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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ja. Zumindest theoretisch. Das Problem bei der EZB ist dass die Eurozone komplett dysfunktional ist. Einige Staaten bräuchten eigentlich Zinssenkungen, andere Zinssteigerungen. Die EZB kann nur noch nach dem schwächsten Glied in der Kette entscheiden, aber nicht mehr danach, was (vermeintlich) richtig wäre.
 
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Wenn es danach geht, hat die FED das exakt gleiche Problem und auch die USA wären dysfunktional (und jede Menge andere Länder, deren Preise, Wirtschaftswachstum usw. sich in den diversen Regionen nicht sehr ähnlich entwickeln).
 
Mit Social Media meine ich natürlich Facebook und Co, die auch den Begriff Social Media geprägt haben. Und diese Plattformen verachte ich, weil sie deren Benutzer manipulieren, Hass und Hetze fördern und sich an deren Daten bereichern. Das nächste ist ja jetzt, dass Meta ab sofort alle Daten von deren Plattformen in KI Trainings verwurstet und wer das nicht will muss einen Antrag stellen.

Die Motivation zur Gründung von KT war immer die Community zu retten als Areagames damals deren Forum unbrauchbar gemacht hat, nicht die Nutzer bzw. deren Daten zu monetarisieren. Einen neuen, offenen Austauschort mit angenehmem Gesprächsklima zu schaffen. Kein Hass und Hetze, keine Pornographie, etc. Sensibler Umgang mit den Nutzerdaten, sprich keine Tracker, externen Scripte, etc. Also eigentlich genau das Gegenteil von dem was die großen Social Media Plattformen auszeichnet. Lässt sich natürlich nicht gut monetarisieren, weshalb mittlerweile auch viele große Foren gestorben sind. Wobei KT sich immer gut selbst getragen hat.

Ich kann dazu nur sagen, ein Leben ohne Social Media ist nicht nur möglich, es ist auch freier und besser. Seit 2,5 Jahren ungefähr nutze ich keine mehr. Okay, abgesehen von Dating-Apps. Aber auch die nicht dauerhaft. Nach nem Monat werden die immer für ne Weile gelöscht.
 
Ich kann dazu nur sagen, ein Leben ohne Social Media ist nicht nur möglich, es ist auch freier und besser.

Man erhält so viel kostbare Lebenszeit zurück, wenn man auf Social Media verzichtet und nicht ständig auf einen Bildschirm starrt, um zu sehen was andere machen. Wie früher™ eben. Ein Mobiltelefon nutze ich seit etwa acht Jahren auch nicht mehr. Herrlich, sage ich dir. Wer etwas von mir möchte, muss praktisch vorbei kommen. :lol:
 
Wenn es danach geht, hat die FED das exakt gleiche Problem und auch die USA wären dysfunktional (und jede Menge andere Länder, deren Preise, Wirtschaftswachstum usw. sich in den diversen Regionen nicht sehr ähnlich entwickeln).

Sehe ich nicht so. Die USA und die Fed haben da mehrere Vorteile. Wenn in den USA ein Bundesstaat in Schwierigkeiten gerät, ist eine Insolvenz möglich, es gibt keinen Schutzschild vom Bund. Und so eine Pleite hätte auch keine Auswirkung auf die Bonität der USA da die US Staatsanleihen unabhängig davon laufen.

In Europa zieht der schwächste und am höchsten verschuldete Staat alle anderen mit in den Abgrund, wenn sie sich nicht mehr finanzieren können. Deshalb muss die EZB mittlerweile eigentlich nur noch den Schuldenstand und Zins von Italien & Co. im Auge behalten und kann sich nicht mehr auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren.

Die USA haben zwar auch ein massives Schuldenproblem, aber sie können es zumindest zentral angehen und haben noch dazu die Leitwährung.
 
Sehe ich nicht so. Die USA und die Fed haben da mehrere Vorteile. Wenn in den USA ein Bundesstaat in Schwierigkeiten gerät, ist eine Insolvenz möglich, es gibt keinen Schutzschild vom Bund. Und so eine Pleite hätte auch keine Auswirkung auf die Bonität der USA da die US Staatsanleihen unabhängig davon laufen.

In Europa zieht der schwächste und am höchsten verschuldete Staat alle anderen mit in den Abgrund, wenn sie sich nicht mehr finanzieren können. Deshalb muss die EZB mittlerweile eigentlich nur noch den Schuldenstand und Zins von Italien & Co. im Auge behalten und kann sich nicht mehr auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren.

Die USA haben zwar auch ein massives Schuldenproblem, aber sie können es zumindest zentral angehen und haben noch dazu die Leitwährung.

Ich bin verwirrt :???:

Dein Post scheint mit dem ursprünglichen Thema nur bedingt etwas zu tun zu haben.

"Einige Staaten bräuchten eigentlich Zinssenkungen, andere Zinssteigerungen." bezog sich (für mich) einerseits auf die Inflation und andererseits auf die wirtschaftliche Entwicklung. Und da gilt diese Aussage für einige Staaten der Eurozone genauso wie für einige Bundesstaaten der USA.

Unabhängig davon: Eine Insolvenz eines US-Bundesstaates gab es meines Wissen nach noch nie und rechtlich ist dies wohl auch gar nicht ohne weiteres möglich* (https://www.newsweek.com/bankruptcy-mitch-mcconnell-coronavirus-states-crisis-1500013; https://smartasset.com/financial-advisor/state-bankruptcy), insofern verstehe ich die Argumentation nicht. Bezüglich deiner These, dass es in den USA keinen Schutzschild vom Bund gäbe, nur diese eine Aussage aus dem ersten verlinkten Artikel:

"He [Anm.: Maclyn Clause, professor of finance at the University of Denver's Daniels College of Business] believed that whatever the parlous circumstances of a state's finances, ultimately the federal government would come through with funding. However he believed it might be accompanied by tough stipulations on it being spent on essentials such as education, the police, and the transportation departments." Das klingt mir irgendwie erstaunlich ähnlich zu dem was man in der Eurozone mit Griechenland angestellt hat.

* Aus dem zweiten Artikel: "...State bankruptcy is uncharted territory for the U.S. legal system. It’s hard to say if any federal bankruptcy law for state governments would actually be legal, and almost impossible to predict how it would work if enforced. ..."

Auch bezüglich Bonität bin ich verwirrt: Deine Aussage bezüglich den USA ("... Und so eine Pleite hätte auch keine Auswirkung...") scheint zu implizieren, dass es in der Eurozone anders wäre. Nur zeigte doch die Eurokrise ganz hervorragend, dass die schlechtere Bonität und die höheren Zinsen einzelner Staaten (Griechenland, Spanien, Italien etc.) eben keine Auswirkung auf die Bonität anderer Staaten hatte (Deutschland, Niederlande, Österreich etc.). Naja, also irgendwie schon - die Zinsen in einigen anderen Staaten sind gesunken :O_o:

Auch hier verstehe ich nicht wie diese Schlussfolgerungen zustande kommen:

"In Europa zieht der schwächste und am höchsten verschuldete Staat alle anderen mit in den Abgrund, wenn sie sich nicht mehr finanzieren können. Deshalb muss die EZB mittlerweile eigentlich nur noch den Schuldenstand und Zins von Italien & Co. im Auge behalten und kann sich nicht mehr auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren."

Wenn der erste Teil der Aussage stimmen sollte, warum hat dann die Eurokrise nicht dazu geführt, dass Griechenland, Italien und Co. Deutschland, Niederlande und Co. in den Abgrund gezogen haben? Und wenn der zweite Teil der Aussage stimmen sollte, warum hat dann die EZB die Zinsen bei steigender Inflation ab 2022 erhöht? Sie hätte - nach deiner Logik - sich nicht auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können -, aber irgendwie sprechen sowohl die Handlungen (Zinsen erhöht; scheiß auf den Schuldenstand von Italien), als auch die Aussagen der EZB dafür, dass sie sich sehr wohl auf ihre Aufgabe konzentriert (primär die Inflationsrate im Rahmen zu halten).

Aber jetzt sind wir auch furchtbar weit von dem ursprünglichen Thema weitgekommen...
 
Im 19. Jahrhundert waren wohl mal einige pleite, aber ich gebe zu das kann man nicht wirklich. Allerdings waren Kalifornien und Illinois malnganz knapp davor und mussten drastische Schritte ergreifen um den Bankrott abzuwenden.

Der einzige Grund, warum die hoch verschuldeten Staaten damals die Eurozone nicht in den Abgrund gezogen haben war halt das "Whatever it takes" von Mario Draghi. Resultat war letztendlich Schuldenunion und unbegrenzte Anleihekäufe. Damit hat man einmal Griechenland gerettet, aber die meisten Experten sind sich einig dass das bei Ländern wie Italien oder gar Frankreich nicht mal mehr ansatzweise möglich wäre. Wir hatten Glück bisher dass es nicht dazu gekommen ist, aber das muss nicht so bleiben.

Die Schuldenunion durch die Hintertür ist das Damokleschwert. Gut möglich dass es noch Jahrzehnte so weiter läuft. Aber die EZB ist durch diese Faktoren halt viel eingeschränkter in ihrer Handlungsfähigkeit als die Fed. Noch jedenfalls. Keine Fiskalunion, unterschiedliche Zinssätze der Staatsanleihen, gemeinsame Haftung ohne wirksame Regeln für den Ernstfall.
 
Bei einer Kundgebung in Mannheim ging ein wohl streng gläubiger Moslem mit dem Messer auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger und andere, die ihn vor der Attacke schützen wollten, los. Er wurde schließlich durch einen Schuss der Polizei gestoppt.

Hinweis entfernt von Kieselstein

Mich macht diese Welt nur noch traurig.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
In Mannheim, nicht in Berlin.

Echt beschissen sowas. Wie kann man nur so austicken?

Und die ganzen Rechten schlachten es aus, noch bevor es richtig in den Medien ist, social Media sei dank -.-
 
Zumal Sylt vorher war...als ob man vor ner Woche schon hätte ahnen können, dass da heute einer Amok läuft.

"lass mal Sylt, das ist nicht schlimm. In ner Woche läuft einer mit nem Messer in Mannheim Amok"
 
Fast die Hälfte aller verkauften Neuwagen weltweit sind SUV
Trotz Klimakrise verkaufen sich große Autos immer besser. In einigen Ländern ist ihr Absatz mittlerweile höher als der von normalen Fahrzeugen.

"Damit verbunden sind steigende CO2-Emissionen. Die hätten im vergangenen Jahr rund 20 Prozent des weltweit energiebedingten CO2-Anstiegs ausgemacht. Die Schwergewichte unter den Pkw schlucken nicht nur mehr Kraftstoff, sondern führen im Vergleich zu einem Kleinwagen bereits bei ihrer Herstellung zu mehr CO2. Im Ländervergleich wäre die globale SUV-Flotte laut IEA der fünftgrößte CO2-Emittent der Welt."
https://www.spiegel.de/auto/mobilit...ter-an-a-0a072a02-fc52-44b5-b1a0-d7db4a4f78e8
 
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