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Philosophie - Wer oder was bin ich, existiere ich überhaupt, was ist Bewusstsein, was ist Realität

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ausgehend von dem Weltraum Thread, könnte ein Philosophie Thread ganz interessant sein.
Fragen über das Wesen des Bewusstseins, über Realität, Existenz etc können hier gerne besprochen werden.

Ich fing an mich für solche Themen zu begeistern, als ich in Kontakt mit Psychedelika kam. Ich fing an mir Fragen zu stellen und bin schnell auf Leute wie Eckhard Tolle, Scrobel und viele andere gestoßen. Seitdem habe ich einiges an spannender Literatur darüber gelesen, tolle Leute auf Youtube entdeckt und einige Podcasts gefunden.

Über Meditation und Achtsamkeit bin ich schließlich beim Buddhismus gelandet.

Feuer frei, hat jemand ein Thema, welches besprochen werden kann?
 
Ich hatte mit Philosophie auch schon häufiger zu tun.
Scobel schaue ich auch regelmäßig auf Youtube.

Im Rahmen meiner Psychotherapie hatte ich mit der Philosophischen Frage des "Sinn des Lebens" und auch mit "Selbstbewusstsein" zu tun.

Sind richtig große Themenkomplexe.
Philosophie ist definitiv sehr interessant.
 
Ich glaube nicht das man den Sinn des Lebens kurz zusammen fassen kann.

Wenn man es radikal runter bricht könnte man zB Fortpflanzung sagen. Aber was wäre mit all den Lebewesen, die kein Interesse an Fortpflanzung haben? Demnach vielleicht einfach gar keinen Sinn darin suchen und einfach die Erfahrung genießen, zu Leben. Das Leben an sich zu erfahren. In unserem Fall eine menschliche Erfahrung zu machen.
Vielleicht ist der Mensch auch die einzige Spezies auf der Erde, die überhaupt krampfhaft nach einem Sinn sucht.
 
Das würde ich schon so bestätigen.
Ich glaube nicht das sich Tiere Gedanken darüber machen, was der Sinn ihrer Existenz ist.

Ich werd nachher nochmal die Unterlagen dazu raussuchen.

Bei Selbstwertgefühl weiß ich noch aus dem Stehgreif.
Da ging es in der Psychotherapie darum dieses Wort in seine Bestandteile zu zerlegen.

Selbst + Wert + Gefühl.
Und das dieses Wort ein Widerspruch in sich ist.

Ein Gefühl soll den eigenen Wert darstellen, den man sich selbst gibt.
Ein Konflikt der in sich nicht auflösbar ist.

Und so ähnlich ist auch die Sinnfrage.
Da ging es dann noch um Framing, wer definiert den "Sinn", etc.
 
Davon würde ich doch mal ganz stark ausgehen. Logisch ist biologisch und vom Leben her der einzige Sinn des Lwbens die Fortpflanzung/Arterhalt.

Hätte jetzt aber erwartet, daß es in der Philosophie noch andere Ansätze gibt. Anders gesehen ist es ja so, dass neben dem Fortpflanzung keinen tieferen Sinn in unserem Leben gibt. Wir wollen diesen aber oft gerne haben, damit wir einzelnen nicht einfach nur austauschbare Ameisenarbeiter sind.
 
Die Fragestellungen an sich sind ja schon sehr interessant, ich habe aber meine Zweifel, dass man hier eine halbwegs plausible Antwort für eine einzige davon erhalten kann.

"Wer bin ich?" Das wird niemand beantworten können, weil niemand vorher weiß, wie er unter allen möglichen Umständen reagieren wird.

"Was bin ich?" Ich nehme das Schwein, das mich so lüstern angelächelt hat. Typische Handbewegung:
sprengsatz.gif


"Existiere ich überhaupt?" Das hoffe ich doch mal, sonst wäre das Getippe hier ja komplett sinnlos und ich könnte mich an meiner Nicht-Existenz erfreuen.

Zu den weiteren offenen Fragen werde ich mich vielleicht in Zukunft auch noch äußern, insofern meine Existenz an sich gesichert ist, ansonsten wird es mir natürlich schwer fallen.
 
Solche Aussagen finde ich immer ziemlich verstörend bzw weiß nicht was sie bei einer Diskussion bezwecken sollen. Kein Tier ist intelligenter als der Mensch. Wenn man alles herunter bricht, wurden die ganzen Kriege letztlich wegen des eigentlichen Sinn des Lebens geführt. Arterhalt, Vernichtung anderer Rassen. Finde von der Warte auch den den Menschen sehr ähnlichen Schimpansenkrieg von Gombe sehr interressant und erschreckend.

Aber das hat jetzt nichts mit Philosophie zu tun. Daher noch ein gescheiter Spruch eines Poeten hinterher um ontopic zu sein: alles was wir sind, ist Sand im Wind.
 
Solche Aussagen finde ich immer ziemlich verstörend bzw weiß nicht was sie bei einer Diskussion bezwecken sollen.

Warum verstörend und warum sollte das hier nichts verloren haben? Der Blick vom Menschen herab auf das Tier hat sehr viel mit Philosophie zu tun und sagt sehr viel über den Menschen aus. Wie er sich wie selbstverständlich an die Spitze von allem stellt und eben herabblickt... wie er sich dadurch selbst erhöht und noch wichtiger: Warum tut er das? Was sind hier die Hintergründe, die Gedanken oder eben die Abwesenheit dessen.
Wenn man sich mit solchen Fragen beschäftigt kommt man automatisch an die Fragen die du dann evtl. als Philosophie betrachtest.

Kein Tier ist intelligenter als der Mensch.

Was ist für dich Intelligenz? Wie kann man Intelligenz noch sehen? Je nach Definition dürfte deine Aussage richtig oder komplett falsch sein... oder etwas dazwischen.
 
hmmm...
es gibt auch tiervölker die sich bekriegen. das ist keine menschen eigenschaft. Wir haben halt nur die besseren Werkzeuge dazu und Politik erzeugt, die es im Tierreich nicht gibt.
 
Kann man das kurz zusammenfassen? Also das Thema Sinn des Lebens? Wie wird das psychologisch aber auch philosophisch angegangen?

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese Frage die Philosophen nicht mehr aus dem Hocker haut. Spannender scheint da schon die Frage zu sein, wie eine glückliche oder gelungene Lebensführung aussieht und wie man sittlich handelt.

Wenn man sich aber der Frage jetzt trotzdem stellen müsste, würde ich persönlich sagen, dass es keine universelle für die Menschheit gültige Antwort geben kann. Auch solche Pauschalantworten wie Fortpflanzung sind imo schlicht falsch. Gerade weil wir Menschen sind, müssen wir nämlich überhaupt nichts.

Ich persönlich sehe das so: Ich habe genau ein Leben. Ich bin in der Verantwortung mir zu überlegen, wie ich es führen will. Das kann man gut oder schlecht machen. Alles, was darüber noch hinaus gehen soll, kann ich gar nicht verstehen. Und warum das für zwei Menschen gleich sein soll, erschließt sich mir wie gesagt nicht.
 
Warum verstörend und warum sollte das hier nichts verloren haben? Der Blick vom Menschen herab auf das Tier hat sehr viel mit Philosophie zu tun und sagt sehr viel über den Menschen aus. Wie er sich wie selbstverständlich an die Spitze von allem stellt und eben herabblickt... wie er sich dadurch selbst erhöht und noch wichtiger: Warum tut er das? Was sind hier die Hintergründe, die Gedanken oder eben die Abwesenheit dessen.
Wenn man sich mit solchen Fragen beschäftigt kommt man automatisch an die Fragen die du dann evtl. als Philosophie betrachtest.



Was ist für dich Intelligenz? Wie kann man Intelligenz noch sehen? Je nach Definition dürfte deine Aussage richtig oder komplett falsch sein... oder etwas dazwischen.

Zumindest schafft es die Tierwelt sich nicht wegen imaginären Freunden (Stichwort Religion) gegenseitig zu töten,die pure Arroganz und Freude am scheitern anderer ist glaub ich auch eher so ein Menschending.

Dann ginge es erstmal um Definition der Begriff. Schadenfreude, Kirchlich verursachter Hass oder Liebe und alles in diese Richtung hat überhaupt nichts mit Intelligenz zu tun. Hier unterhalten wir und über Emotionen und Gefühle. Die Herstellung der Waffen und Foltermethoden um diese Kriege zu führen wiederum ist intelligentem Handeln geschuldet. Etwas zu dem Tiere nur im mehr oder weniger geringen Maße fähig sind. Nach der Argumentation sind Tiere eben emotionale Krüppel gegenüber uns Menschen da sie nur wenig zu diversen Gefühlen fähig sind. Das höchste ist da noch die Trauer um den Tod eines Mitherdentieres wie es bei einigen Tierarten ist.

Emotionen kommen umgekehrt wohl automatisch mit steigender Intelligenz. Wenn man sich Informationen zu dem von mit zitierten Affenkrieg durchliest, entdeckt man einiges an menschlichem Handeln von den uns am nächsten verwandten Tieren.

Von daher tue ich mich immer noch schwer einfältigere Wesen als intelligenter als einen Menschen zu betrachten. Mann kann hier höchstens sagen, dass Tiere nicht so schlecht sind wie mancher Mensch, weil sie zu intelligentem Handeln wie es ein Mensch kann eben nicht fähig sind und ihre Lebensrealität eben nur aus Essen, Schlafen und Fortpflanzumg besteht.

Von daher kann ich solche Aussagen nicht verstehen, dass Tiere intelligenter als mancher Mensch sein sollen. Klingt halt catchy und lässt er danach klingen dass man selbst ein Menschnhasser ist. Wenn ich das weiter spanne, kann ich auch sagen, dass manche Pflanzen eben intelligenter sind als manche Tiere, da die niemanden töten bzw eben keine empfinden dafür haben, Spass am töten wie es manchen Tieren gegeben ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese Frage die Philosophen nicht mehr aus dem Hocker haut. Spannender scheint da schon die Frage zu sein, wie eine glückliche oder gelungene Lebensführung aussieht und wie man sittlich handelt.

Wenn man sich aber der Frage jetzt trotzdem stellen müsste, würde ich persönlich sagen, dass es keine universelle für die Menschheit gültige Antwort geben kann. Auch solche Pauschalantworten wie Fortpflanzung sind imo schlicht falsch. Gerade weil wir Menschen sind, müssen wir nämlich überhaupt nichts.

Ich persönlich sehe das so: Ich habe genau ein Leben. Ich bin in der Verantwortung mir zu überlegen, wie ich es führen will. Das kann man gut oder schlecht machen. Alles, was darüber noch hinaus gehen soll, kann ich gar nicht verstehen. Und warum das für zwei Menschen gleich sein soll, erschließt sich mir wie gesagt nicht.

Milliarden Menschen stellen sich nicht dieser Verantwortung, leben einfach so vor sich her oder orientieren sich instinktiv am Leben des Nachbarn und fühlen sich damit zufrieden. Ist das gut? Ist das schlecht? Wer entscheidet das? Wieviele Menschen kommen am Ende ihres Lebens an und denken „Nee, war eigentlich Mist. Hätte ich anders machen sollen“. Wissen wir leider nicht. Ich schätze, es sind eher wenige.
Egal, welchen Sinn du deinem Leben bewusst auferlegst, er kann immer und zu jeder Zeit wieder weg brechen. Das ist das Schöne am Leben, es ist so unberechenbar wie das Wetter. Es stimmt, man sollte seine Zeit nutzen und seinen Instinkten folgen. Einen Sinn aber gibt es nicht, im Sinne einer tieferen Logik. Aber jede Menge Orientierungspunkte. Viele haben ja schon ein Leben lang damit zu tun, herauszufinden, wer sie selbst eigentlich sind und wieso.
 
Ausgehend von dem Weltraum Thread, könnte ein Philosophie Thread ganz interessant sein.
Fragen über das Wesen des Bewusstseins, über Realität, Existenz etc können hier gerne besprochen werden.

Ich fing an mich für solche Themen zu begeistern, als ich in Kontakt mit Psychedelika kam. Ich fing an mir Fragen zu stellen und bin schnell auf Leute wie Eckhard Tolle, Scrobel und viele andere gestoßen. Seitdem habe ich einiges an spannender Literatur darüber gelesen, tolle Leute auf Youtube entdeckt und einige Podcasts gefunden.

Über Meditation und Achtsamkeit bin ich schließlich beim Buddhismus gelandet.

Feuer frei, hat jemand ein Thema, welches besprochen werden kann?

Bist du wahnsinnig ??? :ugly: Du kannst doch so einen Thread hier nicht aufmachen. Nach den Sozialpädagogik Studenten bekommen wir dann jetzt auch noch die Psychologie & Philosophie- Studenten hier ins Forum...:D;)
 
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