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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Propaganda sollte man halt nicht ohne Kommentar stehenlassen. Und das hat nichts mit treten zu tun, sondern ist eine Feststellung.
Was ist davon denn Propaganda? Die geschichtliche Zusage des Westens? Oder leugnest Du das lieber unwissend stumpf wie Lanz auch?
 
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Propaganda ist die russische Erzählweise, dass man sich durch eine sogenannte Nato-Osterweiterung bedroht und zu einem Angriffskrieg gezwungen sieht. Selbst wenn es vor mehr als 30 Jahren nicht denkbar gewesen ist, den Nato-Raum über die Oder hinaus auf ehemalige Staaten der Sowjetunion zu erweitern, die Realität sah schnell anders aus. Bereits der Begriff Nato-Osterweiterung ist ein Propagandabegriff, da er suggeriert, dass diese Ausweitung nach Osten vom Westen motiviert ist. Etwas, das du ja auch zu glauben scheinst, wenn ich deine Bemerkung über Bush richtig verstehe. Die Wahrheit ist, dass die ehemaligen Ostblockstaaten dieses Bedürfnis von sich aus formulierten, nicht zuletzt auch, weil sie die russische Aggression viel früher erkannten als wir. Und was meinst du konkret mit „geschichtliche Zusage des Westens“?
 
https://www.spiegel.de/ausland/oest...d33423a4a7?d=1685975679&sara_ref=re-so-app-sh

Die österreichische SPÖ kürt den falschen Vorsitzenden - und merkt das nur durch Zufall. Im Bereich der Bananenrepublik ist Österreich uns immer noch ein paar Schritte voraus :D.

»Die Stimmzettel haben leider nicht mit dem digital verkündeten Ergebnis zusammengepasst. Aufgrund eines technischen Fehlers eines Mitarbeiters in der Excel-Liste wurde das Ergebnis vertauscht«, so Grubesa.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fachkräfte aus Südamerika? - Was brasilianische Pflegekräfte an Deutschland stört [n-tv.de]

[...]

Es geht dabei vor allem um Pflegekräfte. Die Gefahr ist allerdings eher nicht, dass Deutschland Brasilien zu viele abwirbt. Wenn man sich unter Pflegekräften in Brasilien umhört, wird deutlich, dass etwas anderes wahrscheinlicher ist: dass nur wenige nach Deutschland wollen.

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Warum kommen so wenige brasilianische Pflegekräfte? Das können die erzählen, die es bereits versucht haben. Carol Pirath ist Krankenpflegerin aus Rio de Janeiro. Sie hat für sechs Monate in einem Krankenhaus in Süddeutschland gearbeitet. Dann kehrte sie ernüchtert zurück nach Brasilien. "Du arbeitest als billige Arbeitskraft. Und so sehen sie dich auch."

Eigentlich sollte Carols Abschluss zügig anerkannt werden. Doch das dauerte länger. Und sie verdiente monatelang nur den Lohn einer Hilfskraft. "Eine Zweizimmerwohnung für mich und meinen Mann kostet etwa 1000 Euro. Und solange mein Abschluss nicht anerkannt wurde, habe ich 1400 Euro verdient. Das ist eine ganz einfache Rechnung. Mit 400 Euro kann man in Deutschland nicht leben."

Den höheren Löhnen stehen also auch höhere Kosten entgegen. Das erste halbe Jahr ist deshalb für viele ernüchternd. Carol war geschockt, wie hart die Arbeit für Pflegekräfte in Deutschland ist. "Ich habe manchmal sechs Nachtschichten nacheinander gearbeitet, ohne richtige Pausen. Wir waren zu zweit und für 34 Patienten zuständig. In Brasilien konnte ich mich nach der Arbeit noch mit Freunden treffen. In Deutschland nicht. Da kam ich von der Schicht und wollte nur noch schlafen."

Carols deutsche Kolleginnen im Krankenhaus hätten sich oft krankgemeldet. "Ich sehe das inzwischen als Notwehr, weil die Arbeit so stressig ist." Aber ausländische Pflegekräfte trauten sich das nicht. "Die arbeiten doppelt so hart, aus Angst, ihren Job zu verlieren." Dazu kommt ein anderer Umgang der Pflegekräfte untereinander. "Du arbeitest wie ein Hund und niemand interessiert sich dafür, wie es dir geht", berichtet Carol. "In Brasilien haben sich die Kollegen umeinander gekümmert. In Deutschland nicht. Da ist die Grundhaltung eine andere."

Und es gibt noch ein weiteres Problem: Brasilianische Pflegekräfte sind oft höher qualifiziert als deutsche. "Die meisten haben studiert", sagt Lisa Peppler, Migrationsforscherin mit Schwerpunkt Pflege an der Berliner Charité, "und in Deutschland arbeiten sie mit weniger medizinischem Verantwortungsbereich. Da fühlen sie sich degradiert. Und das sorgt für Frust auf beiden Seiten."

Das hat auch Carol erlebt: "Pflegekräfte in Deutschland müssen Verbände wechseln, Medizin geben und die Abläufe auf der Station organisieren. Das sind weniger Aufgaben als in Brasilien. Ich hatte zehn Jahre Berufserfahrung, hatte das studiert. Und dann bekam ich ständig gesagt, das müsse man so und so machen. Aber ohne Begründung. Dann wurde so getan, als ob ich die Sprache nicht verstehen würde."

Gleichzeitig wird die Pflege in Deutschland immer stressiger. "Das ist einer der springenden Punkte, wenn es um Anwerbung geht", betont Migrationsforscherin Peppler von der Charité: "Die neuen Pflegekräfte, die nach Deutschland kommen, müssen eingearbeitet werden. Durch die unglaublich hohe Arbeitsbelastung hier ist das aber kaum möglich. Dann können sie nicht zufriedenstellend für sich und das Team arbeiten."

[...]
 
Und das man in Deutschland der Meinung ist das nirgendwo so gut ausgebildet wird wie bei uns, besonders nicht in Ländern die nicht der so genannten 1. Welt angehören
 
Ich würde das nicht deutsche Arroganz nennen, sondern einfach deutscher Bürokratismus. Hamm wir immer schon so gemacht und muss dann auch so gemacht werden und es dauert so lange wie es dauert. Hinter Vorschriften kann man sich halt auch prima verstecken.
 
Wachsende Kritik an Klimaschutz-Gesetzen
Die Wut kommt aus den Dörfern

Verbote von Ölheizungen, Pestizid-Vorschriften, immer strengere Regeln für Tierhaltung: Überall in Europa wächst der Widerstand gegen Klimaschutz-Gesetze. Vor allem die Landbevölkerung fürchtet hohe Kosten. Wissenschaftler sind entsetzt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...erfler-a-33946b5d-49bc-45f5-abea-2102a3bd4c29

jetzt kommt genau das was ich bei der Gebäudeverordnung schon angemahnt habe. Die Politik hats verschlafen, die Bürger sollen dafür zahlen und das wird nach hinten losgehen..... hierdurch drohen dann auch simplere aber wichtig Dinge wie die Euro 7 Abgasnorm zu scheitern....
 
Markus Lanz heute mit Altmaier und Özdemir war furchtbar interessant, überraschend ehrlich und offenlegend. Das sollte jeder gesehen haben.
 
Wachsende Kritik an Klimaschutz-Gesetzen
Die Wut kommt aus den Dörfern

Verbote von Ölheizungen, Pestizid-Vorschriften, immer strengere Regeln für Tierhaltung: Überall in Europa wächst der Widerstand gegen Klimaschutz-Gesetze. Vor allem die Landbevölkerung fürchtet hohe Kosten. Wissenschaftler sind entsetzt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...erfler-a-33946b5d-49bc-45f5-abea-2102a3bd4c29

jetzt kommt genau das was ich bei der Gebäudeverordnung schon angemahnt habe. Die Politik hats verschlafen, die Bürger sollen dafür zahlen und das wird nach hinten losgehen..... hierdurch drohen dann auch simplere aber wichtig Dinge wie die Euro 7 Abgasnorm zu scheitern....
In der Liste fehlt noch die E-Mobilität. Wenn ich mir z.B. den verkehrspolitischen Sprecher der Grünen in dieser SWR-Doku anhöre, da wird einem schon anders bei solcher Blauäugigkeit und Ignoranz. Was glaubt er wird passieren, wenn sich viele den Umstieg auf ein E-Auto nicht leisten können?
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Die Leute werden sich ihr Auto nicht einfach wegnehmen lassen. Bevor das so kommt wird es Proteste und einen ganz starken Rechtsrutsch geben. Auch Leute die grundsätzlich für Klimaschutz sind werden sich abwenden, wenn sie dadurch in ihrem Alltag massiv beschnitten werden.
 
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