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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mh ok, ich kenn das wie gesagt, Gott sei Dank, nicht.
Beneide da keinen drum.

kann das auch an Hormonen hängen?

Dass kann verschiedene Faktoren haben.
Hab mich auch mehrmals auf ein Ungleichgewicht des Hormonhaushalts testen lassen.

Ich weiß in meinem Fall einfach, dass bei mir einfach Neurologisch eine Verletzlichkeit besteht und ich vielleicht genetisch und durch Vorerfahrungen anfälliger für Depressionen und Angststörungen bin. Hab da wie gesagt auch schon vieles versucht und ich denke Mingo wird da ne ähnliche Laufbahn haben.

Aktuell helfen halt nur Medikamente, ein gesundes Umfeld und alle paar Jahre mal wieder ne Psychotherapie.

Edit: Aber aktuell (seit 2 Jahren) war ich eigentlich sehr stabil. Diese ganze Corona scheiße könnte das ganze aber echt gefährlich ins Ungleichgewicht bringen. Und die Sorgen die Mingo hat, teile ich auch. Ich weiß nicht was passiert, wenn ich erste leichte Atembeschwerden entwickle und wie sich das auf mein geistlichen Zustand auswirkt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich kann mich da nicht rein versetzen aber hilft es nicht zu wissen dass zum Einen die Atemnot bei Corona nicht plötzlich kommt (wie bei einer Panikattacke) und dass du in deinem Alter als körperlich gesunder Mensch nichts zu befürchten hast?
Oh, ich hab leider auch kein Problem damit mich den ganzen Tag irgendwie kurzatmig zu fühlen und mich dann zum Abend hin langsam in eine Atemnot reinzusteigern.
Die Panik ist ja nur die Spitze des Eisberges von allem, was man so an Sorgen, Ängsten und Stress in sich hinein frisst.
Und wenn man zu sehr auf Schmerzen in seinem Körper achtet dann baut sich das eben vom kleinen Symptom zum großen Symptom immer weiter auf.

Bei mir war damals übrigens Auslöser der Hormonhaushalt, der aufgrund eines hormonproduzierenden Gehirntumors (gutartig, Prolaktinom der Hypophyse) total aus den Fugen geraten war.
Ich hoffe, dass das diesmal nicht wieder ein Verstärker ist, weil das würde bedeuten dass die Medikamente nicht mehr wirken und der Tumor wieder wachsen würde. Aber das mag ich mir lieber gar nicht vorstellen.
 
Gelesen und wurde nicht getriggert. Ein gutes Zeichen.

Ich habe mit den Jahren gelernt, wie ich welche Maßnahmen zu treffen habe.
Bei einer anfliegenden Panikattacke habe ich sowas wie "Meditation" für mich entdeckt. In mich reinhören und atmen hat immer ganz gut je nach Level gepasst.

Schlimmer ist bei mir die Vereinsamung. Ich wohne in einer 1 Zimmer Wohnung und arbeite im Home Office. Das war vor Corona schon ein Problem und spitzt sich jetzt langsam zu. Ich kann mir momentan echt noch eine Depression leisten oder wieder autoaggressiv werden.
 
Der Thread kann gerne auch zum "auskotzen" eurer Sorgen und Ängste genutzt werden um dann halt so mit anderen ins Gespräch zu kommen die vielleicht ähnliches durchmachen wie ihr. Oder ihr nutzt den Thread einfach als Quarantäne-Tage-Buch.


In meinem Fall hat es viel geholfen die letzten Tage vermehrt auf Nachrichten zu verzichten.
Normalerweise nutze ich viel Youtube/Twitter, aber da man dort seit Wochen von allen seiten mit Corona-Nachrichten zugeflutet wird - auch wenn man versucht auf diesen Plattformen etwas völlig anderes zu konsumieren - habe ich das auch stark runter gefahren.

Ich merke wie ich mich dadurch innerlich und körperlich weniger verspannt durch den Alltag schlage.
Da ich hier alleine wohne und zu meiner Freundin erstmal physischen Abstand halte (damit ich mich im schlimmsten Fall um sie kümmern kann und es uns beide nicht gleichzeitig erwischt), telefoniere ich zur zeit viel (normalerweise bin ich kein Telefon-Mensch) und lenk mich viel mit Zocken/Lesen/Wohnung putzen ab. Funktioniert bisher ganz gut (ich bin aber auch der Typ-Mensch, der lange zeit ohne echten Menschen Kontakt auskommt und generell gerne für sich alleine ist [und meine Freundin zum glück auch]).
 
Sehr toller Thread

Ich habe zum Glück auch kein Problem mit den ganzen Einschränkungen die es zur Zeit gibt. Evtl liegt es auch daran das man als "Nerd" ja eh gerne Zuhause war als um die Häuser zu ziehen. Kann aber verstehen wenn Leute zuhause die Decke auf dem Kopf fällt und beneide keinen darum :(
Das einzige was mich wurmt ist die Einkaufssituation, man kann ja für sich Pläne machen was man wie einkauft, aber am Ende kann man sicher sein das nicht alles vorhanden ist und man immer wieder improvisieren muss. Durch die leeren Regale entsteht auch so eine gewisse Panik das man einfach irgendwann ohne Lebensmittel oder andere wichtige Dinge dasteht. (Ja ich weiß auch das dies anderes ist, aber Kopf kommt damit manchmal nicht klar)

Was mir tatsächlich hilft ist Reden mit Leuten. Wir haben in der Firma alle paar Tage eine Konferenz wo wir alle zusammen kommen und einfach reden, es ist schön auch die anderen Kollegen mal zu hören und zu sehen.
Dann natürlich auch Videochat mit den Verwandten und Freunden, dadurch kann man sich schon nah sein obwohl man nicht sich direkt gegenüber sitzt. Ich finde gerade in der jetzigen Zeit hilft die Kommunikation untereinander schon viel.

Und ich bin in der Tat froh auch den Podcast mit @Bart Wux und @Exelus zu haben, dadurch kann man sich auch mal mit anderen austauschen und wenn es Euch auch noch Spaß macht und euch ablenkt ist es noch besser :)

Was ich mir gerade in der Tat etwas abgewöhne ist die Nachrichtenseiten und unseren Thread so oft zu lesen wie es geht, ja da draussen ist vieles gerade Mist aber ich muss es mir nicht gefühlt stündlich immer wieder vor Augen halten. Einmal am Morgen und einmal am Abend ist für mich persönlich eine gute Balance.

Ansonsten haben wir ein mit Videogames ein gutes Hobby, was wir in der jetzigen Situation gut ausführen können, man sich auch per Multiplayer mit anderen "treffen" kann und super gut ablenkt, da können wir uns doch darüber freuen :)
 
Da ich ja seit letzter Woche auch in Kurazarbeit bin, und ich jetzt im Grunde nicht wirklich was zu tun habe, habe ich mir selbst einen Stundenplan zusammengestellt, also quasi wie früher in der Schule :D

Da werde ich mir dann sachen beibringen die ich schon länger mal machen wollte aber nie zeit dafür hatte, sei es meine Kunst oder Musik. Ich wollte auch schon immer mal programmieren lernen. Dazu noch eine Fremdsprache.

Mal schauen wie es mir weiterhilft, aber ich denke wenn man in solch Zeiten einen Plan hat, dreht man vllt. nicht ganz so schnell durch.

Evtl. hilft das ja jemand:?
 
Hier mal ein etwas anderer Post zur Hilfe. Kraig Adams lädt seit ein paar Monaten hochqualitative, ruhige Aufnahmen seiner Wandertouren hoch, bewusst - zumindest während den Touren - ohne zu Reden. Unterschätzt das nicht, es ist in dieser Qualität schon fast meditativ.

Kanal: https://www.youtube.com/user/KadamsMedia/videos

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Wer es gerne etwas geselliger mag, dem sei Adventure Archives ans Herz gelegt. Eine sehr angenehme Freundesgruppe, die regelmäßig lange (!) Folgen von gemeinsamen Touren in hoher Qualität hochlädt (USA und Japan). Es ist ein ganz eigener Stil und es werden immer mal wieder Details über Pflanzen ausgepackt, auf die sie stoßen.

Kanal: https://www.youtube.com/user/AdventureArchives/videos

Typisches Beispiel-Video, nur eines von vielen:

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Zuletzt bearbeitet:
Ich Schlag mal für mich ein anderes Thema an...

Langsam merke ich in der Familie wie angespannt manche mit der Lage umgehen. Meine quasi Schwägerin und ich kommen über unseren Familien Whats App Chat oft einander.

Weil ich, und vlt ist mein Wissensstand ja einfach falsch, mal versucht habe was zu erklären. Ging darum als in einem anderen Land ein Kind gestorben ist, glaube 14, sagte sie ist nur 2 Jahre älter als ihre Tochter. Und klar es ist Ultra Ultra schlimm für die Familie und keine Statistik hilft denen die sagt wie klein die Chance ist.

Aber zu dem Zeitpunkt war die Sterberate unter 18 glaube ich bei 0,01% kann das sein?

Die ganze Diskussion hat mich halt sehr genervt und mittlerweile weil halt „Leute“ nerven halte ich mich auch etwas von dem Thema fern was Diskussionen angeht dieser Art im Familien Kreis.

Das fing quasi von ihrer Seite aus mit „Seht ihr noch ein Kind“ an, weil sie alle Fälle davon gepostet hat, da wollte ich ihr klar machen das es ja nicht soviele Fälle sind wie sie meint. Und Sie wollte halt unbedingt recht haben mit der Meinung wie gefährlich das jetzt für Kinder ist aufgrund der paar Fälle.

Versteht mich nicht falsch, wie oben erwähnt es ist super traurig, ich kann sowas absolut nachvollziehen ich bin selber Vater und weine für die Eltern in meinem Herzen irgendwo mit. Aber die Diskussionen war halt so unnötig, ich meinte dann auch, und daran hab ich gemerkt langsam bin ich auch angespannt. „Ich hab auf so ne scheisse einfach keinen Bock mehr“

Meine Schwiegermutter und ich, ihre Mutter also, wir verstehen uns sehr gut und da hab ich mitbekommen das sie ihr auch gesagt hat wieso sie mich immer da so anfährt. Muss dazu sagen ich vertrete halt privat meine Meinung und steh dazu.

Ich weiß nicht ob ihr das kennt es ist schwer wiederzugeben wenn man da vlt nicht der beste Erzähler ist, so wie ich. Aber wir hatten schonmal so eine Diskussion Mitte März wo ihr Kind Geburtstag feierte und ich meinte ja ist schwierig in der aktuellen Situation ob man das machen soll.

Kam dann „ja ich kann das Kind nicht enttäuschen“ und ich meinte halt... ja dann lieber alle einen tödlichen Virus aussetzen? Seit dem ist der Wurm drin, weil sie quasi verstanden hat dann soll das Kind sterben :fp:. Sie ist jetzt die die in allen Chats Leute ermahnt wie wichtig das Thema ist und hat dann NUR um den Geburtstag zu feiern einen Tag später was rumgeschickt von wegen „wir halten uns jetzt fern weil gefährlich Blabla“ Da sag ich als Vater da muss ein Kind sowas einfach mal begreifen bzw die Eltern die Eier in der Hose haben und das absagen. Und ich musste auch meinen Geburtstag absagen einen Tag vorher kam nämlich das Kontaktverbot und ich hätte es auch ungern gemacht und abgeblasen.

Aktuell nervt mich echt das ganze Thema...

Übrigens wegen dem Geburtstag kam raus der Opa des Kindes ist jetzt in Quarantäne er ist zum Glück relativ jung mit 55-60, aber in der Abteilung wo er arbeitet hat 2 Meter weiter jemand Corona. Der letzte Kontakt mit der Corona Person war 3 Tage nach dem Geburtstag.

Mal wieder ein ABER, Quarantäne isses ja nicht mal... sondern Urlaub hatte er eh, er hat nichtmal eine auferlegt bekommen laut meinem aktuellen Wissensstand, bin übrigens mit den Herren auch sozusagen befreundet was wenig zur Sache tut. Jeden falls verstehe ich nicht wie da nicht wer auch immer das jetzt bestimmt, sowas sofort geregelt wird. Bekloppter weise wohnt meine Schwiegermutter in dem selben Haus und macht sich jetzt auch Sorgen um ihre Gesundheit. (Großes Eigentums Haus ist das über 3 Etagen).

Glaube könnte hier einen kleinen Zusammenhanglosen Roman noch raushauen...

- Mein Opa geht einfach gestern zu Fuß einkaufen, dann zur Bank und und und obwohl ich ihn jeden Tag anrufe ob er was braucht und mich mit ihm unterhalte damit er keine langweile all zu sehr bekommt. Und macht dann so nen move.

- Mutter hat vor Wochen letzten Flug aus Ägypten bekommen. In ihrem Hotel ist Corona ausgebrochen bzw Verdacht(Hotel und Quarantäne, die durften das Zimmer nicht verlassen, eigentlich). Hat sich mit ihrem trottel Partner einen Flug zurück gebucht, da geht doch keiner mal zum Arzt dann wenn man zurück kommt. Bzw lässt da Vorsicht walten. Bescheuert die Frau, haben allerdings eh keinen Kontakt.

- Ich hänge seit Dezember/Januar in einem burnout... was sowas mit der Beziehung/Arbeit(Selbständig)/Familie usw. macht muss ich glaub ich nicht sagen. Auch wenn ich hier meistens „lustig“ poste und man das daher vlt weniger vermutet. Vor allem in der Situation in der wir uns befinden kann man sich vlt vorstellen wie krass das für mich stellenweise ist.

Die Tage ist das auch alles über mich eingebrochen irgendwie, nichts dolles ich komm schon wieder hoch, bin ja nicht tot krank Gott sei Dank. Aber so Kleinigkeiten kommen halt zusammen und dann hat man halt vlt mal einen doppelt so schlechten Tag oder fühlt sich nicht gut. Mir hilft da immer etwas mit meinem kleinen rauszugehen, auch wenn es so eine Sache ist momentan. Und seine Mutter findet es auch nicht so geil da Sie manchmal Richtung „gefährlich“ tendiert.

Ihr „durftet“ jetzt einfach mal als Ventil herhalten, da viel Corona Vorfälle da mit drin hängen.

Edit: hab’s am Ende auch schnell beendet mir tun die Daumen weh... zwei Sachen möchte ich allerdings kurz los werden.

@Cycron ich hoffe deinem Bruder geht es gut

und

@Bautinho deine Situation mit deiner Mutter tut mir unendlich leid ich hatte sowas ähnliches mit meiner Oma, sie hat mich großgezogen, die Beste! Und da durfte, im Krankenhaus war es allerdings noch, auch immer nur jemand in voller Montur samt Maske und einzeln, wegen so einem Krankenhaus Virus/Lungenproblemen usw. erinnere mich nicht mehr so sehr. Ist 10 Jahre her wollte dir viel Kraft wünschen.


Hey RaRa,

erstmal danke, dass du dir Gedanken/Sorgen um mich und die Situation rund um meinen Bruder machst und nochmal nachfragst wie es zur Zeit bei uns aussieht. Ich hab den Text und das Thema mal hier rüber geholt, weil ich denke es hierher besser passt. Und zu deiner Frage komme ich später im Text.


Also ich bemerke auch bei meinem Umfeld (Freund/Familie/Bekannten) ink. mir, dass uns die ganze Lage weit aus mehr zu schaffen macht als es erstmal den Anschein hat. Wir sind auch alle im regelmäßigen telefonischen Kontakt und wollen wissen wie es dem anderen geht. Aber die nerven liegen bei allen so langsam etwas blank und es wird sich leider auch mal angepflaumt. Und auch die Sorgen der anderen machen mir zusätzlich zu schaffen. Da ist mal meine Freundin die unbedingt jetzt am Telefon klären will was mit ihren Katzen ist, sollte mal etwas passieren. Und es werden Horror-Szenarien ausdiskutiert für die ich gerade kein Kopf habe und dann auch mehrmals drum bitte das Thema jetzt zu wechseln und wenn das nicht geschieht pampig und genervt werde. Das sind schließlich die liebsten und wichtigsten Personen in meinem Leben und ich will mir jetzt einfach keine Horror-Geschichten ausmalen/anhören, wenn die Nerven/Sorgen eh schon innerlich auf hochtouren laufen. Aber auch umgekehrt bemerke ich wie andere auf mich zunehmend bei bestimmten Themen gereizt wirken. Uns hat es bisher geholfen gemeinsam und gegenseitig besser auf einander zu zugehen und zu zuhören. Klar anzusprechen woher der Ärger/die Gereiztheit kommt und dass dies nix persönliches ist. Gewisse Themen einem gerade einfach echt zuviel sind und die bitte dass man besser auf einander acht gibt. Das klappt jedoch mit Personen die einem enger sind (innere Familie, guter Freund) besser als mit Bekannten und ferneren Familienangehörigen (in meinem Fall).

Aber ja. Ich bemerke das auch bei mir, dass ich und mein Umfeld einfach sensibler/gereizter sind zur Zeit.
Da hilft denke ich nur offen mit seiner Verletzlichkeit/Gereiztheit umzugehen und diese zu erklären und gegebenenfalls für einen Aussetzer zu entschuldigen. Aber gleichzeitig auch anderen klar zu machen wo die eigenen Grenzen liegen (bei Themen zum Beispiel die einem zuviel sind und einem zu schaffen machen). Da hilft nur eine klare Kommunikation. Ist allerdings nicht immer leicht.


Zu deiner Frage:

Ja schwer. Er ist definitiv stark depressiv aktuell und ich bin auch gerade überfragt wie ich ihm helfen kann, da er einfach jeden Kontakt versuch (WattsApp/Telefon) abblockt. Vielleicht weil er mitbekommt, dass ich mir sorgen um ihn mache und er sich von diesem "Sorgen machen" genervt fühlt? Ich weiß nur, dass meine Mutter bei ihm war. Er und seine Wohnung nen gepflegten eindruck hinterlassen hat und er einsichtig war sich Hilfe zu suchen und die Hilfe meiner Mom anzunehmen. Ich hab mir ja vorher alles Mögliche ausgemalt. Aber wie gesagt, dass ist erstmal nur der oberflächliche Eindruck den meine Mom ergattern konnte. Dank Corona, dem härteren Shut-Down in Bayern und die Tatsache, dass meine Mom als Pflegekraft auf der Palliativstation mit Schwerstkranken/Alten Menschen zutun hat, darf sie auch nicht mehr soviel durch die Gegend tingeln. Wie es ihm genau geht ist schwer einzuschätzen, besonders deswegen weil er nicht drüber reden will. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie es ihm geht, aber das was er von sich gibt klingt nach einer schweren Depression. Ich versuch alle 3-4 Tage mal bei ihm durch zu dringen, dass ich einfach mal mit ihm quatschen will. Aber ich bin tatsächlich etwas überfragt wie ich da genau mit umgehen soll.
 
So allgemein:

Ich arbeite ja in einem Sozialpsychiatrischen Dienst in der Beratung. Die Dienste sind auch jetzt, ohne direkte Kontakte, weiterhin verfügbar und bieten in der Regel weiter Telefonkontakte an.

Ich möchte hier nochmal darauf hinweisen dass diese Dienste nicht nur für Menschen mit diagnostizierter psychiatrischer Erkrankung zur Verfügung stehen. Sie stehen für jeden offen der sich in einer Belastungssituation befindet. Das ist also im Moment quasi fast jeder.

Von daher zögert nicht euren Dienst in der Nähe zu kontaktieren. Oft hilft schon ein verständnisvoller Kontakt zu jemand außenstehenden in der aktuellen Situation weiter... darüber hinaus können die Mitarbeiter auch weitere Hilfsangebote veranlassen bzw. empfehlen.

Die Beratung und Unterstützung ist auch nicht einmalig sondern kann in regelmäßigen Terminen stattfinden. So kann auch die Wartezeit auf einen Therapieplatz bzw. die im Moment herrschenden Absagen von Terminen kompensiert werden.
 
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