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Der Fortbewegungsmittel mit Fotos Thread !

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Warum wundert ihr Euch, dass das so läuft ?
Macht Deutschland in dem Tempo in Sachen Ausbau Ladeinfrastruktur weiter, erreicht man das selbst gesteckte Ziel in 50 Jahren. Fünfzig. Jahre.

Ergebnis wird halt ein riesiger Scheiss und keine Transparenz im Ladejungel.
Also noch weniger als wir es jetzt haben.

Irgendwann hast ein Etui mit 28 Ladekarten und 20 Apps.
 
Meinte jetzt auch gar nicht Tuning speziell. Bin auch kein Fan von der Proscherei.

Mutet, zumindest mir, alles manchmal was merkwürdig an. Ich selber bin aber auch kein potenzieller E-Auto Kunde. Hab gar nicht die Infrastruktur für so ein Fahrzeug.

Da mein Post ja Ursprung deiner Äußerung ist.
Es lag mir zu jeder Zeit fern, Gewichte von Felgen zu vergleichen.
In nem Forum zu Erfahrungswerten zu den Felgen meiner Wahl gesucht.
Primär bezüglich Anfälligkeit auf Bordsteinrempler.
Gab es auch mannigfaltig.
Da erfährt man aber auch, dass jede Felge einige kg mehr auf die Waage bringt und man das nicht nur faktisch am Verbrauch merkt und das zu jeder Zeit, sondern auch dezent an der Agilität nagt.

E-Autos kannst du nicht mehr mit Verbrennern vergleichen.
Aerodynamik ist ein wichtiger Part genau wie das Gewicht.
 
Warum wundert ihr Euch, dass das so läuft ?
Macht Deutschland in dem Tempo in Sachen Ausbau Ladeinfrastruktur weiter, erreicht man das selbst gesteckte Ziel in 50 Jahren. Fünfzig. Jahre.

Ergebnis wird halt ein riesiger Scheiss und keine Transparenz im Ladejungel.
Also noch weniger als wir es jetzt haben.

Irgendwann hast ein Etui mit 28 Ladekarten und 20 Apps.

Jetzt muss ich mal ganz provokant fragen: Wo kommt so ein Unsinn her? :ugly:
 
Jetzt muss ich mal ganz provokant fragen: Wo kommt so ein Unsinn her? :ugly:

In irgend ner News gesehen. War aber mit Zahlen Daten Fakten hinterlegt.

Stand 2022 haben wir 70 Ladepunkte. Ziel ist bis 2030 1 Millionen.

2022 wurden gem. dieser Quelle 17k neue Ladepunkte gebaut.
930k / 17k = 54,70

Angaben ohne Gewähr.

Vielleicht siehst DU ja Deutschland auch total auf Kurs was den Ausbau betrifft.
 
Gibt ja auch weit auseinandergehende Angaben v.a. bzgl der benötigten Menge an Schnellladern. Aber ja, mit den 11kw Ladern sollten sie mal voran machen...
 
In irgend ner News gesehen. War aber mit Zahlen Daten Fakten hinterlegt.

Stand 2022 haben wir 70 Ladepunkte. Ziel ist bis 2030 1 Millionen.

2022 wurden gem. dieser Quelle 17k neue Ladepunkte gebaut.
930k / 17k = 54,70

Angaben ohne Gewähr.

Vielleicht siehst Du ja Deutschland auch total auf Kurs was den Ausbau betrifft.
Dann darfst Du das aber auch gerne belegen.

1. So das Wachstum in die Zukunft zu extrapolieren ist natürlich ein Wahnsinn, um es vorsichtig zu formulieren. Ungefähr so, wie wenn man das aktuelle Zubauniveau bei den Wärmepumpen nimmt und dann zum Fazit kommt, dass das selbst gesteckte Ziel bis 2030 nicht zu erreichen ist. Ja, was ne Überraschung :O_o:

2. Die 1 Million Ladepunkte waren Quatsch, sind Quatsch und werden Quatsch bleiben. Nur beispielhaft:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/elektromobilitaet-ladestationen-ausbau-101.html

https://www.elektroauto-news.net/2023/betrachtung-brauchen-nicht-eine-million-ladepunkte
 
Die Zahlen sind alleine deshalb nur eine Variable, da ja zusätzlich Kohle freigegeben wurde die das Vorhaben beschleunigen sollen und vermutlich werden.
Die Aussage in den News war <wenn es wie bisher weitergeht mit dem Ausbau>

Denke wir kommen auf einen Nenner wenn ich sage es gab Versäumnisse in der Vergangenheit :D

Und ob das jetzt Quatsch ist oder nicht, man wird die Regierung ja an ihren eigenen Zielen messen dürfen.
 
In dem Fall sollte man die Regierung meines Erachtens tatsächlich nicht an einem vollkommen unsinnigen Ziel - eine Million Ladepunkte - messen. Das wurde unter Annahmen erstellt (E-Autos laden laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangsaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaam), die nun mal Murks sind.

Es gab ohne Zweifel Versäumnisse in der Vergangenheit, aber dieses ganze Thema, dass die öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland angeblich so schlecht sei kann ich nach 2 Jahren Erfahrung mit einem E-Auto schlicht nicht nachvollziehen. Die Ladeinfrastruktur ist meines Erachtens tatsächlich ziemlich gut und wächst konsequent weiter.

'Wenn es wie bisher weitergeht' kann man auch so umschreiben: "Man nehme eine unsinnige Annahme und komme zu einem unsinnigen Schluss."

"Wenn es das ganze Jahr über so kalt ist, wie am 17. Dezember 2022, werden wir eine Gaskrise haben." Das stimmt ohne Zweifel :D
 
Okay also in meiner Welt messe ich jemanden an seinem selbst gesteckten Ziel.
Es steht jedem frei, das Ziel gem. den geänderten Umständen anzupassen.
Du tust Kritik aber relativ süffisant als Schwachsinn ab weil Du davon ausgehst, dass der Ausbau in Zukunft schneller voran getrieben wird.
Am Ende ist das aber auch nicht wichtig, denn die Ladeinfrakstruktur ist ja gar nicht so schlecht oder eher "ziemlich gut" weil.....
ja weil es bei Dir ja passt und damit hätten wir ja eine neue Referenz erschaffen :grins:
Jetzt lass Dir gesagt sein, es gibt viele Gegenden, da passt es einfach überhaupt nicht.
Und ja, die zahlreiche Kritik am langsamen Ausbau mag DICH nicht zu treffen aber andere eben schon und scheint im Kern dann schon irgendwo berechtigt.

Klimapolitisch sind wir eigentlich auf gar keinem schlechten Weg aber der Verkehr haut da leider eine fette Kerbe rein was bedeutet, man wird das <selbst gesteckte Ziel> bis 2030 vermutlich nicht erreichen aber ist ja nicht so schlim, weiß ich ja spätestens seit heute.

Nehm Norwegen als Beispiel.
Da wollte der Staat, dass elektrisch gefahren wird und jetzt hören einzelne Hersteller auf, dort Verbrenner zu verkaufen, da der Absatzmarkt schlicht kaum bis nicht vorhanden ist.

Vielleicht aber jetzt unter jeden kritischen Bericht von ADAC & Co. die Fußnote *aber Steffko hat gesagt es ist schon ganz okay :D

Jemand, der ohne eigene Wallbox und Lademöglichkeit beim AG nich einen Gedanken an ein E-Auto verschwendet hätte weil....die optionalen Lademöglichkeiten kaum bis gar nicht vorhanden sind. Weil es hier eben nicht okay ist.
 
snowman schrieb:
Okay also in meiner Welt messe ich jemanden an seinem selbst gesteckten Ziel.
Es steht jedem frei, das Ziel gem. den geänderten Umständen anzupassen.
Du tust Kritik aber relativ süffisant als Schwachsinn ab weil Du davon ausgehst, dass der Ausbau in Zukunft schneller voran getrieben wird.

Du kannst das gerne so machen, wenn du das unbedingt willst. Ich sage lediglich, dass das Ziel "1 Millionen öffentliche Ladepunkte bis 2030" Blödsinn ist und dass ich deswegen auch keinen Sinn darin sehe, die Regierung an diesem unsinnigen Ziel zu messen. Wenn wir bis 2030 tatsächlich 1 Million Ladepunkte haben sollten (was ich bezweifle), wären die schlicht kaum ausgelastet und damit ist letztlich auch keinem geholfen.

Irgendjemand muss die Dinger am Ende auch bezahlen - und das sind am Ende die Nutzer. Je schlechter frequentiert die Ladesäulen sind, desto teurer wird man tendenziell den Ladestrom verkaufen müssen, um am Ende trotzdem noch seinen Schnitt zu machen.

Ich gehe unter anderem deshalb davon aus, dass der Ausbau in der Zukunft schneller vorangehen wird, weil das auch in der Vergangenheit schon so war (vgl.: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1229437/umfrage/ladesaeulen-in-deutschland/ ; bitte beachten: 2022 war zum Zeitpunkt, als diese Datei hochgeladen wurde noch nicht zu Ende). Es ist einfach logisch, dass das Wachstum steigt, wenn gleichzeitig auch immer mehr E-Autos auf den Markt kommen und damit auch die Nachfrage nach öffentlichem Ladestrom steigt - genauso wie es in der Vergangenheit auch schon passiert ist. Das ist keine Quantenmechanik oder eine wahnwitzig verwegene Annahme, sondern gesunder Menschenverstand.

Um nochmal auf die 1 Million zurückzukommen: Eine ganz entscheidende Frage wird sein, wie viele davon Schnellladepunkte sind und was 'schnell' überhaupt heißt. Hätten wir, um mal ein Extrembeispiel zu bringen, im Jahr 2030 900.000 Schnellladepunkte mit 150kw+ und 100.000 AC Lader, wäre das schlicht und ergreifend absolut lächerlich. Selbst wenn wir bis dorthin 13 Millionen reine E-Autos auf den Straßen hätten und selbst wenn jedes einzelne dieser Autos einmal pro Woche von 10 auf 80% laden würde und das ausschließlich an den Schnellladern, wären das gerade mal ~14 Ladevorgänge pro Schnellladepunkt (2 Ladevorgänge a 20, 25 Minuten pro Tag!). Sprich: die Dinger würden 97% der Zeit ungenutzt rumstehen. Das wäre schlicht Geldverschwendung par excellence und die Preise müssten vermutlich enorm sein, damit sich die Betreiber die Dinger leisten können.

Viel sinnvoller wäre es, zwischen AC- und DC Ladern zu unterscheiden und für beide separate Ziele aufzustellen, wobei ich hier zusammengenommen nicht mal annähernd den Bedarf für eine Million sehe.


snowman schrieb:
Am Ende ist das aber auch nicht wichtig, denn die Ladeinfrakstruktur ist ja gar nicht so schlecht oder eher "ziemlich gut" weil.....
ja weil es bei Dir ja passt und damit hätten wir ja eine neue Referenz erschaffen :grins:
Jetzt lass Dir gesagt sein, es gibt viele Gegenden, da passt es einfach überhaupt nicht.
Und ja, die zahlreiche Kritik am langsamen Ausbau mag DICH nicht zu treffen aber andere eben schon und scheint im Kern dann schon irgendwo berechtigt.

Sicherlich gibt es auch Ecken, in denen das ganze noch nicht passt, das möchte ich doch gar nicht anzweifeln. "Ziemlich gut" ist eben "ziemlich gut" und nicht perfekt. Es ist ohne Zweifel weiteres Wachstum notwendig, aber das wird auch ganz zwangsläufig passieren. Ich bin kein Fan davon, der Automobilindustrie das Ziel "1 Million Ladepunkte" von den Lippen abzulesen und dann so zu tun, als ob das tatsächlich notwendig wäre. Klar, wäre ich der VDA würde ich auch 1 Million fordern oder 5 Millionen oder 500 Millionen Ladepunkte. Je mehr, desto besser. Aber nochmal: irgendjemand muss das am Ende auch bezahlen.


snowman schrieb:
Klimapolitisch sind wir eigentlich auf gar keinem schlechten Weg aber der Verkehr haut da leider eine fette Kerbe rein was bedeutet, man wird das <selbst gesteckte Ziel> bis 2030 vermutlich nicht erreichen aber ist ja nicht so schlim, weiß ich ja spätestens seit heute.

Nehm Norwegen als Beispiel.
Da wollte der Staat, dass elektrisch gefahren wird und jetzt hören einzelne Hersteller auf, dort Verbrenner zu verkaufen, da der Absatzmarkt schlicht kaum bis nicht vorhanden ist.

Vielleicht aber jetzt unter jeden kritischen Bericht von ADAC & Co. die Fußnote *aber Steffko hat gesagt es ist schon ganz okay :D

Jemand, der ohne eigene Wallbox und Lademöglichkeit beim AG nich einen Gedanken an ein E-Auto verschwendet hätte weil....die optionalen Lademöglichkeiten kaum bis gar nicht vorhanden sind. Weil es hier eben nicht okay ist.

"Leider" sind wir nicht Norwegen. Norwegen z.B. hat keine nennenswerte eigene Automobilindustrie, die haben also nicht Rücksicht darauf zu nehmen, dass diese Unternehmen sich Stück für Stück umstellen müssen. Und wenn man sich da z.B. mal bei Spanien, Italien oder Frankreich umschaut, stehen wir in Sachen Ladeinfrastruktur ziemlich gut da.

Um auf den ADAC zurückzukommen - der sagt sogar nicht nur "ziemlich gut", sondern "gut" ;)

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/ladestationen-europa/
 
Um die Diskussion mal zu beenden.
Es liegt mir fern mit dem Finger auf diese Millionen zu zeigen.
Ob eine Millionen oder 500k.
Solange es in absehbarer Zeit funktioniert.
Hier bei uns zumindest, tut es das bislang nicht.
Wenn dann zwei Personen mit komplett konträren Erfahrungen diskutieren,
ist es schwer einen gemeinsamen Nenner zu finden.
Die Ladeinfrastruktur ist eh nur ein Puzzlestück.
Fahrzeugpreise (2022 im Durchschnitt 50k) und Strompreise sind auch Schlüsselfaktoren.
Befürchte 2023 wird schwierig und hoffe 2024 wird sich der Markt beruhigen, die Strompreise langsam wieder sinken und durch die chinesischen Konkurrenz mal für halbwegs akzeptable Preise sorgen.
Bei Strompreis und Ladenetz hat die Regierung Aktien.
 
Ich weiß es ist bonitätsabhängig, aber weiß jemand mit was für einen Zinssatz momentan bei einem Autokredit rechnen kann?

Hab einen Vergleich gemacht, aber das ist ja alles deutlich höher als bei der Hausbank
 
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