Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 1 weitere.
Trotzdem gut gespielt, auch die anderen Charaktere in der Kneipe.
Aber yap - die Handlung war strange & verstörend.
Absolut sehenswert. Aber essen würd ich dabei jetzt nicht, ich hab damals mitgeholfen die säle zu putzen weils so gut lief in der zeit und ich immer sehr sparsam bin bei dienstplänen, dafür helf ich dann ja auch mit, die haben alle das popcorn und nachos liegen lassen, das war wirklich sehr deutlich. :D
 
Krass fand ich übrigens auch "Erika" aus Stromberg mal in einer dezent anderen Rolle zu sehen.

Und googelt mal nach Bildern von "Jonas Dassler" dem Darsteller von Honka. Da fällt man ja vom Glauben ab. Da hat die Maske definitiv einen guten Job geleistet.
Ja das ist der Hammer, es ist ein Meisterwerk im Grunde. Und widerlich, hab ich das schon gesagt? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ende war halt zu abrupt / aber basiert ja auf ner wahren Geschichte.

Und yap - ne Freundin zeigte mir den Fritz Schauspieler :schock:

yap, ein krasser Film, aber wirklich nix um dabei zu essen:grins:
 
40664009sx.jpg

Der goldene Handschuh
Hab den Film am Sonntag (unabhängig von den Wertungen hier) gesehen. Muss da ehrlich gesagt sagen das ich das hier genannte nicht so ganz Teile. Entweder sind Leute hier, sorry, bitte nicht falsch verstehen, zu weich oder ich bin durch Jahren von Horrorfilmen einfach zu abgewichst was das angeht aber ich fand das Ding nicht hart. Der Film ist an sich ja gut gemacht aber irgendwie auch zu unglaubwürdig. Das fängt schon beim Hauptcharakter an. Sorry, wenn einer so degeneriert durch die Gegend läuft wird der doch weg gesperrt. Genauso die Frauen die Honka "abschleppt". Die wirken wie hohle Zombies die sich verprügeln und benutzen lassen und trotzdem bei ihm bleiben. Das kann einfach nicht so sein das es so abgelaufen ist. Ok, der goldene Handschuh war eine Trinkerkneipe und die Gäste bzw die Frauen waren mehr oder weniger Prostituierte die für Suff alles machen aber Come on.. Gerade Gerda, die erste die dann noch abhauen konnte.... wenn du in so eine Bude kommst, zu einem Freak der dich benutzt und schlägt, dann haust sofort wieder ab. Ich verstehe schon was der Film zeigen will aber das wirkt alles zu sehr over the top und teilweise unnötig. Unnötig zb. die junge Blondine am Anfang samt Kerl die am Ende zusammen in den Handschuh gehen. Die tauchen am Anfang und am Ende auf und haben keinerlei Bewandniss für den Film. Also was machen die da?

Auch beim Ende vom Film fand ich leider wurde viel Potential verschwendet. Ich hab dananch mal gelesen was wie mit Honka weiter passiert ist. Das alles wurde rein gar nicht gezeigt / thematisiert. Das was im Film gezeigt wird ist ja quasi nur die halbe Geschichte. Da hätte man entweder ein zweiten Teil machen können oder wenigstens den Film länger ziehen können und wenigstens etwas zeigen von dem was nach der Festnahme passiert ist. Ach und der Gewaltgrad... sorry, so viel sieht man doch nicht wenn man mal ehrlich ist. Die Frau deren Kopf auf dem Tisch zerballert wird aber mehr ist doch da nicht. die Atmosphäre im Film an sich ist gut, die in der Kneipe mega. So könnte das wirklich in Hamburg in den 70ern in einer Kneipe ausgesehen haben. Den Rest, fand ich zu konstruiert, übertrieben dargestellt und am Ende, wie schon erwähnt, Pontenzial verschwendet. Guter Film, aber so überragend ung "ekelhaft" wie er gemacht wird fand ich ihn gar nicht.
 
Frage, aber warum bist du dir eigentlich so sicher, dass das alles konstruiert und unglaubwürdig ist und sich nicht so zugetragen haben kann? Ich habe jetzt nicht recherchiert, eventuell weißt du hier mehr. Gibt es hierzu offizielle Aussagen?

Für mich waren das alles völlig kaputte Existenzen im Film, die allesamt dem Alkohol verfallen sind und ohnehin völlig neben sich standen. Daher empfand ich die Darstellung und Verhaltensweisen als glaubwürdig. Ich denke in diesem Zustand, dieser Lebenslage in dem sich die Opfer befinden, handelt man nicht unbedingt mehr rational. Der Alkohol ist vermutlich (leider) deren verbleibender Lebenssinn und Honka hatte genug davon. Da entsteht schon eine Abgängigkeit.
Zudem gibt es ja auch heutzutage (selbst ohne Alkohol) noch viele gewaltsame Beziehungen, in denen das Opfer schweigt und den Partner nicht verlässt. Sicherlich sind das im Film keine Beziehungen, aber ich denke der Vergleich passt trotzdem. Nicht alles ist von außen betrachtet logisch nachvollziehbar.

Ansonsten finde ich nicht, dass der Film ekelhaft gemacht wird, er ist es für mich einfach. Es gibt für mich zwei Arten von Gewalt. In Horrorfilmen ist vieles übertrieben und findet zudem oft in einem Szenario fern der Realität statt. Daher ist das Ganze für mich abstrakter und weniger nahbar. Gewalt wie in "Der Goldene Handschuh" ist hingegen realistisch, vorstellbar und hat sich eventuell auch tatsächlich so zugetragen. Teils ist sie auch subtiler in ihrer Darstellung, aber genau deswegen insgesamt für mich viel eindringlicher, verstörender und unerträglicher.

Ich habe schon so viele Horror und Splatterfilme gesehen und bin im dem Bereich meiner Einschätzung nach auch schon etwas abgestumpft, aber die Eröffnungsszene hier ... allein die Geräusche... da zog sich in mir schon Einiges zusammen. :schreck:

Insgesamt fand ich "Der Goldene Handschuh" jetzt auch nicht überragend, dafür hätte ich mir etwas mehr Hintergrund zum Täter gewünscht, aber trotzdem noch gut. Warum die Presse ihn damals so zerrissen hat, kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir war der Film zu ernst und zu düster. Den Roman hab ich ironischer und etwas humorvoller empfunden. Kann aber auch an mir liegen. Den Roman Elementarteilchen habe ich damals superernst gelesen und war dann über die humorvolle Verfilmung empört. Also genau anders rum. Aber das lag wohl tatsächlich an meiner Wahrnehmung.
 
Das ist nicht der erste Film, der nur einen Lebensabschnitt oder Ausschnitt zeigt.
Man hat ja auch nichts über seine Kindheit gesehen, warum sollte man in mehreren Teilen sein Leben beleuchten.

Die blonde, junge Frau weckte ihn im Film aus seiner Lethargie (arbeiten, saufen, Resterampe abgreifen, killen). Er fängt an sich eine Partnerin zu suchen und versucht einen Schritt nach vorne.
Wie Lord schon gesagt hat, aus Abhängigkeit wird viel ertragen. Die meisten Existenzen im Handschuh sind so kaputt dass Prügel und Vergewaltigung den Suff, ein Dach über dem Kopf, Essen und Gesellschaft wert sind.

Dassler ist eine Macht, das ganze Ding mit mega viel Liebe zum Detail aufgebaut und die Atmosphäre ist übel eingefangen. Ich hatte nach dem Film das starke Bedürfnis zu duschen.

Mir gefällt nur der Sicherheitsmitarbeiter-Part nicht, da war mir die Ausgangslage (ich lass den Suff weg und bin dann gar nicht so schlimm bis mich die bösen Menschen verführen) zu einfach.

Trotzdem, ein mutiger Film aus Deutschland mit tollem Hauptdarsteller und klasse Ausstattung.
6/10
 
Frage, aber warum bist du dir eigentlich so sicher, dass das alles konstruiert und unglaubwürdig ist und sich nicht so zugetragen haben kann? Ich habe jetzt nicht recherchiert, eventuell weißt du hier mehr. Gibt es hierzu offizielle Aussagen?

Für mich waren das alles völlig kaputte Existenzen im Film, die allesamt dem Alkohol verfallen sind und ohnehin völlig neben sich standen. Daher empfand ich die Darstellung und Verhaltensweisen als glaubwürdig. Ich denke in diesem Zustand, dieser Lebenslage in dem sich die Opfer befinden, handelt man nicht unbedingt mehr rational. Der Alkohol ist vermutlich (leider) deren verbleibender Lebenssinn und Honka hatte genug davon. Da entsteht schon eine Abgängigkeit.
Zudem gibt es ja auch heutzutage (selbst ohne Alkohol) noch viele gewaltsame Beziehungen, in denen das Opfer schweigt und den Partner nicht verlässt. Sicherlich sind das im Film keine Beziehungen, aber ich denke der Vergleich passt trotzdem. Nicht alles ist von außen betrachtet logisch nachvollziehbar.

Ansonsten finde ich nicht, dass der Film ekelhaft gemacht wird, er ist es für mich einfach. Es gibt für mich zwei Arten von Gewalt. In Horrorfilmen ist vieles übertrieben und findet zudem oft in einem Szenario fern der Realität statt. Daher ist das Ganze für mich abstrakter und weniger nahbar. Gewalt wie in "Der Goldene Handschuh" ist hingegen realistisch, vorstellbar und hat sich eventuell auch tatsächlich so zugetragen. Teils ist sie auch subtiler in ihrer Darstellung, aber genau deswegen insgesamt für mich viel eindringlicher, verstörender und unerträglicher.

Ich habe schon so viele Horror und Splatterfilme gesehen und bin im dem Bereich meiner Einschätzung nach auch schon etwas abgestumpft, aber die Eröffnungsszene hier ... allein die Geräusche... da zog sich in mir schon Einiges zusammen. :schreck:

Insgesamt fand ich "Der Goldene Handschuh" jetzt auch nicht überragend, dafür hätte ich mir etwas mehr Hintergrund zum Täter gewünscht, aber trotzdem noch gut. Warum die Presse ihn damals so zerrissen hat, kann ich jedoch nicht ganz nachvollziehen.
Natürlich bin ich mir nicht sicher. Es wirkt einfach für mich zu übertrieben. Reines Gefühl. Hab dazu nur mal den wiki Beitrag von Honka gelesen und da wirkte er von der Beschreibung zb nicht so abgefuckt wie er im Film dargestellt wird. Er war starker Alkoholiker aber im Film wirkt er irgendwie degeneriert. Irgendwie to much
 
maxresdefault.jpg


Run (2020)

Psycho-Thriller im Style eines "Misery". Sarah Paulsen macht als pflegewahnsinnige Helikoptermutter, die ihrer gelähmten Tochter das Leben "ziemlich" schwer macht, einen guten Job. Ihren Charakter habe ich zum Ende des Films nur noch gehasst. Die Vorstellung, dass Menschen wie sie da draußen existieren, macht einfach nur krank (im wahrsten Sinne des Wortes :D). Im dritten Akt wurds leider etwas arg klamaukig. Für Genre-Fans trotzdem ganz locker nen verregneten Sonntag-Nachmittag wert. :dhoch:

6/10
 
Natürlich bin ich mir nicht sicher. Es wirkt einfach für mich zu übertrieben. Reines Gefühl. Hab dazu nur mal den wiki Beitrag von Honka gelesen und da wirkte er von der Beschreibung zb nicht so abgefuckt wie er im Film dargestellt wird. Er war starker Alkoholiker aber im Film wirkt er irgendwie degeneriert. Irgendwie to much

Vielleicht hilft dir das ja bei deiner Meinungsbildung etwas:

t6NoMId.jpg
 
Es gibt genug Reportagen über den goldenen Handschuh, Stimmen von Zeitzeugen usw. die einen recht deutlichen Eindruck vermitteln, wie extrem kaputt und fertig und am Bodensatz der Gesellschaft diese Leute waren. Trinkste ne Fako mit mir?
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Zurück
Oben