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Der Politikthread

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Man muss sich doch nur die Zeitreihen von Nominallohn, Reallohn und Verbraucherpreisindex anschauen um festzustellen, dass gerade bei den geringen Einkommen tatsächlich eine echte Gefahr für den Lebensunterhalt wahrgenommen werden kann. Ich zumindest kann mich nicht erinnern, dass wir mal ein derartiges Auseinanderklaffen der Indizes hatten. Das ist eigentlich auch keine Raketenwissenschaft. Wenn ich mir dann noch das sinkende Bildungsniveau und die dramatischen Schlechtleistungen der Politik (sicherlich auch zum Teil der Bildungseffekt) der letzten Jahre vor Augen halte, dann kann man das subjektiv auch mal schnell als "Gängelung" wahrnehmen, ja!
 
Wenn das „Volk“ da mal Druck machen würde: Umbau des Bildungssystems, Reform des Steuersystems zur Scherenreduzierung, Neuordnung von Gesundheitssystem und Rente. Alles mega dringende Aufgaben, die mittelfristig dem „Volk“ viel mehr helfen würde als Vieles andere. Stattdessen regt man sich über Gendern, Asylsuchende und Klimamaßnahmen auf und treibt die Berichterstattung und Prioritätensetzung in diese Richtung.
 
Man muss sich doch nur die Zeitreihen von Nominallohn, Reallohn und Verbraucherpreisindex anschauen um festzustellen, dass gerade bei den geringen Einkommen tatsächlich eine echte Gefahr für den Lebensunterhalt wahrgenommen werden kann. Ich zumindest kann mich nicht erinnern, dass wir mal ein derartiges Auseinanderklaffen der Indizes hatten. Das ist eigentlich auch keine Raketenwissenschaft. Wenn ich mir dann noch das sinkende Bildungsniveau und die dramatischen Schlechtleistungen der Politik (sicherlich auch zum Teil der Bildungseffekt) der letzten Jahre vor Augen halte, dann kann man das subjektiv auch mal schnell als "Gängelung" wahrnehmen, ja!

Vielleicht könntest Du die entsprechenden Zeitreihen und deine Interpretation dieser posten, dann ist es einfacher nachvollziehbar was Du zeigen möchtest.
 
Vielleicht könntest Du die entsprechenden Zeitreihen und deine Interpretation dieser posten, dann ist es einfacher nachvollziehbar was Du zeigen möchtest.
Klar, sorry...

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Das ist aktuell etwas besser geworden, aber immer noch dramatisch m. E.
 
Wenn das „Volk“ da mal Druck machen würde: Umbau des Bildungssystems, Reform des Steuersystems zur Scherenreduzierung, Neuordnung von Gesundheitssystem und Rente. Alles mega dringende Aufgaben, die mittelfristig dem „Volk“ viel mehr helfen würde als Vieles andere. Stattdessen regt man sich über Gendern, Asylsuchende und Klimamaßnahmen auf und treibt die Berichterstattung und Prioritätensetzung in diese Richtung.
Weil die Themen näher an den schlecht gebildeten Menschen dran sind, als bspw. die Reform des Steuer- oder Gesundheitssystems. Das macht es natürlich nicht besser.
 
Klar, sorry...

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Das ist aktuell etwas besser geworden, aber immer noch dramatisch m. E.


Ah okay, jetzt verstehe ich. Das sieht schon übel aus, keine Frage, aber es ist jetzt (hoffentlich) ja nur ein Zeitraum von 2, 3 Jahren, in denen das übel läuft und dann wird sich das (hoffentlich :ugly:) wieder einrenken. Ansonsten sieht die Zeitreihe bis 2019 ja nur Reallohngewinne (bzw. zwischendurch mal kurz ~0).


und der graph unterscheidet nichtmal zwischen den Lohngruppen, soll heißen ein vw manager der in den letzten jahren von 15 auf 20 mio erhöht wurde reißt schonmal was raus.
oder verstehe ich das falsch?

denn ich hab schon extremere darstellungen der reallöhne gesehen

Ja, das müsste man ohne Zweifel nochmal differenzieren. Gerade jetzt bei den Energie- und Lebensmittelpreisen hat das die Menschen, die geringe Einkommen haben, deutlicher getroffen, weil diese Menschen einen höheren Anteil ihres Einkommens für diese Güter ausgeben (als für sagen wir... Yachten :O_o:).
 
Fast hätte ich gesagt "Alles halb so schlimm!". Die Entwicklung ist natürlich besorgniserregend, aber - und da bin ich fest von überzeugt - nicht zielführend. Für keine Seite. Ich meine wir reden hier von Deutschland. Jammern auf hohem Niveau. Die große Mehrheit der Deutschen ist wohl weniger unzufrieden, als die AfD-Anhänger glauben mögen. Natürlich kann es für den Einzelnen immer besser sein, aber dass es dem Volk in der Masse so schlecht geht, um sich gezwungen zu sehen, das Kreuzchen mehrheitlich bei der AfD zu machen - niemals.

Irgendwann stagnieren auch die Zahlen bei der AfD, bzw. ist das Plateau erreicht. Aus eigener Kraft wird es die AfD nicht schaffen und eine Koalition ist nicht in Sicht. Vielleicht - vielleicht schwarz/blau. Aber auch nur vielleicht, denn für die CDU dürfte die AfD, dann das endgültig Aus bedeuten und das wird man sich ganz genau überlegen.

Außerdem kommt meiner Meinung nach das konservative Denken langsam aus der Mode und die junge Generation, die Jahr für Jahr nachkommt (wahlberechtigt), ist viel grüner und sozialer eingestellt. Die sorgen sich größtenteils nicht um Asylpolitik. Junge Menschen wollen Tierschutz, eine saubere Umwelt und ein friedvolles Miteinander unterschiedlicher Nationalitäten und oder sexueller Ausrichtung. Diese ganzen Bewegungen von Vegan, über LGBTQ gibt es ja nicht umsonst.

Rechts hat langfristig ausgedient. Das was wir derzeit erleben ist doch nur ein kurzes Aufbäumen. Ich sag euch mal was. Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Hier war ich immer der "temperamentvolle Stier" und drüben der "Nazi" - mein ganzes Leben lang. Für meinen Seelenfrieden bin ich irgendwann einfach zum Europäer geworden und habe angefangen viele Dinge anders zu sehen, bzw. mir das "beste" unterschiedlicher Mentalitäten herausgepickt. Und nun stehe ich da, gefühlt alleine im Garten Eden.

Fußball-WM oder Eurovision z.B. - wann hört das endlich auf, dass wir uns als Nation messen? Das schürt nur Hass und geht mir so auf den Nerv. Und wenn wir schon dabei sind: Europäer sollten das Wahlrecht für das europäische Land erhalten, indem sie leben und arbeiten, und nicht für das Land, dem sie den Papieren nach angehören. IMO natürlich. Längst überfällig.

Ich denke aber, dass vieles davon irgendwann so - oder so ähnlich - geregelt sein wird. Nur weil wir eine gemeinsame Währung haben, ist der Prozess des Zusammenfindens ja noch nicht abgeschlossen. Das dauert alles halt seine Zeit und viele gute Entscheidungen werden wir wohl leider nicht mehr erleben. Aber wir sind auf dem richtigen Weg. Sonst würden viele nicht so laut plärren. Also lasst sie plärren und beglückwünscht stattdessen Raguhn-Jeßnitz zu ihrem neuen Bürgermeister und Thüringen zum neuen Landrat.

[Ironie]Dort wird jetzt endlich alles ganz schnell und so viel besser werden.[/Ironie]
 
Außerdem kommt meiner Meinung nach das konservative Denken langsam aus der Mode und die junge Generation, die Jahr für Jahr nachkommt (wahlberechtigt), ist viel grüner und sozialer eingestellt.

Das hat man schon immer gedacht. Fast jeder wird konservativ(er), wenn er oder sie älter wird. Und das wird auch so bleiben. Frei nach dem Motto, wer als junger Mensch nicht links ist, hat kein Herz, wer mit 40 nicht konservativ(er) ist, hat keinen Verstand.
 
Hoffen wir das. Man sollte aber auch nicht alle jungen Menschen über einen Kamm scheren. Es wäre ja nicht aus der Luft gegriffen, dass es es da eine potentiell kritische Masse junger Männer unter uns gibt, die es als dankbare Lebens- und Orientierungshilfe wahrnehmen würden, wenn man ihnen mittels eines rechtskonservativen Weltbildes wieder die Krone der Schöpfung aufsetzte, damit sie fortan über Hof und Weib bestimmen können und alles Verschwulte und Linksversiffte mit Füßen treten dürfen.
Das würde zwar nicht für eine langfristige Zukunftsperspektive reichen, aber um die Welt in Schutt und Asche zu legen, reicht es allemal.
 
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Wirtschaftsweise "fordert" 1,5 Mio neue Zuwanderer pro Jahr.

Super Timing. Frage. Wo sollen sie unterkommen und wielang dauert es bis unser Sozialsystem komplett kollabiert... Dazu der chronisch unterbesetzte öffentliche Dienst - der wird sich freuen
vogel_smiley.gif


Es wäre erstmal angebracht diejenigen die schon Jahre hier sind in ein Arbeitsverhältnis zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lern lesen und schieb dir deine Panik in den Arsch. Es geht um Fachkräfte. Niemand, der dir oder irgendwem Geld wegnimmt.
Fachkräfte also...
Hat ja 2015 schon super geklappt. Wieviele Fachkräfte an Zuwachs haben wir denn in den 8 Jahren verzeichnen können, wenn das immer noch ein Riesen Thema ist.
Fachkräfte VERLASSEN in Scharen das Land. Warum? Wahnsinnig hohe Abgaben, Inflation über EU Niveau, Hohe Wohnungspreise...
 
2015 hatte nichts mit einer Fachkräfte-"Aquise" zu tun, sondern war eine humanitäre Krise aufgrund eines Bürgerkriegs. Aber, das weißt du eventuell selbst.
Okay.
Dann sag mir inwieweit Deutschland attraktiv für Fachkräfte ist. Linder sagte ja, wir müssen aufpassen nicht in die 2 Reihe zu rutschen, wo wir uns meiner Meinung nach eher dran. befinden als an Reihe 1.
Auch Fachkräfte werden alt, gehen irgendwann in Rente. Und dann fehlen wieder Fachkräfte, die die Rente bezahlen.
Es ist ein Teufelskreis, der sich mit Fachkräften nicht umkehren lässt, sondern nur mit höherer Geburtenrate.
Aber das weisst du eventuell selbst.

Die Politik ist schuld daran, dass Kinder kriegen immer mehr zum Laster wird als zum Geschenk. Wie auch, wenn 2 Einkommen manchmal nicht mehr reichen.
 
Frage. Wo sollen die ganzen Neugeborenen unterkommen und wielang dauert es bis unser Sozialsystem komplett kollabiert... Dazu der chronisch unterbesetzte öffentliche Dienst - der wird sich freuen
Da wo die Fachkräfte wohnen sollen. In Wohnungen und Häusern, die nicht gebaut werden. Du siehst, die Misere lässt sich so gut wie nicht lösen.
Dazu traue ich Neugeborenen später im Arbeitsleben eher zu, aufgrund der nicht vorhanden sprachlichen Barriere und dem aufwachsen in der dermaßen überladenden Bürokratie sich einzubringen.

Ganz ehrlich.

Wenn ich eine Fachkraft wäre, Deutschland wäre doch mittlerweile auch nicht mehr meine Anlaufstelle Nummer 1
 
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