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Frage zur Steuererklärung

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bringe den Thread mal wieder hoch.

Ich fülle die Steuererklärung mit WISO steuer:Start 2019 aus.

Sacherverhalt:

01.01.-30.04. - 1. Arbeitsverhältnis
03.04.-30.06. - 2. Arbeitsverhältnis
01.07.-31.12. - 3. Arbeitsverhältnis (unerheblich)

- Für den April ist bei beiden Verdienstabrechnungen die Steuerklasse 1 angegeben.
- Nachträglich zur Lohnsteuerbescheinigung habe ich eine Korrektur als Entgeltabrechnung erhalten. (Eigentlich sogar zwei, einmal für April mit Steuerklasse 1 und einmal für Mai mit Steuerklasse 6, aber der Inhalt ist derselbe.) Anscheinend geht es hier um die Überstunden, die noch nicht ausgezahlt wurden. Handelt sich dabei um zusätzliche 513€ brutto und 384€ netto, wobei wegen einer Nachverrechnung aus Vormonat von 391€ unter Berücksichtigung des Vorschusseinbehalts von 384€ am Ende 7€ überwiesen wurden.

Ich verstehe nichts. Wurden hier meine Überstunden mit den fehlenden Steuern wegen Steuerklasse 6 für den April verrechnet?

Und wie trage ich das bei der Software ein? Man kann zusätzlich den Bruttoarbeitslohn korrigieren:

upload_2019-5-24_16-38-21.png


Wenn ich das mache, werden mir direkt fast 200€ von der Erstattung abgezogen, obwohl ich von den zusätzlichen 513€ ja nur 7€ bekommen habe. Das kann nicht sein, schätze ich?

Ich kann auch Auszüge aus den jeweiligen Dokumenten hochladen. Verzweifel hier ziemlich und wäre sehr dankbar für Hilfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Macht's nicht evtl. Sinn, einfach zum Lohnsteuerhilfeverein zu gehen? Die Zeit und Nerven, die du dir sparst, sind die Kosten aus eigener Erfahrung mehr als wert.
 
Ich hab auch mal ne Frage:

Das Finanzamt benötigt ein Angabe über die Anzahl der Homeoffice Tage im letzten Jahr.

Da diese Angabe keinen Nachweis meines AG bedingt, bin ich da natürlich erstmal frei in meiner Angabe.
Nach Rückssprache mit meinem Steuerbüro, gebe ich denen jetzt einen pauschalen Durchschnittswert pro Woche an.

Setze ich den lieber zu hoch oder zu niedrig an? Stichwort Pendlerpauschale, Homeoffice Pauschale etc...

Will dem Amt ja nicht unnötig Geld schenken.
 
Wir haben doch einige Steuerexperten hier, oder?

Kurze Frage: Wenn ich sozialversicherungspflichtig angestellt bin, wirken sich dann die Pflichtbeiträge zur Rente positiv auf meine Einkommenssteuer aus? Also wird das als Aufwendungen für die Altersvorsorge gewertet und mindert damit mein zu versteuerndes Einkommen genau wie Rürup-Beiträge? Oder ist das nur bei freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche Rente der Fall?

Mich interessiert das, da ich mich Anfang des Jahres selbstständig gemacht habe und daher nun im Vergleich zu 2020 nicht mehr viele hundert Euro monatlich an gesetzlichen Rentenbeiträgen zahle. Heißt das im Umkehrschluss, ich muss mit höheren Einkommenssteuern rechnen bei gleichbleibendem Bruttogehalt?
 
Ja, die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und ähnlichen Versorgungswerken wirken sich direkt steuermindernd aus. Wenn die wegfallen zahlst Du logischerweise mehr Steuern bei gleichbleibenden Einkommen.
 
Wir haben doch einige Steuerexperten hier, oder?

Kurze Frage: Wenn ich sozialversicherungspflichtig angestellt bin, wirken sich dann die Pflichtbeiträge zur Rente positiv auf meine Einkommenssteuer aus? Also wird das als Aufwendungen für die Altersvorsorge gewertet und mindert damit mein zu versteuerndes Einkommen genau wie Rürup-Beiträge? Oder ist das nur bei freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche Rente der Fall?

Mich interessiert das, da ich mich Anfang des Jahres selbstständig gemacht habe und daher nun im Vergleich zu 2020 nicht mehr viele hundert Euro monatlich an gesetzlichen Rentenbeiträgen zahle. Heißt das im Umkehrschluss, ich muss mit höheren Einkommenssteuern rechnen bei gleichbleibendem Bruttogehalt?

Je nachdem wie alt du bist (und wie lange du schon einbezahlt hast) - solltest du aber darüber nachdenken den gesetzlichen Mindest Rentenbeitrag (84 Euro) freiwillig weiterzubezahlen...
 
Ich zahle seit meinem Start in die Selbstständigkeit 90€ monatlich freiwillig, um mir erst mal eine lückenlose Beitragshistorie zu sichern. Derzeit stelle ich mein Konzept für die Altersvorsorge neu auf, und da schaue ich auch, was steuerlich am besten ist. Aber ich werde auf jeden Fall weiter mindestens die 90€ in die gesetzliche Rente einzahlen.
 
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