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TV The Last of Us (HBO)

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Finde auch, dass Episode 5 wieder aufzeigt, welche erzählerischen und inszenatorischen Schwierigkeiten die Serie leider doch hat. Pedro Pascal ist perfektes Casting und mit Bella Ramsey werde ich inzwischen auch warm. Die beiden haben eine gute Chemie miteinander und das ist vermutlich die einzige wirkliche Leistung der Serie, die sonst (relativ wenig kreativ) bekannte Momente und Setpieces aus dem Spiel abbildet und that's it.

Die dargestellte Welt ist für mich unterm Strich aber nicht glaubhaft. Das ging für mich schon mit der Story um Bill und Frank aus Episode 3 los. In einer Zombie-Apokalypse erwarte ich konstante Spannung. Dauernde Gefahren für Leib und Leben. Und keine Jahrzehnte voller easy living in der sheltered community mit Sex auf dem Erdbeerbeet, Hasenbraten und lustigen Rotweinabenden. Bedenkt man die Umstände, hätten die beiden es konstant mit Plünderern, FEDRA, Söldnern oder gestrandeten Familien zu tun haben müssen. Die Idee so eine Anlage über Jahre instand zu halten und zu verteidigen - und das zu zweit - ist Quatsch und so hat mich die gute gemeinte Kurzgeschichte ziemlich verloren.

Gefährliche Situationen entstehen in Last of Us immer nur dann, wenn es die Autoren gerade dramaturgisch für nötig halten. Zombies erscheinen nur da, wo man sie zwingend für die Erzählung benötigt. So auch in Episode 5. Ansonsten ist in der Welt von Last of Us einfach gar nüscht los. Vermutlich sitzen Joel und Ellie auch aus budgetären Gründen oft in langweiligen Indoor-Sets. So bekomme ich bisher jedenfalls kein Feeling für diese Postapokalypse und ihre Bedrohungen.

Achja, und können wir mal über Rose aus Two and a Half Men sprechen? :ugly:

...die als leicht dickliche Soccermom (sorry - aber das passt wirklich nicht ins Setting oder zum Charakter) hier irgendwelche Mordkommandos befehligt und DUTZENDE Menschen eiskalt abknallen lässt? Ihren eigenen Geburtsdoktor ermordet, weil sie eben so richtig böse ist? Die Performance war ja wohl an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Und damit möchte ich gar keine Kritik an der Darstellerin üben. Der Charakter ist wirklich eindimensional geschrieben und sie in der Rolle massiv fehlbesetzt. Als ob dieser offensichtlich skrupellosen, übergeschnappten Alten mit ihrer persönlichen (!) Vendetta ggü. Henry DUTZENDE Menschen und Söldnertruppen blind folgen würden. In ihrem Namen alles und jeden ungefragt ermorden. Vielleicht wenn man uns hier eine toughe, charakterstarke Femme Fatale präsentiert hätte. Aber doch keine süße, kleine Muddi. C'mon, Serie! Das war sooooo unfassbar cheesy und schlecht. :D
 
Für mich wirkte die gesamte Performance unfreiwillig komisch. So ging's mir mit ihr in Yellow Jackets ehrlicherweise aber auch schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht. Das passt für mich irgendwie alles nicht so richtig. Im Spiel hat man zwischen den wichtigen Story Punkten immer sehr viel erlebt und auch einiges an Zeit verbracht. Das fehlt hier in der Serie und wirkt dadurch imo alles zu konstruiert und als hätte man halt die Zwischensequenzen des Spiels aneinander gereiht. Da kommt dann immer mal wieder ne "3 Monate später" Einblendung oder man hält sich sich erst da auf, geht kurz ins Gebäude, oh, Joel
bekommt den Axt-Stiel in den Bauch, fällt vom Pferd und jetzt ist Ellie dran.
Dadurch hat man immer wieder Szenen, die sich extrem viel Zeit lassen und dann werden direkt danach andere Aspekte in 5 Minuten durchgerushed um zum nächsten Setpiece zu kommen. Das Spiel hat sich da wie ne Reise, wie ein Roadtrip angefühlt, die Serie beamt sich von einem Ort an den anderen. Aber ist auch eine undankbare Aufgabe. Ich wüsste nicht, wie man es besser machen soll, außer mehr Zeit in der Wildnis und weniger in den menschlichen Siedlungen verbringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Spiel hat man halt viel mehr gekämpft, ist hier halt anders.
Allein wie das passiert ist was jetzt in Folge 6 passiert ist, ist ja ganz anders als im Spiel. Aber gut, wie du schon sagtest @Mondknallschlumpf , eine she undankbare Aufgabe die die Serie da hat..

Ist halt auch was anderes ob man einen Charakter durch ein halbes Spiel steuert und dann passiert etwas gravierendes als wie hier einfsch ne Serie zu schauen.

Ich habe die Folge heute geliebt aber! Ich merke immer mehr wie gut man mit nem spiel eig ne Story erzählen kann. In Spielen wächst man mit den Charakteren zusammen, man erlebt "viel mehr", man kämpft um die chars selbst da man sie ja selbst steuert. Das Medium Videospiel kann einfach so gut sein in Sachen storytelling, man muss es halt nur gut machen.

Ob last of us, uncharted oder God of war (1), wird es richtig gemacht, können Spiele verzaubern.

Ich finde die Serie immernoch gut und mag bella ramsey immer mehr. Mit dieser Folge ist sie mir ans Herz gewachsen:D endgültig.

Bin so gespannt wie sie die Serie zu Ende bringen und was bis dahin noch etwas angepasst wurde. So geil jedesmal wenn die spielmusik spielt....insta gänsehaut :deal:
 
Ich bin jetzt erst bei Folge 4 und bin sehr angetan von der Serie. Die Folge mit Bill und Frank war für mich eine tolle Nebengeschichte, die es halt so nicht im Game gab.
 
Ich poste einfach nicht wöchentlich meine Meinung zu dieser Serie, ich machs am Ende.
Ich finde sie weder scheiß, noch super geil. Sie gefällt mir so gut wie mir eine gut gemachte Serie gefallen kann, bei der man mir vorher alle (also wirklich alle) wichtigen Storyplots und -twists gespoilert hat. Es passiert für mich einfach nichts überraschendes.
 
Für mich ist die Serie ja recht klar - auch wie das Spiel - um die Beziehung zwischen Joel und Ellie gestrickt. Da ist alles mehr oder weniger Beiwerk (auch wenn das hier alles bis auf den einen oder anderen CGI Affen geil aussieht). Und das macht es für mich grandios. Ist jetzt keine Serie wo ich so krass mitfiebere aber ich finde es einfach verdammt unterhaltsam den beiden zuzusehen. Es ist so wundervoll die beiden zusammenwachsen zu sehen und auch mitzufühlen.

Ich finde es sogar besser, weil ich - trotz des guten Gameplays - Last of Us 1 gestreckt finde. Da ist das komprimierte für mich eigentlich angenehmer zu verarbeiten. Wenn eine längere Zeit vergeht würde mir aber ein grober Zeitraffer gefallen, was so passiert ist, obwohl ich das in dieser Folge durchaus charmant fand, wie Ellie auf ein paar Sachen eingegangen ist, welche sie inzwischen von Joel gelernt hat.

Natürlich baut auch dieses "you deserve a choice" von Joel darauf auf, das wahrscheinlich in der nächsten Folge das eine ganz große Rollen spielen wird.

Wer die Spiele nicht kennt und nicht unbedingt weiß das es einen Teil 2 gibt ist das Ende der Folge aber schon ganz schön mies :ulgy: Mittlerweile hat man ja als Filmgucker durchaus ein Gefühl dafür in welche Richtungen es bei solchen Szenen geht, aber trotzdem hart mit anzusehen.

Bin ja auch mal gespannt ob sie einen Bogen zur zweiten Staffel und damit zu Teil 2 der Spielereihe spannen.
Mir tut allerdings die Abby-Darstellerin jetzt schon Leid... in Zeiten des Internets wird da wohl wieder einiges abgehen...
 
Ich prophezeie: Sie haben für die Wahl von Elli viel Hohn eingesteckt und werden für den Cast von Abby viel Lob kassieren.
 
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Bin ja auch mal gespannt ob sie einen Bogen zur zweiten Staffel und damit zu Teil 2 der Spielereihe spannen.
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Haben sie doch jetzt schon.
Jackson sah aus wie ein Part 2, man hat Dina kurz gesehen und es gab zwischen Ellie und Joel ein paar Anspielungen auf Part 2.
Die Serie gefällt mir richtig gut. Man kann es in diesem Fall niemandem Recht machen, aber ich mag die Kombination aus unterschiedlicher Storyreihenfolge, erweiterten Szenen und Charakteren und den 1:1 Shots aus dem Spiel.

Ramsey ist ganz ok, variiert aber in ihren Leistungen -mir graut es aber davor sie in Part 2/Season 2 zu sehen, da müsste man Abby schon ordentlich "schrumpfen.."
 
Ich mag die Serie auch immer noch sehr gern. IMO könnte es aber ein paar mehr Begegnungen mit Infizierten geben.

Mir gefällt Bella sehr gut und für Staffel 2 wird sie IMO noch viel besser passen.
 
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