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Der Weltraum – Unendliche Weiten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

das ist in 5 minuten

edit oder auch nicht..vermutlich müssen sie den präsidenten erst auftauen

edit2: lol..die gebärdenspracheübersetzerin.

Ansonnsten ziemlich schlechte show. Es war auch überhaupt nicht so, das Biden das erste Bild präsentiert so wie die Aufmacher der Videos auf der vorherigen Seite suggerieren, sondern umgekehrt.. IHM wurde das erste Bild gezeigt und er war mehr oder weniger... wow.toll!
 
Zuletzt bearbeitet:
das ist in 5 minuten

edit oder auch nicht..vermutlich müssen sie den präsidenten erst auftauen

edit2: lol..die gebärdenspracheübersetzerin.

Ansonnsten ziemlich schlechte show. Es war auch überhaupt nicht so, das Biden das erste Bild präsentiert so wie die Aufmacher der Videos auf der vorherigen Seite suggerieren, sondern umgekehrt.. IHM wurde das erste Bild gezeigt und er war mehr oder weniger... wow.toll!

Das war relativ überraschend, dass der Präsident darum bat. Es gibt wohl noch einen anderen Termin, bei dem die Wissenschaftler noch andere Bilder präsentieren werden.
 
Ich kann verstehen, dass die Wissenschaftler begeistert sind. Aber als Außenstehender ist man da irgendwie meistens etwas unterwältigt.

Manchmal ist Marketing für die Öffentlichkeit nicht schlecht und die sollten imo versuchen, am Anfang etwas herauszusuchen, wo jeder sagt "Whoa", selbst wenn es wissenschaftlich vielleicht weniger bedeutsam ist als jetzt die Gesamtansicht der tiefen Galaxien.
 
unterwältigt bin ich nicht.

Der Ausschnitt ist doch nur etwa ein Sandkorn großer Ausschnitt, da fehlt vom Rest des Universums noch ein bisschen;)

Ich finde das schon allein beeindruckend und zeigt mir wie unwichtig wir sind im großen Ganzen.
 
Ich bin ebenfalls überhaupt nicht unterwältigt...
Erstens ist das ein wunderschönes Bild und zweitens dient das ja nur als Muskelspielerei.

Man muss das mal überlegen... Das komplette Bild füllt am Himmel ein Gebiet, das so winzig iast wie der Ausschnitt, der von einem Sandkorn, das man auf Armeslänge von sich entfernt hält, bedeckt wird. Ein winziger Bruchteil des Nachthimmels und darin befinden sich tausende Galaxien. Und jede Galaxie besteht aus Millionen oder Millarden Sternen.
Unvorstellbar.

Dann aber auch der Vergleich zu dem, was wir vorher sehen konnten. Hubble hat ja auch ein Bild von diesem Cluster gemacht und dafür 30 Tage belichtet. Webb hat nur 12 Stunden belichtet und ein qualitativ um Welten besseres Bild gemacht mit etlichen Galaxien, die aufgrund der extremen Entfernung so ins langwellige Infrarot verschoben sind, dass Hubble sie nicht mal detektieren konnte - danz abgesehen vom Sprung in der Auflösung.

Da kann man sich mit ein wenig Laienwissen ausmalen, was da an neuen Erkenntnissen möglich ist, wie viel mehr Strukturen wir in allen Objekten sehen werden.
Heute kommen ja noch Dinge dazu wie das Spektrum der Atmosphäre eines mehr als 1000 Lichtjahre entfernten Planeten oder eine detaillierte Aufnahme des Carina-Nebels, in dem aktiv Sterne entstehen.


Und das ist nur der komplette Anfang einer viele Jahre langen Forschung mit dem Teleskop.
Ich kanns ehrlich gesagt kaum erwarten, was da alles an neuen Erkenntnissen für die Kosmologie und damit unser Verständnis der Welt, in der wir leben, kommen werden.
 
Ich bin immer total geflashed, wenn ich mir die Anzahl der Galaxien vor Augen halte, die ja auch bei diesem Bild gut rüberkommen. Alleine unsere Michstraße hat 300 Mrd. Sonnen - da draußen gibt es viel Leben und diese Vorstellung alleine begeistert mich total. Wenn ich so viele Galaxien auf einem Bild sehe, schnellt mein Puls immer leicht nach oben.
 
Ich bin kein Wissenschaftler und von dem Bild so überwältigt, dass es mich mit Demut erfüllt. Man muss nur verstehen, was man da sieht. Die Message von dem Bild: Wir sind definitiv nicht allein. Nur wo ist das Sandkorn am Strand auf dem Leben herrscht? Und selbst wenn wir es wüssten - das ist so unglaublich weit weg. Wahnsinn! Und wir machen auf der Erde so ein Theater.
 
Ich bin kein Wissenschaftler und von dem Bild so überwältigt, dass es mich mit Demut erfüllt. Man muss nur verstehen, was man da sieht. Die Message von dem Bild: Wir sind definitiv nicht allein. Nur wo ist das Sandkorn am Strand auf dem Leben herrscht? Und selbst wenn wir es wüssten - das ist so unglaublich weit weg. Wahnsinn! Und wir machen auf der Erde so ein Theater.
Ich denke auch, wir können unmöglich alleine sein. Auch auf den jetzigen Zeitpunkt betrachtet, aber vor allem auf die Lebensdauer des Universums. Es müssen schon unzählige Lebensformen und auch Zivilisationen auf- und untergegangen sein.

Da stellt sich ja immer die Frage, wieso wir noch nie kontaktiert wurden und keine Spur von Leben finden konnten. Aber wenn man sich das Bild anschaut, hat man imo die Antwort.
Leben im Universum zu finden wird so ähnlich sein wie wenn man 1000 Sandkörner markiert und in der Sahara verstreut und dann eines dieser tausend Körner finden soll. Für uns derzeit unmöglich, das systematisch zu machen und statistisch unwahrscheinlich, über eines zu stolpern.
 
Ich bin kein Wissenschaftler und von dem Bild so überwältigt, dass es mich mit Demut erfüllt. Man muss nur verstehen, was man da sieht. Die Message von dem Bild: Wir sind definitiv nicht allein. Nur wo ist das Sandkorn am Strand auf dem Leben herrscht? Und selbst wenn wir es wüssten - das ist so unglaublich weit weg. Wahnsinn! Und wir machen auf der Erde so ein Theater.

Dass wir definitiv nicht alleine sind würde ich anhand dessen trotzdem nicht sagen.
Denn um Leben zu ermöglichen müssen halt eine unglaubliche Vielzahl von Faktoren zusammenkommen.
Nur weil die Möglichkeit besteht, Grundvoraussetzungen da sind und es eine fast unendliche Anzahl an Orten gibt heisst es noch nicht dass es das auch tut. Zum anderen ist Zeit eben auch ein Faktor. Vielleicht gabs schon vor uns irgendwo Leben, vor einer unvorstellbar langen Zeit. Oder erst nachdem der letzte Mensch schon lange weg ist. Aber das muss jetzt nicht gleichzeit parallel neben uns existieren.
Dass wir aber grundsätzlich global und auf der Zeitachse komplett alleine sind, das glaube ich auch nicht.
 
Dass wir definitiv nicht alleine sind würde ich anhand dessen trotzdem nicht sagen.
Denn um Leben zu ermöglichen müssen halt eine unglaubliche Vielzahl von Faktoren zusammenkommen.
Nur weil die Möglichkeit besteht, Grundvoraussetzungen da sind und es eine fast unendliche Anzahl an Orten gibt heisst es noch nicht dass es das auch tut.
Zumindest ist das die traditionelle, exzeptionalistische Sicht der Wissenschaft und der Menschheit an sich. Wir müssen was GANZ GANZ besonderes sein.

Fakt ist aber, dass wir das schlicht nicht wissen.
Bis vor wenigen Jahrzehnten war die Ansicht, dass es keine oder fast keine Sterne mit Planetensystemen gibt. INzwischen wissen wir, dass wohl die meisten Sterne von Planeten umkreist werden.
Bevor Hubble das erste Deep Field Bild gemacht hat, dachte die Wissenschaft, dass dunkle Stellen des Nachthimmels ohne Sterne auch wirklich leer sind. Der Wissenschaftler, der für das erste Deep Field verantwortlich war, wurde für sein VOrhaben, eine leere Stelle des Himmels in den Fokus zu nehmen, belächelt und hat (so geht zumindest die Story) versichert, dass er kündigt, sollte das Bild wirklich schwarz rauskommen.
Bis dahin wusste man noch nichts von den unzähligen Galaxien, die sich überall hinter der Schwärze und Entfernung (räumlich und zeitlich) verbergen.

Und bezogen auf die unvorstellbar große Grundgesamtheit aller Sterne und Planeten, die je existiert haben und momentan existieren ist unsere Stichprobe aus untersuchten Planeten winzig. Trotzdem haben wir schon einige Beispiele an Gesteinsplaneten, die in der habitablen Zone um ihren Stern liegen, wo also schon mal Wasser in flüssiger FOrm existieren kann.

Und dann hört unser Wissen auf. Der Exzeptionalismus hat seinen Ursprung ja im Prinzip des "Gottesfunken", der das Leben erzeugt hat. Aber ob das wirklich so ist, oder ob über die Jahrmillionen auf quasi jedem Planeten mit Wasser in flüssiger Form irgendwann mal die molekulare Komplexität der neu entstehenden Moleküle zu groß wird, dass Leben quasi zwangsläufig entsteht - das wissen wir nicht.
Ebenso können wir nicht wissen, ob nicht Leben auch unter komplett anderen VOraussetzungen (sehr große Hitze, sehr große Kälte, Silizium als Grundbaustein anstelle von Kohlenstoff etc) entstehen kann.
Wie gesagt: Wir haben als Stichprobe für Planeten, die Leben beherbergen, nur die Erde. Und es wird da draußen unzählige Planeten geben, die der Erde stark ähneln. Denn nichts an unserer Sonne, den Komponenten unserer Planeten oder Atmosphäre ist irgendwie selten oder außergewöhnlich.


Aber das ist ein Punkt, an dem Webb ansetzen kann: Über Spektroskopie kann die Zusammensetzung der Atmosphäre von Exoplaneten im Radius von Tausenden Lichtjahren gemessen werden. Und da könnten wir schon starke INdizien auf Leben finden und Rückschlüsse ziehen, wie gewöhnlich oder ungewöhnlich unsere Atmosphäre an sich ist.
 
Denn um Leben zu ermöglichen müssen halt eine unglaubliche Vielzahl von Faktoren zusammenkommen.

Diese unglaubliche Vielzahl von Faktoren - eine unvorstellbar große Anzahl - wird von diesem Bild erschlagen. Für mich ist mit diesem Bild der Punkt erreicht, bzw. der Beweis erbracht, wo ich die Aussage: "Wir sind nicht allein.", sicher treffen kann. Auch wenn nur aus mathematischer Sicht. Aber mir persönlich reicht das. Nach DEM Bild kann ich mir eigentlich nicht mehr vorstellen, dass wir alleine sind.

Praktisch sind, und werden wir das aber auf Grund der Entfernungen bleiben.
 
Aber das ist ein Punkt, an dem Webb ansetzen kann: Über Spektroskopie kann die Zusammensetzung der Atmosphäre von Exoplaneten im Radius von Tausenden Lichtjahren gemessen werden. Und da könnten wir schon starke INdizien auf Leben finden und Rückschlüsse ziehen, wie gewöhnlich oder ungewöhnlich unsere Atmosphäre an sich ist.

Wenn wir in unserer Sichtweise nur nicht so eingeschränkt wären. Wir können leider nur nach den Biosignaturen suchen, die wir selbst kennen. Aber trotzdem: Das Bild ist echt eine Wucht.
 
Dachte der wichtigste Teil bei "Sonne" wäre die Nähe zur Erde?
Ne, Sonne ist halt der Name, den wir "unserem" Stern gegeben haben. Aber ist halt ein Name wie el_barto oder Gigabyte.

Die Sonne ist ein Stern, genauer gesagt ein Hauptreihenstern der Spektralklasse G und Leuchtkraftklasse V :D

Daher ist es natürlich falsch, die beiden Begriffe als Synonyme zu verwenden. Aber trotzdem wird es hin und wieder gemacht und ist auch OK, finde ich.
 

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