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ACC: Zeitfahren #13 (Monza im Reiter R-EX GT3)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

1.49.194... die Kombo ist super, nur sind die Bremspunkte vor prima und seconda variante recht weit entfernt von den Schildern... macht es schwierig.
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Genau das ist mein Problem die richtigen Bremspunkte zu finden. Mit dem Logitech ist es auch schwer immer die gleiche Position beim Bremen zu finden da es leider nicht über Druck funktioniert.
 
Danke fürs Video :dhoch: Deine Bremspunkte sind für mich nicht zu schaffen.

Du könntest das ABS auf 1 runter nehmen, das sollte den Bremsweg reduzieren.
Dann in die Kurven reinbremsen, d.h. Trailbreaking. So verzögerst Du auch noch während der Lenkvorgänge, hast eine bessere Balance und mehr Traktion. Nachteil ist, dass es eine gewisse Übung voraussetzt. Mit dem Reiter Lambo auch wirklich nicht einfach zu meistern.
Es hilft auch während des Bremsens flink herunterzuschalten. Die Motorbremse holt nochmal die entscheidenden Prozente raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
@fireball Der eine oder andere Tropfen Benzin dürfte noch drin sein… mal schauen, ob ich mich auch nochmals auf die Jagd begeben werde.

Dein Hinweis auf das trail breaking kann nicht genug hervorgehoben werden. Ich denke, es ist neben den offensichtlich wichtigen Dingen die entscheidende (vielen unbekannte) Technik, um wirklich schnell zu sein und hauptverantwortlich dafür, dass man hie und da das Gefühl nicht los wird, die anderen würden entgegen dem gängigen Sprichwort doch nicht nur mit Wasser kochen.

Es geht darum, spät mit voller Kraft (inklusive Motorenbremse) in die Eisen zu steigen, wodurch fast unmittelbar sehr viel Gewicht auf der Vorderachse liegt, perfekt zum einlenken. Jetzt darf die Bremse aber nicht sofort losgelassen werden, da man a) durch den späten Bremspunkt nach wie vor zu schnell ist, b) das Auto durch den erneuten Lastenwechsel (Gewicht würde schnell wieder nach hinten wandern) unstabil würde und c) das (instabile) Auto auch noch untersteuern würde. Vielmehr gilt es die Bremskraft stetig zu reduzieren und so die perfekte Balance zwischen Verzögerung und Seitenführung zu finden. Da muss man sich rantasten und nach ein paar Runden staunt man hie und da, was für Bremspunkte möglich sind. ACC bietet (wie viele andere Sims auch) eine Anzeige, welche dir aufzeigt, mit viel Prozent du gerade auf der Bremse stehst. Als ich bewusster versucht habe auf das trail breaking zu achten, hatte ich diese Anzeige in jeder Kurve aktiv im Auge.

Das klingt erstmal kompliziert, ist aber einfach eine Technik, welche manch einer vielleicht (bewusst oder unbewusst) ohnehin schon anwendet. Ich denke aber, dass das Verständnis der Hintergründe und das bewusste Nutzen der Technik fördert, frustfreier und rascher an schnellere Zeiten zu gelangen. Das Hotlapen bietet sich an, um das zu Üben, da man durch die konstanten Runden inkl. einer Delta Anzeige in jeder Kurve sieht, ob die gewählte Linie und Technik schneller oder langsamer ist. Ohne diese Delta Anzeige ist es oft schwierig herauszufinden, was wirklich wie schnell ist, insbesondere weil ja nicht nur die Kurvengeschwindigkeit selbst entscheidend ist, sondern – gerade in Monza – auch die Frage, wie schnell man im Kurvenausgang vor den langen Geraden wieder auf das Gaspedal latschen kann (ein paar km/h mehr macht da bei einer langen Gerade im Ergebnis viel aus).

Deshalb insgesamt: Aggressiv mit tail breaking beim Kurveneingang, sachte durch den Scheitelpunkt und früh wieder am Gas beim Kurvenausgang.

Und wie immer die Erkenntnis: Trotz aller grauer Theorie geht es immer noch schneller und es hat immer einen, der noch schneller ist. Ich bin im Anschluss an meine letzte hotlap session noch drei online Rennen auf Monza gefahren und konnte mich in der Quali immer so zwischen Platz 2 und 10 einordnen (mit Zeiten zwischen 1.49.2 und 1.49.6). Im zweiten Rennen ist einer aber unter 1.48.1 gefahren (nicht mit dem Reiter Lambo und wohl auch mit individuellem Setup, aber trotzdem...), was mir wieder aufgezeigt hat, wie viel nach oben noch ginge. Zweite Erkenntnis wie immer: Auch in guten Sims hat es online viele geistige Tiefflieger und ab und an einen Umgangston, Puh.
 
Schön erklärt @wil :dhoch:

Das macht mir auch so viel Spass an diesen Sessions. Egal ob nun Platz 1 oder 5, wenn man sich dran macht und bemüht, dann lassen sich immer Fortschritte erzielen. Man lernt nie aus und es gibt nicht die perfekte Runde. Mal teste ich einen späteren Bremspunkt, dann versuche ich eine andere Linie, überfahre den Kerb, lasse stärker in den Apex rollen und und und. Es gibt so viele Möglichkeiten, die manchmal doch noch eine Zehntel hervorbringen. Und dann staunt man selbst über sich, weil man in der Lage war seine erste Bestzeit während der Events um weitere 2 Sek zu unterbieten. Total klasse.
 
Danke euch beiden :dhoch: super erklärt. Ich werde es heute Abend nochmal versuchen und mehr aufs Bremsen konzentrieren. Mir gefallen diese Events auch gut (dank an Zimtzicke) bringt mich auch gut voran.
 
Ich weiß nicht, ob ich nochmal einen ernsthaften Versuch unternehme.
Ich fahre Monza so ungern, was inbesondere an diesen schrecklichen Schikanen liegt. Das quält mich mehr als es mir Freude bereitet :ugly:
 
Hab nochmal etwas nachgelegt. 2-3 Zehntel wären wohl noch drin, weiß aber nicht, ob ich nochmal Lust habe.
1:50,007

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Bei dem Wagen fallen die deutlichen Defizite am FFB schon sehr auf. Da er untersteuert, ACC aber keine FFB-Effekte für den Haftungsabriss dabei hat, ist das wie fahren im Nebel.
Das FFB dürfen die endlich mal aufmotzen, wäre für eine SIM von Vorteil.
 
Der Lenkwiderstand müsste abnehmen und das Rutschen über die Vorderräder müsste zumindest über eine Vibration simuliert werden. Wenn man die Lenkung wieder aufmacht, um das Untersteuern zu mildern, sollte man auch den Grip wieder spüren. Wie im echten Auto halt, aber da ist absolut kein Effekt.
Keine Ahnung, ob es bei Fanatec Wheels umgesetzt wird, für das G29 nicht.
Das FFB bekommt sogar GTS in vielen Aspekten besser hin als ACC.
 
Ist bei ACC schon gut spürbar.
Muss am G29 liegen.
Man spürt ja auch sehr gut den Aero-Grip, wie das Wheel in schnellen Kurven fester wird.
Der R-EX ist halt ne agile leichte Karre, da haste jetzt nicht so das brutale Gewicht auf der Vorderachse.
 
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