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Der Politikthread

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Bei der Bahn sollte man allerdings tatsächlich mal ganz genau hinschauen. Denn Geld an sich ist eigentlich nicht so ein großes Problem als das es bei der Bahn dargestellt wird. Es ist eher das Problem, wo das versickert. Die haben in den letzten Jahrzehnten dermaßen viel Geld bekommen und trotzdem ist die Situation immer schlimmer geworden. Jetzt brauchen sie wieder 45 Milliarden. In 10 Jahren stellt man dann fest, dass die Modernisierung aus den und den Gründen nicht geklappt hat und sie noch mal 30 Milliarden brauchen.
 
Ich persönlich denke eh, dass die Privatisierung hier ein massiver Fehler war. Sowas funktioniert scheinbar nur in Japan und bei uns sollte kritische Infrastruktur in Staatshand bleiben. Da weiß man dann schon vorher, dass es teuer und ineffektiv ist, es hat aber - zumindest früher - dann auch funktioniert. Bei uns haben wir jetzt das schlimmste aus beiden Welten, eine teilprivatisierte Bahn mit nem "politischen Management". Auch dass die ein UK Tochterunternehmen mit wiederum hunderten Tochterunternehmen zur Personen-Beförderung in einem Dutzend europäischer Länder haben ist einfach absurd. Wozu? Dann die ganze verschiedenen DB Cargo, DB Schenker usw.
 
Bildschirmfoto 2023-07-05 um 15.47.36.png
 
Mein subjektives Gefühl sagt mir allerdings, dass die Energiewende deutlich mehr Arbeitsplätze vernichtet als neue zu schaffen.

Gibt es belastbare und vor allem neutrale Zahlen, die das Gegenteil belegen?
 
Zb die Zahl dass schon 150.000 Arbeitskräfte in der PV und Windanlagenindustrie verloren gingen weil sie nicht richtig gefördert wurde und wir ein Bohei um 20k Kohlekumpel machen?

gerade jetzt gilt: wer nicht mit Zeit geht, geht mit der Zeit.
Und wir machen gerade Zweiteres weil wir alles verschlafen.
Bisher sind, trotz aller Unkenrufe, in den letzten 100 Jahren immer mehr und hochwertigere Arbeitsplätze entstanden als wegfielen, egal welche Industriesparte o.Ä. Das betraf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass die Politik da versagt hat ist eindeutig denke ich. Ob die Jobs aber auch mit Förderung erhalten geblieben wären kann man trotzdem bezweifeln, weil die Chinesen & Co. sie immer viel billiger hätten anbieten können. Und so groß waren unsere technologischen Vorteile in dem Bereich nicht, dass die das hätten ausgleichen können.

Wenn es richtig gut für uns läuft, dann tauschen wir Jobs in erneuerbaren 1:1 gegen Jobs in alten Industrien. Das wäre schon ein Erfolg.
 
Es geht nicht um Bergmänner. Es geht um ganze Branchen die von heute auf morgen vernichtet wurden, es geht um Industrie und Fertigungsbetriebe die aufgrund der Auflagen und aus der Energiewende resultierenden immensen Energiekosten schließen müssen/mussten. Es geht um deutsche Zweigstellen und Fertigungsstandorte die aufgrund oben genannter Gründe geschlossen oder ins Ausland verlagert werden.

All das muss doch mit betrachtet werden im Kontext so einer Aussage.
 
Also aktuell wird v.a. verlagert weil die USA massiv subventionieren.

Ich denke Energiekosten sind das kleinere, wenn auch aktuell noch vorhandene Problem. Eher die fehlenden Facharbeiter werden uns richtig zu schaffen machen.

Du implizierst das Ganze aber falsch. Nicht die Energiewende sorgt für hohe Energiepreise sondern dass die Energiewende Jahrzehnte verschleppt wurde. Wir haben so hohe Preise weil die fossilen Energien sie als teuerste Energieform antreiben.
 
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