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Scheiß Liebe! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann Lieber jemanden im Haus haben der dich scheiße findet und dich 24/7 damit beschäftigt das du dir sorgen machst.

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Erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

Eines ist ja ganz klar: ich muss selbst einschätzen, ob ich Kinder möchte. Aktuell denke ich: wenn ich einen Partner hätte, der darauf Bock hat und auf den ich mich verlassen kann, dann kann man das durchaus in Angriff nehmen. Man kann, so die Idee, eine Familie haben und cool sein, wenn man denn möchte. Ich habe aber seltener darüber nachgedacht, ob mir was fehlen würde, wenn das nicht eintritt. Und nicht etwa, weil es z.B biologisch nicht ginge, sondern weil ich mich dazu entschieden hätte.

Leider fehlen mir die Antworten auf solche Fragen.

Bei ihr ist es so:

Sie hat nicht gesagt, dass sie definitiv keine Kinder will. D.h sie hat es prinzipiell nicht ausgeschlossen. Sie sagt aber auch gleichzeit a) dass es viele Einschnitte mit sich brächte und b) dass der Partner ein Faktor ist

Und insgesamt ist mir das zu vage. Ich kann daraus jetzt nicht ableiten, wie ich das jetzt werten soll.

Sie meinte ihre Mutter habe sie mit 37 bekommen. Vielleicht ist das für sie jetzt noch nicht das bestimmende Thema?

Vielleicht erlaube ich mir Mal den Luxus und investiere da gerne 6 Monate bzw. Ein Jahr, um das abzuklopfen, was ihr auch vorgeschlagen habt: Lernt euch erst einmal kennen, vielleicht bringt dieser Prozess ja auch Klarheit.

Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass man ein Jahr verschenkt hat. Aber ob ich damit jetzt mit 33 oder mit 34 anfange, ist dann vielleicht auch nicht mehr so entscheidend. Sollte alles den Bach runter gehen, muss ich mir halt eine suchen, die 3-5 Jahre jünger ist. Das sollte doch zu machen sein. :gerri:





:(
 
Zuletzt bearbeitet:
@Dow Jones

Was bedeutet denn für dich trotz Familie "cool" sein?

Ich kann dir sagen, dass Eltern sein zumindest in den ersten Wochen, Monaten und Jahren erstmal alles auf den Kopf stellt. Erst mit der Zeit kommt einiges der alten Normalität wieder zurück.

Du kannst jetzt vor dem Frühstück Sex mit deiner Freundin haben. Später wirst du um 6 Uhr einen kleinen Stinker zwischen euch liegen haben. Sex gibt es nur noch wenn a) das Kind nicht da ist oder b) schläft. :D

Zocken ist in der Anfangszeit auch schwierig(er), verschwindet aber auch aus der Prioritätenliste. Das geht aber später wieder besser. Vor allem, wenn das Kind a) nicht da ist oder b) schläft. :D

Ist aber auch nicht so schlimm, denn deine Kohle geht dann für Strampler und Pampers drauf... :grins:

Nee, das ist schon ziemlich geil alles und ich würde es auch nie mehr missen wollen. Aber es krempelt dein Leben schon komplett auf den Kopf und in vielen Dingen bedeutet es wirklich massive Einschnitte. Zumindest für eine lange Zeit.
 
@Gerri

Ich war beim ersten Kind ja auch 34. An und für sich ist das ja auch kein Problem bei uns Männern. Worüber ich mir ab und zu Gedanken mache, gerade jetzt beim Töchterchen... Wenn alles gut läuft, erlebe ich ihren 40. Geburtstag. Vielleicht auch noch ein paar mehr. Aber dann läuft meine Zeit so langsam ab. Das ist schon irgendwie ein bedrückendes Gefühl.

Mein Vater ist 66 und ich 44. Wenn alles normal läuft, haben wir eine längere gemeinsame Zeit.
 
@Dow Jones

Was bedeutet denn für dich trotz Familie "cool" sein?

Ich kann dir sagen, dass Eltern sein zumindest in den ersten Wochen, Monaten und Jahren erstmal alles auf den Kopf stellt. Erst mit der Zeit kommt einiges der alten Normalität wieder zurück.

Du kannst jetzt vor dem Frühstück Sex mit deiner Freundin haben. Später wirst du um 6 Uhr einen kleinen Stinker zwischen euch liegen haben. Sex gibt es nur noch wenn a) das Kind nicht da ist oder b) schläft. :D

Zocken ist in der Anfangszeit auch schwierig(er), verschwindet aber auch aus der Prioritätenliste. Das geht aber später wieder besser. Vor allem, wenn das Kind a) nicht da ist oder b) schläft. :D

Ist aber auch nicht so schlimm, denn deine Kohle geht dann für Strampler und Pampers drauf... :grins:

Nee, das ist schon ziemlich geil alles und ich würde es auch nie mehr missen wollen. Aber es krempelt dein Leben schon komplett auf den Kopf und in vielen Dingen bedeutet es wirklich massive Einschnitte. Zumindest für eine lange Zeit.

Also das mit dem auf den Kopf stellen, dass kann ich mir sehr gut vorstellen. Also zumindest so gut, wie es eben ohne Kind geht. Was ich aber meinte geht in die Richtung: Man kann es ( über einen Zeitraum von 20 Jahren) trotzdem schaffen ein soziales Umfeld zu haben, sich für seine Hobbies interessieren, irgendwie engagiert zu sein. Ich hatte Mal beim Karneval der Kultur sind Mutti gesehen, die hatte ihr 2-3 Jahre altes Kind auf den Schultern, es hatte einen Gehörschutz auf, und hat trotzdem ein wenig abgedanced. Das geht schon irgendwie.

Klar, das ist kein Vergleich zu ohne Kindern, das ist mir schon klar, aber irgendwie haben mir meine eigenen Eltern da ein anderes Bild vermittelt. Die haben keine Freunde, in dem Sinn, sind wegen ihrer Arbeit oft komplett platt und vegitieren so vor sich hin. Also immer auch jetzt, wo die Kinder schon alle groß sind und ihr eigenes Leben haben. Das habe ich auch oft mit Familie assoziiert: Nichts außer das. Und das fand ich super abschreckend.

Jetzt habe ich aber gesehen, dass es Spielraum gibt, der sich mit dem fortschreitendem Alter des Kindes wieder mehr und mehr öffnet.

Und irgendwie meinte ich das damit: klar, das Kind gibt den Takt an, aber nach eigenen Vorstellungen gestalten geht, mit Abstrichen, doch.

Aber das muss jeder für sich so sehen und empfinden.
 
Natürlich ist es das nicht. Aber es ist verdammt naiv darauf zu hoffen, dass es in ein paar Jahren anders aussehen würde. Wenn jemand mir zu Beginn sagt, dass er definitiv keine Kinder will, dann hoffe ich nicht darauf, dass es sich ändert.

Bei uns war das mit den Kindern auch lange auf ziemlich wackeligen Beinen. Hat auch ein paar Tränen gekostet. Das war aber vor fünf Jahren und ich war erst 24 - somit war das aktuell sowieso noch kein Thema. Aber ich hab eben einfach darauf gehofft. Mittlerweile sind wir beide bereit dafür, aber ich würde heute nicht mehr fünf Jahre warten, ob sich das alles grundlegend mal ändern wird. Das ist unnütze Zeit und tut einfach nur verdammt weh.

Ja aber so naiv war es dann doch am Ende nicht. Diese Geschichten gibt es doch so auch oft genug, womit es je eben nicht verdammt naiv erscheint darauf zu hoffen. War bei uns im Übrigen genauso. Meine Frau wollte immer Kinder, ich nie. Frau wollte immer heiraten ich nie. Frau wollte Haus und ich nie...... Wie die ganze Geschichte ausgegangen ist kann man sich denken :lol: Hätte Gerri damals mal besser auf mich aufgepasst. Nur einen Hund oder ähnliches werden wir definitiv nicht bekommen :gerri:
 
@Gerri

Ich war beim ersten Kind ja auch 34. An und für sich ist das ja auch kein Problem bei uns Männern. Worüber ich mir ab und zu Gedanken mache, gerade jetzt beim Töchterchen... Wenn alles gut läuft, erlebe ich ihren 40. Geburtstag. Vielleicht auch noch ein paar mehr. Aber dann läuft meine Zeit so langsam ab. Das ist schon irgendwie ein bedrückendes Gefühl.

Mein Vater ist 66 und ich 44. Wenn alles normal läuft, haben wir eine längere gemeinsame Zeit.

Das beschäftigt mich auch sehr. Unsere Jüngste ist gerade ein Jahr alt und ich werde im November schon 44 Jahre. Das ist schon krass. Die Erste wird jetzt 7 Jahre, da ist es nochmal etwas anderes. Aber der Gedanke, dass die Kleine wenn sie 18 wird einen 60 jährigen Vater hat ist schon seltsam muss ich zugeben. Da beneide ich jetzt schon diejenigen die Anfang 50 sind und die Kinder ausm Haus und selbständig sind. Fitter wird man ja nun auch nicht.
 
Also das mit dem auf den Kopf stellen, dass kann ich mir sehr gut vorstellen. Also zumindest so gut, wie es eben ohne Kind geht. Was ich aber meinte geht in die Richtung: Man kann es ( über einen Zeitraum von 20 Jahren) trotzdem schaffen ein soziales Umfeld zu haben, sich für seine Hobbies interessieren, irgendwie engagiert zu sein. Ich hatte Mal beim Karneval der Kultur sind Mutti gesehen, die hatte ihr 2-3 Jahre altes Kind auf den Schultern, es hatte einen Gehörschutz auf, und hat trotzdem ein wenig abgedanced. Das geht schon irgendwie.

Klar, das ist kein Vergleich zu ohne Kindern, das ist mir schon klar, aber irgendwie haben mir meine eigenen Eltern da ein anderes Bild vermittelt. Die haben keine Freunde, in dem Sinn, sind wegen ihrer Arbeit oft komplett platt und vegitieren so vor sich hin. Also immer auch jetzt, wo die Kinder schon alle groß sind und ihr eigenes Leben haben. Das habe ich auch oft mit Familie assoziiert: Nichts außer das. Und das fand ich super abschreckend.

Jetzt habe ich aber gesehen, dass es Spielraum gibt, der sich mit dem fortschreitendem Alter des Kindes wieder mehr und mehr öffnet.

Und irgendwie meinte ich das damit: klar, das Kind gibt den Takt an, aber nach eigenen Vorstellungen gestalten geht, mit Abstrichen, doch.

Aber das muss jeder für sich so sehen und empfinden.

Joa, das geht schon alles. Man muss das natürlich auch wollen.

Gerade wenn man als Paar gut zusammen "arbeitet", kann man sich Freiräume schaffen.

Viel ändert sich aber auch automatisch.
 
Ja aber so naiv war es dann doch am Ende nicht. Diese Geschichten gibt es doch so auch oft genug, womit es je eben nicht verdammt naiv erscheint darauf zu hoffen. War bei uns im Übrigen genauso. Meine Frau wollte immer Kinder, ich nie. Frau wollte immer heiraten ich nie. Frau wollte Haus und ich nie...... Wie die ganze Geschichte ausgegangen ist kann man sich denken :lol: Hätte Gerri damals mal besser auf mich aufgepasst. Nur einen Hund oder ähnliches werden wir definitiv nicht bekommen :gerri:

Noch bin ich nicht Mama :ugly:
 
@Gerri

Ich war beim ersten Kind ja auch 34. An und für sich ist das ja auch kein Problem bei uns Männern. Worüber ich mir ab und zu Gedanken mache, gerade jetzt beim Töchterchen... Wenn alles gut läuft, erlebe ich ihren 40. Geburtstag. Vielleicht auch noch ein paar mehr. Aber dann läuft meine Zeit so langsam ab. Das ist schon irgendwie ein bedrückendes Gefühl.

Mein Vater ist 66 und ich 44. Wenn alles normal läuft, haben wir eine längere gemeinsame Zeit.


Das ist natürlich ein anderer Punkt der mich auch schon aufgestoßen ist. Mein Vater war 34 als ich zur Welt kam, ist jetzt halt 70 aber noch fit.

Ich bin im Moment halt noch sehr aktiv (mit meiner Frau zusammen) was Unternehmungen angeht und das würde dann definitiv nicht mehr möglich sein.... und ich weiß nicht ob es mir das "wert" ist ein Kind zu bekommen, auch wenn sich das natürlich etwas doof anhört. Ich bin eh niemand der mit Kindern viel anfangen kann.... Merke ich auch am Sohn meines Schwagers, der ist jetzt 1,5 Jahre alt und jeder geht total auf ihn ab, außer mir.
 
Das ist natürlich ein anderer Punkt der mich auch schon aufgestoßen ist. Mein Vater war 34 als ich zur Welt kam, ist jetzt halt 70 aber noch fit.

Ich bin im Moment halt noch sehr aktiv was Unternehmungen angeht und das würde dann definitiv nicht mehr möglich sein.... und ich weiß nicht ob es mir das "wert" ist ein Kind zu bekommen, auch wenn sich das natürlich etwas doof anhört. Ich bin eh niemand der mit Kindern viel anfangen kann.... Merke ich auch am Sohn meines Schwagers, der ist jetzt 1,5 Jahre alt und jeder geht total auf ihn ab, außer mir.

Du bist ja auch nicht verpflichtet das zu machen.
 
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