen.

ich verfolge den Strompreis sehr genau seit roundabout 12 Jahren da ich immer schon viel strom verbraucht habe
 
Korrekt.
Entweder vergleicht man den Durchschnittspreis mit dem Durchschnittspreis oder den Bestpreis mit dem Bestpreis.
Aber den Bestpreis mit dem Durchschnittspreis vergleichen macht ja wenig Sinn.

nein, denn den Bestpreis kann hier jeder und dauerhaft bekommen.
Er bleibt keinem verwehrt und man muss nicht zum richtigen Zeitpunkt zugeschlagen haben.
Daher ist der Bestpreis der Durchschnittspreis für alle dir sich nur 5min damit beschäftigen
 
Nein. Eben nicht. Auch ganz einfach aus dem Grund weil die Versorger die langfristig kaufen ihre Preise noch nicht gesenkt haben.

Der Durchschnittpspreis ist auch total uninteressant, niemand muss den zahlen, jeder kann den Bestpreis haben und der ist eben ziemlich identisch.
 
Dann musst du aber auch den Bestpreis von früher nehmen.
Und so wie sich der Durchschnittspreis verändert hat wird sich ja auch der Bestpreis verändert haben
Ich recherchiere seit 2015 selber und stelle mir alles zusammen und mit Prämien, Cashback usw (also immer auf der Jagd nach dem Bestpreis) zahle ich genau so viel wie vor knapp 10 Jahren.

Effektiv zahle ich sogar weniger, da es so geile App-Angebote früher noch nicht gab.
 
Nein. Eben nicht. Auch ganz einfach aus dem Grund weil die Versorger die langfristig kaufen ihre Preise noch nicht gesenkt haben.

Der Durchschnittpspreis ist auch total uninteressant, niemand muss den zahlen, jeder kann den Bestpreis haben und der ist eben ziemlich identisch.
Also du kannst das vor dir selbst begründen wie du möchtest, am allgemeinen Sprachgebrauch und -verständnis schreibst du damit aber nunmal komplett vorbei.
Wenn man davon redet, dass Strom in den letzten Jahren teurer geworden ist dann schließt das selbstverständlich vielmehr den durchschnittlichen Strompreis ein als dass es sich allein auf den preiswertesten Tarif bezieht.
Denn es gibt ja viel mehr Gründe für einen bestimmten Anbieter als nur den Bestpreis. Vielleicht möchte ich eine bestimmte Energiegewinnung unterstützen, vielleicht möchte ich genossenschaftlichen Bürgerstrom beziehen, es gibt Unterschiede im Kundenservice, manche Leute wollen Sicherheit und vertrauen nur Anbietern mit einem gewissen Namen etc. pp. Und dieser Strom - also Strom in all seinen Facetten - ist teurer geworden. Auch das ist "faktisch klar".

Mal als Vergleich: Brettspiele sind auch teurer geworden in den letzten Jahren, ganz unabhängig davon ob es seit Jahren zu jedem Zeitpunkt immer irgendein Spiel gibt das für 5€ verramscht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben