cubeikon
Night gathers and now my watch begins
Finde auch, dass Episode 5 wieder aufzeigt, welche erzählerischen und inszenatorischen Schwierigkeiten die Serie leider doch hat. Pedro Pascal ist perfektes Casting und mit Bella Ramsey werde ich inzwischen auch warm. Die beiden haben eine gute Chemie miteinander und das ist vermutlich die einzige wirkliche Leistung der Serie, die sonst (relativ wenig kreativ) bekannte Momente und Setpieces aus dem Spiel abbildet und that's it.
Die dargestellte Welt ist für mich unterm Strich aber nicht glaubhaft. Das ging für mich schon mit der Story um Bill und Frank aus Episode 3 los. In einer Zombie-Apokalypse erwarte ich konstante Spannung. Dauernde Gefahren für Leib und Leben. Und keine Jahrzehnte voller easy living in der sheltered community mit Sex auf dem Erdbeerbeet, Hasenbraten und lustigen Rotweinabenden. Bedenkt man die Umstände, hätten die beiden es konstant mit Plünderern, FEDRA, Söldnern oder gestrandeten Familien zu tun haben müssen. Die Idee so eine Anlage über Jahre instand zu halten und zu verteidigen - und das zu zweit - ist Quatsch und so hat mich die gute gemeinte Kurzgeschichte ziemlich verloren.
Gefährliche Situationen entstehen in Last of Us immer nur dann, wenn es die Autoren gerade dramaturgisch für nötig halten. Zombies erscheinen nur da, wo man sie zwingend für die Erzählung benötigt. So auch in Episode 5. Ansonsten ist in der Welt von Last of Us einfach gar nüscht los. Vermutlich sitzen Joel und Ellie auch aus budgetären Gründen oft in langweiligen Indoor-Sets. So bekomme ich bisher jedenfalls kein Feeling für diese Postapokalypse und ihre Bedrohungen.
Achja, und können wir mal über Rose aus Two and a Half Men sprechen?
Die dargestellte Welt ist für mich unterm Strich aber nicht glaubhaft. Das ging für mich schon mit der Story um Bill und Frank aus Episode 3 los. In einer Zombie-Apokalypse erwarte ich konstante Spannung. Dauernde Gefahren für Leib und Leben. Und keine Jahrzehnte voller easy living in der sheltered community mit Sex auf dem Erdbeerbeet, Hasenbraten und lustigen Rotweinabenden. Bedenkt man die Umstände, hätten die beiden es konstant mit Plünderern, FEDRA, Söldnern oder gestrandeten Familien zu tun haben müssen. Die Idee so eine Anlage über Jahre instand zu halten und zu verteidigen - und das zu zweit - ist Quatsch und so hat mich die gute gemeinte Kurzgeschichte ziemlich verloren.
Gefährliche Situationen entstehen in Last of Us immer nur dann, wenn es die Autoren gerade dramaturgisch für nötig halten. Zombies erscheinen nur da, wo man sie zwingend für die Erzählung benötigt. So auch in Episode 5. Ansonsten ist in der Welt von Last of Us einfach gar nüscht los. Vermutlich sitzen Joel und Ellie auch aus budgetären Gründen oft in langweiligen Indoor-Sets. So bekomme ich bisher jedenfalls kein Feeling für diese Postapokalypse und ihre Bedrohungen.
Achja, und können wir mal über Rose aus Two and a Half Men sprechen?

...die als leicht dickliche Soccermom (sorry - aber das passt wirklich nicht ins Setting oder zum Charakter) hier irgendwelche Mordkommandos befehligt und DUTZENDE Menschen eiskalt abknallen lässt? Ihren eigenen Geburtsdoktor ermordet, weil sie eben so richtig böse ist? Die Performance war ja wohl an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Und damit möchte ich gar keine Kritik an der Darstellerin üben. Der Charakter ist wirklich eindimensional geschrieben und sie in der Rolle massiv fehlbesetzt. Als ob dieser offensichtlich skrupellosen, übergeschnappten Alten mit ihrer persönlichen (!) Vendetta ggü. Henry DUTZENDE Menschen und Söldnertruppen blind folgen würden. In ihrem Namen alles und jeden ungefragt ermorden. Vielleicht wenn man uns hier eine toughe, charakterstarke Femme Fatale präsentiert hätte. Aber doch keine süße, kleine Muddi. C'mon, Serie! Das war sooooo unfassbar cheesy und schlecht. 
