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Das ist in vielen Fällen aber auch leichter gesagt als getan.
Es geht mir keinesfalls darum, den Empfängern ein menschenwürdiges Leben abzusprechen. Natürlich muss es auch mit HartzIV möglich sein, vernünftig seinen Alltag zu bestreiten.
HartzIV ist immer noch eine Grundsicherung, welche eben das zum Leben notwendigste (Wohnung und Essen) abdeckt. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Wer mehr möchte, soll eben arbeiten gehen.
Wieso einen Schritt zurück? Ich kann nur deuten, was du von dir gibst.
Wie auch immer man jetzt "vernünftig seinen Alltag bestreiten" definieren will.
Man kann sie in völlige Isolation schicken, bis sie es sich wieder erarbeitet haben, es wieder "wert" sind, zu uns zu stoßen. Die Geiferer werden frohlocken.
Oder wenn man damit auch nur ein wenig soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen will (ganz abgesehen von sonstigen Kosten, Bedarf, Steigerungen, etc), sind es halt ein paar Euro mehr im Vergleich zum "Stirbt nicht"-Level.
Und was du jetzt sagt, beißt sich mit deinem vorherigen
Man kann sich schon vorstellen wie jemand, der deinen Ton anschlägt, auf neue Schlagzeilen reagiert, dass der Regelsatz erhöht werden muss oder gar wird.
Was ist schon "einfach"? Man muss halt Prioritäten setzen und/oder sich bewegen bzw. dann mit den jeweilgen Konsequenzen leben.
Das heißt ja auch nicht das man für immer weg ist.
Von nichts kommt eben auch nichts...
Das ist so pauschal sehr einfach in einen Forenbeitrag gefasst. Wenn man Kinder hat, die in die Schule oder den Kindergarten gehen und Freundschaften geschlossen hat, oder Eltern, um die man sich kümmern muss, ist "Man muss halt Prioritäten setzen" - nochmal - sehr einfach gesagt.
schon mal daran gedacht das man zum wollen oft auch Kohle braucht? Immer diese einseitige Betrachtung der Dinge. "Tellerrand" und so.Wieso? Dann sind halt die Eltern und/oder Kinder eben die Priorität. Ist doch ok.
Wenn ich aber etwas in meinem Leben gelernt habe ist - das es IMMER einen Weg gibt wenn man(n) es wirklich WILL!
Und da hapert es leider bei den meisten. "Komfortzone" und so...
"Jemand wie ich", diese Formulierung sagt bereits eine Menge über Deine Einstellung aus. Weist Du was: Einigen wir uns darauf, dass wir uns nicht einig sind.
HartzIV ist immer noch eine Grundsicherung, welche eben das zum Leben notwendigste (Wohnung und Essen) abdeckt. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. Wer mehr möchte, soll eben arbeiten gehen.
schon mal daran gedacht das man zum wollen oft auch Kohle braucht? Immer diese einseitige Betrachtung der Dinge. "Tellerrand" und so.
Sowas kann Dir aber immer und überall passieren, das ist doch kein Argument. Aber wenn man es nicht versucht, muß man halt zufrieden sein, mit dem, was man ansonsten bekommt.die alles richtig gemacht hatten, nur scheiß Pech oder andere externe Faktoren, wieso sie halt dann in der Scheiße lagen, aus der man nicht mehr rauskommt.
Klar.Sowas kann Dir aber immer und überall passieren, das ist doch kein Argument. Aber wenn man es nicht versucht, muß man halt zufrieden sein, mit dem, was man ansonsten bekommt.
Es ist und bleibt aber nicht richtig, von erfolgreichen Unternehmer-Geschichten wie bei dir darauf zu schließen, dass das einfach so ("nur" Prioritäten setzen) auf jede*n anwendbar ist.
Denn das ist Bullshit - und halt der selbe Quatsch, der z.B. in den USA zu deren Pervertierung einer Individualismus-Gesellschaft geführt hat.
Bootstraps-Mythos und so.
Du bist halt einer derjenigen, die zusätzlich zu ihren Prioritäten und Engagement das GLÜCK hatten, dass alles gut ausgegangen ist. Es gibt aber auch etliche Menschen, die alles richtig gemacht hatten, nur scheiß Pech oder andere externe Faktoren, wieso sie halt dann in der Scheiße lagen, aus der man nicht mehr rauskommt.
Und dass du als "Preis" sagst, dass du dafür bis 23 daheim gewohnt hast (was alles andere als lange ist, ganz im Gegenteil), wird jede*r, der*die halt nicht so viel GLück hatte, als absoluten Hohn aufnehmen.


Das ist ja auch Unsinn. Aber man ist selbst Schuld, wenn man es gar nicht erst versucht, weil zu unsicher, zu unbequem, zu [insert argument here]. Klar kann es Gründe dafür geben, es nicht zu versuchen, aber dann liegen die Prios halt woanders. Aber es ist müßig, sich dann über seine Situation zu beschweren oder auch neidisch auf Andere zu sein.Aber ich hab ein Problem mit der Darstellung, dass man ja selbst schuld ist, wenn man es "nicht geschafft" hat,
Du verstehst es nicht, oder?Sorry , aber ich hatte mehr als genug Pech und auch Hindernisse zu überwinden. Und du kennst auch mein damaliges zuhause nicht
Vielleicht hatte ich ja auch nur zu hohe Ansprüche mit 21 nicht mehr im Kinderzimmer wohnen zu wollen...
Außerdem war ich nicht NUR erfolgreich und es ist auch nicht ALLES gut ausgegangen!
Die BS und Quatsch-Unterstellung kannst du dir also gerne sonstwo hintun!
Ich weiß wovon ich rede!
Klar.
Aber ich hab ein Problem mit der Darstellung, dass man ja selbst schuld ist, wenn man es "nicht geschafft" hat, weil das sei doch kein Problem und jeder kann das erreichen.
Besonders wenn es halt von Menschen, die "es geschafft" haben, so hingestellt wird, als müsste man das nur nachmachen und hätte quasi einen Garanten für Erfolg.
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