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Der Politikthread

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@Dr. Acula
BaWü, da wo alles teuer isch.:ugly:

Naja wird aber auch dort davon abhängen wo man genau wohnt ;)

Generell sollte man aber festhalten, dass man froh sein kann, wenn man als Alleinverdiener seine Familie gut ernähren kann. Wir hatten auch jahrelang nur mein Gehalt, weil meine Frau noch studierte und das waren schon recht knackige Jahre. Wobei wir auch da nie hungern mussten. Aber es war halt auch kein schönes Gefühl, dass jeden Monat mehr oder weniger ne Null am Ende auf dem Konto war.
Da hab ich aber auch noch weniger verdient.
 
Im Raum Karlsruhe ist es überall teuer. Leider. Da ist die Bevölkerungsdichte so hoch, dass es das "Land" nicht gibt. Entweder ist alles Stadt oder Speckgürtel.:ugly:
 
Es kommt ja auch auf die Ansprüche an, welche im Laufe der letzten Jahrzehnte gewachsen sind. Da heisst es jetzt immer, ein Alleinverdiener kann heute keine Familie mehr ernähren, im Vergleich zu früher. Was eigentlich nicht stimmt. Heute wollen ja auch alle mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren, die neusten technischen Gerät haben, beim Hausbau gleich alles fertig etc. Das war früher (60er/70er) nicht so. Meine Eltern beispielsweise haben damals gebaut und nur ein Stockwerk war beim Einzug komplett fertig. Die alten Möbel samt Küche wurden von der alten Wohnung mitgeholt und der Rest vom Haus wurde erst weiter ausgebaut, wenn wieder Geld da war. Da waren zum Teil nicht mal Fenster drin, im zweiten Obergeschoss, da wurden einfach Folien im Rahmen festgemacht.
 
Es kommt ja auch auf die Ansprüche an, welche im Laufe der letzten Jahrzehnte gewachsen sind. Da heisst es jetzt immer, ein Alleinverdiener kann heute keine Familie mehr ernähren, im Vergleich zu früher. Was eigentlich nicht stimmt. Heute wollen ja auch alle mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren, die neusten technischen Gerät haben, beim Hausbau gleich alles fertig etc. Das war früher (60er/70er) nicht so. Meine Eltern beispielsweise haben damals gebaut und nur ein Stockwerk war beim Einzug komplett fertig. Die alten Möbel samt Küche wurden von der alten Wohnung mitgeholt und der Rest vom Haus wurde erst weiter ausgebaut, wenn wieder Geld da war. Da waren zum Teil nicht mal Fenster drin, im zweiten Obergeschoss, da wurden einfach Folien im Rahmen festgemacht.
Wie pauschalisiert is das denn? Mein Kumpel bspw wohnt aktuell im Keller seines Hauses bis oben alles fertig ist…der Rest is mmn auch eher so Stammtisch oder?


Ich bekomm hier nicht viel mit aber wie geil isses dass die cdu mit der afd zusammen die rot rot grüne Regierung in Thüringen überstimmt hat um die Grunderwerbssteuer zu senken :D
Alle richmens gerade am feiern da…
 
Ich bekomm hier nicht viel mit aber wie geil isses dass die cdu mit der afd zusammen die rot rot grüne Regierung in Thüringen überstimmt hat um die Grunderwerbssteuer zu senken :D
Alle richmens gerade am feiern da…

Die SPD hat dank afd stimmen da übrigens auch schon Sachen durchgedrückt wie ich gestern hörte. Weiß gar nicht warum jetzt auf die cdu so einprügelt, da müsste man die restlichen Parteien schon mit ins Boot holen.
 
Ich hab echt schiss, dass wir in 20 Jahren auf diesen Tag zurückschauen und sagen: "da hat es angefangen, das war der Moment, als die Rechten an die Macht kamen und alles den Bach runter ging..."
 
Ich denke eher das ne Partei wie die Afd in Regierungsverantwortung sich nach ner Zeit durch genug Korruptionsskandale etc selbst ins Abseits schießen würde. War in Österreich mit der FPÖ auch immer so.
 
Wie pauschalisiert ist das denn? Auch eher Stammtisch, oder? :D

Ja, ist schon "interessant" was einige hier für ein Bild von "Reichen" im Kopf haben.
Abgesehen davon ist ja auch noch die Frage wie man "reich" definiert.

Und was ist mit den Leuten die immer wegen Steuern jammern aber selbst praktisch so gut wie keine bezahlen bzw. jedes Jahr eine Rückerstattung bekommen?

Sind die "arm" oder "doof" oder beides? ;)


@Nebiros666 hat vollkommen recht. Die Ansprüche sind stark gestiegen.
Bei meinen 30 Mitarbeitern habe ich das ja auch mehrfach direkt erlebt - und das ist jetzt schon über 12 Jahre her!

2 Autos und 1-2 Motorräder
2 x im Jahr in Urlaub
Jedes Jahr ein Handy-Upgrade aufs neueste Top-Modell.
+ was sonst noch so "gebraucht" wird...

"Mensch irgendwie ist das Geld immer so knapp..." :ugly:

Ich hatte mal einen langjährigen MA der sich auf einmal für unersetzbar hielt und auch war (für 1 Jahr :D).
Der verdiente gut aber hatte mit 30+ seine erste feste Freundin mit der er zusammenziehen wollte.
Deren Eltern (Lehrer :ugly:) haben ihn dann "rollig" gemacht das er doch schon so "alt" ist und bestimmt doch auch mal ein eigenes Haus braucht und mehr Vermögenswerte schaffen muss.

Daraufhin hat er dann bei mir nach mehr Geld gefragt. Da ich immer nett und hilfsbereit bin habe ich ihn nicht direkt mit seinen total überzogenen Forderungen "abblitzen" lassen,sondern gefragt wie er denn auf die Summe überhaupt gekommen ist.
Er hat mir dann vorgerechnet das er 500 Euro im Monat für sein Hobby braucht und er 500 Euro sparen und investieren will. Außerdem will er eine ETW oder Haus kaufen was ihn nochmal 750 Euro mehr wie seine jetzige Miete kostet. Alles in allem wollte er eine Gehaltserhöhung von 2000 Euro NETTO haben.
Da er damals Steuerklasse 1 war habe ich ihm dann vorgerechnet das sein neues Brutto dann bei 11000 Euro im Monat liegen würde und er damit ein höheres Gehalt wie ich als GF und Inhaber beziehen würde.
Seine Antwort war ein schulterzuckendes "Na und?".

Leute gibts...:ugly:
 
Ich hab echt schiss, dass wir in 20 Jahren auf diesen Tag zurückschauen und sagen: "da hat es angefangen, das war der Moment, als die Rechten an die Macht kamen und alles den Bach runter ging..."

Ich hoffe trotzdem das wir diese Theorie nicht in der Realität testen müssen...

Generell weis ich nicht so Hundertprozentig was ich davon halten soll.
Sie sind ja nicht in Regierungsverantwortung, ihre Stimmen wurden "nur" genutzt um ein Gesetzt beschließen zu können was von einer anderen Partie stammte. An sich also Demokratisch und unbedenklich. Auf der anderen Seite besteht halt die Gefahr das sich durch solche sachen eine langsame Normalisierung, was die Zusammenarbeit mit der AfD betrifft, einstellt.
So unter dem Motto, wir haben ja schon oft mit der AfD bei Gesetzentwürfen zusammengearbeitet, da kann man ja auch gleich eine Regierungskoalition bilden.

Die Frage ist halt wie man mit denen am besten umgehen sollte. In den Parlamenten einfach Konsequent ignorieren hat der AfD ja sogar geholfen da die sich freudig in die Opferrolle begeben haben. Aber die zu Beteiligen und ihnen "erfolge" für den Wahlkampf zu Liefern ist halt auch nicht wirklich gut.

Zudem muss man halt auch bedenken das die AfD IMO nur ein Symptom ist, aber nicht die "Krankheit". Denn es ist nun mal Realität das ~20% der Bevölkerung anscheinend bereit sind eine sich mittlerweile immer mehr offen als rechtsextrem zeigende Partei zu wählen.
Hier muss irgendwie angesetzt werden. Auch wenn ich selber nicht weis wie....
 
Die SPD hat dank afd stimmen da übrigens auch schon Sachen durchgedrückt wie ich gestern hörte. Weiß gar nicht warum jetzt auf die cdu so einprügelt, da müsste man die restlichen Parteien schon mit ins Boot holen.

kommt ja auch drauf ob es ohne AFD sonst auch durchgegangen wäre, ich denke das ist der entscheidende Punkt.
 
Ich finde das es ein Aufweichen dieser „Brandmauer“ ist,obwohl diese Lokal eh nicht existiert… in den Kommunen gehen meistens alle Parteien Hand in Hand.

irgendwann wird die AFD ein Gesetzentwurf machen und die CDU wird zustimmen mit der Begründung das sie das eh noch selber so einbringen wollten usw…
 
Das bei Steuersenkungen die Linken im 3-Eck Springen, war ja zu erwarten. Aber die billige "Brandmauer" Rhetorik juckt doch eh keinen mehr und bewirkt ja meistens nur das genaue Gegenteil - nämlich noch mehr Zustimmung für die AFD.

Die Ex-SED und die SPD, die erst vor kurzem wieder auf Twitter den Sozialismus feierten, sollten da mal ganz kleine Brötchen backen :)
 
Ich hab echt schiss, dass wir in 20 Jahren auf diesen Tag zurückschauen und sagen: "da hat es angefangen, das war der Moment, als die Rechten an die Macht kamen und alles den Bach runter ging..."

Aus einem Leserbrief in der hiesigen Tageszeitung den ich ziemlich treffend finde.
Die Strategie, die AfD nicht aufgrund sachlicher Auseinandersetzung zu schwächen, sondern als Nazi-Partei unwählbar zu machen, ist gründlich in die Hose gegangen. Es gibt keine andere Partei in Deutschland, die in so kurzer Zeit zu einer Volkspartei mit über 20 Prozent bundesweiter Zustimmung aufgestiegen ist. Jeder lernfähige Normalbegabte würde bei dieser Feststellung diese Strategie in die Tonne treten und nach einer erfolgreicheren suchen.
Aber wie die Auseinandersetzung über die mit Stimmen der AfD zustande gekommene Senkung der Grunderwerbsteuer in Thüringen zeigt, ist damit nicht zu rechnen. Der Aufschrei ist groß, dass die Brandmauer wankt. So kann die AfD weiter darauf vertrauen, dass lernfähige Normalbegabte in Politik und Medien dünn gesät bleiben und ihr die Wahlhilfe durch Verteufelung erhalten bleibt. Wie jetzt in Hessen, wo die AfD nach einer Infratest-Umfrage um sechs Prozent auf 17 Prozent zugelegt hat.“
 
Als ob nur das eine versucht wird und nicht auch das andere. Man versucht auch durchaus, der AfD auf Sachebene zu begegnen (bin selbst überhaupt kein Fan dieser Strategie). Das Problem ist, dass halt beide Strategien nicht funktionieren.
Die eine nicht, weil die AfD nicht aufgrund ihrer Sachkompetenz gewählt wird, also müssen sie diese nicht bedienen. Sie als Nazis zu benennen bringt auch nichts, weil im Jahre 2023 immer weniger Leute ein Problem damit haben eine Nazi-Partei zu wählen.
 
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