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Der Politikthread

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Im Handwerk macht man die große Kohle doch eh "nebenher". Wenn ich das so im Bekanntenkreis sehe, die leben alle ziemlich gut und kaufen dann auch gern mal aus Langeweile Autos oder gar Häuser.
 
Wieso einen Schritt zurück? Ich kann nur deuten, was du von dir gibst.


Es geht mir keinesfalls darum, den Empfängern ein menschenwürdiges Leben abzusprechen. Natürlich muss es auch mit HartzIV möglich sein, vernünftig seinen Alltag zu bestreiten.

Wie auch immer man jetzt "vernünftig seinen Alltag bestreiten" definieren will.

Man kann sie in völlige Isolation schicken, bis sie es sich wieder erarbeitet haben, es wieder "wert" sind, zu uns zu stoßen. Die Geiferer werden frohlocken.

Oder wenn man damit auch nur ein wenig soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen will (ganz abgesehen von sonstigen Kosten, Bedarf, Steigerungen, etc), sind es halt ein paar Euro mehr im Vergleich zum "Stirbt nicht"-Level.

Und was du jetzt sagt, beißt sich mit deinem vorherigen

HartzIV ist immer noch eine Grundsicherung, welche eben das zum Leben notwendigste (Wohnung und Essen) abdeckt. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Wer mehr möchte, soll eben arbeiten gehen.


Man kann sich schon vorstellen wie jemand, der deinen Ton anschlägt, auf neue Schlagzeilen reagiert, dass der Regelsatz erhöht werden muss oder gar wird.
 
Wieso einen Schritt zurück? Ich kann nur deuten, was du von dir gibst.




Wie auch immer man jetzt "vernünftig seinen Alltag bestreiten" definieren will.

Man kann sie in völlige Isolation schicken, bis sie es sich wieder erarbeitet haben, es wieder "wert" sind, zu uns zu stoßen. Die Geiferer werden frohlocken.

Oder wenn man damit auch nur ein wenig soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen will (ganz abgesehen von sonstigen Kosten, Bedarf, Steigerungen, etc), sind es halt ein paar Euro mehr im Vergleich zum "Stirbt nicht"-Level.

Und was du jetzt sagt, beißt sich mit deinem vorherigen




Man kann sich schon vorstellen wie jemand, der deinen Ton anschlägt, auf neue Schlagzeilen reagiert, dass der Regelsatz erhöht werden muss oder gar wird.

"Jemand wie ich", diese Formulierung sagt bereits eine Menge über Deine Einstellung aus. Weist Du was: Einigen wir uns darauf, dass wir uns nicht einig sind.
 
Was ist schon "einfach"? Man muss halt Prioritäten setzen und/oder sich bewegen bzw. dann mit den jeweilgen Konsequenzen leben.
Das heißt ja auch nicht das man für immer weg ist.
Von nichts kommt eben auch nichts...

Das ist so pauschal sehr einfach in einen Forenbeitrag gefasst. Wenn man Kinder hat, die in die Schule oder den Kindergarten gehen und Freundschaften geschlossen hat, oder Eltern, um die man sich kümmern muss, ist "Man muss halt Prioritäten setzen" - nochmal - sehr einfach gesagt.
 
Das ist so pauschal sehr einfach in einen Forenbeitrag gefasst. Wenn man Kinder hat, die in die Schule oder den Kindergarten gehen und Freundschaften geschlossen hat, oder Eltern, um die man sich kümmern muss, ist "Man muss halt Prioritäten setzen" - nochmal - sehr einfach gesagt.

Wieso? Dann sind halt die Eltern und/oder Kinder eben die Priorität. Ist doch ok.

Wenn ich aber etwas in meinem Leben gelernt habe ist - das es IMMER einen Weg gibt wenn man(n) es wirklich WILL!

Und da hapert es leider bei den meisten. "Komfortzone" und so...
 
Scholz war ja jetzt in Skandinavien.
Mal davon ab, dass man sich schon bei der eklatanten Differenz in Sachen Klimapolitik schon ordentlich schämen muss.

Was ich mich frage ist, wird Putin sein Gas anderweitig los werden ?
Klar, kurzfristig wird da jetzt abgefackelt aber es ist ja nicht nur für uns eine Umstellung sondern auch für Russland.
Putin muss ja klar sein, dass das nicht gerade unter verkaufsfördernde Maßnahme und Kundenbindung zu verbuchen sein wird :D

Wird Russland Abnehmer finden, die die Lücke vollständig füllen werden ?
 
Wieso? Dann sind halt die Eltern und/oder Kinder eben die Priorität. Ist doch ok.

Wenn ich aber etwas in meinem Leben gelernt habe ist - das es IMMER einen Weg gibt wenn man(n) es wirklich WILL!

Und da hapert es leider bei den meisten. "Komfortzone" und so...
schon mal daran gedacht das man zum wollen oft auch Kohle braucht? Immer diese einseitige Betrachtung der Dinge. "Tellerrand" und so.
 
"Jemand wie ich", diese Formulierung sagt bereits eine Menge über Deine Einstellung aus. Weist Du was: Einigen wir uns darauf, dass wir uns nicht einig sind.

1. Steht da "jemand, der deinen Ton anschlägt"
denn 2. musst du dich halt daran messen lassen, was du schreibst. Eben an diesem Ton und der war

HartzIV ist immer noch eine Grundsicherung, welche eben das zum Leben notwendigste (Wohnung und Essen) abdeckt. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Wer mehr möchte, soll eben arbeiten gehen.

3. diese Attitüde hast du dargelegt, auch wenn du dir im späteren Post womöglich ein wenig selbst widersprichst ("vernünftig Alltag bestreiten")
4. weiß ich nicht, was du meinst als "meine Einstellung" herausgelesen zu haben, aber ja, natürlich, agree to disagree
 
schon mal daran gedacht das man zum wollen oft auch Kohle braucht? Immer diese einseitige Betrachtung der Dinge. "Tellerrand" und so.

Und da sind wieder die "Ausreden" und "Selbstrechtfertigungen" warum etwas nicht geht ...

Du musst mir nichts vom "Tellerrand" erzählen...;)

Ich habe meine Firma mit praktisch NULL Startkapital aufgebaut. Der "Preis" dafür war das ich bis 23 zuhause (mietfrei) wohnen musste.
Andernfalls wäre ich mit 19 weggewesen.
War nicht toll - habe es aber überlebt. (bis 21 hatte ich sogar nur mein Ex-Kinderzimmer!)

Man muss halt Prioritäten setzen!
 
Es ist und bleibt aber nicht richtig, von erfolgreichen Unternehmer-Geschichten wie bei dir darauf zu schließen, dass das einfach so ("nur" Prioritäten setzen) auf jede*n anwendbar ist.
Denn das ist Bullshit - und halt der selbe Quatsch, der z.B. in den USA zu deren Pervertierung einer Individualismus-Gesellschaft geführt hat.
Bootstraps-Mythos und so.

Du bist halt einer derjenigen, die zusätzlich zu ihren Prioritäten und Engagement das GLÜCK hatten, dass alles gut ausgegangen ist. Es gibt aber auch etliche Menschen, die alles richtig gemacht hatten, nur scheiß Pech oder andere externe Faktoren, wieso sie halt dann in der Scheiße lagen, aus der man nicht mehr rauskommt.

Und dass du als "Preis" sagst, dass du dafür bis 23 daheim gewohnt hast (was alles andere als lange ist, ganz im Gegenteil), wird jede*r, der*die halt nicht so viel GLück hatte, als absoluten Hohn aufnehmen.
 
Es bleibt imo aber dabei, dass das ein Problem ist, das man sich leisten können muss. Von den Chinesen, die innerhalb von 30 Jahren die Mittelschicht aufgebaut haben leben die meisten heute komplett woanders als während ihrer Geburt/Jugend. Teils 1.000 plus Kilometer von den Verwandten entfernt. In den USA ist es auch relativ üblich, dem Job hinterher zu reisen.

Schön ist das nicht, und wenn man es gesellschaftlich vermeiden kann, dann wird man versuchen, es zu vermeiden. Gerade wenn man Kinder hat. Aber wenn es nicht anders geht, muss man sich unter Umständen entscheiden dorthin zu ziehen, wo man Arbeit findet, oder mit den Konsequenzen leben.
 
Sowas kann Dir aber immer und überall passieren, das ist doch kein Argument. Aber wenn man es nicht versucht, muß man halt zufrieden sein, mit dem, was man ansonsten bekommt.
Klar.

Aber ich hab ein Problem mit der Darstellung, dass man ja selbst schuld ist, wenn man es "nicht geschafft" hat, weil das sei doch kein Problem und jeder kann das erreichen.
Besonders wenn es halt von Menschen, die "es geschafft" haben, so hingestellt wird, als müsste man das nur nachmachen und hätte quasi einen Garanten für Erfolg.
 
Es ist und bleibt aber nicht richtig, von erfolgreichen Unternehmer-Geschichten wie bei dir darauf zu schließen, dass das einfach so ("nur" Prioritäten setzen) auf jede*n anwendbar ist.
Denn das ist Bullshit - und halt der selbe Quatsch, der z.B. in den USA zu deren Pervertierung einer Individualismus-Gesellschaft geführt hat.
Bootstraps-Mythos und so.

Du bist halt einer derjenigen, die zusätzlich zu ihren Prioritäten und Engagement das GLÜCK hatten, dass alles gut ausgegangen ist. Es gibt aber auch etliche Menschen, die alles richtig gemacht hatten, nur scheiß Pech oder andere externe Faktoren, wieso sie halt dann in der Scheiße lagen, aus der man nicht mehr rauskommt.

Und dass du als "Preis" sagst, dass du dafür bis 23 daheim gewohnt hast (was alles andere als lange ist, ganz im Gegenteil), wird jede*r, der*die halt nicht so viel GLück hatte, als absoluten Hohn aufnehmen.

Sorry , aber ich hatte mehr als genug Pech und auch Hindernisse zu überwinden. Und du kennst auch mein damaliges zuhause nicht:ugly:
Vielleicht hatte ich ja auch nur zu hohe Ansprüche mit 21 nicht mehr im Kinderzimmer wohnen zu wollen...:ugly:
Außerdem war ich nicht NUR erfolgreich und es ist auch nicht ALLES gut ausgegangen!
Die BS und Quatsch-Unterstellung kannst du dir also gerne sonstwo hintun!

Ich weiß wovon ich rede!
 
Aber ich hab ein Problem mit der Darstellung, dass man ja selbst schuld ist, wenn man es "nicht geschafft" hat,
Das ist ja auch Unsinn. Aber man ist selbst Schuld, wenn man es gar nicht erst versucht, weil zu unsicher, zu unbequem, zu [insert argument here]. Klar kann es Gründe dafür geben, es nicht zu versuchen, aber dann liegen die Prios halt woanders. Aber es ist müßig, sich dann über seine Situation zu beschweren oder auch neidisch auf Andere zu sein.
 
Sorry , aber ich hatte mehr als genug Pech und auch Hindernisse zu überwinden. Und du kennst auch mein damaliges zuhause nicht:ugly:
Vielleicht hatte ich ja auch nur zu hohe Ansprüche mit 21 nicht mehr im Kinderzimmer wohnen zu wollen...:ugly:
Außerdem war ich nicht NUR erfolgreich und es ist auch nicht ALLES gut ausgegangen!
Die BS und Quatsch-Unterstellung kannst du dir also gerne sonstwo hintun!

Ich weiß wovon ich rede!
Du verstehst es nicht, oder?

Ich will dir DEINEN Erfolg nicht absprechen.
Ich sage nur, dass du nicht von dir auf alle anderen extrapolieren kannst. Im Endeffekt hast du nun mal GLück gehabt - sonst würdest du nicht im selbst erwirtschafteten Frühruhestand auf Mauritius weilen. Das macht deine Anstrengungen für die Arbeit nicht invalide. Aber man muss doch sehen, dass Glück IMMER ein Faktor ist, wenn man sich eine eigene Existenz aufbaut.
Es gibt eben mehr als genug andere, die ähnlich viel richtig gemacht haben und nur durchgängig Pech hatten und alles verloren anstatt viel gewonnen haben.

Mehr nicht, da musst du nicht gleich aggressiv werden... Meine Güte.
 
Klar.

Aber ich hab ein Problem mit der Darstellung, dass man ja selbst schuld ist, wenn man es "nicht geschafft" hat, weil das sei doch kein Problem und jeder kann das erreichen.
Besonders wenn es halt von Menschen, die "es geschafft" haben, so hingestellt wird, als müsste man das nur nachmachen und hätte quasi einen Garanten für Erfolg.

Habe ich NIE so gesagt und auch nicht gemeint!
Fakt ist aber nun mal das der "gemeine Deutsche" gerne alle möglichen Gründe sucht und/oder konstruiert warum etwas nicht geht oder funktioniert.

Jobwechsel - oh da muss ich ja umziehen,länger zur Arbeit fahren,die neue Firma ist auch zu klein oder zu groß und unpersönlich,was weiß ich was ich für neue Kollegen bekommen werde usw.

Fortbildung - oh wann soll ich das denn machen- ich arbeite ja schon so viel, oh das kostet ja Geld und wir können nicht 2 mal im Jahr mehr in Urlaub fahren usw.

Vom Selbständig machen fange ich erst gar nicht an!
 
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