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Der Politikthread

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Anscheind haben einige meinen Beitrag nicht richtig verstanden.
Ich selber habe die aktuelle Regierung gewählt. U.a. wegen Mindestlohnerhöhung.
Und bis vor kurzen fand ich die Arbeit, den Umständen entsprechend, ganz ok.
Fahre selbst ein E Auto. Hart zusammengespart und wahrscheinlich ne einmalige Sache.
Und ich möchte EUCH dran erinnern das wir hier im Forum vor ein paar Jahren auch blöd angemacht worden sind, von Leuten die heute selbst eins fahren. ;)
Nur mal am Rande.
Ich wollte nur den Frust der Menschen mal übermitteln. Und man merkt hier im Forum aber ganz deutlich, dass es für einige hier nur rechts und links gibt. Und das ist traurig. Ihr seid keinen deut besser . Wie gesagt. Kommt von euren hohen Ross mal runter. Arbeitet ( oftmals schwer ) für Mindestlohn.
Das ist nunmal AUCH Deutschland. Wenn am Monatsende kein Geld mehr da ist. Ich habe das jahrelang mitgemacht.
Und wenn ich teilweise die Argumente von Euch lese ( u.a. Thema Einwanderung ) da merkt man , dass Ihr nur nachplappert aber oft nicht direkt betroffen seid.
Ich versuche oft die Leute zu überzeugen, dass die AFD auch keine Lösung ist. Aber das will man halt nicht hören. Weil der Frust zu tief steckt.
Man kann nur hoffen das es nur eine Phase ist . Oder vielleicht wäre es besser das die AFD mal was zu sagen hat. Damit die Leute sehen, das die auch nicht besser oder sogar schlechter sind.
So. Bin wieder raus.
Über Poitik diskutiert man nicht in einen Forum. Das bringt IMMER Missverständnisse.

Hoffen wir mal das alles gut wird. ;)
 
Vielleicht gibt's für manche Probleme auch keinen Lösungen. Das der Wohlstand nicht über Generationen steigen sondern immer Dellen hat sollte die Vergangenheit gezeigt haben. Und wenn die Leute keine Kinder machen wird es mit der Rente und Pflege halt irgendwann schwerer. Und ich glaub das die Inflation nicht durch die Messermänner und Fachkräfte aus dem Kongo befeuert wird. Sei es drum. Die politische Nullnummer in Sonnenberg muss ersma liefern. Das werden blühende Landschaften
 
Zuletzt bearbeitet:
Anscheind haben einige meinen Beitrag nicht richtig verstanden.
Ich selber habe die aktuelle Regierung gewählt. U.a. wegen Mindestlohnerhöhung.
Und bis vor kurzen fand ich die Arbeit, den Umständen entsprechend, ganz ok.
Fahre selbst ein E Auto. Hart zusammengespart und wahrscheinlich ne einmalige Sache.
Und ich möchte EUCH dran erinnern das wir hier im Forum vor ein paar Jahren auch blöd angemacht worden sind, von Leuten die heute selbst eins fahren. ;)
Nur mal am Rande.
Ich wollte nur den Frust der Menschen mal übermitteln. Und man merkt hier im Forum aber ganz deutlich, dass es für einige hier nur rechts und links gibt. Und das ist traurig. Ihr seid keinen deut besser . Wie gesagt. Kommt von euren hohen Ross mal runter. Arbeitet ( oftmals schwer ) für Mindestlohn.
Das ist nunmal AUCH Deutschland. Wenn am Monatsende kein Geld mehr da ist. Ich habe das jahrelang mitgemacht.
Und wenn ich teilweise die Argumente von Euch lese ( u.a. Thema Einwanderung ) da merkt man , dass Ihr nur nachplappert aber oft nicht direkt betroffen seid.
Ich versuche oft die Leute zu überzeugen, dass die AFD auch keine Lösung ist. Aber das will man halt nicht hören. Weil der Frust zu tief steckt.
Man kann nur hoffen das es nur eine Phase ist . Oder vielleicht wäre es besser das die AFD mal was zu sagen hat. Damit die Leute sehen, das die auch nicht besser oder sogar schlechter sind.
So. Bin wieder raus.
Über Poitik diskutiert man nicht in einen Forum. Das bringt IMMER Missverständnisse.

Hoffen wir mal das alles gut wird. ;)

Ich hab schon für Mindestlohn gearbeitet, meine Frau arbeitet aktuell für Mindestlohn. Wir hatten Monate, da sind wir ins Minus gerutscht, ohne dass wir uns groß was gekauft haben. Und nun?

Der "Frust" der meisten Menschen ist irrational und beruht zu großen Teilen nur auf Neid...wie soll man dem sinnvoll begegnen?

Gerade die Grünen und die SPD machen in meinen Augen Politik der Mitte, aber für viele ist ja Umweltschutz gleich Linke Politik. Dabei muss man nun halt aufarbeiten, was die "politische Mitte" der letzten Jahrzehnte verschlafen hat. So weiter machen wie bisher kann man jedenfalls nicht.

Ansonsten hast du rechtspopulistische Akteure. AfD ist soweit rechts wie es nur geht und auch die CDU trifftet dank Merz immer weiter in die rechte Ecke. Die CSU war in meinen Augen schon immer eher im rechten Spektrum angesiedelt. Rechts ist ja auch nicht gleich extrem, außer bei der AfD halt. Links ist mit der Partei von Frau Wagenknecht sowieso ins Abseits gerutscht, dabei hab ich Früher auch gern die Linke gewählt, das geht nun nicht mehr. Und die FDP war für mich schon immer unwählbar, wobei ich hier tatsächlich keine Neigung in irgendeine politische Richtung sehe, außer man würde nicht in rechts und links einteilen, sondern in arm und reich...
 
Mein Dad ist auch Wagenknecht „Fan“, kommt mir regelmäßig das Kotzen.
Hast Du das mal mit ihm diskutiert? Vielleicht steht er einfach nicht auf Krieg und denkt dann leider nicht weiter? Meine Mutter ist auch Wagenknecht-„Fan“, aber die ist auch 1939 geboren und hat einfach nur Angst. Es stecken of viele Bedürfnisse dahinter, die ich zumindest nicht mit einem „Da könnte ich kotzen“ kommentiere.
 
Hast Du das mal mit ihm diskutiert? Vielleicht steht er einfach nicht auf Krieg und denkt dann leider nicht weiter? Meine Mutter ist auch Wagenknecht-„Fan“, aber die ist auch 1939 geboren und hat einfach nur Angst. Es stecken of viele Bedürfnisse dahinter, die ich zumindest nicht mit einem „Da könnte ich kotzen“ kommentiere.

Meine Oma war Jahrgang 1902. Also 1. & 2 Weltkrieg voll erlebt, Hyperinflation 1923 wo ein Laib Brot Millionen und kurz später Milliarden (!)gekostet hat und auch sonst noch so einiges bis zu ihrem Tod erlebt.

Die hatte auch "Bedenken" wegen einem 3.Weltkrieg,Euro Umstellung etc. - hat aber deswegen nie am Rad gedreht und/oder extreme Parteien gewählt...
 
Bildung. Nur die hilft gegen Populismus aber anscheinend sind genug Menschen dagegen immun.
Das alleine reicht aber nicht. Im Osten Deutschlands ist das Gefühl der Ungerechtigkeit diffus, aber auch nicht unbegründet.

Das soll keine Entschuldigung für die Wahl rechter Parteien sein. Aber wenn die Ungerechtigkeit nicht von den demokratischen Parteien thematisiert und Maßnahmen entwickelt werden, die in der breiten Maße ankommen, dann wächst neben der Unzufriedenheit auch die Ablehnung gegenüber Bildungseinrichtungen.

Weitere beispielhafte Artikel dazu:
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/ostdeutsche-studie-eliten-fuehrungspositionen-100.html
https://medien-mittweida.de/ungleichheit-west-ost/2022/
 
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Zum Glück war er nicht als Drag Queen verkleidet, kaum auszudenken mit was für einer Ideologie die Kinder sonst in Berührung gekommen wären.
 
Mit dem T-Shirt doch perfekt.

Aber ja, ich stimme zu. Unabhängig davon, dass es natürlich auch gebildete Neonazis gibt (was traurig genug ist), solche Leute wie Mister Abschiebehelfer wollen keine Bildung. Sie sind dumm, sie wollen es bleiben. Strom kommt aus der Steckdose, Fleisch aus dem Supermarkt und die Gefahr aus anderen Ländern.
 
Was soll denn diese überhebliche Art dazu, auch wenn Du es nicht vielleicht so gemeint hast aber sehr wohl weißt, wie das „gehört“ wird? Ich habe mir schon mehrfach Lösungsansätze anstelle dieser völlig abgehobenen und jetzt auch unterschwellig beleidigenden Kritik an allem, was nicht bei 12 auf den Bäumen ist, gewünscht.
Ich weiß nicht was letztlich "überheblicher" ist, der Hinweis dass sich jemand zu einem bestimmten Thema (besser) bilden soll oder die Antwort: Ich muss mich nicht mehr bilden, ich weiß schon alles.
Das erst mal vorweg. Der Einwurf zur Quelle (deren Namensgeber offensichtlich Karl Marx ist), ihr Inhalt wäre ohnehin nicht beachtenswert weil die Personen dahinter "das fast gleiche übel auf der anderen Seite" seien, bestätigt mich in meinem Vorwurf der Geschichtsvergessenheit.
Kommunist*innen und Sozialdemokrat*innen waren mitunter die ersten Opfer des historischen Nationalsozialismus:

"Die „frühen“ Konzentrationslager dienten den Nationalsozialisten vor allem zur politischen Gegnerbekämpfung nach der Machtübernahme. Seit März 1933 entstanden binnen kurzer Zeit über 70 Konzentrationslager, dazu kamen „Schutzhaftabteilungen“ in Justiz - und Polizeigefängnissen. Manche dieser frühen Lager wie Oranienburg bei Berlin bestanden nur einige Wochen oder Monate. Sie waren Orte des Terrors gegen politische Gegner, vor allem Kommunisten und Sozialdemokraten, die willkürlich per Schutzhaft- Befehl in die Konzentrationslager eingeliefert wurden." (https://www.bundesarchiv.de/zwangsarbeit/haftstaetten/index.php?tab=24)

Und um nochmal zum ursprünglichen Thema zurückzukommen, warum ich überhaupt geschrieben habe @Keanu79s Position wäre geschichtsvergessen.
Der historische Nationalsozialismus ist unter anderem deshalb politisch in die Position gelangt, in die er nun mal gelangt ist, weil die Nazis nicht als Gefahr für die Demokratie wahrgenommen wurden. Weil eben einerseits Hitler scheinbar eine Bereitschaft demonstrierte, seine NSDAP als vorgeblich konstruktive und demokratische Partei auch parlamentarische Pflichten und Verantwortungen übernehmen zu lassen, sich als kompromissfähiger Koalitionspartner zu zeigen, auf Länderebene unverdächtige Politik machen etc.
Davon haben sich Demokrat*innen verführen lassen, Zugeständnisse zu machen und die NSDAP mit immer mehr Macht auszustatten, im Irrglaube so ließen sich Nazis zähmen.

Jeder Demokrat und jede Demokratin dieser Bundesrepublik, der und die aus ihrer Geschichte Lehren gezogen hat, erkennt und warnt richtigerweise davor, dass die Auseinandersetzung mit der AfD nicht allein aus einem Dissens über unterschiedliche politische Positionen besteht, sondern dass es letztlich auch darum geht die Demokratie vor Antidemokrat*innen zu schützen.
 
Und nach dem Playbook arbeiten ja auch heutzutage noch alle extremen Gruppierungen, wenn sie die Chance in der Politik bekommen. Schicht für Schicht der staatlichen Strukturen wird abgetragen oder unterwandert, bis es (vielleicht) wieder zu spät ist. Sieht man ja auch in Polen und Ungarn. Man fängt im Justizbereich und Medien an und arbeitet sich weiter vor.
 
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