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Gaming und der Nachwuchs. (Erfahrende Eltern gesucht)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was ist denn mit der Zeit zwischen 20 und 22 Uhr? 2 Stunden sind doch ausreichend?

Ja, solange meine Frau auch im Wohnzimmer ist, sind wir ja auch zusammen und unterhalten uns, während ich zocke. Daher sind Kopfhörer in der Zeit tabu (was ich auch nicht wollte). Dank guter 5.1-Anlage aber auch alles andere als schlimm.
Sie hat neulich auf dem Smartphone Human Resource Machine gespielt, oder sie liest oder schaut mir zu.
Naja halb 8 schläft erst das Kind. Wenns gut läuft. Manchmal auch erst gegen 20 Uhr. Und dann will die Frau ja und ich auch, bissl Zeit für uns... nicht immer aber wenn ist es dann auch 21 Uhr. Sie kann zocken gar nichts abgewinnen und schaut dann auch nicht zu was ich ok finde... dann bleibt Abend wenn überhaupt nur Ca eine Stunde. Vlt bissl mehr wenn ich bis halb 11 mache. Aber oft genug bin ich auch einfach ko und hab keinen Bock mehr. Bin ja quasi 15 bis 16 Stunden "beschäftigt" bis ich zocken könnte...

Ja, solange meine Frau auch im Wohnzimmer ist, sind wir ja auch zusammen und unterhalten uns, während ich zocke. Daher sind Kopfhörer in der Zeit tabu (was ich auch nicht wollte). Dank guter 5.1-Anlage aber auch alles andere als schlimm.
Sie hat neulich auf dem Smartphone Human Resource Machine gespielt, oder sie liest oder schaut mir zu.
Nebenher quatschen fällt bei mir aus. Ich will dann echt meine Ruhe haben und runter komm. Daher fällt das aus mit der Frau reden. Daher machen wir sowas vorher. So doof es klingt aber das ist dann die einzige Zeit die ich auch mal nur für mich hab
 
Naja halb 8 schläft erst das Kind. Wenns gut läuft. Manchmal auch erst gegen 20 Uhr. Und dann will die Frau ja und ich auch, bissl Zeit für uns... nicht immer aber wenn ist es dann auch 21 Uhr. Sie kann zocken gar nichts abgewinnen und schaut dann auch nicht zu was ich ok finde... dann bleibt Abend wenn überhaupt nur Ca eine Stunde. Vlt bissl mehr wenn ich bis halb 11 mache. Aber oft genug bin ich auch einfach ko und hab keinen Bock mehr. Bin ja quasi 15 bis 16 Stunden "beschäftigt" bis ich zocken könnte...
Dann halt nur jeden zweiten Tag. Oder jeden dritten. Dreimal pro Woche eine oder zwei Stunden zu zocken ist mehr als nix.

Oder ihr vereinbart am Wochenende auch einen Ausschlaftag für je ein Elternteil. Dann hat jeder von euch pro Woche einen Abend nur für sich und kanns auch mal bis nachts übertreiben

Aber das ist das, was ich meinte. Zocken ist halt mit Kindern kein Zeitvertreib mehr, sondern eine Aktivität, für die man sich Zeit schaffen muss.
Und wenn die Überwindung, die Zeit zu schaffen zu groß ist, hat zocken eben nicht die Priorität, die es braucht. Ist ja auch nicht schlimm.
 
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Dann halt nur jeden zweiten Tag. Oder jeden dritten. Dreimal pro Woche eine oder zwei Stunden zu zocken ist mehr als nix.

Oder ihr vereinbart am Wochenende auch einen Ausschlaftag für je ein Elternteil. Dann hat jeder von euch pro Woche einen Abend nur für sich und kanns auch mal bis nachts übertreiben

Aber das ist das, was ich meinte. Zocken ist halt mit Kindern kein Zeitvertreib mehr, sondern eine Aktivität, für die man sich Zeit schaffen muss.
Und wenn die Überwindung, die Zeit zu schaffen zu groß ist, hat zocken eben nicht die Priorität, die es braucht. Ist ja auch nicht schlimm.
Alles richtig. Sie ist da schon gnädig und lässt mich am Freitag und Samstag zocken bzw am nächsten Tag ausschlafen obwohl es für sie ja auch schwierig ist früh alleine mit der kleinen. Das passt schon.

Und das was du vorhin mit YT meintest... hab Ca 108 Abos die sich mit Wrestling, Gaming und Filmen beschäftigen. Die verfolge ich natürlich auch regelmäßig. Frisst halt Abend auch Zeit. Da liege ich manchmal abends und denke: "so nun noch sein YT Video und dann zocken" und zack bist du in diesem Loop von Videos deiner Abos die dir vorgeschlagen werden. Uns zack ist es 23 Uhr und ich denke mir naja nun muss ich auch nicht mehr zocken. Klingt etwas blöde aber zocken lohnt sich bei mir richtig erst ab Ca 1.5 Stunden reine Spielzeit. Für 30 Minuten oder so mache ich das nicht an. Das wie nur eine Woche Urlaub. Reicht auch nicht um sich vollkommen zu entspannen. Zocke aktuell zb Huntdown oder Natsuki Chronicle die ich abends mal einfach zocken kann und das Gefühl hab Progress zu machen. Für große Spiele wie Horizon fehlt mir da einfach die Zeit. Ich bin froh dass ich damals in der Studienzeit Witcher 3 gezockt hab und in 8 Wochen 300+ Stunden darin verballern konnte. Das fehlt mir heute einfach
 
Ja das meinte ich auch in einem ersten Beitrag hier, dass man sich selbst einfach mal fragen sollte, ob Zocken eben wirklich diese Prio im Leben hat. Ich hör immer so häufig "ich kann nicht, würde aber gern". Wenn man wirklich will, dann geht das auch.

Ich erwarte nicht von meiner Frau, dass sie Zocken toll findet. Ich habe Glück, dass sie selbst auch was damit anfangen kann. Aber selbst wenn sie nix damit anfangen könnte, würde ich erwarten, dass sie meine Obsession versteht und mir da nicht einen Riegel vorschiebt, nur weil sie jeden Abend noch ne Stunde mit mir quatschen will. Quatschen können wir Nachmittags wenn sie von Arbeit kommt. Es dreht sich doch auch tagsüber nicht alles zu 100% ums Kind.

Solche Begriffe wie "sie ist schon so gnädig"...sry das finde ich schlimm...Es sollte nicht von ihrer Gnade abhängen, ob man Zocken kann, oder nicht. Natürlich muss man Kompromisse eingehen und wenn ich denen einen Tag ausschlafen kann, dann kann sie das am nächsten Tag auch, aber das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Mir reichen halt 1,5 bis 2 Stunden völlig aus. Ist natürlich auch weit weg von den teils 8+ Stunden pro Tag, noch vor dem Kind. Aber man nimmt was man kriegen kann ^^ ich hatte teils Wochen, da hab ich gar nicht gezockt, weil Minis für Warhammer basteln und bemalen wichtiger war. Aber das war ja nur ein anderes Hobby, womit meine Frau wirlich kaum was anfangen konnte und den ganzen Schmutz vom Plastik und so noch richtig nervig fand. Dennoch hat sie mir immer wieder neue Figuren gekauft :ugly:

Mein Fokus hat sich aber auch etwas verschoben. Sowas wie Hunt würd ich nie spielen, auch wenn es mir sicherlich Spaß machen würde. Einfach weil es ein MP Game ist und dafür fehlt mir tatsächlich auch die Zeit. Oder CoD, da wird der SP gespielt und fertig. Wo ich "früher" noch viele MMO's gespielt hab, oder MP-Games sind es heute mehr SP-Games. Star Citizen ist da eine Ausnahme, aber das gute daran ist, dass ich einer Orga bin, wo man sich zeitlich sehr gut absprechen kann und das in meinen eigenen "Plan" sehr gut passt. Dort sind halt alle Mitglieder in einem ähnlichen Alter und auch in ähnlichen Lebensverhältnissen.
Aber so kann man auch mal ne Stunde Horizon zocken und morgen gehts halt weiter. 1-2 Story Quests, mehr brauchts nicht. 100% Abschluss, wirds dann meist zwar nicht, aber den Großteil hat man dennoch gesehen und man hat viel länger was davon ^^

Hab jetzt erst Final Fantasy 10 abgeschlossen und bin schon wieder fast 10 Stunden in FF12. Dem Steam Deck sei dank ist man da ja auch richtig schnell wieder im Spiel und muss nicht erst booten. Man kann auch zocken, während das Kind im Garten spielt, oder während er abends noch 1-2 Folgen seiner Serien schaut. Den Kauf bereue ich nicht ^^
 
Disclaimer vorneweg: Bitte jetzt folgendes nicht falsch verstehen, es könnte durchaus etwas harsch rüberkommen, ist aber meine Erfahrung diesbezüglich:

Wenn sich jemand schon in einer Beziehung derart einschränkt, was sein Hobby angeht, dann wird das mit Kind sehr warscheinlich kaum noch was werden mit entsprechendem Hobby. Die Frage ist halt auch, warum schränkst du dich so sehr ein, dass du sogar deinen PC abgegeben hast? Mag sie es nicht, wenn du zockst, während sie dabei ist? Macht ihr einfach lieber andere Sachen gemeinsam, sodass du einfach weniger Zeit hast, oder gibt es andere Gründe dafür? Natürlich möchte ich nicht, dass du hier jetzt die Gründe aufzählst, geht ja auch niemanden was an. Ich möchte einfach nur, dass man mal selbst reflektiert, warum es diesen Einschnitt im Hobby überhaupt gibt.

Für mich persönlich war die Beziehung nie ein Grund mein Hobby irgendwie einzuschränken. Natürlich unternimmt man zu zweit auch mal andere Dinge und der Partner nimmt Zeit in Anspruch, die ich allein noch hauptsächlich mit Zocken verbracht hätte. Aber das Hobby hatte immer einen hohen Stellenwert. Aber auch ohne Partnerin ist ja die Zeit welche man in ein Hobby steckt nie immer gleich und schwankt.
Sie hat meine Hobby auch immer akzeptiert und unterstützt (nicht, dass es nicht dennoch zu Reibereien deswegen gekommen ist, zB als ich noch aktiv WoW gezockt habe). Genauso wie sie akzeptiert, dass ich regelmäsig zum Sport gehe, was ja auch viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber wir unterstützen uns da gegenseitig und egal, was sie machen möchte unterstütze ich sie dabei ja ebenfalls.

Jetzt mit Kind hat sich allerdings dann die Zeit auch etwas geändert. Tagsüber zocken fällt deutlich seltener aus, was ja auch nur normal ist. Man verbringt halt mehr Zeit mit dem Zwerg und das ist einfach wichtiger finde ich. Genauso wichtig finde ich aber auch, dass man sich dann dennoch den Freiraum schafft um seinem Hobby nachzugehen.
Dafür muss man sich aber organisieren und hier habe ich die Erfahrung, dass viele dies nicht können, oder einfach nicht wollen, weil das Hobby "Zocken" dann doch nicht den hohen Stellenwert hat, wie man vlt. anfangs dachte.

Bei uns läuft das so: wir haben von Anfang an eine Schlafroutine eingeführt. Spätestens 20 Uhr liegt das Kind im Bett. Wir wechseln uns dabei auch ab, damit nicht immer nur einer diese Aufgabe übernehmen muss (generell wechseln wir uns mit Vielem ab). Also einer bringt ihn ins Bett, der andere hat "Freizeit" und am nächsten Tag wird getauscht. Gibt natürlich auch mal Tage, an denen sich das Kind wünscht nochmal von Mama/Papa ins Bett gebracht zu werden, oder es gibt auch mal Tage, da geht er bisschen später ins Bett, aber größtenteils halten wir uns da an diese Zeiten, weil uns diese 2 Stunden Abends, bis wir selbst ins Bett gehen, einfach wichtig sind und wir auch der Meinung sind, dass Kinder eine Struktur brauchen. Also hab ich abends dann in der Regel 2 Stunden für meine Hobbys, jeden 2. Tag ja sogar länger, weil ich ihn nicht ins Bett bringen muss.

Als er noch ein kleines Baby war, hab ich tagsüber noch viel gezockt, meistens mit ihm auf der Brust, wie ja auch schon andere hier schrieben. Später ging/geht das auch noch, man wählt dann halt Spiele, bei welchen das Kind auch mal zuschauen kann. Ni No Kuni z.B., aber auch viele andere, gerade Switch Spiele gehen da gut und man muss ja nicht den ganzen Nachmittag damit verbringen, dass das Kind auf den TV starrt und generell beschäftige ich mich halt tagsüber mehr mit ihm. Aber auch jetzt, dank Steam Deck, kann ich zwischendurch mal ne Runde zocken, wenn er sich lieber alleine mit seinem Lego beschäftigen will und die Zeit, welche er lieber allein für sich spielt wird ja nicht weniger (er ist jetzt 6 und kommt bald in die Schule). Selbst spielt er ja auch schon gern Mario Kart, oder ein Paw Patrol Spiel auf der Switch, dass super funktioniert, wenn die Kids noch nicht lesen können, da alle Funktionen genau erklärt werden und jeder Text vorgelesen wird.

Was beobachte ich nun bei anderen Eltern: keinerlei Struktur. Das heißt, die Kinder gehen ins Bett wie sie möchten, meist nicht vor 22 Uhr und dann haben die Eltern auch keine Lust mehr und versumpfen lieber auf dem Sofa oder pennen direkt auf selbigem ein. Am Wochenende wird auch immer auf 5 verschiedenen Hochzeiten getanzt, die Kinder überall mit hingezerrt, scheiß egal, ob am nächsten Tag wieder in der Früh der Kindergarten ansteht. Da gehts halt schonmal bis nachts um 1 mit Blagen zu irgendeinem Saufgelage. Tagsüber mal bissl zocken geht auch nicht, weil die Kinder keinen Mittagsschlaf mehr machen, oder weil sie stundenlang vor der Glotze geparkt werden, damit Mama ein Nachmittagsschläfchen halten kann. Logisch, dass ich nicht zocken kann, wenn die einzige Konsole an diesem TV hängt. Meist hört man dann von den Kerlen "wie schaffst du das nur noch so viel zu zocken. Ich würde das auch gern, aber das geht einfach nicht." Meist auch noch in Verbindung mit Gejammere, dass die Kinder ja total überdreht, jammrig und unausgeglichen sind. Allerdings muss man dazu sagen, dass bei diesen Pärchen schon immer das Saufen und Partymachen weit, weit wichtiger war als Zocken. Daher nur logisch, dass dieses "Hobby", wenn man bei denen überhaupt davon sprechen kann, als erstes unter die Räder kommt.

Andere ziehen sich dann eben auf Mobilspiele zurück, die man zB auch während der Arbeit auf dem Handy zocken kann. Der PC wird ausgelassen, weil zu umständlich, zu zeitintensiv, oder what ever. Da wird das Zocken am PC auch nicht als "Entspannung" sondern als Aufgabe gesehen und da hat man nach Arbeit und Familie keinen Bock mehr drauf.

Für mich ist Zocken allerdings Entspannung. Ich brauch das und freu mich schon drauf, wenn ich mit meinem Sohn gemeinsam neue Spiele erleben kann, wir evtl. sogar im Coop miteinander spielen, oder gegenseitig versuchen unsere Highscores zu überbieten.

Danke auch für deine Meinung. Du hast jedoch was falsch verstanden. Meine Frau schränkt mich hinsichtlich meiner Hobbys überhaupt nicht ein und auch nicht umgekehrt. Das Spielen ist durch die Schichtdienste und den Job allgemein was auf der Strecke geblieben. Ich bin z.B so gepolt, dass ich vor einem Nachtdienst nicht abschalten kann und einfach noch was zocke. Ich weiß halt, dass ich in drei Stunden aufbrechen muss und kann mich deshalb nicht fallen lassen und mich dem Hobby quasi hingeben. Also lass ich das Zocken an dem Tag halt bleiben. Hab dann irgendwann festgestellt, dass ich den PC als Plattform nicht mehr attraktiv finde (war jahrelang PC-Only-Spieler). Wollte nach Feierabend einfach gemütlich zocken ohne am Schreibtisch zu sitzen, was ich im Job auch häufig tun muss. Mittlerweile habe ich nen guten OLED Fernseher und die aktuellen gängigen Konsolen und selbst das ich durchaus zu viel. Meine Series X würde alleine auch reichen um mich vollends zu beschäftigen. Dazu kommt halt noch, dass mich selten Spiele noch bei der Stange halten. Das meiste Zeug im Gamepass fesselt mich nicht auf Dauer und es sind eher die Ausnahmetitel, die mich beeindrucken. Zuletzt Eldenring. Ein Spiel muss bereits am Anfang ein Fünkchen in mir wecken, ansonsten wirds schwer. :D

Es liegt also eher an meinem eigenen Konsumverhalten, dass sich alles was reduziert hat. Trotzdem möchte ich natürlich das Hobby, in meinem Rahmen, weiter ausleben und bin für eure o.g. Tipps sehr dankbar. :)
 
Ja das meinte ich auch in einem ersten Beitrag hier, dass man sich selbst einfach mal fragen sollte, ob Zocken eben wirklich diese Prio im Leben hat. Ich hör immer so häufig "ich kann nicht, würde aber gern". Wenn man wirklich will, dann geht das auch.

Ich erwarte nicht von meiner Frau, dass sie Zocken toll findet. Ich habe Glück, dass sie selbst auch was damit anfangen kann. Aber selbst wenn sie nix damit anfangen könnte, würde ich erwarten, dass sie meine Obsession versteht und mir da nicht einen Riegel vorschiebt, nur weil sie jeden Abend noch ne Stunde mit mir quatschen will. Quatschen können wir Nachmittags wenn sie von Arbeit kommt. Es dreht sich doch auch tagsüber nicht alles zu 100% ums Kind.

Solche Begriffe wie "sie ist schon so gnädig"...sry das finde ich schlimm...Es sollte nicht von ihrer Gnade abhängen, ob man Zocken kann, oder nicht. Natürlich muss man Kompromisse eingehen und wenn ich denen einen Tag ausschlafen kann, dann kann sie das am nächsten Tag auch, aber das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Mir reichen halt 1,5 bis 2 Stunden völlig aus. Ist natürlich auch weit weg von den teils 8+ Stunden pro Tag, noch vor dem Kind. Aber man nimmt was man kriegen kann ^^ ich hatte teils Wochen, da hab ich gar nicht gezockt, weil Minis für Warhammer basteln und bemalen wichtiger war. Aber das war ja nur ein anderes Hobby, womit meine Frau wirlich kaum was anfangen konnte und den ganzen Schmutz vom Plastik und so noch richtig nervig fand. Dennoch hat sie mir immer wieder neue Figuren gekauft :ugly:

Mein Fokus hat sich aber auch etwas verschoben. Sowas wie Hunt würd ich nie spielen, auch wenn es mir sicherlich Spaß machen würde. Einfach weil es ein MP Game ist und dafür fehlt mir tatsächlich auch die Zeit. Oder CoD, da wird der SP gespielt und fertig. Wo ich "früher" noch viele MMO's gespielt hab, oder MP-Games sind es heute mehr SP-Games. Star Citizen ist da eine Ausnahme, aber das gute daran ist, dass ich einer Orga bin, wo man sich zeitlich sehr gut absprechen kann und das in meinen eigenen "Plan" sehr gut passt. Dort sind halt alle Mitglieder in einem ähnlichen Alter und auch in ähnlichen Lebensverhältnissen.
Aber so kann man auch mal ne Stunde Horizon zocken und morgen gehts halt weiter. 1-2 Story Quests, mehr brauchts nicht. 100% Abschluss, wirds dann meist zwar nicht, aber den Großteil hat man dennoch gesehen und man hat viel länger was davon ^^

Hab jetzt erst Final Fantasy 10 abgeschlossen und bin schon wieder fast 10 Stunden in FF12. Dem Steam Deck sei dank ist man da ja auch richtig schnell wieder im Spiel und muss nicht erst booten. Man kann auch zocken, während das Kind im Garten spielt, oder während er abends noch 1-2 Folgen seiner Serien schaut. Den Kauf bereue ich nicht ^^
Naja Priorität... zocken ist immer noch meine größte Leidenschaft und Hobby aber durch Familie steht das nun mal hinten an. Ich zocke schon wenn es sich ergibt aber Zeit mit Kind geht halt vor. Das alles.

Übrigens verwechselst du vlt Huntdown mit Hunt: Showdown? Weil du von MP Game geredet hast.

FF 10 ist auch so ein gutes Beispiel. Das letzte große FF was mir noch fehlt zum durch zocken. Aber dafür brauchst halt Zeit. Jeden Abend mal ne Stunde ist es da einfach nicht für mich. Wenn will ich da 3 bis 4 Stunden versinken. Dann macht sowas erst Spaß für mich
 
Bei FF 10 ist 'ne Stunde auch schwierig.
Ab und an kannste dann paar Cutszenes gucken, machst 5 Kämpfe und das war es dann schon für den Abend. Gerade am Anfang
Oder jenachdem wo du bist, kann es bei 1Std auch mal etwas knapp werden mit dem Speichern.
 
Danke auch für deine Meinung. Du hast jedoch was falsch verstanden. Meine Frau schränkt mich hinsichtlich meiner Hobbys überhaupt nicht ein und auch nicht umgekehrt. Das Spielen ist durch die Schichtdienste und den Job allgemein was auf der Strecke geblieben. Ich bin z.B so gepolt, dass ich vor einem Nachtdienst nicht abschalten kann und einfach noch was zocke. Ich weiß halt, dass ich in drei Stunden aufbrechen muss und kann mich deshalb nicht fallen lassen und mich dem Hobby quasi hingeben. Also lass ich das Zocken an dem Tag halt bleiben. Hab dann irgendwann festgestellt, dass ich den PC als Plattform nicht mehr attraktiv finde (war jahrelang PC-Only-Spieler). Wollte nach Feierabend einfach gemütlich zocken ohne am Schreibtisch zu sitzen, was ich im Job auch häufig tun muss. Mittlerweile habe ich nen guten OLED Fernseher und die aktuellen gängigen Konsolen und selbst das ich durchaus zu viel. Meine Series X würde alleine auch reichen um mich vollends zu beschäftigen. Dazu kommt halt noch, dass mich selten Spiele noch bei der Stange halten. Das meiste Zeug im Gamepass fesselt mich nicht auf Dauer und es sind eher die Ausnahmetitel, die mich beeindrucken. Zuletzt Eldenring. Ein Spiel muss bereits am Anfang ein Fünkchen in mir wecken, ansonsten wirds schwer. :D

Es liegt also eher an meinem eigenen Konsumverhalten, dass sich alles was reduziert hat. Trotzdem möchte ich natürlich das Hobby, in meinem Rahmen, weiter ausleben und bin für eure o.g. Tipps sehr dankbar. :)

Ich hab das nicht falsch verstanden. Ich habe halt nur von meinen Erfahrungen berichtet. Ich habe ja auch geschrieben, dass ich ja nicht weis wie es bei dir letztendlich ist. Die mögliche Einschränkung durch die Partnerin ("du zockst zuviel, verbring gefälligst mehr mit mir") war ja nur ein Beispiel unter vielen. Deswegen sage ich ja auch, dass es viele Gründe gibt, warum man das Hobby einschränkt, aber ich halt der Meinung bin, dass man sich dann eben fragen muss, ob das Hobby den Stellenwert hat, den man ihm hier Zuspricht. Wenn man sagen kann, ja so krass wichtig ist mir das nicht, dann ist das ja auch ok.
Wenn ich immer nur zocken würde, wenn ich mal 3-4 Stunden am Stück Zeit hätte, dann würde ich wohl gar nicht mehr zocken, weil dies eben auch für mich mit Familie und Job schlicht nicht möglich ist, außer ich habe Spätdienst und das Kind ist im Kindergarten. Übrigens hab ich auch lange meinen PC an meinem TV benutzt und so Kingdome Come gezockt. Der PC war da hinter dem TV an die Wand gehängt. Lief super, aber ich wollte dann lieber einen 21:9 Monitor und bin dann in der neuen Wohnung wieder in ein Arbeitszimmer gezogen. War die bessere Entscheidung, als ihn weiter am TV zu lassen (auch wenn der neue OLED geil als Monitor wäre ^^)


Naja Priorität... zocken ist immer noch meine größte Leidenschaft und Hobby aber durch Familie steht das nun mal hinten an. Ich zocke schon wenn es sich ergibt aber Zeit mit Kind geht halt vor. Das alles.

Priorität steht ja nicht dafür, dass Zocken an oberster Stelle steht. Sagen wir einfach, welchen Stellenwert nimmt Gaming in deinem Leben ein. Meine Familie, meine Frau, mein Kind, mein Hund, selbst mein Job haben eine höhere Priorität als Zocken. Aber deswegen hat Gaming dennoch einen so hohen Stellenwert für mich, dass ich schon versuche mein Leben so zu organisieren, das ich dieses Hobby ausreichend genießen kann. Deswegen würde ich niemals mein Kind vernachlässigen, nur um noch ne Stunde länger zocken zu können. Oder mit dem Hund nicht Gassi gehen, weil ich grad an der Playsi hänge. Aber meine 2 Stunden abends sind mir heilig und das weis auch meine Frau. Sie weis aber auch, dass ich dennoch viel Zeit mit ihr verbringe und nicht jeden Abend im Arbeitszimmer vor dem PC sitze, es gibt ja noch die PS5 im Wohnzimmer, oder die Switch, oder.... ^^

Übrigens verwechselst du vlt Huntdown mit Hunt: Showdown? Weil du von MP Game geredet hast.

Ja, mein Fehler, sorry :hammer:

FF 10 ist auch so ein gutes Beispiel. Das letzte große FF was mir noch fehlt zum durch zocken. Aber dafür brauchst halt Zeit. Jeden Abend mal ne Stunde ist es da einfach nicht für mich. Wenn will ich da 3 bis 4 Stunden versinken. Dann macht sowas erst Spaß für mich

Wie gesagt, wenn ich nur zocken würde, wenn ich 3-4 Stunden Zeit hätte wärs das auch für mich mit dem Hobby. Zum Glück kann ich ein Spiel auch in wesentlich kleineren Portionen genießen und kann auch sofort abschalten und bin direkt drin. Das geht bei mir zum Glück schnell. Ich spiele auch meist mehrere Spiele parallel, also nicht gleichzeitig, aber in meiner PS5 ist grad Sekiro angesagt (Durchgang nummer drölf, oder so) am PC Star Citizen und auf dem Steam Deck Final Fantasy 12. Ist auch nicht unüblich, dass ich auf einer Plattform zwischen mehreren Spielen switche.

Bei FF 10 ist 'ne Stunde auch schwierig.
Ab und an kannste dann paar Cutszenes gucken, machst 5 Kämpfe und das war es dann schon für den Abend. Gerade am Anfang
Oder jenachdem wo du bist, kann es bei 1Std auch mal etwas knapp werden mit dem Speichern.

Ich sag nur STEAM DECK :lol:
Da zockste ne Runde und während du am PC speichern musst, den PC runterfahren usw. dann drückst du auf dem Steam Deck nur die On/Off-Taste und das SD geht in den Sleep Modus und drückst du nochmal bist direkt wieder im Spiel und kannst direkt weiterspielen. Genauso wie auf der Switch. Bist grad mitten im Bossfight und das Kind schreit plötzlich? Kein Problem, Sleep Modus an und wenn das mit dem Kind geregelt ist, gehts direkt weiter, oder am nächsten Tag dann, wenn man dann doch im Bett von dem kleinen Scheißer eingeschlafen ist, weil man sich doch nochmal schnell zum Kuscheln dazugelegt hat ^^
 
Eben. Ist ja generell bei RPGs so. Da will ich bissl Fortschritt am Abend. Stunde zocken bringt da nichts
Dann musst du wohl entweder spiele spielen, bei denen kleinere Sessions ausreichen oder dich drauf einlassen, nur mal ne Stunde zu zocken.
Sonst wird das auf absehbare Zeit nix mit dem Hobby.

Ich hab grade Cyberpunk mit im Schnitt einstündigen Sessions durch. Hat auch Spaß gemacht.
 
Ich hab grade Cyberpunk mit im Schnitt einstündigen Sessions durch. Hat auch Spaß gemacht.

Sowas klappt sogar mit "großen" Spielen, also Open World Titeln, besser als mit anderen. Da kann man immer mal ne kurze Session einbauen... dann klappert man eben mal schnell ein paar Fragezeichen oder ähnliches ab. So spiel ich z.B. AC:Valhalla... hier und da mal 30 Minuten, und wenn die Zeit ist dann gehts an Story-Sachen.

Einen Story-Titel wie z.B. Plague Tale könnte ich mir so allerdings eher schlecht vorstellen.
 
Sowas klappt sogar mit "großen" Spielen, also Open World Titeln, besser als mit anderen. Da kann man immer mal ne kurze Session einbauen... dann klappert man eben mal schnell ein paar Fragezeichen oder ähnliches ab. So spiel ich z.B. AC:Valhalla... hier und da mal 30 Minuten, und wenn die Zeit ist dann gehts an Story-Sachen.

Einen Story-Titel wie z.B. Plague Tale könnte ich mir so allerdings eher schlecht vorstellen.
Doch, das geht auch.
Quelle: Ich :D
ich spiel hauptsächlich lineare Storytitel. Da kann man auch mal mit ner einstündigen Session zufrieden schlafen gehen. ich hab in den letzten Jahren auch sehr story-intensive Spiele so gezockt und Spaß gehabt.
Vor allem wenn die Alternative ist, gar nicht zu zocken oder vllt einmal in der Woche.

klar, die meisten Spiele machen mehr Spaß, wenn man länger Zeit hat. aber da kommen wir wieder dazu, was hier viele sagen: mit Kindern ist die Zeit knapper, ein Großteil des Tages kann einfach nicht mit Spielen verbracht werden und man muss aktiv Platz schaffen und seine Gaming-Angwohnheiten verändern.
Kinder ändern alles, auch die Me-Time.
 
Doch, das geht auch.

Natürlich geht das... hab ich auch schon gemacht. Aber da geht (für mich) eben viel Atmosphäre verloren.

In stressigen Zeiten in denen ich wenig Zeit hab geh ich deshalb oft eher Titel an die gut in meinen Zeitrahmen passen. Das ist der Grund weshalb ich tw. mal 3-4 Titel mehr oder weniger gleichzeitig spiele. Je nach Zeitangebot (und Lust und Laune) gehts entweder in dem einen oder dem anderen Titel weiter.

Aber klar... mit Kindern schauts da nochmal anders aus... da kann ich so nicht wirklich mitreden! :D
 
Dann musst du wohl entweder spiele spielen, bei denen kleinere Sessions ausreichen oder dich drauf einlassen, nur mal ne Stunde zu zocken.
Sonst wird das auf absehbare Zeit nix mit dem Hobby.

Ich hab grade Cyberpunk mit im Schnitt einstündigen Sessions durch. Hat auch Spaß gemacht.
Mache ich ja auch. Das passt schon so. Schwer zu erklären aber für mich hat das genießen eines Spieles auch was mit der Zeit zu tun die ich damit verbringen kann. Spiele ich zb. FF10 und hab nur eine Stunde in der ich gerade mal ein Dungeon halb schaffen kann dann macht mir das einfach weniger Spaß. Daher hab ich lieber bei solchen großen Spielen mehr Zeit. Da ist dann der Freitag oder Samstag da. Unter der Woche beschäftigte ich mich mit Spielen wie Huntdown oder Crash bei denen ich auch nach einer Stunde einen Progress habe. Heißt ja nicht das ich kein Spaß am zocken generell mehr habe, ich suche mir halt dann Spiele die ins jeweilige Zeitmanagement passen
 
Naja, was Stress ist, empfindet ja jeder anders.

Eine Beziehung zu führen kostet nunmal Energie. Dafür bekommt man ja auch was wieder. Ein Kind groß zu ziehen kostet ebenfalls Energie. Auch hier, finde ich jedenfalls, bekommt man einiges wieder. Aber wie schon gesagt empfindet das jeder anders.

Klar ist es manchmal stressig und es gab abende, da hatte ich auch gar keine Lust mehr zu zocken, weil ich einfach zu fertig war. immerhin arbeiten wir auch beide Vollzeit und haben neben dem Kind noch einen Hund und diverse Reptilien, die ja auch noch alle Aufmerksamkeit einfordern.
Aber dafür sind meine Frau und ich auch ein Team. Alleine würde das keiner von uns mit einem Kind durchstehen. Gemeinsam klappt das aber super, auch weil wir uns da reinteilen, keiner mehr macht als der andere und wir uns gegenseitig auch mal zwischendurch Freizeit schaffen.

Klare Regeln für das Kind, wie zB ein striktes Einhalten der Schlafenszeit sorgen aber zumindest bei uns für relativ viel Entspannung. Aber die meisten Eltern sind ja eher für einen laschen Erziehungsstil und wundern sich dann, dass sie von den eigenen Kindern an der Nase herumgeführt werden.

Alles prima. :)

Andererseits finde ich, sollte man aber auch andere Lebensmodelle respektieren.
Meine Replik war vor allem auch dem Eingangsstatement gewidmet, wo Lebensmodelle ohne Partner abwertend hingestellt wurden.
 
Also als bspw Elden Ring raus kam hab ich mit meiner Partnerin ausgemacht, wenn unsre kleine pennt gerne noch n bisschen zusammen Zeit auf der Couch verbringen (vorher schon schauen, dass nicht noch zig Hausarbeit erledigt werden muss) und hab mich dann so zwischen 10 und 11 verabschiedet. Wenn man jobtechnisch nicht schon geschlaucht ist bis zum Anschlag hat man da noch genug Zeit auch für längere sessions. Hab manchmal noch 3-4 Std am Stück gezockt :D

Also unmöglich ist auch das nicht, aber natürlich eine Frage wie viel Energie man abends generell noch hat und wie anstrengend das Kind ist...
 
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