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Vorhofflimmern

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The Schenckman

Garantieinanspruchnehmer
Hi.
Wie erkennt man am einfachsten ob man Vorhofflimmern hat?
Meine Hausärztin hatte vor 2 Jahren das per EKG festgestellt.
Kardiologen konnten nichts finden. 2 mal dort gewesen und einmal 3 Tage EKG drangehabt.
Dann hatte die Hausärztin wieder beim EKG Vorhofflimmern erkannt.
Meint aber das Gerät ist alt. Ohne Scheis.
Sie hört auch bald auf.
Dann wurde mal Katheter gesetzt um zu sehen ob da was ist. Ausser zwei leichte nicht relevante Verkalkungen nichts festgestellt.
Muss halt Tabletten nehmen.
Der ganze Zirkus zog sich mehrere Monate hin. Seitdem bin ich immer etwas nervös. Wenn im Brustbereich sich was tut. Bin mitte 50.
Nun habe ich immer wieder einen innere Unruhe. Also wenn man leicht aufgeregt ist. Es kommt und geht. Mal ne Stunde. Heute z.b. die ganze Nacht. Leider macht mich das extrem fertig und ich steigere mich da dann andcheind rein.
Da persönlich einiges nicht so läuft grad ( Job) kann es auch psychisch sein. Aber andererseits habe ich mal gehört , dass diese innere Unruhe auch was mit Vorhofflimmern zutun haben kann.
Ich habe mir sogar so ein Stetoskop geholt. Da hört man aber nix außergewöhnliches.
Vielleicht ist es auch was anderes.
Ein Ulltraschall hat vor ca 1 Jahr nichts ergeben.

Jemand einen Tip was man da noch tun kann? Arzt sagt so. Kardiologe sagt so.
Und diese Unruhe macht mich fertig.
Muss auch sagen, das man mich 4 Monate lang warten lassen hatte, bis ich einen Termin beim Kardiologen hatte. In der Zeit hatte ich einige Panikattacken. Weil ich nie wusste ob es das Herz ist oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hol dir eine Apple Watch! :) Hab ich selbst letztes Jahr nach meiner Herzklappen-OP und dem Austausch hin zu einer mechanischen gemacht (Ultra 2. Normale tuts aber auch. Nur SE kann es nicht). Das hat mir eine Form von Sicherheit gegeben und wurde mir von einigen Ärzten nahe gelegt.
Damit kannst du jederzeit ein EKG aufzeichnen lassen, welches eine 99,6%ige Genauigkeit hat und auch von Ärzten empfohlen wird. Das Ganze kannst du danm als PDF exportieren, alles wird zudem abgespeichert. Es erfolgt auch eine Bewertung. Vorhofflimmern wird damit nach einer Klassifizieren zu 98,3% erkannt.
Eventuell gibt es auch dir in Situationen, in denen du denkst, dass etwas nicht in Ordnung ist, eine Sicherheit, wenn dein EKG doch normal verläuft. Falls nicht, hast du eine Aufzeichnung, die du hinterher mit den Ärzten besprechen kannst. Ansonsten ist es ja immer schwer, genau in dem Moment beim Arzt etwas aufzuzeichnen.

Mehr Infos:
https://support.apple.com/de-de/108375

https://support.apple.com/de-de/120278
 
Hol dir eine Apple Watch! :) Hab ich selbst letztes Jahr nach meiner Herzklappen-OP und dem Austausch hin zu einer mechanischen gemacht (Ultra 2. Normale tuts aber auch. Nur SE kann es nicht). Das hat mir eine Form von Sicherheit gegeben und wurde mir von einigen Ärzten nahe gelegt.
Damit kannst du jederzeit ein EKG aufzeichnen lassen, welches eine 99,6%ige Genauigkeit hat und auch von Ärzten empfohlen wird. Das Ganze kannst du danm als PDF exportieren, alles wird zudem abgespeichert. Es erfolgt auch eine Bewertung. Vorhofflimmern wird damit nach einer Klassifizieren zu 98,3% erkannt.
Eventuell gibt es auch dir in Situationen, in denen du denkst, dass etwas nicht in Ordnung ist, eine Sicherheit, wenn dein EKG doch normal verläuft. Falls nicht, hast du eine Aufzeichnung, die du hinterher mit den Ärzten besprechen kannst. Ansonsten ist es ja immer schwer, genau in dem Moment beim Arzt etwas aufzuzeichnen.

Mehr Infos:
https://support.apple.com/de-de/108375

https://support.apple.com/de-de/120278

Ich muss ja gestehen, dass ich der EKG-Messung am Handgelenk echt skeptisch ggü. stand. Ich kann mir auch kaum vorstellen, wie man da ein aussagefähiges EKG erstellen soll, denn ich schreib ja selbst welche und da reichen auch bei einem "richtigen" EKG-Gerät kleinste Abweichungen und man bekommt teilweise die falschen Ergebnisse. Auch kann ich mir nicht vorstellen, wie die elektrischen Signale des Herzens am Handgelenk gemessen werden sollen. Die Pulswellenmessung kann ich da schon eher nachvollziehen.

Aber wenn die deutsche Herzstiftung das auch schon entsprechend ausgewertet hat und es Studien dazu gibt, scheints ja zu funktionieren: https://herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/smartwatch-ekg

@The Schenckman ich kanns dir sehr gut nachempfinden. Ich hab auch immer wieder "stolpernde" Herzschläge. Manchmal denk ich, dass es jetzt aussetzt und das wars...Bei mir ist während der Lehre eine Störung in der Reizweiterleitung festgestellt worden. Mein damaliger Hausarzt hat das zwar alle halbe Jahre mal überwacht, aber schon nach kurzer Zeit als sinnlos eingestuft. Ein Herzultraschall in meinen 20igern hat mir auch ein Sportlerherz bescheinigt. Ende 20 wars aber mal so schlimm und die Rhythmusstörunge dauerhaft, dass mein Chef ein EKG geschrieben hat und auch ein Vorhofflimmern diagnostizierte und mich umgehend ins Krankenhaus eingewiesen hat. Dort haben sie zwar eine Reizweiterleitung diagnostiziert, aber es wäre nichts, was man behandeln müsste. Man könnte zwar in einem der Vorhöfe was veröden, aber das müsste nicht sein und stellt ja auch nur wieder ein Risiko dar. Ich solle wiederkommen, wenn es mich extrem stört.

Ergebnis ist: ich habe ständig mein Herz im Fokus. Ständig denkt man drüber nach: ist die Diagnose im Krankenhaus richtig gewesen, warum schlägt mein Herz grad so stark, woher kommt der stechende Schmerz in der Brust, wann kommt der "letzte" Aussetzer...

Das Paradoxe ist: ich bin ja vom Fach, ich weis, dass Extrasystolen nicht zwingend was schlimmes sind und man da echt viele in der Minute haben kann, bevor es "kritisch" wird, bzw. bevor man von einem pathologischem Befund spricht. Ich weis auch, dass das Herz keine "stechende" Schmerzen verursacht und die wahrscheinlicher von einer Blockade in der Brustwirbelsäule, oder von irgendwas anderem kommen, aber sicher nicht vom Herz.

Die Zweifel bleiben aber immer. Und genau das wird es auch sein, was mich dann vermutlich wirklich krank machen wird. Immer dieser psychische Druck, der Fokus aufs Herz, immer wieder drüber nachdenken. Das macht ja auch körperlich was mit einem. In einem Moment liegt man ruhig im Bett, ist am Einnicken und plötzlich denkt man aus heiterem Himmel ans Herz und schon fängt es an wie wild in der Brust zu schlagen. Das Denken hat einen enormen Einfluss.

Was deine Hausärztin angeht: ich vermute (und mehr ist es auch wirklich nicht), dass sie einfach keine Erfahrungen mit EKG's hat. Als "normaler" Hausarzt muss man das zwar auswerten müssen, aber wie bei allem gilt: wenn man es nicht regelmäßig macht, schlafen Fähigkeiten ein. Ein Allgemeinmediziner muss nicht so mega viele EKG's auswerten in der Regel, oder aber die Geräte sind nicht so präzise. Ich würde da eher auf die Expertise des Kardiologen vertrauen.
 
Ich muss ja gestehen, dass ich der EKG-Messung am Handgelenk echt skeptisch ggü. stand. Ich kann mir auch kaum vorstellen, wie man da ein aussagefähiges EKG erstellen soll, denn ich schreib ja selbst welche und da reichen auch bei einem "richtigen" EKG-Gerät kleinste Abweichungen und man bekommt teilweise die falschen Ergebnisse. Auch kann ich mir nicht vorstellen, wie die elektrischen Signale des Herzens am Handgelenk gemessen werden sollen. Die Pulswellenmessung kann ich da schon eher nachvollziehen.

Aber wenn die deutsche Herzstiftung das auch schon entsprechend ausgewertet hat und es Studien dazu gibt, scheints ja zu funktionieren: https://herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/smartwatch-ekg

@The Schenckman ich kanns dir sehr gut nachempfinden. Ich hab auch immer wieder "stolpernde" Herzschläge. Manchmal denk ich, dass es jetzt aussetzt und das wars...Bei mir ist während der Lehre eine Störung in der Reizweiterleitung festgestellt worden. Mein damaliger Hausarzt hat das zwar alle halbe Jahre mal überwacht, aber schon nach kurzer Zeit als sinnlos eingestuft. Ein Herzultraschall in meinen 20igern hat mir auch ein Sportlerherz bescheinigt. Ende 20 wars aber mal so schlimm und die Rhythmusstörunge dauerhaft, dass mein Chef ein EKG geschrieben hat und auch ein Vorhofflimmern diagnostizierte und mich umgehend ins Krankenhaus eingewiesen hat. Dort haben sie zwar eine Reizweiterleitung diagnostiziert, aber es wäre nichts, was man behandeln müsste. Man könnte zwar in einem der Vorhöfe was veröden, aber das müsste nicht sein und stellt ja auch nur wieder ein Risiko dar. Ich solle wiederkommen, wenn es mich extrem stört.

Ergebnis ist: ich habe ständig mein Herz im Fokus. Ständig denkt man drüber nach: ist die Diagnose im Krankenhaus richtig gewesen, warum schlägt mein Herz grad so stark, woher kommt der stechende Schmerz in der Brust, wann kommt der "letzte" Aussetzer...

Das Paradoxe ist: ich bin ja vom Fach, ich weis, dass Extrasystolen nicht zwingend was schlimmes sind und man da echt viele in der Minute haben kann, bevor es "kritisch" wird, bzw. bevor man von einem pathologischem Befund spricht. Ich weis auch, dass das Herz keine "stechende" Schmerzen verursacht und die wahrscheinlicher von einer Blockade in der Brustwirbelsäule, oder von irgendwas anderem kommen, aber sicher nicht vom Herz.

Die Zweifel bleiben aber immer. Und genau das wird es auch sein, was mich dann vermutlich wirklich krank machen wird. Immer dieser psychische Druck, der Fokus aufs Herz, immer wieder drüber nachdenken. Das macht ja auch körperlich was mit einem. In einem Moment liegt man ruhig im Bett, ist am Einnicken und plötzlich denkt man aus heiterem Himmel ans Herz und schon fängt es an wie wild in der Brust zu schlagen. Das Denken hat einen enormen Einfluss.

Was deine Hausärztin angeht: ich vermute (und mehr ist es auch wirklich nicht), dass sie einfach keine Erfahrungen mit EKG's hat. Als "normaler" Hausarzt muss man das zwar auswerten müssen, aber wie bei allem gilt: wenn man es nicht regelmäßig macht, schlafen Fähigkeiten ein. Ein Allgemeinmediziner muss nicht so mega viele EKG's auswerten in der Regel, oder aber die Geräte sind nicht so präzise. Ich würde da eher auf die Expertise des Kardiologen vertrauen.

Hatte ich ja vor nem knappen Jahr auch, vllt haben es einige hier mitgelesen, die Apple Watch konnte es auch nicht genau diagnositizieren, hatte dann auch ein Langzeit EKG, Herz Ultraschall etc. und da war nix.
Hausarzt hat gemeint ich muss einfach damit leben udn soll es komplett ignorieren. Seit 3-4 Monaten ist einfach alles wieder normal und ich merke garnichts mehr. Schon kurios und angsteinflössend.

@The Schenckman auf jeden Fall ne Apple Watch besorgen, die gibt dir ja auch nen gewissen Grad an innerer Ruhe.
 
Diese smarten Waagen sollen auch ganz gut sein. Da zieht man ja ein Band hoch und es soll quasi ein EKG erstellt werden. Keine Ahnung wieviel davon Marketing oder Realität ist. Allerdings nicht günstig. Aber ist ne Apple Watch ja auch nicht.

Withings heißt die Marke, glaube ich.
 
Hatte ich ja vor nem knappen Jahr auch, vllt haben es einige hier mitgelesen, die Apple Watch konnte es auch nicht genau diagnositizieren, hatte dann auch ein Langzeit EKG, Herz Ultraschall etc. und da war nix.
Hausarzt hat gemeint ich muss einfach damit leben udn soll es komplett ignorieren. Seit 3-4 Monaten ist einfach alles wieder normal und ich merke garnichts mehr. Schon kurios und angsteinflössend.

Und jetzt stell dir vor du hast das über Jahre hinweg, ohne Aussicht darauf, dass es besser wird...

Ich hab auch mal Tage, Wochen, da merk ich quasi gar nichts und dann wieder mehrere Tage am Stück. Ich merks auch direkt am Herz, wenn ich nen Infekt hab: Höhere Frequenz und mehr mehr, bzw. deutlich spürbare Extrasystolen. Stress ist da auch ein Faktor, der das verstärkt. Ich muss auch damit leben, aber man es quasi immer im Hinterkopf und dann tritt es mal mehr, mal weniger in den Vordergrund.
 
Erstmal Danke für eure Erfahrungen und Meinungen.
Wenn ich mein Herzschlag abhöre, merke ich eigendlich nichts.
Ich habe auch öfter einen gaaanz leichten Druck am Brustbein. Ist es das am unteren Ende der Rippen in der Mitte? ;) Ist als wenn man eine leichte Prellung hat. Hausärztin meinte, es könnten die Ass100 Tabletten sein. Ich nehme auch noch Panthoprazol alle 2 Tage. Waren es aber nicht. Der Druck ist aber auch nicht immer. Das Schlimmste ist diese leichte Unruhe und dann abends am Sofa oder Bett hat man keine Ruhe. Der Kopf denkt sich soviel Mist aus. Und Nachts kann ich dann kaum schlafen.
Apple Watch wird mir ohne Iphone nix nutzen. Aber hab gesehen es gibt jetzt Blutdruckmesser mit Vorhofflimmern check. Muss ich mal sehen.
Weiss halt nur nixht wo man ansetzrn kann? Gewicht? Lunge? Milz usw. Zuviel Kaffee manchmal. ULTRASCHALL vor paar Monaten sagte aber alles ok in Mir.
Nochmal Danke für die ersten Posts. Hilft mit Mental auf jeden Fall schonmal.

P.S. UND Herr Google ist ja auch böse. ;)
 
Dass Du Dich da reinsteigerst ist Teil des Problems, wenn Du in Dich reinhörst wirst Du automatischer nervöser und unruhiger, dadurch wird dein Puls schneller und dann kommst du in diese Spirale. Das Unwohlsein wächst, die Luft wird dicker, das atmen schwerer und leichte Panik breitet sich aus und spätestens da packt Dich das dann richtig.
Stress ist auch ein Faktor, der das ganze ungemein in die Höhe treibst, deine Angespanntheit, deine Nervosität, deine Unruhe und dadurch fühlst Du Dich noch unsicherer.
Von daher (auch wenn es leicht gesagt ist) wäre das wichtigste, dass Du lernst das etwas zu kontrollieren und Dich nicht noch zusätzlich da reinsteigerst.
Beim Kardiologen bist Du ja scheinbar schon gewesen der Dich entsprechend untersucht hat.
Belastungs-EKG, 24Std EKG hast Du ja dann schon gemacht und die entsprechende Auswertung bekommen, da scheint ja dann auch nichts wirklich akutes gefunden worden zu sein.
Mit den Tabletten bist Du auch eingestellt auf die Situation.
Wenn Du zusätzlich noch etwas tun möchtest dann ist es eben dein Leben gesund zu gestalten.
Dich gesund zu ernähren, Koffein und Nikotin so gut es geht zu vermeiden und ein bisschen Sport in dein Leben zu integrieren.
Da mußt Du schauen was für ein Typ Du bist ob Du lieber draußen mal Rad fährst oder Dich in einem Fitness-Studio anmeldest und da auf den Crosstrainer oder so gehst um die Pumpe etwas zu fördern.
Wenn Du Dich weiterhin unsicher in der Situation und in deinem Körper fühlst dann würd ich evtl nochmal zu einem anderen Kardiologen gehen und Dir da eine zweite Meinung einholen.
 
Ich habe schon seit meiner Jugend Probleme mit dem Herzen. Mein Herz war immer viel zu schnell (daher muss ich hochdosierte Beta-Blocker einnehmen). Zwischendurch habe ich immer wieder Herzrasen und innere Unruhe. Teilweise spüre ich einen regelrechten Druck auf das Herz, besonders unangenehm ist es, wenn ich Kopfhörer aufhabe. Das alles ist sehr unangenehm und kann beunruhigend sein.

2002 habe ich dann einen Herzschrittmacher bekommen, weil mein Herz immer wieder bis zu sieben Sekunden aussetzte. Das ist alles sehr unangenehm, da das plötzlich auftretende Herzrasen immer wieder vorkommt. Daher ist es normal, dass man das ständig im Hinterkopf hat und viel mehr in seinen Körper hineinhört.

Es ist wichtig, alles vom Kardiologen abklären zu lassen, und dann muss man seinen eigenen Weg finden, mit der Situation umzugehen. Mir hat z. B. regelmäßiges Schwimmen geholfen. Bei akuten Problemen hilft mir auch, wenn ich ein Glas Wasser trinke.
 
Ich hatte immer wieder ein starkes Stechen in der Brust und habe richtig Panik bekommen, alle 10min ein EKG mit der Apple Watch gemacht (alles fein), nachts vom Schmerz wach geworden, auf der Arbeit am Rad gedreht..

Bin dann schnell zum Kardiologen. Die winkten relativ schnell ab, haben aber mir zuliebe trotzdem ein EKG gemacht (alles fein).
Sie vermuteten einen eingeklemmten Nerv, welcher in die Brust strahlt. Den klemme ich mir leider regelmäßig ein.
Ich habe mich beim nächsten Schmerzintervall mal gestreckt und es war weg. Seitdem gehe ich zur Massage, schwimme und sehe zu dass ich nicht allzu verkrüppelt schlafe oder liege.

Der Kopf ist crazy, ich habe teilweise so eine Panik geschoben dass ich fast hyperventiliert habe, bekam Herzrasen.. Seitdem ich das weiß, hatte ich das nur noch selten und verfalle nicht mehr in Panik.

Lass dich ordentlich durchchecken, ggf. mit einem Langzeit-EKG und versuche deinen Kopf gesund zu lassen.
 
Ich hatte immer wieder ein starkes Stechen in der Brust und habe richtig Panik bekommen, alle 10min ein EKG mit der Apple Watch gemacht (alles fein), nachts vom Schmerz wach geworden, auf der Arbeit am Rad gedreht..

Bin dann schnell zum Kardiologen. Die winkten relativ schnell ab, haben aber mir zuliebe trotzdem ein EKG gemacht (alles fein).
Sie vermuteten einen eingeklemmten Nerv, welcher in die Brust strahlt. Den klemme ich mir leider regelmäßig ein.
Ich habe mich beim nächsten Schmerzintervall mal gestreckt und es war weg. Seitdem gehe ich zur Massage, schwimme und sehe zu dass ich nicht allzu verkrüppelt schlafe oder liege.

Der Kopf ist crazy, ich habe teilweise so eine Panik geschoben dass ich fast hyperventiliert habe, bekam Herzrasen.. Seitdem ich das weiß, hatte ich das nur noch selten und verfalle nicht mehr in Panik.

Lass dich ordentlich durchchecken, ggf. mit einem Langzeit-EKG und versuche deinen Kopf gesund zu lassen.

Das kenne ich auch!

Wirbelfehlstellungen und "Verspannungen" die dann einen Nerv abdrücken und/oder reizen.
 
Ich hatte sowas ähnliches leider auch schon und es kann ganz viele Gründe haben. Bei mir war es wohl eine Mischung aus eine Kaliummangel, Stress und (dadurch) schlechten Schlaf. Die Hardware wurde auch untersucht und war OK. Teilweise kamen dann oft nachts gegen 2 Uhr Panikattacken, Herzrasen und eine krankhafte Unruhe dazu und tagsüber ging es mit sehr unangenehmem Herzstolpern oder Aussetzern weiter. Meine Ärztin hielt mich für völlig verkopft, was mir das Leben nicht leichter gemacht hat. Geholfen haben mir dann letztlich Ausdauersport und Atemtechniken. Ich hatte vor dem Sport anfangs echt Angst, aber nach ca. 2 Wochen war der Spuk dann endgültig vorbei.

Ich halte NIX und NULL von einem EKG am Handgelenk, weil das die Situation für mich noch schlimmer gemacht hätte, aber das ist wahrscheinlich typabhängig.
 
Ich muss ja gestehen, dass ich der EKG-Messung am Handgelenk echt skeptisch ggü. stand. Ich kann mir auch kaum vorstellen, wie man da ein aussagefähiges EKG erstellen soll, denn ich schreib ja selbst welche und da reichen auch bei einem "richtigen" EKG-Gerät kleinste Abweichungen und man bekommt teilweise die falschen Ergebnisse. Auch kann ich mir nicht vorstellen, wie die elektrischen Signale des Herzens am Handgelenk gemessen werden sollen. Die Pulswellenmessung kann ich da schon eher nachvollziehen.

Aber wenn die deutsche Herzstiftung das auch schon entsprechend ausgewertet hat und es Studien dazu gibt, scheints ja zu funktionieren: https://herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/smartwatch-ekg

@The Schenckman ich kanns dir sehr gut nachempfinden. Ich hab auch immer wieder "stolpernde" Herzschläge. Manchmal denk ich, dass es jetzt aussetzt und das wars...Bei mir ist während der Lehre eine Störung in der Reizweiterleitung festgestellt worden. Mein damaliger Hausarzt hat das zwar alle halbe Jahre mal überwacht, aber schon nach kurzer Zeit als sinnlos eingestuft. Ein Herzultraschall in meinen 20igern hat mir auch ein Sportlerherz bescheinigt. Ende 20 wars aber mal so schlimm und die Rhythmusstörunge dauerhaft, dass mein Chef ein EKG geschrieben hat und auch ein Vorhofflimmern diagnostizierte und mich umgehend ins Krankenhaus eingewiesen hat. Dort haben sie zwar eine Reizweiterleitung diagnostiziert, aber es wäre nichts, was man behandeln müsste. Man könnte zwar in einem der Vorhöfe was veröden, aber das müsste nicht sein und stellt ja auch nur wieder ein Risiko dar. Ich solle wiederkommen, wenn es mich extrem stört.

Ergebnis ist: ich habe ständig mein Herz im Fokus. Ständig denkt man drüber nach: ist die Diagnose im Krankenhaus richtig gewesen, warum schlägt mein Herz grad so stark, woher kommt der stechende Schmerz in der Brust, wann kommt der "letzte" Aussetzer...

Das Paradoxe ist: ich bin ja vom Fach, ich weis, dass Extrasystolen nicht zwingend was schlimmes sind und man da echt viele in der Minute haben kann, bevor es "kritisch" wird, bzw. bevor man von einem pathologischem Befund spricht. Ich weis auch, dass das Herz keine "stechende" Schmerzen verursacht und die wahrscheinlicher von einer Blockade in der Brustwirbelsäule, oder von irgendwas anderem kommen, aber sicher nicht vom Herz.

Die Zweifel bleiben aber immer. Und genau das wird es auch sein, was mich dann vermutlich wirklich krank machen wird. Immer dieser psychische Druck, der Fokus aufs Herz, immer wieder drüber nachdenken. Das macht ja auch körperlich was mit einem. In einem Moment liegt man ruhig im Bett, ist am Einnicken und plötzlich denkt man aus heiterem Himmel ans Herz und schon fängt es an wie wild in der Brust zu schlagen. Das Denken hat einen enormen Einfluss.

Was deine Hausärztin angeht: ich vermute (und mehr ist es auch wirklich nicht), dass sie einfach keine Erfahrungen mit EKG's hat. Als "normaler" Hausarzt muss man das zwar auswerten müssen, aber wie bei allem gilt: wenn man es nicht regelmäßig macht, schlafen Fähigkeiten ein. Ein Allgemeinmediziner muss nicht so mega viele EKG's auswerten in der Regel, oder aber die Geräte sind nicht so präzise. Ich würde da eher auf die Expertise des Kardiologen vertrauen.

Versteh absolut was du meinst. Gerade in ruhigen Momenten wie z.B. im Bett hört man natürlich noch mehr in sich rein. Früher war das für mich eigentlich gar nicht so das Problem, da ich die regulären Unregelmäßigkeiten, die ja jeder beim Herzschlag immer mal hat, gar nicht wirklich wahrgenommen habe. Weder vom inneren Gefühl, noch akustisch. Aber seit in mir drin seit nun mehr fast einem Jahr eine mechanische Herz-Klappe arbeitet, in Kombination mit einem künstlichen Rohr als Teil-Ersatz der Aorta, ist das ganz anders. Jegliche Unregelmäßigkeiten spürt und hört man extrem und es ist wirklich ein super ekliges Gefühl, wenn man richtig merkt, wie einfach plötzlich das altbekannte Geräusch fehlt, ganz schnell doppelt folgt oder es richtig rumpelt.
Ich wusste ja schon vorher, dass man mit dem Klick-Geräusch im Takt des Herzens erstmal klar kommen muss und dass es leider auch nicht jeder schafft.
Aber ich denke, mehr als 95% des Tages habe ich das ziemlich gut im Griff - meistens macht man ja irgendwas und ist abgelenkt. Auch wenn man es prinzipiell natürlich immer hört und auch von anderen noch in 2-3 Meter Entfernung wahrgenommen wird, wenn es im Raum nicht allzu laut ist. Wie ein Klopfen von innen an den Brustkorb mit spürbarer Vibration, eine Art Grillenzirpen auf den Ohren und ein metallisches Klicken als generelles Geräusch auch für andere. Je stärker man einatmet, desto lauter. Das künstliche Rohr statt der Aorta verstärkt es wie ein Resonanzkörper nochmal. Gerade abends im Bett ist es natürlich am auffälligsten und störendsten - ein Hoch auf so tolle Dinge wie einen Noise-Generator um davon abzulenken.
Ich merke aber sehr deutlich, dass hier auch viel von der inneren Einstellung abhängt und das ist wichtig für @The Schenckman

Hatte ich generell einen sehr guten Tag und fühle mich mental stark, fällt mir die Akzeptanz des Geräusches und möglicher (unbedenklicher!) unregelmäßiger Herzschläge leichter. Dann gibt es aber auch Tage, an denen es nicht so gut ist und dann steigert man sich tatsächlich rein. Mir hilft da immer ein beruhigendes Geräusch als Gegenpol. Ich kann dir sonst mal empfehlen, dass du es mit weißem Rauschen oder Regengeräuschen probierst. Dadurch wird es auch dir schwerer fallen, dich auf die Akustik des Herzschlags zu konzentrieren. Bei Spotify gibt es auch einige Entspannungsanleitungen und Meditationen. Versuche es auch mal damit.

Dass ich mir schlicht sage, dass ich es akzeptieren muss und nicht ändern kann, dankbar sein soll, dass man nur dadurch noch lebt (was mir von Gleichgesinnten vorgeschlagen wurde) hilft mir dagegen nicht wirklich. Sich somit wieder mal darüber klar zu werden, niemals mehr in seinem Leben das Gefühl von beruhigender Ruhe und Stille erleben zu können, führt eher dazu, dass ich mich in solchen Momenten mehr rein steigere. Mir hilft da Ablenkung, etwa wie geschrieben in akustischer Form. Ich kann dir empfehlen, das zumindest mal auszuprobieren! Wobei meine Thematik ja etwas anders ist als deine und mich auch unabhängig von einem abweichenden Rhythmus das Geräusch/Gefühl an sich mal mehr, mal weniger, beeinträchtigt. Wenn es daran überhaupt was positives gibt, dann, dass ich meinen Puls jederzeit exakt ohne jegliche Hilfsmittel bestimmen kann. Trotzdem: wünschen tue ich das niemandem und wenn es gehen würde, würd ichs sofort abstellen - auch wenn die Stille dann wohl erstmal ziemlich beängstigend wäre :D

Ansonsten...

Schau doch auch mal, was es für Android so an Smartwatches mit EKG-Funktion gibt!

Und wie andere auch schon geschrieben haben: Schmerzen in der Herzregion kommen nahezu immer vom Rücken. Das ist kein Grund zur kardiologischen Beunruhigung.

Ich wünsche dir, dass es bald besser wird!
 
Ich halte NIX und NULL von einem EKG am Handgelenk, weil das die Situation für mich noch schlimmer gemacht hätte, aber das ist wahrscheinlich typabhängig.
Ja, das ist typabhängig. Wenn ich merke, dass mein Herz wieder zu schnell schlägt, stecke ich z.B. mein Pulsoximeter auf den Finger, mache Atemübungen, trinke nebenbei ein Glas Wasser, und wenn ich dann auf dem Display sehe, wie mein Puls langsam sinkt, beruhigt mich das.

Andererseits messe ich ungern meinen Blutdruck. Wenn ich nämlich sehe, dass er hoch ist, regt mich das noch mehr auf.
 
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