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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also ich schau ja sehr gern Dashcamvideos. Da wird immer wieder betont, dass es im Zweifelsfall von der Polizei gern als Beweismittel genommen wird. Vorallem wenn, wie hier ja schon erwähnt, die Unfallverursacher lügen. Die meisten Dashcamvideos, die ich gesehen habe, werden ja auch erst manuell ausgelöst, also die Speicherung. Die Dashcam läuft zwar immer mit, aber richtig gespeichert wird erst, wenn man es möchte. Ich kann ja mal nen Richter fragen, ob er mir da ne Aussage zu geben kann, wobei ich nicht glaub, dass er was mit Verkehrsrecht zu tun hat.
 
Hatte den Fall jetzt selber noch nicht, dass ich sowas hätte beurteilen müssen. Imo gibt's da auch kein Rundschreiben oder irgendwelche Hinweise für den täglichen Dienst. Durch diese "Dashcamcompilations" auf Youtube weiß ich auch, dass manche Kollegen da sehr offen und manche auch teilweise ablehnend reagieren. Gibt da wohl recht wenig Konsens. Die Spreu trennt sich dann aber sicherlich vom Weizen, wenn es vor Gericht geht. Und da habe ich lieber ein Argument mehr in der Hand, als eins zu wenig. :D

PS: Habe mir die Dashcam auch erst angeschafft, als ich in Berlin diversen Beinaheunfällen nur knapp entkommen bin.
 
So einen Fall habe ich gerade: obwohl es drei Zeugen gibt, die gesehen haben, wie uns eine Dame ans Auto gefahren ist, ausgestiegen und nachgeschaut hat und dann weiterfuhr. Das zieht sich jetzt seit Anfang April, weil die Versicherung zig verschiedene Dinge prüfen „muss“ bevor sie zahlt. Der letzte Stand war, dass die Unfallverursacherin es bestreitet uns überhaupt ans Auto gefahren zu sein, weil es dafür ja keine Beweise gibt :vogel:
Beweise wären
1) das ältere Ehepaar das den Unfallhergang vom Balkon aus beobachtet hat
2) die Taxifahrerin die an der Straße stand und es ebenfalls beobachtet hat
3) der Schaden an unserem Auto
4) die Tierarzthelferin, die die Schadensverursacherin angerufen hat und gegenüber der sie es zugegeben hat uns ans Auto gefahren zu sein.

Ich bin echt mal gespannt, ob wir die Sache klären können, bevor wir das Leasingfahrzeug zurückgeben müssen (06/2025)…

Sascha Fahrnünftig wirbt in seinen Dashcam-Compilations immer für DSR24. Die sollen sich wohl um das ganze Prozedere mit den Versicherungen kümmern.
 
Was du schreibst ist sowieso klar, das man langsam fahren muss, aber bringt halt alles nichts, wenn man das Fahrrad trotzdem nicht sieht :ugly:


Ich hatte in meinen 20 Jahren noch keinen einzigen Unfall, egal welcher Art, weil ich eben sehr passiv fahre und ständig denke das alle zu blöd sind zum Auto-, Fahrrad-, Motoradfahren sind, hab ja täglich Beispiele dafür.

Ich weiß grade nicht was du mit dem E Autofahrern meinst, aber ich meinte das die Motorradfahrer sich falsch einordnen und das geht halt nicht. Woher soll ich als Autofahrer den wissen das die geradeausfahren?





Klar gibt es dafür gründe, ich finde es aber auch durchaus gefährlich 4 Spurwechsel vornehmen zu müssen.

Ja ich weiss das es nicht gut ist, und ich mach es an sich auch nicht gerne, aber teilweise ist mehr dann einfach zu gefährlich nach ganz links auszuscheren, daher fahre ich dann halt in einem langsamen Tempo an denen vorbei.

Teilweise hilft das dann schon, weil das Mittelspurauto auf einen schlag doch viel schneller fahren kann.

Na ja, ich erlebe es sehr oft, dass Autofahrer sich eben nicht langsam herantasten, wenn die Sicht nicht optimal ist.
Teilweise sehen sie sogar, dass ein Radfahrer kommt und stellen trotzdem den Radweg zu und missachten die Vorfahrt.
Manche sind dann so nett und setzen noch mal zurück.
Gestern ein gutes Beispiel, ein Mann Parkt auf dem Bürgersteig mitten auf dem Radweg, der Radweg ist für beide Richtungen geteilt.
Ein älterer Mann auf dem Fahrrad spricht ihn darauf an, der Mann (Migrant) der das Auto geparkt hat, wird aggressiv und beschimpft den Radfahrer, dass er sich vermissen soll.
Ganz ehrlich, bei solchen Menschen Zweifel ich an der Eignung zum führen eines KFZ.

Ich hoffe, dass das mit der Unfallfreien Fahrt bei dir so bleibt, dann solltest du in Zukunft nicht mehr von rechts überholen, das kann ganz böse ausgehen.
Da sind die Spurwechsel, wenn man vorausschauend fährt viel sicherer ;)

Dann hätte ich dich falsch verstanden mit den E-Autos, solche Aktionen wie von mir beschrieben, habe ich schon öfter erlebt, dass Autofahrer meinen sich mit Motorrädern beim Überholvorgang messen zu müssen.
Natürlich ist es dämlich eine Spur zum abbiegen zum geradeaus fahren zu nutzen

Es gibt natürlich überall Deppen, ob auf dem Fahrrad, Motorrad oder im Auto.
Laut meinem Empfinden wird es leider immer schlimmer, je wärmer es draußen wird um so bescheuerter die Verkehrsteilnehmer.
 
Das hast du halt überall. Autofahrer, die dir als Fahrradfahrer den letzten Nerv, oder fast das Leben rauben. Fahrradfahrer, die scheinbar keinerlei Ahnung von Verkehrsregeln haben. Selbst Fußgänger schlendern dir ganz gemütlich vors Auto und regen sich noch auf, wenn man was sagt...

Am meisten nerven mich derzeit die Fahrradfahrer in der Innenstadt. Da ist ein recht großer Bereich Fußgängerzone mit dem mittleren Bereich für Fahrradfahrer nur nachts frei gegeben. Ich Dödel steig immer ab und schieb mein Rad durch die Massen und fast alle anderen radeln einfach weiter, zwischen Massen an Menschen, zwischen Straßenbahnen, etc. Und die Polizei steht daneben und macht gar nichts. Gaaaaaanz selten ist mal das Ordnungsamt da und zieht welche raus, aber das hab ich bisher nur 1-2 mal erlebt...
 
Mir gehen in erster Linie die Autofahrer bei uns in der Innenstadt auf die Nerven, die Spielstraßen offenbar maximal als 30er Zonen sehen und keine Ahnung haben, was das Verkehrszeichen wirklich erfordert.
 
Gestern auch auf ner recht engen Straße, links und rechts Autos geparkt, kommt man zwar bei Gegenverkehr mit dem Rad noch gut durch, aber dann ist da so ein Gartenfahrzeug mit min. ner 60 statt 50 durch und an mir vorbeigerauscht. Da rutscht einem schon das Herz in die Hose, vorallem weil es auch eine hügelige Kopfsteinpflasterstraße ist, wo man so schon zu tun hat, geradeaus zu fahren.
 
Aber sowas ist nicht sicher dass sowas zugelassen wird und kommt immer bisschen auf den Richter oder wen auch immer an?
da @Bart Wux Richter ist, kann er es sich scheinbar aussuchen bzw. wird es denke ich in schwierigen Fällen herangezogen.

Finde diesen Beitrag vom ADAC ganz lesenwert:
https://www.adac.de/verkehr/recht/verkehrsvorschriften-deutschland/dashcam/

Zeigst du jemanden (bspw. Verkehrsrowdie) an und führst deine Dashcam als Beweis auf, sieht es wohl schlecht aus. Bist du jedoch in einen Unfall verwickelt und das Video würde den Unfallhergang zeigen, würde es wohl zugelassen. So fass ich das jetzt mal zumindest auf.
 
Man soll jetzt halt nicht zum Dorfsheriff oder Anzeigenhauptmeister mutieren. Selbstschutz sollte hier vollkommen ausreichen. Für alles andere gibt's Menschen die dafür auch bezahlt werden. :D
 
Vielleicht hat hier jemand ne Idee, ich habe leider keine.

Seit Wochen fahren hier einige wenige Motorradfahrer mit vermutlich modifizierten Motorrädern durch die Straße. An der Straße sind links und rechts direkt Häuserfronten über eine ganze Strecke hinweg. Das nehmen einige zum Anlass, die Motoren mehrmals genau hier richtig aufdrehen zu lassen, weil das stark hallt. An schlimmsten ist ein Harley-Fahrer, der ist besonders laut und fährt hier mehrmals am Tag (auch abends) lang, schön langsam damit der Motor möglichst oft voll aufgedreht werden kann.

Geschlossene Fenster helfen bedingt, selbst wenn sie zu sind ist es im Wohnzimmer noch so laut, dass man gesprochene Inhalte im TV nicht mehr versteht.
 
Das unnötige aufheulen lassen ist doch eh verboten wegen dem Lärm, wenn ich mich recht erinnere. Son Ding wie Motor im Stand laufen zu lassen um die Scheiben frei zu bekommen :D
 
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