bei der "Kein Bock-Fraktion"? Ja.Und mit belohnt werden meinst du gerade so genug Geld besitzen um ein würdevolles Leben führen zu können?
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bei der "Kein Bock-Fraktion"? Ja.Und mit belohnt werden meinst du gerade so genug Geld besitzen um ein würdevolles Leben führen zu können?
Okay, dann weiß ich weshalb sich jegliche Diskussion erübrigt.
Mach mal bitte eine Eingabe an den Duden. Der führt das nämlich genauso noch als Erklärung für Asozial an.
Und das führt mich wieder zu meinem Ausgangspost:bei der "Kein Bock-Fraktion"? Ja.
Was willst du mit solchen Menschen? Die halt nicht arbeiten wollen? Dafür vllt andere Sachen machen?bei der "Kein Bock-Fraktion"? Ja.
Daß H4 eine Reform braucht, ist ja schon lange klar (...)
Boar wird das hier asozial...
Ne, also sorry... mir fehlt da jegliches Verständnis.Edit: also ich verstehe euren Punkt ja![]()
"Der innere Kreis der Cum-Ex-Akteure habe sich in einen "Elfenbeinturm" begeben, wo auch nach 2009 keine Bedenken geduldet worden seien. Durch die vom Fiskus an Investoren mehrfach erstattete Steuer fehlte dem Staat viel Geld an anderer Stelle. Nach Darstellung des Zeugen waren die Akteure skrupellos. Um aufkommende Bedenken zu unterdrücken, habe einer seiner Geschäftspartner bei einer Beratung gesagt: "Wer ein Problem damit hat, dass wegen unserer Arbeit weniger Kindergärten gebaut werden - da ist die Tür."
Das kann man so viel erwarten wie man will; wenn allerdings der Hartz IV-Satz selbst so berechnet wird, dass er gerade so ein Leben am Existenzminimum ermöglicht, dann widerspricht es nunmal jeglicher Logik diesen Satz noch weiter kürzen zu können.die würde des menschen ist unantastbar, darauf wird hier ja bezug genommen. das stimmt auch. ich verstehe allerdings nicht, wie es entgegen seiner würde sein kann zu erwarten, dass er selbst für seinen lebensunterhalt aufkommen soll, wenn es ihm möglich ist.
keine ahnung, warum du das nicht nachvollziehen kannst. nehmen wir mal als beispiel eine großfamilie vor ein paar hundert jahren. ich bin jetzt kein fachmann für mittelalterliche großfamilien, aber da wirst du sicher nicht weit gekommen sein, wenn du nicht angepackt hast wie alle anderen auch. zumindest sofern sie das noch konnten.Ne, also sorry... mir fehlt da jegliches Verständnis.
Wir leben in einem Land, in dem der Leistungsgedanke soweit pervertiert ist und weiterhin fetischisiert wird, dass wir selbst dann noch von Mitmenschen einen Arbeitswillen und eine Leistungsbereitschaft abverlangen, obwohl wir ganz genau wissen, dass in unserer wirtschaftlichen Lage so etwas wie 'Vollbeschäftigung' seit mehreren Jahrzehnten eine absolute Illusion ist. Es ist also kein Geheimnis und keine Überraschung, dass wir in unserer Gesellschaft zwangsläufig und unweigerlich immer weiter Arbeitslose hervorbringen werden, von denen einige schlicht nicht in den Arbeitsmarkt zu vermitteln sind - aus verschiedensten individuellen Gründen, am banalsten aber einfach darum: weil es einfach nicht genügend Arbeitsplätze gibt, für die Menschen entsprechend qualifiziert werden.
Und dennoch verlangen wir von allen Arbeitslosen, dass sie Leistungsbereitschaft demonstrieren; in dem Wissen, dass einige (aus oben aufgeführten Gründen) niemals wirkliche Leistung erbringen können.
Ich halte das für absolut absurd.
Und dann wird so getan, als ob diese Menschen der Gesellschaft irgendwie zur Last fallen würden obwohl es de facto überhaupt keinen volkswirtschaftlichen Schaden verursacht, ob wir als Gesellschaft nun jemandem die Grundsicherung ermöglichen, der irgendeine Leistungsbereitschaft demonstriert oder ob wir dies für einen Menschen tun, der diese Leistungsbereitschaft nicht zu demonstrieren bereit ist.
Und gleichzeitig empören wir uns nicht oder nichtmal ansatzweise in einem dazu angemessenen Verhältnis über tatsächlich asoziale Vorgänge und die Unterhöhlung unserer Solidargesellschaft:
Zeuge im Cum-Ex-Prozess: Wie Banker und Investoren die Staatskasse plünderten (spon.de)
Was da beispielsweise für Beträge der Gemeinschaftskasse entzogen wurden... damit könnten wir leistungsunwillige Arbeitslose bis zum Sanktnimmerleinstag mit durchfinanzieren, aber dreimal und viermal.

Ich verstehe das Beispiel überhaupt nicht.keine ahnung, warum du das nicht nachvollziehen kannst. nehmen wir mal als beispiel eine großfamilie vor ein paar hundert jahren. ich bin jetzt kein fachmann für mittelalterliche großfamilien, aber da wirst du sicher nicht weit gekommen sein, wenn du nicht angepackt hast wie alle anderen auch. zumindest sofern sie das noch konnten.

wenn du nicht angepackt hast wie alle anderen auch. zumindest sofern sie das noch konnten.
Ja, das man arbeiten muss um zu Leben, sofern es einem möglich ist, ist ein unzumutbarer mittelalterlicher Zustand!die uns von den heute unzumutbaren Zuständen
Ich halte das eine nicht für asozialer als das andere.aber dass du es allen ernstes für asozialer hältst von jemandem der leisten kann zu erwarten dass er sich - wie "alle anderen" auch - einbringt und am sozialstaat beteiligt als jemanden zu finanzieren der leisten kann, es aber nicht tut... nun, dass will MIR wiederum nicht in den kopf
Unter anderem.Ja, das man arbeiten muss um zu Leben, sofern es einem möglich ist, ist ein unzumutbarer mittelalterlicher Zustand!
Sorry, aber an der Stelle bin ich raus. Unsere Sichtweise auf das Leben könnte unterschiedlicher nicht sein.Unter anderem.

Ich denke er meint, Betrug mit Betrug gleichsetzen zu können. Und wenn du betrügst so wie ich oder er selbst dann dürfen andere das ja auch. Sonst macht die Gleichung ja keinen Sinn.keine ahnung, warum du das nicht nachvollziehen kannst. nehmen wir mal als beispiel eine großfamilie vor ein paar hundert jahren. ich bin jetzt kein fachmann für mittelalterliche großfamilien, aber da wirst du sicher nicht weit gekommen sein, wenn du nicht angepackt hast wie alle anderen auch. zumindest sofern sie das noch konnten.
warum man das auf staatlicher ebene nicht erwarten können soll verstehe ich wiederum nicht. zumal es darum geht sich für einen job zu qualifizieren und überhaupt die möglichkeit zu haben, einen zu bekommen. dass die maßnahmen oftmals falsch und wirkungslos sind - geschenkt. das ist ein thema, dass es anzupacken gilt und auch hartz4 ist reformierungsbedürftig, gar keine frage. aber dass du es allen ernstes für asozialer hältst von jemandem der leisten kann zu erwarten dass er sich - wie "alle anderen" auch - einbringt und am sozialstaat beteiligt als jemanden zu finanzieren der leisten kann, es aber nicht tut... nun, dass will MIR wiederum nicht in den kopf
und cum ex da mit reinzuwerfen ist halt quatsch, weil die beiden sachen nichts miteinander zu tun haben. über cum ex wurde in den medien dazu auch ausführlich berichtet und entsprechend kommentiert. es gibt gerichtsverhandlungen und angeklagte.
das man beides "unschön" finden kann versteht sich imo von selbst und was unsere damen und herren (lobby-)politiker so treiben ist ja auch nichts neues.
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