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XS/PC The Elder Scrolls VI

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sollte Elder Scrolls 6 wie Starfield werden dann kann ich da gern drauf verzichten.

Und damit meine ich nichtmal die leblose, prozedural generierte Welt, denn ich denke, dass sie zumindest das bei einem Elder Scrolls ja noch hinbekommen könnten. Denn die Welt dort ist ja immerhin endlich und sollte zumindest gut und sinnhaft befüllt werden können.

Es ist aber generell die Technik, die einfach aus jeder Pore "veraltet" schreit...
 
Ging mir genauso. Ich hatte sogar eher äußerst geringe Erwartungen, eben weil sie die alte Engine nutzten und alles im Vorfeld mit den Ladesequenzen etc. schon bekannt war. Aber selbst dann hat es mich noch unterwältigt.

Bin froh, dass ich es zum Kauf meines Prozessors dazu bekommen hab...
 
Was soll ich dir das jetzt alles aufzählen, du kennst doch das Spiel.

Hard Sci-Fi Universum mit geilstem Art Design, Rollenspiel, mehrere Welten zum Erkunden, Quests ohne Ende, Begleiter, Schiffsbau, Dogfights, Basenbau, geiles Shooter Gameplay in Verbindung mit Jetpack und unterschiedlicher Gravitation, Loot, Crafting usw. Natürlich hab auch ich Dinge im Detail zu kritisieren aber so lächerliche Dinge wie Ladezeiten oder 30fps gehören nicht dazu. Interessanterweise werden bei anderen Titeln 30fps teils in Verbindung mit weniger Auflösung durchgewunken, nur bei Starfield wurde ganz genau hingeschaut und übertrieben kritisiert.
 
Das alles zu verbinden führte aber leider nicht zu nem guten Spiel. Ich habe es wirklich mögen wollen und auch lange gespielt. Aber so etwas wie Atmosphäre ist bei mir leider nie aufgekommen. Und ab dem Punkt zerfällt es halt leider auch in seine Einzelteile. Es war sehr ambitioniert und funktioniert offensichtlich auch wenn man mit einem gewissen Gedankengut daran geht. Es blitzt ja auch immer mal eine gewisse Genialität auf wie man sie kennt, aber es bleibt bei mir ein abgebrochenes Spiel und ich weiß nicht ob ich da jemals weiter machen werde.
 
Da gehen die Ansichten auseinander, ich hab annähernd 200h damit verbracht und mit sonst keinem Spiel soviel Spaß letztes Jahr gehabt wie mit Starfield. Bruder Cycron ging es genauso, der hat sogar 300h damit verbracht was für ihn absoluten Rekord in einem sp Game darstellt. Also irgendwas muss es ja richtig gemacht haben. Trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack was imo aber auch an einer teilweise überzogenen Erwartungshaltung lag.
 
Naja, die "überzogene Erwartungshaltung" hat es sich halt auch selbst zuzuschreiben. Ging man doch lange, auch dank fehlender Dementi, davon aus, dass die Transition von Planetenoberfläche zum All nahtlos von statten geht, oder dass man überall frei landen kann und ganze Planeten erkunden kann. DAS hätte zu einem wesentlich besserem Spiel geführt. Denn ja die Ladezeiten sind für mich ein absoluter Immersionsbrecher und dann brauch ich auch dieses Raumschiffgameplay nicht, denn im Grunde kann ich eh überallhin Schnellreisen. Da spar ich mir wenigstens die Ladezeiten...

Aber gerade was das "gefühl" um die Raumschiffe angeht, bin ich durch Star Citizen vorgeschädigt. Da kann Starfield auf keiner Linie mithalten...Toll, dass es einen Raumschiffeditor gibt, was mir nichts bringt, wenn das restliche Gameplay um die Raumschiffe ein einziger Graus ist.

Ich hatte ja auch gehofft, dass das typische Bethesda Gameplay noch greift und das Questen, Looten und Erkunden zumindest genug Spaß macht, aber dem standen halt die sinnlose Verteilung von leblosen Außenposten und ewige Laufwege entgegen.

Wenn es dir gefällt, dann ist das doch gut, aber ich denke nicht, dass man Starfield als Paradebeispiel nutzen sollte um die Wahl der Engine zu rechtfertigen. Die technischen Limitierungen sind einfach zu groß...
 
Star Citizen als Vergleich ist genau mein Humor, größter Scam der letzten 20 Jahre und nach wie vor nicht released. Was ihr alle mit euren scheiß nahtlosen Übergängen habt, das ist dreimal ganz lustig und fängt dann an zu nerven. Auch will ich nicht stundenlang innerhalb eines System von Planet zu Planet fliegen. Und die Erwartungshaltung habt ihr euch nur selbst zuzuschreiben, spätestens nach der 45 minütigen Direct wusste man was man bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube wenn Starfield 2013 raus gekommen wäre, wäre es deutlich besser weggekommen. Es wirkt ein bisschen aus der Zeit gefallen, obwohl es mir durchaus auch Spaß gemacht hat. Wenn ich das aber mit einem Cyberpunk Phantom Liberty oder Baldurs Gate 3 vergleiche, wirkt es insbesondere bei Quests, Gesichtsanimationen, Spielwelt, Inszenierung, Intelligenz und Anspruch, Story, allgemeiner Technik, und einigem mehr wie ein Spiel aus einer völlig anderen Generation. Und das ist leider die vorherrschende allgemeine Wahrnehmung. (Zb sehr schwache 61% Weiterempfehlungsrate bei Steam bei 100000 Bewertungen. Aussagekräftig da nur Leute bewerten können, die es auch gekauft haben)

Ich denke, dass Starfield statt mit 1000
prozedural generierten Planeten mit 6 handgefertigten und tollen Spielwelten im Stile von Oblivion/Skyrim oder Fallout 3/4 ein besseres Spiel geworden wäre.

Und zusätzlich mit einer interessanten Hauptstory, die gut gemachte Missionen nicht immer nach dem gleichen langweiligen Muster bietet und gut geschriebenen Nebencharakteren (als Vergleich nochmal: Baldurs Gate 3 und Cyberpunk. Um WELTEN besser). Die einem auch etwas bedeuten und eine emotionale Nähe zum Spieler herstellen, dem Spiel eine gewisse Intelligenz und Anspruch verleihen. Ich habe selten ein Spiel gespielt, bei dem mir alles so...egal war.


Nichtsdestotrotz hatte ich meinen Spaß mit dem Spiel. Aber es war eben kein Oblivion oder Skyrim, die unzählige "Spiel des Jahres" Auszeichnungen gewonnen haben, HEUTE noch mehr gespielt werden als Starfield, ein unglaublich hohes Ansehen in der Spielerschaft genießen und Metacritic Wertungen um die 95(!) erhalten haben.

Und das lag nicht an den zu hohen Erwartungen bei Starfield. Die gab es bei Skyrim, Fallout und Co auch. Es waren schlicht die besseren Spiele.
 
Das alles zu verbinden führte aber leider nicht zu nem guten Spiel. Ich habe es wirklich mögen wollen und auch lange gespielt. Aber so etwas wie Atmosphäre ist bei mir leider nie aufgekommen. Und ab dem Punkt zerfällt es halt leider auch in seine Einzelteile. Es war sehr ambitioniert und funktioniert offensichtlich auch wenn man mit einem gewissen Gedankengut daran geht. Es blitzt ja auch immer mal eine gewisse Genialität auf wie man sie kennt, aber es bleibt bei mir ein abgebrochenes Spiel und ich weiß nicht ob ich da jemals weiter machen werde.

Es war auch nicht besonders gut. Das bedeutet nicht, dass das Spiel keinen Spaß machen kann und es Leute lieben können.
Ich selbst bin ein riesen Fan von Morrowind (sicher über 1000 Spielstunden), Oblivion (auch viele hunderte Spielstunden) sowie bei Skyrim. Falloutreihe habe ich auch, je nach Teil, um die 150h gespielt. Ein Oblivion, was verglichen mit Morrowind meilenweit weniger Freiheiten bot, habe ich trotz der kritischen Fans extrem geliebt.

In den letzten Jahren gab es bei Bethesda, sowie bei vielen anderen Entwickeln, keine Weiterentwicklung in ihren Spielen. Vielleicht hängt das mit den Kosten zusammen oder was auch immer. Ich wollte Starfield auch mögen. Ich liebe Scifi, ich liebe Rollenspiele und ich liebte Bethesda Rollenspiele, aber 20 Stunden Starfield haben in mir nichts ausgelöst. Baldurs Gate 3 im gleichen Zeitraum war dagegen eine Offenbarung. Ich bin zwar gespannt auf TES 6, aber meine Erwartungen sind ganz niedrig. Ohne neue Engine sind sie bei null.
 
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