Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das Problem bei solchen Ideen ist doch, dass man die wirklich Reichen gar nicht zu fassen kriegt. Die leben in anderen Sphären und haben eine Schar Leute, die ihnen bei der Steueroptimierung und Co helfen und dafür sorgen, dass sie so gut wie keine Gelder abgeben müssen. Stichwort Briefkastenfirmen, etc. Zudem könne sie auch sehr leicht zwischen Ländern wechseln, haben auf der Welt verteilt Immobilien und sind nicht an ein Land gebunden. An das Geld dieser Leute kommt man nicht, wenn sie es selbst nicht wollen, dafür sind sie zu reich / haben zu viele Möglichkeiten. Am Ende trifft es wie immer nur die Mittelschicht selbst und von da wird das Geld weiter nach Unten verteilt. :drunter:

Ihr könnt Euch mal die Videos von Christoph Juhn anschauen, dann wisst ihr was ich meine, z.B. wie man die Erbschaftsteuer umgeht:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Natürlich sind wir davon zum Glück noch weit entfernt. Von einer wirksamen Umverteilung von reich zu arm aber auch ganz ordentlich.

Die Schere bzgl. Vermögen geht immer weiter auseinander und der Effekt, dass sich der Reichtum immer mehr konzentriert, hat gerade in den letzten paar Jahren nochmal deutlich zugenommen.

Denkst du, dass das ok ist oder man das einfach so laufen lassen sollte?

Für mich ist klar, dass da einiges geändert werden muss. Die Monopoly Runden früher waren auch zum Ende hin immer ganz schlimm, als das Geld über kurz oder lang dann doch immer zu dem einen ging und alle anderen sich ewig aufgezehrt haben. :D



Ich bin offen für Änderungen/Anpassungen in der Besteuerung. Ich wäre sogar offen für eine Rückführung von Kapitalerträgen in den persönlichen Einkommenssteuer-Tarif. WENN der Staat dafür einen umfassenden Freibetrag für den echten Vermögensaufbau ODER die Spekulationsfrist auf Aktien mit Steuerfreiheit nach meinetwegen 5-7 Jahren Haltedauer wieder einführen würde, um den Leuten zumindest die Möglichkeit zu geben, selbst vorzusorgen, nachdem der Staat die Rente zerstört hat.

Auch bei der Steuerschonung von Betriebsvermögen ist man meiner Meinung nach zu weit gegangen und es bietet zu viel Raum für Schlupflöcher.

Aber das sind alles Stellschrauben. Das was Jusos und grüne Jugend vorhaben wäre nichts anderes als eine gigantische Enteignung mit der Heckenschere. Und das schlimmste und dümmste und arroganteste ist, dass sie wirklich glauben, sie wüssten, wie man das Geld am besten verwendet und verteilt.

In der Geschichte der Menschheit ist jeder einzelne Staat der jemals solche Umverteilungsfantasien durchgesetzt hat, gescheitert. Schlicht weil Menschen Menschen sind und weil kein Plan dieser letztendlichen Planwirtschaften auch nur das erste Jahr übersteht, ohne Korruption, Machthunger, Intrigen und eskalierende Einschränkungen für die Öffentlichkeit tief ins System zu fressen.

Die Grünen würden ja am liebsten auch die persönliche Steuerpflicht ortsunabhängig an den deutschen Pass koppeln. Schon mal die unsichtbare Mauer errichten, damit auch Leute ohne Unternehmen nicht so leicht fliehen können, wenn sie ihre Fantasien irgendwann mal umsetzen dürften...
 
Zuletzt bearbeitet:
Öhh, hat Deutschland nicht nach 45 so eine fette Umverteilungsaktion erfolgreich durchgezogen? Meine das mal gelesen zu haben …
 
Der Krieg bzw. dessen Folgen waren auf jeden Fall ein großer Gleichmacher. Die Vertriebenen aus den Ostgebieten haben ihr komplettes Hab und Gut verloren, in der DDR wurde alles verstaatlicht, nur in der BRD dürften einige Vermögen unangetastet geblieben sein. Aber durch die großen Zerstörungen war es auch hier ein Rücksetzpunkt für alle. Ich meine dazu auf Phönix o.ä. eine Doku gesehen zu haben.
 
Gibt dazu das sehr gute Buch "Nach dem Krieg sind alle gleich" von Walter Scheidel. Aber Kriege sind halt Kriege und damit Sondersituationen. Millionen innerdeutsche Flüchtlinge, sämtliche Industrie zerstört oder abgebaut, weitgehende Zerstörung der Wohngebäude in Städten. Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen.

Das damalige Konzept der Zwangshypotheken auf Immobilien als "Lastenausgleich" geistert aber auch heutzutage in der Politik immer wieder herum. Nach Corona hatte das Hochkonjunktur. Nach dem Motto "wir könnten doch alle Immobilienbesitzer durch Zwangshypotheken die Folgen der Pandemie zahlen lassen". Mittlerweile sind sie auf Folgen des Klimawandels umgeschwenkt. Zum Glück gibt's noch genug Leute die so einen Wahnsinn verhindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem bei solchen Ideen ist doch, dass man die wirklich Reichen gar nicht zu fassen kriegt. Die leben in anderen Sphären und haben eine Schar Leute, die ihnen bei der Steueroptimierung und Co helfen und dafür sorgen, dass sie so gut wie keine Gelder abgeben müssen. Stichwort Briefkastenfirmen, etc. Zudem könne sie auch sehr leicht zwischen Ländern wechseln, haben auf der Welt verteilt Immobilien und sind nicht an ein Land gebunden. An das Geld dieser Leute kommt man nicht, wenn sie es selbst nicht wollen, dafür sind sie zu reich / haben zu viele Möglichkeiten. Am Ende trifft es wie immer nur die Mittelschicht selbst und von da wird das Geld weiter nach Unten verteilt. :drunter:

Ihr könnt Euch mal die Videos von Christoph Juhn anschauen, dann wisst ihr was ich meine, z.B. wie man die Erbschaftsteuer umgeht:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
Die Lücke wurde mit dem neuen § 7 Abs. 9 ErbStG Anfang April geschlossen.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
https://www.t-online.de/nachrichten...ament-will-maximilian-krah-ausschliessen.html

Die AfD bekämpft sich weiter selbst :D
Findet man eigentlich irgendwo die Originalaussagen von Krah?? Fest steht, dass die SS nach dem Krieg als verbrecherische Organisation verurteilt wurde. Fest steht aber auch, dass gerade gegen Kriegsende viele junge Männer zwangsweise in die Waffen-SS eingezogen wurden, bei denen man über Schuld tatsächlich im Einzelfall diskutieren müsste.
 
Besser als Thorsten Heinrich könnte ich es auch nicht ausdrücken:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Wer als Politiker, der ernst genommen werden möchte, öffentlich sagt, nicht alle SS Männer wären Verbrecher gewesen, hat einfach nicht alle Latten am Zaun.
 
Naja, ich suche gerade ein neues Auto. Du kriegst einen Benziner bei dem Profil, das ich suche, für etwa 20.000 EUR. Die nächste Elektrokarre mit dem Profil kostet fast das Doppelte und hat ne Reichweite, die einfach unzureichend ist für beruflich längere Fahrten. Ich denke, die Technologie ist einfach noch nicht so weit.
 
the-witcher-geralt.gif
 
Naja, ich suche gerade ein neues Auto. Du kriegst einen Benziner bei dem Profil, das ich suche, für etwa 20.000 EUR. Die nächste Elektrokarre mit dem Profil kostet fast das Doppelte und hat ne Reichweite, die einfach unzureichend ist für beruflich längere Fahrten. Ich denke, die Technologie ist einfach noch nicht so weit.

wer beruflich längere Fahrten macht fährt keinen 20k€ Benziner.

davon ab frag ich mich gerade wieso du das hier rein schreibst
 
Kürzlich wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der man die Aufforderung seitens Digitalcourage an den Bundestag unterstützen kann, dass Recht auf Leben ohne Digitalzwang im Grundgesetz aufzunehmen. Mir gefällt dieser Gedanke sehr. Mehr Infos gibt's hier.
Danke für den Hinweis. Finde ich auch sehr wichtig. Es ist schade wohin wir unter dem Stichwort "Digitalisierung" abgebogen sind. Bei McDonalds braucht man eine App um analoge Gutscheine einzulösen, statt wie früher direkt den Gutschein zu erhalten. Bei den neuen Packstationen gibt es kein Terminal mehr, muss alles über eine App laufen. Banken zwingen einem Apps auf. Und und und... Alle wollen uns permanent überwachen. Das müsste alles nicht so sein.
 
Bwww ich weiß nicht, imo sollte man sich an neue Dinge auch anpassen
Nicht wenn sie eine Verschlechterung sind. Erklär mir mal wieso auf einen physischen Gutschein eine Nummer gedruckt wird, die man dann später mit dem Handy einlesen muss, statt den Gewinn direkt auf den Gutschein zu packen? Das macht gar keinen Sinn, außer ich will die Daten und kontrollieren wer gewinnt. Oder warum ich an der Packstation ohne Handy nichts machen kann? Digitalisierung soll doch Fortschritt sein und kein Rückschritt.
 
Natürlich kannst du an der Packstation was ohne handy machen. Um genau zu sein alles.

es würde einfach weniger Müll anfallen und schritte vereinfach werden.
Allerdings sollten die staatlichen Organe damit tunlichst anfangen, die sind da immer noch in den 70ern
 
Ok, das ist mir dann tatsächlich neu. Kann da garnix mehr gescannt werden?

natürlich sollte man es soweit einschränken dass die Usability erhalten bleibt aber per se ist imo digital erstmal besser.
 
Ne, das sind wirklich nur noch die Fächer und sonst nichts. Das Phone verbindet sich dann via App mit der Packstation und man kann das Fach öffnen. Kein Scanner, kein Bildschirm, gar nichts.
Ich habe ja 4 Packstationen bei mir in der nähe und zwei davon sind schon so.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben