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Der Politikthread

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Willy Brandts Kniefall war also vor dem Krieg? Wieder was gelernt.

Zumindest vor Afghanistan

Ich verstehe grundsätzlich nicht warum man nicht zb als jemand aus der CDU auch Leistungen von Menschen aus einer anderen Partei anerkennen kann, vielleicht sogar sagen das man in der Vergangenheit mal falsch gelegen hat

Deswegen könnte ich auch in keine Partei eintreten, man muss ja dann wohl immer nach außen alles richtig finden und der politische Gegner liegt immer falsch...

Ist oder war von euch mal jemand in einer Partei?
 
Ich verstehe grundsätzlich nicht warum man nicht zb als jemand aus der CDU auch Leistungen von Menschen aus einer anderen Partei anerkennen kann, vielleicht sogar sagen das man in der Vergangenheit mal falsch gelegen hat

Bis Juli ging man wenigstens noch respektvoll und mit Hinblick auf mögliche Koalitionen miteinander um, was nach so vielen Jahren gemeinsamen Regierens, aber vor allem mit Ausblick auf ein erwartbares Dreier-Bündnis aus Union, Grünen und SPD durchaus angemessen fand.

Gut, man hat die "Drecksarbeit" bis dahin auch der Axel Springer Presse und den Plagiatsjägern überlassen... und sich immer als moderne, staatstragende Zukunftspartei inszeniert. Die letzten Wochen finde ich eigentlich unerträglich. Die ganzen persönlichen Anfeindungen, Horror-Szenarien und Übertreibungen... so würdelos hätte man diesen Wahlkampf wirklich nicht beenden müssen.
 
Das ist Wahlkampf. So dämlich der Spruch auch ist, aber scheinbar ist man hier durch die vergangen Wattebauschjahrzehnte echt gar nichts mehr gewohnt. Im Wahlkampf wird nicht respektvoll miteinander umgegangen und auch nichts vom politischen Gegner gelobt. Das müsste alles noch viel polarisierender ablaufen als diese Schlafwagen-Scheiße.
 
Bei der SPD dachte ich ja kurz, das sie mal den Wahlkampf starten (das eine Video). Haben sich dann doch wieder schlafen gelegt.
 
Was im Wahlkampf die anderen Parteien oder Kandidaten nicht gelobt werden ist ja klar (allerdings hatte Laschet im Triell ja über Scholz gesagt das er gute Arbeit gemacht hat)

Ich kann mich aber auch sonst nicht erinnern das zb jemand aus der CDU die Arbeit von zb Brand gelobt hat, wenn dann immer nur die eigenen Leute. Okay die Agenda 2010 Reformen werden öfter als positiv erwähnt, was schon alles sagt.

Ich bin gespannt ob die nächste Regierung 4 Jahre hält, bei Rot/Grün mit FDP oder mit der Linken wird es vermutlich interessant. Ich finde es allerdings schlimm genug das beides überhaupt möglich zu sein scheint, da FDP und Linke ja Welten trennt, spricht auch nicht für SPD und Grüne für mich...
 
Wobei 8€ alles andere als Wucher sind...

Das ist die durchschnittliche Nettokaltmiete aller Mieten (auch die von Tante Inge mit Mietvertrag von anno dazumal)
Liegt in Berlin aktuell bei 6,79 Euro.
2019 (vor dem Mietdeckel) bei 6,72 Euro.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/...o-je-quadratmeter-in-der-spitze/27164804.html


Bei Neubauwohnungen und Angebotsmieten (auf dem Markt) liegt der Preis in Berlin aktuell bei 10,49 Euro (kalt).
In Hamburg bei 11,59 Euro (kalt).

Es geht darum:
In beiden Städten (und vielen anderen in Deutschland) ist der durchschnittliche Mietspiegel innerhalb von 20 Jahren um 50-60% gestiegen.
Und bei Angebotsmieten bewegen wir uns sogar teilweise bei ~100%.


Steht im keinen Verhältnis zur Lohnentwicklung.
Und das ist auch kein "Berliner-Problem"

Edit: und man sieht am Beispiel Hamburg, dass das Bauen die Mieten nicht günstiger gemacht hat.
Wo wir wieder dabei sind: Bauen allein ist nicht die Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das ist die durchschnittliche Nettokaltmiete aller Mieten (auch die von Tante Inge mit Mietvertrag von anno dazumal)
Liegt in Berlin aktuell bei 6,79 Euro.
2019 (vor dem Mietdeckel) bei 6,72 Euro.
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/...o-je-quadratmeter-in-der-spitze/27164804.html


Bei Neubauwohnungen und Angebotsmieten (auf dem Markt) liegt der Preis in Berlin aktuell bei 10,49 Euro (kalt).
In Hamburg bei 11,59 Euro (kalt).

Es geht darum:
In beiden Städten (und vielen anderen in Deutschland) ist der durchschnittliche Mietspiegel innerhalb von 20 Jahren um 50-60% gestiegen.
Und bei Angebotsmieten bewegen wir uns sogar teilweise bei ~100%.


Steht im keinen Verhältnis zur Lohnentwicklung.
Und das ist auch kein "Berliner-Problem"

Edit: und man sieht am Beispiel Hamburg, dass das Bauen die Mieten nicht günstiger gemacht hat.
Wo wir wieder dabei sind: Bauen allein ist nicht die Lösung.

Aber die Metropolen sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Und Zuwanderer siedeln sich auch hauptsächlich dort an. All das strapaziert den Mietmarkt. Ich finde das auch nicht geil und würde auch lieber weniger zahlen. Aber eine künstliche politische Bremse kann nicht funktionieren. Ich meine, die Linke ist da zumindest konsequent, die wollen letzten Endes ja eh alle Privateigner von Immobilien enteignen und zurück zum real existierenden Sozialismus mit Wohnungen wie in der DDR. Wer sich mal ansehen will, wie Wohnungen aussehen, wenn nur der Staat für Immobilien zuständig ist, kann sich ja mal die damaligen Videos von Ostberlin ansehen. Für jeden genug Wohnungen und alle top modernisiert.
 
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