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Der Politikthread

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Verzeihung für die Mehrfach Posts.
Die Verwechslung war mir etwas unangenehm und der letzte Post etwas zu schnell raus gehauen.

@Gerri
Zur genaueren Einordnung (hab nur ein Heft mal probe gelesen):
Hätte das Blatt jetzt irgendwo zwischen altbacken Konservativ-SPD - Mitte CDU eingeordnet. (waren aber auch keine Themen zur Flüchtlingspolitik drin)

Denn laut Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Cicero_(Zeitschrift)
Seit der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 bezog das Magazin jedoch – früher und deutlicher als andere Medien – eine klar kritische Haltung zur Politik Angela Merkels.[17] Daraufhin konstatierten u. a. die taz,[16] die Publizistin Liane Bednarz[17] und das vom Deutschen Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestufte[18] antifaschistische Magazin Der Rechte Rand [19] einen Rechtsruck von Cicero. Als Beispiele wurden die Behauptungen einer „Invasion der Machtlosen aus fernen Kulturen“, einer „Staatsdoktrin Willkommenskultur“, „linksideologischen Willkommens-Medien“ und den „sich selbst gleichschaltenden“ öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder die „Umstrukturierung der Bevölkerung Deutschlands“ durch die Flüchtlinge angeführt.
 
so jetzt weiß ers dass ers nicht lesen braucht. :grins:

Späßle

Edit: Sorry der war gemein.
Edit2: Aber stimmt schon, liegt halt auch ganz normal überall aus (z.Bsp. bei meinem Arzt)
 
Kann mir jmd was zu dem Hintergrund/ der Seriösität dieser Seite/Zeitung sagen

https://www.cicero.de/


@Cale @Cycron

Wirtschaftlich liberal, gesellschaftlich rechts. Journalistisch nicht weniger qualitativ als andere, sogenannte Qualitätsblätter.

//Nachtrag
Ah ja, wirtschaftlich liberal ist übrigens ein KO-Kriterium. Wenn du nicht zumindest ansatzweise als solches zu kategorisieren bist, dann wirst in unseren Gefilden ohnehin nicht als Qualitätsmedium angesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für ein ausgewiesenes Politblatt hat der Cicero in der Politikwissenschaft übrigens keinen allzu guten Ruf, Anfragen für Gastbeiträge und/oder Kommentare werden von unseren ProfessorInnen eigentlich immer abgelehnt.

Aus eigener Sicht würde ich zwar behaupten: Gute Professoren aber viel hat das ja nicht zu sagen. Kommt immer auf die Universitäten und ihr Personal an, wie diese gepolt sind.
 
Aus eigener Sicht würde ich zwar behaupten: Gute Professoren aber viel hat das ja nicht zu sagen. Kommt immer auf die Universitäten und ihr Personal an, wie diese gepolt sind.
Klar, ich bekomme das ja auch nur eher indirekt mit. Aber sagen wir mal so, wer für den Cicero schreibt, ist in der politikwissenschaftlichen Szene ungefähr so beliebt wie die Kollegen, die im Fernsehen als Experten rumtingeln. :D

Liegt eher daran, dass der Cicero seit einigen Jahren wohl nur eindeutig gepolte Beiträge sehen will.
Einer ehemalige Professorin von mir, die sehr viel in der internationalen Flüchtlingspolitik forscht, wurde gar ein Interview nicht korrekt autorisiert. Inklusive einer Interviewführung, die nur darauf abzielen sollte, dass „Merkels Flüchtlingspolitk“ von einer Professorin als verfehlt dargestellt werden sollte.

Sind halt No-Gos, die das Blatt (zumindest für jemanden, der auch wissenschaftlich damit zu tun hat) quasi unlesbar machen.
 
Klar, ich bekomme das ja auch nur eher indirekt mit. Aber sagen wir mal so, wer für den Cicero schreibt, ist in der politikwissenschaftlichen Szene ungefähr so beliebt wie die Kollegen, die im Fernsehen als Experten rumtingeln. :D

Also in etwa wie bei den Wirtschaftsfakultäten, die ihre unliebsamen, kritischen Professoren nur dann nicht ignorieren/honorieren können, wenn sie entweder zu präsent oder zu bestechend arbeiten. Kurzum, ich will nur darauf hinaus, dass wir uns nicht in Gefilden exakter Wissenschaften befinden und solche Themen daher immer schwierig zu bewerten sind.

Liegt eher daran, dass der Cicero seit einigen Jahren wohl nur eindeutig gepolte Beiträge sehen will.

Ist das nicht ein allgemeines Problem der Medien? Jedes Medium hat eine Blattlinie und die wird idR wenn nur alibihalber verlassen.
 
Bei ersterem stimme ich dir zu.
Ist das nicht ein allgemeines Problem der Medien? Jedes Medium hat eine Blattlinie und die wird idR wenn nur alibihalber verlassen.
Ich weiß nicht, ob das ein Problem darstellt, eine breitgefächerte Medienlandschaft zu haben. Klar lese ich in der taz Beiträge mit anderen Schwerpunkten als in der FAZ. Du meintest mit Problem wohl eher, die Blattlinie zu verlassen. Ja, das wird wohl so sein.

Allerdings sollte sich jedes Medium auch an die journalistischen Spielregeln halten.
Und dazu nicht auch noch versuchen, eine Wissenschaftlerin, die eine konträre Sicht der Flüchtlingspolitik vertritt, die im Cicero sonst vorherrscht, so zu manipulieren, dass sie auf Blattlinie gebracht wird.
Im Sinne von „seht her, wenn selbst sie das sagt“.
 
Auf und abrunden und gut ist, dann kann man noch immer die 9er Preise anbieten. Ich finds ja total affig dass man darüber überhaupt noch diskutieren muss, einfach machen. Schon wieder 20 Jahre vergangen mit diesen scheissmünzen die nur nerven.
 
Mein holländischer Kollege lacht uns immer aus mit diesem Kleinmünzkram...

Man muss ja nicht mal die Einzelpreise auf oder abrunden, da kann der Handel ja diese psychodelischen x,x9€ weiter belassen. Einfach dann beim Gesamtbetrag an der Kasse auf oder abrunden (ja, so was kann man eigentlich auch gleich in ein modernes Kassensystem einprogrammieren)
 
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Reaktionen: pil
Bargeld komplett abschaffen und fertig. Einfach nur lästig. Und das mir niemand mit Datenschutz kommt. Schön Payback Punkte sammeln, aber die eigene Bank darf nicht wissen, dass ich zu REWE gehe? :lachweg:
das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun?! es geht dabei nicht nur um die bank. abschaffung von bargeld bedeutet absolute transparenz über die finanzen und zahlungsströme bis hin zur manipulierbarkeit durch hacker.
 
Bargeld abschaffen ist schon zweifelhaft.

Es gibt ja durchaus Pläne der EZB, das Bargeld abzuschaffen. Der Zahlungsverkehr wäre auf einen Schlag komplett transparent.

Das grössere Ziel ist es aber, dass ohne Bargeld niemand mehr aus der Negativzins-Spirale sein Geld entziehen kann. Und da es seitens der EZB keinerlei Pläne gibt, den Zins wieder in den positiven Bereich zu heben...
 
Wo benutzt ihr denn noch groß barbeld? Die paar kröten? Rest läuft doch schon alles per überweisung, ich denke nahezu alles läuft bei den meisten schon per überweisung.

Edit: Klar zahl ich ein einzelnes bier im späti nicht nicht mit karte, aber man sollte nicht so tun als wären nicht nahezu alle transaktionien nicht per überweiaung digital aufgezeichnet. Lohn, miete, online einkäufe, Daueraufträge aller versicherungen, netflix und co, also jeder ist nahezu transparenz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze Bargeld da, wo meine Frau es nicht sehen soll, wieviel ich ausgegeben habe. Was ich kaufe, das weiss sie jedoch. :D

Seit ich eine EC Karte mit NFC-Chip habe, bezahle ich aber auch mehr mit Karte, was so den täglichen Bedarf angeht.
 
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