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Der Politikthread

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Naja, es geht darum, wofür man das Geld ausgibt. Wenn es unter dem Strich mehr Steuern einspielt, als es für Zinsen kostet, kann man gerne mehr Schulden machen Ansonsten … schwäbische Hausfrau ;)

Für France wird alleine für die Zinslast über 5% in den nächsten Jahren veranschlagt, Italien liegt bei den Prognosen bei über 8%. Das Geld ist weg und muß trotzdem über Steuern eingezogen werden.

Was genau ging in den 80ern nach hinten los?

Da hatten wir die gleichen Zinsprobleme! Okay, wurde in den Neunziger noch schlimmer, aber da begann es.
Ja, man kann Geld auch sinnlos ausgeben. Wer das macht, soll abgewählt werden.
Ja, passiert ja auch, aber die Fehlausgaben, gerade im sozialen Bereich, werden nie zurück gedreht. Die paar, die es gemacht haben, brauchten gar nicht wieder antreten. Und das Rückgrat sehe ich heute nicht mehr in der Politik. Deswegen bin ich für die Schuldenbremse. Ggf. In modifizierten Form, aber grundsätzlich macht sie schlichtweg Sinn.

Wie gesagt, mir persönlich ist es wurscht, ich muß es nicht ausbaden. Also haut raus :D
 
2 Jahre hintereinander, davor gab es immer nur minimale Erhöhungen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241114/umfrage/entwicklung-des-hartz-iv-regelsatzes/

hier sind im Gegenzug die Rentenerhöhungen :)

https://de.statista.com/statistik/d...tenanpassungen-der-bundesregierung-seit-1999/


edit: aber ganz ehrlich, ich find die Diskussion müßig, du wolltest ne faire Verteilung, die ist imo soweit erstmal vorhanden.

Joa, beides so ausgerichtet, die Mitte zu ficken.
 
Ja, man kann Geld auch sinnlos ausgeben. Wer das macht, soll abgewählt werden. Aber mittlerweile wird dieses 'Der Staat gibt das Geld nur für Blödsinn aus' Argument soweit ad absurdum geführt, dass man meinen könnte, die Mehrheit der Wähler in Deutschland würde sich wünschen, dass man den Staat gleich abschafft.
Definiere „ad absurdum“ in dem Zusammenhang und verwechsle den „Staat“ bitte nicht mit verantwortlichen Politikern - da können die meisten schon differenzieren. Ich hätte da auch ein paar Beispiele jüngster Vergangenheit wie Masken, Impfstoffe, Mautkonzepte etc. etc - völlig absehbare Fehlplanungen für den normal denkenden Mitteleuropäer/Unternehmer in Milliardengröße und völlig für die Tonne, eben nur einfach weils geht und wir einigen inkompetenten Vollidioten in der Legislaturperiode schlicht ausgeliefert sind. Daher ganz klar Schuldenbremse. Schlechte Bildung läßt auch in der Politik zunehmend grüßen - wie sollen die auch mit Geld umgehen können, wenn sie es nie selbst gelernt haben.
 
@Gerri
Wo ist denn die faire Verteilung?
Bürgergeld netto 12% mehr, für alle anderen nicht.
Aber wie willst du das anders machen?
Alle um 12% entlasten, also auch Menschen die 10k+ im Monat verdienen z.B.?
Man muss auch bedenken das die Inflation ja nicht bei allem gleich ist. Am höchsten ist diese ja bei Lebensmitteln. Und diese machen bei Menschen mit geringem einkommen natürlich auch einen wesentlich größeren Prozentualen Anteil an den Monatlichen Ausgaben aus als bei Menschen die gut verdienen.
Hier mal der November als Beispiel:
https://de.statista.com/statistik/d...fuer-ausgewaehlte-waren-und-dienstleistungen/
Inflation.png
Also um so mehr Geld auch für andere Dinge vorhanden ist, um so niedriger ist auch die individuelle Inflation. Dem muss halt auch Rechnung getragen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei meiner betrieblichen Altersvorsorge beteiligt sich mein Arbeitgeber mit fast 50 Prozent.

Und? Meiner beteiligt sich auch mit über 50%, aber das ist keine staatliche Förderung. Man darf steuerfrei einzahlen. Schön. Dafür sinkt im Gegenzug die staatliche Rente weil das angerechnete Gehalt auf die Rente sinkt. Und man muss es dann später wieder versteuern. Meine betriebliche Altersvorsorge ist relativ alt und da der Arbeitgeber viel zahlt lohnt sich das noch. Aber wer wirklich wissen will, ob sich das für einen selbst lohnt, kann das kaum herausbekommen und benötigt dann schon beinahe ein Mathematikstudium. Und muss erstmal herausfinden, wie viel Gebühren die betriebliche Altersvorsorge kostet, das ist meistens schon die erste Hürde. Man denkt auch immer dass sich das ja lohnt, wenn der Arbeitgeber mit einzahlt, aber gibt durchaus Berechnungen die besagen dass alles unter 50% für den Begünstigten der BAV ein richtig schlechtes Geschäft ist.
 
Eine gute Frage wäre auch, warum man auf Kapitalerträge immer noch Solidaritätszuschlag zahlt? Wurde wohl "vergessen" abzuschaffen?
Ähm, nein, daß wurde nicht vergessen, war Absicht. Auf Kapitalerträge zahlen wir aktuell nur 25%, da nehme ich doch den Soli mit Kußhand. Wenn Du willst, kannst Du jederzeit für die reguläre Besteuerung optieren. Aber rechne besser vorher nach … :cool:
 
Wie hier sich beschwert wird, weil Menschen am absoluten Existenzminimum 60€ im Monat mehr bekommen. Die wissen gar nicht wohin mit dem Geld. Während bei nem Angestellten mit 2000 netto ne 5 Prozent Erhöhung schon fast doppelt so viel in Summe ausmacht.
Ich hatte es hier(?) im Thread ja schon mal erwähnt, das bei uns im Haus ein paar Wohnt, die BEIDE seit Jahren NICHTS Arbeiten, und sich auch nicht um Arbeit bemühen. Die haben jetzt die Tage noch Nachwuchs bekommen und dazu lebt noch der Sohn ihrer Schwester als „Pflegekind“ bei ihr.
Ich gehöre leider weder zu den Menschen die 2000€ netto haben noch zu denen die 5% Erhöhung bekommen.
Während ich morgens um 7.00 Uhr zur Arbeit gehe, stehen die am offenen Küchenfenster und Rauchen eine zu ihrem Morgenkaffee, wenn ich zum 1. mein Gehalt auf dem Konto habe, und die Miete und die Nebenkosten abgebucht sind, habe ich weniger zum „Leben“ als die von mir erwähnten Nachbarn, den deren Miete und Nebenkosten übernimmt ja das Jobcenter. Während ich meine Heizkostennachzahlung, die aufgrund der gestiegenen Energiekosten ziemlich hoch ausgefallen ist, monatlich beim Vermieter abstottere, hat die Nachzahlung bei unseren Nachbarn das Jobcenter übernommen.
Und trotzdem möchte ich nicht mit meinen Nachbarn tauschen, aber durch das jetzt schon wieder erhöhte Bürgergeld, komme ich mir, als einer der jede Woche seine 40 Stunden Woche hat, von der aktuellen Politik ziemlich „Verarscht“ vor.
Unsere Nachbarn stehen jetzt sicher nicht repräsentativ für alle die Bürgergeld beziehen, aber wieso sollte von denen einer Arbeiten gehen ?
 
Ich hatte es hier(?) im Thread ja schon mal erwähnt, das bei uns im Haus ein paar Wohnt, die BEIDE seit Jahren NICHTS Arbeiten, und sich auch nicht um Arbeit bemühen. Die haben jetzt die Tage noch Nachwuchs bekommen und dazu lebt noch der Sohn ihrer Schwester als „Pflegekind“ bei ihr.
Ich gehöre leider weder zu den Menschen die 2000€ netto haben noch zu denen die 5% Erhöhung bekommen.
Während ich morgens um 7.00 Uhr zur Arbeit gehe, stehen die am offenen Küchenfenster und Rauchen eine zu ihrem Morgenkaffee, wenn ich zum 1. mein Gehalt auf dem Konto habe, und die Miete und die Nebenkosten abgebucht sind, habe ich weniger zum „Leben“ als die von mir erwähnten Nachbarn, den deren Miete und Nebenkosten übernimmt ja das Jobcenter. Während ich meine Heizkostennachzahlung, die aufgrund der gestiegenen Energiekosten ziemlich hoch ausgefallen ist, monatlich beim Vermieter abstottere, hat die Nachzahlung bei unseren Nachbarn das Jobcenter übernommen.
Und trotzdem möchte ich nicht mit meinen Nachbarn tauschen, aber durch das jetzt schon wieder erhöhte Bürgergeld, komme ich mir, als einer der jede Woche seine 40 Stunden Woche hat, von der aktuellen Politik ziemlich „Verarscht“ vor.
Unsere Nachbarn stehen jetzt sicher nicht repräsentativ für alle die Bürgergeld beziehen, aber wieso sollte von denen einer Arbeiten gehen ?
Ich kenne deine persönliche Situation nicht, aber mir scheint da eher das Problem, dass du für deine Arbeit nicht ausreichend Bezahlung erhälst. Weiß nicht, ob du noch eine Partnerin hast, die noch mitverdient oder du Alleinverdiener bist. Nachwuchs und somit Kindergeld steht ja allen zu.
 
Ähm, nein, daß wurde nicht vergessen, war Absicht. Auf Kapitalerträge zahlen wir aktuell nur 25%, da nehme ich doch den Soli mit Kußhand. Wenn Du willst, kannst Du jederzeit für die reguläre Besteuerung optieren. Aber rechne besser vorher nach … :cool:
Warum soll die Abschaffung des Soli eine reguläre Besteuerung zur Folge haben?

Ich sehe es wie in diesem Kommentar der WiWo:
Herr Lindner, bitte an den Soli denken!
Wer mehr als 1000 Euro Kapitalerträge im Jahr hat, muss immer noch den Solidaritätszuschlag bezahlen – obwohl der 2021 eigentlich abgeschafft wurde. Höchste Zeit, dass Finanzminister Christian Lindner damit Schluss macht.
https://www.wiwo.de/dossiers/boerse...indner-bitte-an-den-soli-denken/28908642.html

Es ist ein Kuriosum: Eigentlich wurde der Solidaritätszuschlag 2021 abgeschafft. Zahlen muss ihn seither nur noch, wer mehr als 17.000 Euro Lohn- beziehungsweise Einkommensteuer pro Jahr zahlen muss – und eben Kapitalanlegerinnen und -anleger. Das ist inkonsequent und nicht sachgerecht. Entweder besteht ein Sonderbedarf wie die Wiedervereinigung und alle beteiligen sich solidarisch, gemäß ihrer Leistungsfähigkeit, an den Kosten. Oder eben nicht. Dann zahlt auch niemand mehr.
 
Warum soll die Abschaffung des Soli eine reguläre Besteuerung zur Folge haben?
Bei der regulären Bsteuerung müßtest Du keinen Soli zahlen. Außer Du bist in der Einkommensklasse, für den das nicht gilt (wie ich, zu Beispiel). Aber selbst wenn nicht, zahlst Du deinen regulären Einkommensteuersatz, und ich hoffe doch, der liegt über 25% ;)

Und dann ist der aktuelle KapESt + SolZ immer noch günstiger. Die Alternative wäre, die begünstigte Besteuerung der Kapitalertäge komplett zu killen. Ich ziehe die aktuelle Lösung vor.
 
Weil Kapitalerträge ohnehin schon begünstigt sind und das Viele nicht verstehen/akzeptieren. Und irgendwo ist daß ja auch richtig, nur wer genug Geld hat, um es zur Seite zu legen, kommt über Bereiche der Freibeträge. Insofern bin ich mit der aktuellen Situation ganz zufrieden.
 
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