Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

NEWS Videospiel News

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Auch wenn ich nie auf einer Gamer-Messe war, so hab ich die Berichterstattung darüber immer gern verfolgt. Mir fallen da z.B. die Liveauftritte von Phil Spencer auf der großen Bühne bei der MS-Präsentation ein. Das hatte Flair, was man von den ganzen vorproduzierten Directs leider nicht mehr behaupten kann. Bei letzteren fehlt einfach was, weshalb sie für mich persönlich auch vollkommen uninteressant sind und ich mir später lieber eine Zusammenfassung durchlese. Insofern finde ich die Entwicklung hier auch sehr schade. Zumal solche Veranstaltungen auch eine schöne Gelegenheit (die einzige?) waren, Kundschaft und Hersteller direkt aufeinandertreffen zu lassen.
 
An der (alten) E3 fand ich eh am besten, dass es keine klassische Publikumsmesse war. Sondern eine Branchenmesse. Die E3 Woche war für uns Gamer immer hoch interessant und spannend, weil sie uns hier einen komprimierten Ausblick auf die nächsten Videospieljahre geboten haben. Gerne auch mit meme-igen Peinlichkeiten oder eingekauften Hollywood Stars. Das hat es doch ausgemacht. Das wollte ich sehen, darüber lachen, diskutieren und von krassen Ankündigungen begeistert werden.

Super wichtig war die Messe aber eben auch für die Branche an sich. Da haben sich Studios und Publisher persönlich treffen und austauschen können. Mitarbeiter wurden angeworben, Partnerschaften gepflegt, sogar Exklusivverträge geschmiedet.

Das fällt nun alles weg. So bescheiden sich die ESA auch teilweise verhalten hat, die Messe an sich war meiner Meinung nach eine Bereicherung für die Videospielbranche.

Aber logisch, wozu hunderttausende Dollar an die Veranstalter zahlen, um einen E3 Stand oder 'ne Bühne zu kriegen, wenn die Hersteller ihre eigene Show einfach selbst produzieren und nach belieben ausstrahlen können. Die Branchenvernetzung findet heute wahrscheinlich auch immer mehr online statt. Da musst du deinen nächsten Geschäftspartner nicht mehr zwingend auf einer PR Messe treffen.

Finde es wie gesagt unheimlich schade. Natürlich freue ich mich auch heute noch über jedes interessante Spiel, das irgendwie angekündigt wird. Ein simpler Announcement Tweet schmälert nicht den Spaß, den ich am Endprodukt habe. Aber ein Tweet entfacht halt nicht die Begeisterung, die ich damals während der geballten E3 Woche und ihrer Live Pressekonferenzen verspürt habe. Da fehlen schon viele, positive Emotionen.

Bin froh, dass Xbox immerhin noch so halbwegs große "Pressekonferenzen" mit Anmoderation usw. macht. Vielleicht ja auch irgendwann mal wieder vor Publikum.
 
Oder der 1 Million Troops Japaner. Der ist ja bis heute ein Meme :D.

Den hatte ich schon vollkommen vergessen. Aber ja, der Typ war der Knaller. Die beiden danach aber auch. Alles in allem ne ziemliche Freakshow. Aber sehr lustig :D.

Hier nochmal zur Erinnerung:

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
War leider nur eine logische Frage der Zeit. Erst Sony, dann Nintendo mit kostensparenden Directs (die sich leider durchgesetzt haben). Aber wenn es das nur wäre... Spiele werden mittlerweile zu oft seelenlos über Twitter angekündigt, was richtig kostensparend ist.

Wenn ich an die E³ 2015 denke... Tränen, Jubel, Freude, Fremdscham, Langeweile, Alk, Chips, lange Nächte im Gamepro Forum - da war noch alles drin.
Braucht's denn immer ein riesiges Event?
 
Es gibt unzählige unvergessliche E3 Momente.
Ratet mal an wieviele Momente ich mich von einer NDirect oder State of whatever erinnern kann?!

Ich kann mich tatsächlich an eine NDirect erinnern, die wo für eine Stunde jeder noch so unwichtige Smash Charakter in übertriebener Länge vorgestellt wurde und alle nur auf eine Spieleneuankündigung gewartet haben.:ugly:
Die whatevers schau ich schon garnicht mehr, die sind mir schon lange zu dumm.
 
Das größte Problem bei diesen "Hochleistungshandhelds" ist imho die Akkulaufzeit. Die find ich beim Deck schon mehr als grenzwertig und bei Handhelds wie dem Aya Neo ist sie ja nochmals kürzer. Daher bin ich wirklich gespannt wo sich da das Asus einreiht. So oder so finde ich es mehr als sinnvoll, dass Valve sich beim Deck-Nachfolger erst einmal auf Dinge wie die Akkulaufzeit konzentrieren möchte, bevor man an der eigentlichen Leistung schraubt.
 
Zurück
Oben