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MULTI Mass Effect: Legendary Edition

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also so ne Quest wie bei Shadow Broker wird schwer zu schlagen sein :D aber ich lasse mich gerne überraschen
 
Ob Bioware auf der E3 irgendwas zum neuen ME erzäglen wird...haben die noch andere Projekte in der Pipeline neben Dragon Age momentan?
 
Am Wochenende hab ich den dritten Teil und somit die ganze Trilogie durchgespielt.

Die Mass Effect Trilogy war für mich die beste Trilogie aller Zeiten. Bis heute ist da eigentlich keine andere Reihe rangekommen. In der Vergangenheit hab ich alle Teile 2x durchgespielt - eigentlich fast zu wenig, da ich Spiele wie Kotor, Jade Empire oder Dragon Age fast schon im zweistelligen Bereich habe.

Mein Vorteil aber war, dass ich wirklich vieles vergessen hatte bzw. mich erst an die Szenen erinnerte, wenn ich sie gerade erlebt habe. Mein lieblings-Teil war immer der erste Teil. Die RPG-Komponenten mit der Ausrüstung und einfach die Story um Shephard, der Held der Menschen, der gegen Saren und eine große Unbekannte kämpft, machten es zu meinen Favoriten. Hinzu war es der einzige Teil mit meinem lieblings-Charakter Wrex als Buddy.

Ich muss gestehen, dass der erste Teil vom Remaster am meisten optisch profitiert hat, aber spielerisch der deutlich schwächste Teil ist. Das Level- und Missionsdesgin ist teilweise doch etwas grottig und dermaßen altbacken. Ich beschwere mich hier auf einem sehr hohen Niveau, da Charaktere, Musik, Charakterdesign und Weltenbuilding etc. göttlich sind. Dennoch verstehe ich da jeden, der auch diese Dinge ankreidet und kein Bock mehr hatte mit dem Fahrzeug noch eine weitere Welt zu erkunden. Ich habe es natürlich gemacht und geschaut jede Quest zu absolvieren und jeden Gegenstand in dieser Spielwelt zu finden.

Der 2te Teil hat diese Schwächen nicht mehr. Im Gegenteil hatte ich den 2ten Teil nie so irrsinnig gut in Erinnerung wie jetzt. Die Charaktere, die Welten, das Design, die Dialoge... einfach Bombe. So extrem großartig. Es hatte für mich auch keine Längen und den damals angekreideten Punkt "es ist zu wenig RPG für mich" war nicht existent.

Die größte Überraschung war aber für mich der dritte Teil. Ja, über das Ende kann man herrlich diskutieren, auch das Kampfdesign, welches eher an Arenakämpfe erinnert, kann man absolut kritisch betrachten. aber der Rest... ich bin schwer begeistert. Die Branche ist im Bereich Inszenierung und Dialoge gefühlt seit 10 Jahren im Stillstand. Manche Sachen fühlen sich bei ME3 nicht rund an, manches kommt vlt unfreiwillig lustig oder fremdschämend herüber, aber im Großen und Ganzen ist das für mich einfach nur Genial und wegweisend. Ich finde es absurd, dass ich keine Spiele mehr gespielt habe, die nicht darauf aufgebaut und alles weiterentwickelt haben. Man fühlt sich wirklich wie ein Teil der Normandy und ist einfach interessiert an jeglichen Dialogen und Dingen in dieser Spielwelt. Ich habe es geliebt Shepard als traumatisierten, angeschlagen Typen zu erleben, der einfach nur noch müde ist. Jeder Schritt ist mit Schmerzen verbunden. Jeder Schritt zeigt dir deine Verbundenheit mit deinem Team und die Gefahr des möglichen Verlustes. Mit der Mission "Citadel" kommt auch eine der besten Missionen im gesamten Videospielsektor. Die Ernsthaftigkeit, hübsche Scifi Thematik brilliert mit einem flachen, aber absolut phantastischen Humorkomponente. Ich war am Ende einfach nur traurig beim Spielen (was aber positiv zu verstehen ist).

Ich glaube von allen drei Teilen hat mir überraschenderweise der dritte Teil am besten gefallen. Ich bin hin und weg. Da schmerzt, ähnlich wie bei Rare, der Gedanke, dass ich nie wieder solche Spiele dieser Schmiede in dieser Qualität erleben werde.
 
Ich fand den zweiten Teil am besten. Bis auf die beknackte hackerei. Teil 3 war einfach nur nervig, bis auf die Hauptstory natürlich.
Bin zwar noch nicht ganz durch, aber was einem da für Missionen an den Latz geknallt werden ist nicht mehr feierlich. Man geht z.b. durch die citadel und hat plötzlich Missionen im log, ohne überhaupt mit jemandem geredet zu haben. Außerdem scheinen einige verbuggt zu sein. Manche questgeber sind nicht da wenn man erledigte Missionen abgeben möchte.
Das und die Tatsache das die Missionen nicht mehr in Haupt und neben Missionen unterteilt sind, macht das ganze noch unübersichtlicher.
Hier wäre weniger echt mehr gewesen.
 
Mir hat überraschenderweise Mass Effect 3 am besten gefallen. Damals zum Release war das nicht so.
Aber die ausgebauten RPG Elemente und der tolle Leviathan DLC haben das Spiel sogar über den Vorgänger gehoben.
Dafür glänzt Teil 1 mit der fesselndsten Hauptstory und Teil 2 mit den besten Charakteren.

Eine grandiose Reihe, hoffentlich knüpft der neue Teil an die Stärken an.
 
1>2>>>>>>3
so!

mal im ernst, die lahmen arenafights und endlosgegner machen den dritten zum schwächsten teil mmn. der.leviathan dlc is allerdings welt
 
Hab vor ein paar Tagen auch Teil 3 beendet. Natürlich alle Teile auf Wahnsinn und alle möglichen Trophäen geholt.

Ich bin auch überrascht, wie ich den dritten Teil nun sehe. Damals fand ich ihn beim Spielen schon am schwächsten und die Ende Diskussion hat dem Spiel den Todesstoß gegeben.

Jedes Spiel hat seine Schwächen, die einfach unnötig waren:
Teil 1 bietet uns hier die immer gleichen Mako Abgrasungen
Teil 2 bietet uns das Scannen
Teil 3 bietet uns die immer gleichen Citadel Wege zum Ablaufen.

Das tut dem genialen Rest aber keinen Abbruch. Die Story wird von 1 - 3 sehr gut weitergeführt. Die Ignoranz, die irgendwann in Angst und Verzweiflung umschlägt wird sehr realistisch gezeigt.

Ich bin sehr froh, dass ich mir den Citadel DLC für nach dem Ende aufgehoben habe. Das Ende ist immer noch genau so bescheuert wie damals.

Aber Teil 3 bringt alles andere perfekt zum Ende. So gut wie jede Figur bekommt einen würdigen Abschluss.

Die DLC waren eh sehr stark. Kollisionskurs aus Teil 1, Shadow Broker aus Teil 2 und Leviathan mit Citadel aus Teil 3 sind einfach mit das Beste vom ganzen Spiel.

Es war sehr schön, das ganze nach 9 Jahren nochmal zu spielen. Die meisten Dialoge aus Teil 1 und 2 habe ich geskippt, weil ich sie einfach noch auswendig konnte. Teil 3 hab ich damals "nur" mit vollen Gamerscore + Online gespielt, sodass ich hier nicht mehr viel im Gedächtnis hatte. Das hab ich diesmal so sehr genossen.

Welchen Teil ich diesmal am besten fand, kann ich nicht wirklich sagen.
Die LE bekommt von mir 10/10 Sternenkarten.

Ich hoffe, dass das nächste Mass Effect mich mehr reizt als es Andromeda tat, welches ich nie gespielt habe.
 
Andromeda war klasse.
Zumindest anspielen solltest du es.
Und zwar unbedingt.
Ich weiß nicht. Hab gerade nochmal etwas durchs Gameplay geskippt. Es gefällt mir iwie nicht. Dann liest man viel, dass die Charaktere und die Story langweilig sind. Und da Andromeda keinen Nachfolger bekommt, fänd ich es ärgerlich, wenn mir die Story gefällt.
 
Ich fand den zweiten Teil am besten. Bis auf die beknackte hackerei. Teil 3 war einfach nur nervig, bis auf die Hauptstory natürlich.
Bin zwar noch nicht ganz durch, aber was einem da für Missionen an den Latz geknallt werden ist nicht mehr feierlich. Man geht z.b. durch die citadel und hat plötzlich Missionen im log, ohne überhaupt mit jemandem geredet zu haben. Außerdem scheinen einige verbuggt zu sein. Manche questgeber sind nicht da wenn man erledigte Missionen abgeben möchte.
Das und die Tatsache das die Missionen nicht mehr in Haupt und neben Missionen unterteilt sind, macht das ganze noch unübersichtlicher.
Hier wäre weniger echt mehr gewesen.

Das hat mich eigentlich nie gestört. Es gibt viele kleine Quest, die einfach entstehen, wenn man den Leuten zuhört und weiß was ihr Problem ist. Da ich sehr gemächlich durch die Citadel gegangen bin und konnte ich mir das meiste anhören. Auch habe ich den Questlog nie benutzt. Ich kannte das Spiel ja wie gesagt und auch hatte ich beim dritten Teil nie das Gefühl, dass ich das Log brauche. Das ergibt sich auch durch die kompakte, übersichtliche Spielwelt, in der man sich nie verloren fühlt. Aber wenn man wie du es nutzen möchte, dann ist es ein absolut valider Kritikpunkt. Bugs habe ich keine erlebt.

Ansonsten sind die "richtigen" Nebenmissionen mMn richtig gut oder zumindest interessant. Mass Effect Andromeda habe ich nach der Trilogie auch wieder kurz überlegt. Aber dann schau ich mir ein 10 Minuten Gameplay Video an und pack die komischen Visagen bei den Dialogen nicht.
 
Also ich habe Andromeda auch komplett durch und kann den Hate nicht verstehen.
Ja, die Story kommt nicht an die Spannung und Dramatik eines zweiten Teils ran. Auch die Charaktere sind nicht so markant wie in der Trilogie.
Aber das Spiel ist keineswegs schlecht.
Womit sie es aber übertrieben haben, sind diese ganzen uninspirierten Sammel- und Dienstboten-Quests. Das bläht das Spiel unnötig auf. Diese Quests werden im Questlog aber schön von den "richtigen" Missionen getrennt aufgeführt. Ich habe viele davon zwar gemacht, nochmal würde ich es aber nicht tun. Die Haupt-, Neben- und Loyalty-Quests fand ich aber fast alle ganz gut.

Auch das häufiger angeführte Teenie-Drama konnte ich nicht nachvollziehen. Ja, der Hauptcharakter ist jünger als Shepard. Aber zumindest bei meinem männlichen Charakter konnte ich diesbezüglich keine solchen Entwicklungen feststellen. Allenfalls die NPCs Liam und Gil könnten in diese Rolle fallen, aber mit denen muss man ja nicht viel Zeit verbringen.
 
Fand Andromeda auch cool, als Space Exploration Game, es hat schon einige typische stärken von Mass Effect, wie dem wuchtigen und tollen Sound.

Es war aber als Mass Effect einfach schlecht.
Vor allem will die ganze Mass Effect Welt wissen wie es nach der Situation am Ende vom dritten Teil weiter geht. Naja, ich auf jeden Fall. :deal:
Und die kommen mit einem Spiel um die Ecke was damit gar nichts zu tun hat.

Als Spiel finde ich Andromeda Klasse, nur eben als ME nicht.

Und beim neuen Teil stirbt die Hoffnung zwar zuletzt aber ob das ohne Casey Hudson was wird?!
Ich hoffe es..
 
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