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Der Politikthread (3 Betrachter)

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Ein erster Schritt wäre es, jemandem das Ruder zu übergeben, der Ahnung von vernünftiger Haushaltspolitik und zumindest ein gewisses wirtschaftliches Grundverständnis hat. Aber da sind sich die Berliner ja leider selbst im Weg.
Das ist ja jetzt hier auch die Standardantwort.
Als hätte niemand zuvor in Berlin die Ideen gehabt, die hier in einem Videospielforum seit Jahren in Dauerschleife runtergeleiert werden. Wenn das Geld für die tollen Ideen fehlt, dann bleiben die tollen Ideen nur Ideen und werden nicht einfach so Realität, nur weil es so schön wäre.
 
Das ist ja jetzt hier auch die Standardantwort.

Was es aber leider nicht weniger wahr macht. Fakt ist nunmal, dass die finanziellen Mißstände größtenteils auf eine seit Jahren desaströse Haushaltspolitik zurückzuführen sind. Und das sage ich selbst als Ur-Berliner. Aber so lange die Latte-Macchiato-Fraktion ihre Radwege bekommt, interessiert der Rest eben nicht.
 
Das ist ja jetzt hier auch die Standardantwort.
Als hätte niemand zuvor in Berlin die Ideen gehabt, die hier in einem Videospielforum seit Jahren in Dauerschleife runtergeleiert werden. Wenn das Geld für die tollen Ideen fehlt, dann bleiben die tollen Ideen nur Ideen und werden nicht einfach so Realität, nur weil es so schön wäre.

Niemand hätte ein Problem damit, Geld für langfristige sinnvolle Investitionen bereit zu stellen. Da gäbe es in Absprache mit dem Bund und Ländern sicher einen Weg. Die KfW Bank ist ja unter anderem auch genau für sowas gedacht gewesen. Es will nur niemand Geld für sinnlosen Konsum bereitstellen.
 
Wie die Probleme zu bewerten sind, entscheiden immer noch die Menschen, die dort leben und wählen. Und wenn die Wähler die negativen Effekte des freien Martes schlechter bewerten, als die des Markteingriffs, dann ist es deren gutes Recht. Irgendwelche Schlaumeier von außerhalb können das gerne so bewerten wie sie es wollen.

Eine Lösung ohne negative Effekte konnte man bisher noch nicht finden, jedenfalls habe ich von dieser Lösung noch nichts gehört. Und so lange diese fehlt, muss man einen Tod sterben.

Die Berliner haben es mit dem Mietendecken probiert, damit klar ihre kompetenzen überschritten. Aber beendet ist das Thema damit bestimmt noch nicht.
Das ist ja jetzt hier auch die Standardantwort.
Als hätte niemand zuvor in Berlin die Ideen gehabt, die hier in einem Videospielforum seit Jahren in Dauerschleife runtergeleiert werden. Wenn das Geld für die tollen Ideen fehlt, dann bleiben die tollen Ideen nur Ideen und werden nicht einfach so Realität, nur weil es so schön wäre.
An einer wirklichen lösungsorientierten Diskussion bist du aber auch nicht interessiert ?
 
Die Stadt kann doch den "neuen" Flughafen umbauen zu Sozialwohnungen, wird eh nicht mehr vernünftig genutzt das Teil. :O_o:
Wir haben 2 ganze Flughäfen die man bebauen könnte. :ugly: Und gerade 3 aber den letzten brauchen wir in 5 Jahren noch, klar ich will nicht dass ganz Tempelhof bebaut wird, eher nimmt man bitte den ganzen privatvermietern endlich die Wohnung weg und vermietet sie ordentlich an die die in Berlin wohnen wollen. Ich war am Freitag im Rewe, ja leck mich doch am Arsch, wirklich kein einziger Kunde sprach deutsch, ich fuck echt ab mit den scheiss illegalen vermietungen, von wegen Übernachtungsverbot, die Stadt ist voll mit Touristen, das kommt alles von den privaten Vermietungen, wenn man die killt dann haben die Berliner auch wieder Wohnraum.
 
An einer wirklichen lösungsorientierten Diskussion bist du aber auch nicht interessiert ?
Welche lösungsorientierte Diskussion sollte es denn hier gegen? Es läuft doch wie bei allem hier sowieso nur darauf hinaus, dass jeder alles besser weiß als die anderen und als die in Berlin sowieso!

Ich möchte hier nur sagen, dass es bei diesem Problem bestimmt nicht die einfache Lösung gibt, wie viele hier meinen gefunden zu haben und die in Berlin nur zu dumm sind, dass sie selbst noch nicht darauf gekommen sind. Ist das eine lösungsorientierte Diskussion? Sicher nicht. Habe ich aber auch nie behauptet, dass ich eine Lösung habe.
Ich bin höchsten dafür hier, um denen die meinen DIE super Lösung für dieses Problem zu haben zu sagen, dass sie wahrscheinlich auf dem Hozweg sind. Ob es sie jetzt umstimmt, oder nicht. (Spoileralert: mit Sicherheit nicht)
 
Ich glaub niemand hier hat behauptet, dass die Lösung einfach ist... Die Lösung ist im Gegenteil sehr langwierig und schmerzhaft, deshalb ist sie bisher auch noch keiner gegangen. Dafür müsste man seinen Wählern nämlich mal die Wahrheit sagen.
 
Bericht: Söder und Laschet vertagen sich in K-Frage
Wie zu erwarten war, gibt es heute keine Entscheidung mehr in der Frage nach der Kanzlerkandidatur in der Union. Nach einem "Bild"-Bericht unter Berufung auf beide Verhandlungskreise vertagen CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder die weiteren Gespräche. Man stehe im Kontakt, aber die Fronten seien noch immer verhärtet.
https://www.n-tv.de/der_tag/Bericht-Soeder-und-Laschet-vertagen-sich-in-K-Frage-article22497898.html
Ist das langsam affig :klopf:
 
Alles klar.. dann können wir es ja auch sein lassen :)
Finde ich ehrlich gesagt nicht. Auch die, die nicht von sich behaupten eine Lösung parat zu haben, müssen an Diskussionen teilhaben können. Demontage von öffentlich vorgeschlagenen Lösungen gehört selbstverständlich auch zu einer Diskussion dazu, auch wenn sie nicht lösungsorientiert ist.
Und gerade diese Diskussion war auffällig einseitig, die große negative Effekte komplett ignoriert hat und wenn ich sie angesprochen habe, sofort für weniger wichtig bewertet wurde. Die Berliner Wähler bewerten dies nunmal offensichtlich seit langem anders. Denen sind diese hier ignorierten Effekte scheinbar doch wichtig.
 
Es IST aber ein marktökonmisches Problem.

Es ist weit mehr als das, ein Sozioökonomisches Problem, weil wohnen so essenziell für eine gesunde Gesellschaft ist, weil es hier AUCH um Menschen und eine Gesellschaft geht. Das meine ich mit reduzieren auf rein Marktökonomische Lösungen.

Was er btw auch gar nicht wertend anspricht. Einfach weil sich das direkt auf auf das Verhalten der Marktteilnehmer auswirkt - und da kommt die Spieltheorie ins Spiel. Wenn du eine falsche Regulierung ansetzt - wie es der Mietendeckel war - dann können sich die Vermieter kurzfristig erstmal nicht dagegen wehren. Langfristig aber sehr wohl, indem nämlich keine neuen Wohnungen gebaut werden, bestehende Wohnungen nicht modernisiert werden und teilweise mit Leerstand nur noch spekulativ verkauft werden. Oder aber wie jetzt oft möblierte Wohnungen mit "Extramiete" für die Möbel und Küche vereinbaren. Das haben die Sozis und auch die Grünen nie verstanden - dass die Leute sich nicht so verhalten, wie sie es gerne hätten und schon gar nicht alles fressen, was sie sich in ihrer Traumwelt ausgedacht haben.

Bis auf die Auswirkungen auf den Wohnungsbau - und hier sage ich ja, muss der Staat eventuell das Problem erstmal anerkennen um hier nachzuhelfen - sind dass ja alles höchst unethische und teils verbotene Methoden auf die hier seitens der Vermieter zurückgegriffen wird. Leerstand Spekulation? höchst Unmoralisch und eigentlich Verboten. Wohnungstand verkommen lassen und herunterwirtschaften? Unethisch und eigentlich Bruch der Verpflichtungen eines Eigentümers. Und das alles obwohl die Mietpreise (der Cashflow) in den letzten 9-10 Jahren teils um das doppelte zugelegt haben.

Meine Antwort wäre hier eindeutig mehr Spielregeln, statt weniger Spielregeln auf den Tisch zu bringen.

Der einzige Weg, da raus zu kommen ist, als Stadt selbst massiv zu bauen und entsprechend zu subventionieren und auch weiter Bauland freigeben und Baugenehmigungen schneller erteilen. Dann kann man auch aktiv steuern. Genau das machen sie aber nicht - und geben dann auch noch anderen die Schuld, nachdem sie selbst die ganzen Wohnungen überhaupt erst verkauft haben. Das ist alles als würde man bei nem Fieberpatienten dem Fieberthermometer die Schuld geben und das Thermometer wegnehmen...

Da bin ich deiner Meinung.
Der Mietpreisdeckel alleine löst das Problem nicht.
Da es für Eigentümer zahlreiche "kreative" Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind den Markt und die Situation auf eine andere unethische Methode zu schädigen. Hier müssen mehr eindeutig mehr Spielregeln her. Eigentum verpflichtet und in Form von Wohnraum sollte das ganz sicher nicht zum Spekulationsobjekt verkommen. Dann muss man halt solche Spielereiehen regulieren oder unattraktiv machen. Jene die nur den großen Reibach als Eigentümer und Vermieter vor Augen haben braucht das Land vielleicht auch nicht.

"Aber dann ist doch keiner mehr da der den bitter nötigen Wohnungsbau vorantreibt"
Dazu würde ich sagen "Nah, com'on. Fuck off." Das Mietniveau in Deutschland ist so hoch wie noch nie.
 
Investoren wollen Planbarkeit über Jahre - da kann man auch mit etwas weniger Rendite leben. Plus das was Mondknallschlumpf sagt.
MIr geht es auch darum, das ich es einfach verlogen halte, wenn sich jetzt der Senat von Berlin hinstellt und auf die bösen Investoren schimpft aber selbst dafür gesorgt hat, das es erst überhaupt dazu kommt.

Ansonsten liegt es absolut in der Hand des Berliner Senates selbst Wohnungen zu bauen, Bauverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Durch eine Mietpreisbremse wird ja kein QM mehr Wohnfläche entstehen.
Aber es ist eben so typisch Linke Klientelpolitik -> immer sind die anderen daran schuld.

Der Neubau war von Anfang an ausgenommen vom Mietpreisdeckel.
Die Einzige Ansage an die Investoren wäre vllt. "Jo jetzt reichts so langsam, macht mal bissel weniger wild und Spekulant."
 
Du hast Recht, dass die oben angesprochenen Punkte den Verpflichtungen eines Vermieters und Eigentümers zuwiderlaufen. Aber wer hat hier denn zuerst seine Verpflichtungen gebrochen? Ja wohl die Stadt mit ihrem Rechtsbruch. Kleinere Eigentümer waren da ja nur "Kollateralschaden".
Die können aber unter Umständen überhaupt nicht mehr renovieren und modernisieren wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
 
Du hast Recht, dass die oben angesprochenen Punkte den Verpflichtungen eines Vermieters und Eigentümers zuwiderlaufen. Aber wer hat hier denn zuerst seine Verpflichtungen gebrochen? Ja wohl die Stadt mit ihrem Rechtsbruch. Kleinere Eigentümer waren da ja nur "Kollateralschaden".

Also der Mietdeckel mit seinen Methoden wurde nicht als Unrecht abgewatscht soweit ich weiß. Es war eher so, dass das Land Berlin einfach nicht die Kompetenz besitzt solch eine Regelung auf den Tisch zu bringen.

Sprich Rechtsbruch? Wo?

Und BTW: Unrecht + Unrecht = Recht?

Die können aber unter Umständen überhaupt nicht mehr renovieren und modernisieren wenn ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

Renovieren und Modernisieren erlaubt er doch. Aber halt nicht mehr diese wahnsinnigen Luxussanierungen.
 
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Ist die Verzögerung von Söder ne Absicht dahinter, also dass man die Grünen Wahl abwartet? Söder ist doch der der verzögert, nicht Laschet.
Kannst sagen was man willl - die Grünen machen es richtig. Keine Gedöns, keine Leaks, keine Basis die blöde wird.... das haben sie gut im griff.
 
Es ist weit mehr als das, ein Sozioökonomisches Problem, weil wohnen so essenziell für eine gesunde Gesellschaft ist, weil es hier AUCH um Menschen und eine Gesellschaft geht. Das meine ich mit reduzieren auf rein Marktökonomische Lösungen.



Bis auf die Auswirkungen auf den Wohnungsbau - und hier sage ich ja, muss der Staat eventuell das Problem erstmal anerkennen um hier nachzuhelfen - sind dass ja alles höchst unethische und teils verbotene Methoden auf die hier seitens der Vermieter zurückgegriffen wird. Leerstand Spekulation? höchst Unmoralisch und eigentlich Verboten. Wohnungstand verkommen lassen und herunterwirtschaften? Unethisch und eigentlich Bruch der Verpflichtungen eines Eigentümers. Und das alles obwohl die Mietpreise (der Cashflow) in den letzten 9-10 Jahren teils um das doppelte zugelegt haben.
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Hier nicht vergessen das Bau aber auch Renovierungskosten extrem gestiegen sind. Ich habe mir spaßeshalber mal eine Immobile die ich vor nur 6 Jahren habe bauen lassen, mit den heutigen Lohn und Materialkosten durchrechnen lassen. Sage und ganze 30 % teurerer geworden, obwohl sich an der Größe und Materialen nichts geändert hat. Durch geänderte Bauvorschriften bzgl der Nachhaltigkeit würden sogar noch 5% extra drauf kommen.
 
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