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Vom Flexitarier zum Vegetarier - Kampf gegen den Geschmack

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Mal probiert. Puuh ... weder im Geschmack noch in der Konsistenz wie Hühnchen. Mit ordentlich BBQ-Sauce und Zwiebel-Chutney aber essbar, wenn man unbedingt auf Fleisch verzichten will, aber like meat ist da ein Euphemismus.
 
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Mal probiert. Puuh ... weder im Geschmack noch in der Konsistenz wie Hühnchen. Mit ordentlich BBQ-Sauce und Zwiebel-Chutney aber essbar, wenn man unbedingt auf Fleisch verzichten will, aber like meat ist da ein Euphemismus.
Das Ding ist, es muss schmecken. Es muss nicht wie Hühnchen sein. Also wenn die süß sauer damit schmeckt, gibt kein Grund mehr Hähnchen rein zu tun.
Ach ups, ist das BBQ Ding, dass kenn ich leider noch nicht.
Die Hähnchenschnitzel von Like Meat sind Top. Schmecke da keinen Unterschied.

Edit: ich muss sagen, dass das Rügenwalder Vega-Mett einfach geil ist! Da brauch ich nie mehr richtiges Mett!
 
Doch, wenn ich Hühnchen will (geschmacklich und in der Konsistenz), muß es auch nach Hühnchen schmecken :D

Und das tut es leider nicht. Wenn ich eine geschmacklose Masse mit BBQ-Sauce übertüncht haben will, ist es aber okay. Wenn auch teuer.
 
Mal meine Gedanken nach dem Durchscrollen hier: Es wird bei vielen ein großer Wert auf Fleischersatzprodukte gelegt
Ich persönlich finde das nicht den optimalen Ansatz.

Wenn man seinen Fleischkonsum verringern bzw. beenden will, sollte man seine Koch- und Essgewohnheiten ganzheitlicher ändern, als nur gezielt ein möglichst gleich schmeckendes Substitut zu finden.

Es gibt Myriaden an wirklich sehr, sehr guten vegetarischen und veganen Rezepten. Man kann sich dadurch mit ganz anderen Küchen und Kulturen auseinandersetzen. Die orientalische Küche oder die indische Küche haben als Beispiel etliche traditionelle Gerichte, die komplett ohne Fleisch, TOfu oder sonstige Ersatzprodukte auskommen. Da kann man dann viele Aspekte in seinen persönlichen Speiseplan übernehmen und lernt, nicht mehr im traditionell deutschen "Fleisch-Sättigungsbeilage-Gemüsebeilage" Schema zu kochen.

Das führt imo dazu, dass man schneller sieht, wie wenig notwendig Fleisch für die eigene Ernährung im früher gelebten Umfang (oder generell) ist. Ersetzt man Fleisch nur durch etwas, das möglichst genauso aussehen und schmecken soll, führt das imo immer zu Vergleichen. Und das Original schmeckt dann doch besser. Und der Gedanke an das tägliche Fleisch verschwindet nicht.

Ähnliches denke ich über Wurstersatz für aufs Brot. Auch das nutzen wir nicht. Stattdessen gibt es im Vergleich zu früher viel mehr Käse. Da gibts so eine unendliche Auswahl (v.a. wenn man nicht nur das Abgepackte kauft, sondern an der Theke oder Marktstand schaut). Dazu gibts noch viele vegetarische oder vegane AUfstriche, die keine Wurst imitieren wollen, sondern auf Gemüse- oder NUssbasis sind. AUch da gibt es schier unendliche Auswahl.

Prinzipiell ist es immer begrüßenswert, seinen Fleischkonsum zu überdenken, egal wie. Wie ichs geschildert hab, war für uns eben ein toller Ansatz, der dazu geführt hat, dass Fleisch und Wurst nur noch eine kleine Nebenrolle in unserer Ernährung und allen Gedanken dazu (essenspläne, Einkaufslisten und so) einnimmt.

Und wenn es Fleisch und Wurst sein soll, dann konsequent Bio. Für die Bolognese, die es morgen an meinem Geburtstag gibt, hab ich z.B: festgestellt, dass REWE Bio-Hackfleisch nach dem strengen Naturland-Standard im Liefersortiment hat.
 
Weiß nicht ob das auf mich bezogen war, aber ich fokussiere mich durchaus nicht nur auf Fleischersatz sondern bin da ziemlich open minded.

Siehe bereits erwähnten Gemüseaufstrich, Pesto Nudeln oder Wirsing Lasagne.
 
Weiß nicht ob das auf mich bezogen war, aber ich fokussiere mich durchaus nicht nur auf Fleischersatz sondern bin da ziemlich open minded.

Siehe bereits erwähnten Gemüseaufstrich, Pesto Nudeln oder Wirsing Lasagne.
Nene, war allgemein gehalten, weil gefühlt die Hälfte der Posts hier um Fleischersatz gehen.

EDIT: Ach ja: Wir haben letztens mal Beyond Burger Patties probiert und die direkt echtem Fleisch gegenübergestellt.
Ich muss sagen, das kommt vom Geschmack und Mundgefühl wirklich erstaunlich nahe an Burgerpatties aus HAck ran. Bissl zu weich nur, fühlt sich eher an wie medium gebratenes Hack. Nur der Geruch beim Anbraten ist...gewöhnungsbedürftig :D
Geschmacklich im KOntext eines Burgers aber fast nicht von Rinderhack zu unterscheiden.

echt krass, wie weit da die Lebensmitteltechnologie ist.
 
Zusammen mit eine rFrau haben wir den Versuch gestartet, vegan zu sein. An sich vermisse ich das Fleisch gar nicht so, auch wenn wir ab und an ein eine vegane Wurst oder Hack probiert haben. Allerdings finde ich es sehr sehr schwer mit Muskelaufbau auf die erforderliche Menge an Protein zu kommen. Man liest sehr häufig, dass dieses oder jenes Naturprodukt viel Protein hat, aber man will unter bestimmten Gesichtspunkten nicht auch noch zu viel Fett oder Carbs aufnehmen. Was also tun? Zum “Auffüllen” habe ich ein veganes Proteinpulver von ESN genommen, allerdings staubt das Zeug sowas von und ich kann - viel schlimmer - den Geschmack nicht ab, obwohl es “Smooth Chocolate” ist. Dann noch Tempeh etc., aber ehrlich, das geht preislich richtig durch die Decke.

Ich habe daher die Suche nach einer Alternative zu Magerquark aufgebeben (Soja-Joghurt hat nur einen Bruchteil des Proteins + mehr Fett und KH), weshalb ich jetzt wieder Magerquark nehme. Statt vegan halt nur vegetarisch...

Wenn ich natürlich nix mit Muskelaufbau machen würde und nur die 0,8g/kg Protein brüchte, wäre das Ganze ziemlich easy.
 
seitan selbst machen, das geht nicht ins geld und hilft sehr an die gewünschten mengen zu kommen.
sojaschnetzel sind auch erschwinglich und flexibel einsetzbar, ebenfalls sehr hoher proteingehalt (ungefähre werte für 100g: 360kcal, 50g protein, 17g carbs, 8g fett).
und in sachen veganes proteinpulver empfehle ich die von nutri+.

mittlerweile sehe ich das hauptproblem bei vegan + muskelaufbau nicht in der menge, sondern im zubereitungsaufwand.
 
seitan selbst machen, das geht nicht ins geld und hilft sehr an die gewünschten mengen zu kommen.
sojaschnetzel sind auch erschwinglich und flexibel einsetzbar, ebenfalls sehr hoher proteingehalt (ungefähre werte für 100g: 360kcal, 50g protein, 17g carbs, 8g fett).
und in sachen veganes proteinpulver empfehle ich die von nutri+.

mittlerweile sehe ich das hauptproblem bei vegan + muskelaufbau nicht in der menge, sondern im zubereitungsaufwand.

Bei täglich 3g Protein/Kilo Körpergewicht, braucht man gar nicht erst anfangen mit dem nachdenken über Vegan und Hank fang jetzt bitte nicht an, von das bräuchte ich nicht, nach nun bald 28 Jahren weiß ich schon was für mich funktioniert und was nicht. :cool:
 
Bei täglich 3g Protein/Kilo Körpergewicht, braucht man gar nicht erst anfangen mit dem nachdenken über Vegan

Die Diskussion hatten wir ja schon mal in einem anderen Thread und auch wenn du es da glaub ich nicht so recht akzeptieren wolltest, man hats dir vorgerechnet, dass es doch geht, ergo es eine reine Frage des Wollens und nicht des möglich seins ist :p
 
Bei täglich 3g Protein/Kilo Körpergewicht, braucht man gar nicht erst anfangen mit dem nachdenken über Vegan und Hank fang jetzt bitte nicht an, von das bräuchte ich nicht, nach nun bald 28 Jahren weiß ich schon was für mich funktioniert und was nicht. :cool:
Du hast 28 Jahre Expertise in nicht-vegetarischem Lebensstil, das sind 28 Jahre Optimierung einer Ernährung, die Fleisch, Fisch und andere tierische Produkte beinhaltet.
Optmiere 28 Jahre eine vegane Ernährung und du kannst vergleichen.
 
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