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Habt ihr die freie Zeit für irgendwas genutzt?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Finde das auch ein wenig bizarr, als gäbe es eine Parallelwelt. Während wir körperlich und geistig gerade echt über unsere Grenzen sind und arbeits- wie auch familienmäßig nicht mehr wissen wo oben und unten ist, hab ich Kollegen die jetzt bei 90% Kurzarbeitergeld gerade ihr Leben genießen und den totalen Hobbyoverkill haben. Ich musste gestern echt zum Arzt, da mir stressbedingt wohl ein Überbein an der rechten Hand gewachsen ist.

Und ganz ehrlich: Ich beneide momentan diejenigen die wirklich "echt" Kurzarbeit haben und das beste daraus machen. Würde ich ganz genauso machen wenn ich in der Situation wäre. Kurzarbeit ist kein Urlaub, aber das würde ich schon so empfinden. Natürlich auch nur wenn ich finanziell klar komme und mir keine allzu große Sorgen machen müsste.

Ist echt eine komplett verrückte Zeit und irgendwie kann ich überhaupt nicht abschätzen wie es die nächsten Wochen und Monate weiter gehen wird. Die Jahresrückblicke auf 2020 Ende des Jahres dürften ziemlich einseitig ausfallen.
 
Da ich eh schon seit Jahren von zu Hause arbeite hat sich bei mir nicht wirklich viel geändert. Vom Verlag aus sind zwar fast alle im Home-Office, aber das scheint den Workflow wirklich nur gering zu beeinflussen, zumindest von meinem Standpunkt aus.

Ich würde meine Freizeit allerdings eher in mehr Sport investieren, mal ein paar längere Läufe draußen, weiter raus in die ländliche Gegend hier.
 
Also ich bin mit meinem Youtube-Algorithmus jetzt bei Frisbee-Golf angekommen und habe mit dem fünffachen Weltmeister Paul 'McBeast' McBeth ein neues Feindbild in meinem Leben gefunden und ich glaube mehr muss ich dazu nicht sagen.

Bin durch Corona auf 250 Prozent hochgestuft worden, dazu ein Kleinkind daheim - kein Schlaf, keine Freizeit
Ach deshalb sieht man dich kaum noch in Apex :traurig:
 
Finde das auch ein wenig bizarr, als gäbe es eine Parallelwelt. Während wir körperlich und geistig gerade echt über unsere Grenzen sind und arbeits- wie auch familienmäßig nicht mehr wissen wo oben und unten ist, hab ich Kollegen die jetzt bei 90% Kurzarbeitergeld gerade ihr Leben genießen und den totalen Hobbyoverkill haben. Ich musste gestern echt zum Arzt, da mir stressbedingt wohl ein Überbein an der rechten Hand gewachsen ist.

Und ganz ehrlich: Ich beneide momentan diejenigen die wirklich "echt" Kurzarbeit haben und das beste daraus machen. Würde ich ganz genauso machen wenn ich in der Situation wäre. Kurzarbeit ist kein Urlaub, aber das würde ich schon so empfinden. Natürlich auch nur wenn ich finanziell klar komme und mir keine allzu große Sorgen machen müsste.

Ist echt eine komplett verrückte Zeit und irgendwie kann ich überhaupt nicht abschätzen wie es die nächsten Wochen und Monate weiter gehen wird. Die Jahresrückblicke auf 2020 Ende des Jahres dürften ziemlich einseitig ausfallen.

Das sehe ich im Freundes- und Bekanntenkreis auch gerade, dass es hier völlig auseinander geht, was die Realitäten angeht.

Kenne einige mit Familie und Haus, die zwar sehr gut verdienen (haben und trotz Kurzarbeit immer noch) aber die halt vorher alles so eng bemessen haben, dass sie trotz gutem Verdienst jetzt existentiellen Ängsten ausgesetzt sind. Einfach weil sie halt auf Kredit leben und der halt am vorherigen Status quo, ohne entsprechend großem Buffer bemessen war.

Auf der anderen Seite sehe ich aber auch Freunde die weit nicht das verdienen aber auch schon zuvor ihren Lebensstil entsprechend gelebt haben, dass sie damit gut um die Runden kamen. Die genießen aktuell ihre zusätzliche Freizeit und sehen sich durch das verminderte Einkommen jetzt nicht existentiell bedroht.

Bei den Eltern in meinem Bekanntenkreis sehe ich da auch zwei völlig verschiedene Bilder. Die, die damit überhaupt kein Problem haben und die, die das gerade völlig überfordert. Die einen waren vorher schon privilegiert genug, sprich da war ein Elternteil sowieso zuhause und hat sich um den Nachwuchs gekümmert und die, wo beide berufstätig sind.
 
Finde das auch ein wenig bizarr, als gäbe es eine Parallelwelt. Während wir körperlich und geistig gerade echt über unsere Grenzen sind und arbeits- wie auch familienmäßig nicht mehr wissen wo oben und unten ist, hab ich Kollegen die jetzt bei 90% Kurzarbeitergeld gerade ihr Leben genießen und den totalen Hobbyoverkill haben. Ich musste gestern echt zum Arzt, da mir stressbedingt wohl ein Überbein an der rechten Hand gewachsen ist.

Und ganz ehrlich: Ich beneide momentan diejenigen die wirklich "echt" Kurzarbeit haben und das beste daraus machen. Würde ich ganz genauso machen wenn ich in der Situation wäre. Kurzarbeit ist kein Urlaub, aber das würde ich schon so empfinden. Natürlich auch nur wenn ich finanziell klar komme und mir keine allzu große Sorgen machen müsste.

Ist echt eine komplett verrückte Zeit und irgendwie kann ich überhaupt nicht abschätzen wie es die nächsten Wochen und Monate weiter gehen wird. Die Jahresrückblicke auf 2020 Ende des Jahres dürften ziemlich einseitig ausfallen.

Da ich sowieso ausschließlich vom HomeOffice arbeite oder mal zu Kunden fahre, hat sich bei mir beruflich nicht viel verändert. Die Kundeneinsätze haben sich reduziert, aber aktuell betreue ich auch den GoLive beim Kunden Remote. Haben Kameras etc. aufgestellt und ich darf schön in boxershorts und T-Shirt beobachten, wie die leute arbeiten. Mal was entpannter als sonst mit Hemd und schnicke angezogen.

Privat gibt es einen Unterschied. Unser großer ist seit Wochen nicht in die KiGa. Ihm fehlt der Auslauf und hat immer volle pulle Energie. Die Tochter wird so langsam wie der große und das strengt meine Frau extrem ab. Sie nervt es total, dass alle die Ehemänner ihrer freundinnen & cousinen mit Kurzarbeit und 90% daheim sitzen und sie unterstützen können, während ich mittlerweile an den Feiertagen Arbeiten musste.
 
Ja ich weiß es geht um Menschen mit mehr Zeit, aber man wird ja noch sagen dürfen das man keine Minute mehr Freizeit hat, als sonst und ja, das ist eine komische Situation.

Auf der einen Seite hätte wohl jeder gerne etwas mehr Freizeit (gerade wir Zocker haben ja immer genug zum wegzocken) und ja ein klein wenig neidisch ist man schon, aber wenn ich dafür Sorgen und Existenzängste haben müsste, nein Danke. :nein:
 
Sport (mountainbiken), alles wegen Poolbau regeln, kleinere Dinge im Haus machen, Serien/Filme schauen, zocken, viel Musik hören, meiner Frau im Büro helfen.

Das wars im Groben, ich könnte mich noch über Monate so beschäftigen :D Irgendwas zu Lernen o.Ä. hab ich gerade absolut keinen Bock drauf.
Ich denke man muss auch nicht immer "produktiv" sein, im Gegenteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe in der Tat reichlich Freizeit, bei mir kam das Aus ja Mitten in der Vorbereitungszeit auf die Abschlussprüfung meiner beruflichen Umschulung. Wir haben zwar online Aufgaben bekommen, die waren aber relativ schnell erledigt. Ich hatte in der Coronaauszeit auch noch offiziell eine Woche Urlaub. :ugly:

Kinder habe ich keine, was das ganze ziemlich erleichtert.

Ich finde es aber krass dass hier so viele Home-Office haben, immerhin gibt es etliche Berufe, die derzeit einfach nur stillstehen, und wo man ausschließlich praktisch im Betrieb arbeiten kann, und das ganze nicht einfach nach Hause verlegen kann.

Habe im Keller ein wenig gearbeitet. Wollte ich schon seit Monaten machen, kam aber nie dazu wegen der Umschulung. Konnte ich jetzt endlich erledigen, genauso wie die Fliesen im WC erneuern.
 
Weils mich nervt. Hab Freunde die das richtig raushängen lassen und null Verständnis dafür zeigen wenn man mal nicht erreichbar ist oder nicht die Zeit hat die sie momentan haben. Eine Freundin nervt mich seit Tagen das ich sie besuchen kommen soll und versteht nicht das ich momentan durch die viele Arbeit dafür einfach keine Lust habe und einfach müde bin. Und wenn dann ein „Achja du musst ja noch arbeiten kommt“, könnte ich komplett ausrasten. Da kommst du dir als Arbeitender einfach blöd vor und willst sowas nicht hören. So geht es mir zumindest.
 
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