Jetzt erwische ich mich aber öfters, bin Anfang 34, mich zu fragen ob man irgendwan vllt. zu alt fürs Gaming ist.
Verstehe solche Gedanken nicht... Wieso sollte man zu alt für Gaming sein? Ist man irgendwann zu alt für Filme? Musik hören? Musik machen? Lego bauen?
Nö.
Solange es Spaß macht, ist doch alles in Butter.
Wenn ich mich irgendwann vom Gaming gedanklich entferne, dann soll es so sein. Momentan sehe ich das aber nicht.
Ich werde dieses Jahr 40, habe ne frau und zwei Kinder und trotzdem hab ich fast jeden Tag n Controller in der Hand - am Wochenende wenn ich ausschlafen kann auch gerne mal 4-5 Stunden an einem Abend.
Meine Eltern haben mir schon in meiner Kindheit "prophezeiht", dass "diese Videospiele" ja bald nicht mehr interessant sind. ich soll doch nur mal warten bis ich meine erste Freundin hab. Ist dann passiert, immer noch gezockt.
Dann sollte ich nur warten bis ich mit der Schule fertig bin. ist passiert, immer noch gezockt.
Dann sollte ich nur warten, bis das Studium so richtig los geht. Ist passiert - noch nie zuvor so viel gezockt wie zu der Zeit.
Dann sollte ich nur warten, bis ich mal im Berufsleben stehe. ist passiert und immer noch gezockt.
Natürlich sind andere Gamer in jeder dieser Stadien vom Hobby weg gekommen. Kommt halt immer auf einen persönlich an. Für mich hatte aber Gaming eigentlich durchgehend bis auf ein paar Durchhänger von ein paar Monaten Dauer immer einen sehr hohen Stellenwert. Nicht als Zeitvertreib, sondern als Hobby, für das ich mich in allen Facetten brennend interessiere - neben selbst spielen auch immer den Überblick über den Markt behalten, die Technik verstehen, das Business verstehen etc.
Und als Hobby, für das ich zur Not aktiv Zeit schaffe und nicht nur in kurzen Momenten, in denen es nix anderes zu tun gibt, mal n bissl in ein Spiel rein schaue.
Fazit: ich finde es abstrus zu denken, man sei irgendwann zu alt für Gaming. Wenn man mit 85 noch Bock hat zu zocken - go for it.